Warenwirtschaft im Überblick
Das Zusatzmodul Warenwirtschaft verwaltet Wareneinsatz, Bestände und Einkauf des Betriebs. Das Grundprinzip steht auf der Startseite: Ware kommt über Bestellungen herein und geht über Verkäufe hinaus, Rezepte verbinden beide Seiten. Alles andere (Verlust, Inventur, Produktion, Transfer) ist eine begründete Buchung. Die Startseite liegt unter Warenwirtschaft → Start.

Der Kreislauf
Abschnitt betitelt „Der Kreislauf“Die drei Karten oben zeigen den Warenfluss mit den aktuellen Zahlen:
- Bestellungen („Ware kommt herein“): wie viele Bestellungen gerade bei Lieferanten unterwegs sind. Der Link Offene Bestellungen führt in den Einkauf.
- Lager („Was gerade da ist“): der aktuelle Lagerwert und wie viele Artikel kritisch sind. Bestand & kritische Mengen öffnet das Lager.
- Verkäufe („Ware geht hinaus“) läuft automatisch: Verkäufe buchen Zutaten selbstständig ab, sobald die Produkte ein Rezept haben.
Darunter fassen vier Kennzahlen den Zustand zusammen: Niedriger Lagerstand (Artikel unter konfiguriertem Minimum), Offene Bestellungen, Lagerwert (Summe aller Bestände) und Laufende Inventuren (offene Zählungen).
Einrichtungs-Fortschritt
Abschnitt betitelt „Einrichtungs-Fortschritt“Die Karte Einrichtungs-Fortschritt beantwortet die Frage „Wie vollständig sind deine Artikel-Stammdaten?“, zum Beispiel mit „13 von 13 Artikeln vollständig”. Fehlt etwas (etwa Allergene), listet Zu ergänzen die Lücken auf. Erst mit vollständigen Stammdaten rechnen Kalkulation, Bestand und Einkaufsvorschläge verlässlich. Was genau „vollständig“ bedeutet, steht auf der Seite Rezeptur & Kalkulation.
Die Warenwirtschaft einrichten
Abschnitt betitelt „Die Warenwirtschaft einrichten“Beim ersten Besuch begleitet der Assistent Warenwirtschaft einrichten durch die Einrichtung (Banner „Richte deine Warenwirtschaft ein“ im Bereich Rezeptur, Knopf Einrichtung starten):
- Reifegrad wählen: Einfach (nur Einkauf, Verkaufsabbuchung und regelmäßige Inventur, ein Lagerort), Betrieb (zusätzlich Produktion, Verderb, Umlagerungen und mehrere Lagerorte) oder Streng (zusätzlich Chargen/Los, Mindesthaltbarkeit mit Erzwingung, Freigaben und dokumentierte Abweichungen). Der Reifegrad lässt sich jederzeit erhöhen. Bestehende Daten bleiben erhalten.
- Betriebsstruktur anlegen: eine Vorlage wählen, entweder Kleine Küche, Küche & Bar oder Zentralproduktion. Die Vorlage legt Lagerorte und Stationen an (z. B. Trockenlager, Kühlhaus, Bar), die sich später unter Lager → Orte jederzeit anpassen lassen.
- Lieferanten & Artikel: den ersten Lieferanten und die erste Zutat anlegen. Weitere folgen im Rezeptur-Bereich.
- Rezept: ein Produkt mit einer Rezeptur verknüpfen. Daraus entstehen Kosten, Marge und Allergene.
Die Modul-Familie
Abschnitt betitelt „Die Modul-Familie“| Bereich | Aufgabe |
|---|---|
| Rezeptur | Artikel (Einkaufsware), Lieferanten mit Preisen und versionierte Rezepte. Die Basis für Wareneinsatz und Margen. |
| Lager | Bestände, Wareneingang, Bewegungsjournal, Verluste und Inventur. |
| Einkauf | Vom Mindestbestand über Bestellvorschläge und Bestellungen bis zur geprüften Rechnung. |
| Produktion | Chargen für Vorprodukte planen, starten und abschließen. |
| Wawi-Eingang | Posteingang für Produkte aus einer angebundenen externen Warenwirtschaft. |
| Personalverbrauch | Personalgetränke und Personalessen je Mitarbeiter mit Einkaufswert. |
Tipps & Grenzfälle
Abschnitt betitelt „Tipps & Grenzfälle“- Die Warenwirtschaft ist modular: Rezeptur ist die Basis; Lager, Einkauf und Produktion bauen darauf auf. Welche Bereiche in der Navigation erscheinen, hängt davon ab, welche Bausteine für den Betrieb freigeschaltet sind. Sprich uns an, wenn du das Modul nutzen möchtest.
- Lager, Einkauf und Produktion sind nur für Rollen mit Warenwirtschafts-Berechtigung sichtbar, siehe Rollen & Berechtigungen.
- Jede Bestandszahl entsteht aus Buchungen im Bewegungsjournal. Wenn eine Zahl überrascht, führt der Weg über Lager → Bewegungen.