Menoovo OS – Staff (Staff-Gerät)
Stand: Vorabversion (Bench). Menoovo OS – Staff wird zurzeit auf Referenz-Hardware im Menoovo-Büro getestet. Diese Seite beschreibt den geplanten Ablauf. Den Installations-Stick erstellst du selbst: Die Datei steht auf der Seite Neues Gerät installieren als vierte Variante Menoovo OS – Staff (Kasse/Team-Gerät) zum Download bereit (siehe Installation).
Ein Staff-Gerät („Menoovo OS – Staff“) ist ein Mini-PC mit Touch-Monitor, auf dem das gleiche System läuft wie auf einer Menoovo Box. Statt eines Self-Order-Terminals für Gäste zeigt es die Menoovo-Oberflächen für das Team — zuerst die Kasse, später auch Service- und Küchenansichten: den Admin-Bereich des Restaurants, angemeldet mit einem Gerätekonto. Das Gerät braucht keine Windows-Lizenz, keinen lokalen Administrator und keine Pflege vor Ort — Updates, Konfiguration und Störungshilfe laufen über Menoovo.
Weil das Staff-Gerät technisch eine Menoovo Box ist, kann es zugleich Bondrucker, Kartenterminal oder Schankanlage anbinden. Das richtest du wie bei jeder Box über Gerät anschließen auf der Karte ein.
Was das Staff-Gerät mitbringt
Abschnitt betitelt „Was das Staff-Gerät mitbringt“- Direkt in die Kasse. Nach dem Einschalten erscheint die Menoovo-Kasse im Vollbild. Es gibt keinen Desktop, keine Adresszeile und keine andere Anwendung.
- Selbst aktualisierend, nie mitten im Betrieb. Das System holt Updates nachts im Update-Fenster, wie die Menoovo Box — und startet nur dann neu, wenn die Kasse frei ist (kein Warenkorb, kein offener Dialog, keine laufende Zahlung). War das Gerät nachts aus, wird das Update morgens nur vorbereitet; der Neustart wartet auf das nächste Fenster. Details unter Updates und Neustart; zum geplanten automatischen Rückweg nach einem fehlgeschlagenen Update siehe Automatischer Rückweg.
- Fernaktionen. Der Menoovo-Support kann die Kassenseite aus dem Admin neu laden, den Web-Cache leeren oder den Zustand abfragen — ohne dass jemand vor Ort eingreift. Bei offenem Support-Fenster kann er den Bildschirm außerdem ansehen (Fernsicht) oder bedienen (Fernsteuerung), siehe Fernaktionen.
- Ladebildschirm-Wächter (geplant, wird auf dem Bench geprüft). Bleibt die Kasse nach einem Update auf dem Ladebildschirm hängen, soll das Gerät nach zwei Minuten einmal selbst den Web-Cache räumen und die Seite neu laden. Die Anmeldung des Gerätekontos bleibt dabei erhalten; die Anmeldeseite und andere Seiten rührt der Wächter nicht an.
- Peripherie ohne Treiber. Addimat-Kellnerschlüssel (USB), RFID-Kartenleser im Tastaturmodus, 2D-Handscanner und USB-Webcams funktionieren ohne Installation.
- Bildschirmtastatur automatisch. Ohne angeschlossene Tastatur läuft eine Bildschirmtastatur in der Sitzung (Standard „Automatisch“; je Gerät auf „Immer an“ oder „Aus“ stellbar). Ob sie beim Antippen eines Feldes von selbst erscheint, wird auf dem Bench geklärt.
- Tastaturbelegung je Gerät. Standard Deutsch; gilt für die angeschlossene Tastatur und für 2D-Scanner im Tastaturmodus.
- Ton. Bestell-Glocke, Küchen-Töne und Service-Ruf klingen, ohne dass vorher jemand auf den Bildschirm tippen muss. Ausgabe über den Monitor (HDMI/DisplayPort, wenn er Lautsprecher hat) oder die Klinke, Standard-Lautstärke 70 %. Siehe Ton.
Unterstützte Hardware
Abschnitt betitelt „Unterstützte Hardware“Menoovo OS – Staff läuft auf handelsüblichen x86-64-PCs mit Touchscreen; es werden keine herstellerspezifischen Treiber benötigt. Mindestanforderungen: UEFI-PC (64 Bit), 8 GB Arbeitsspeicher, 64 GB Festplatte, Touchscreen als Standard-USB-Gerät (HID), USB-Tastatur und -Maus, Netzwerk per Kabel oder WLAN, optional eine USB-Webcam (UVC). Bluetooth und die meisten WLAN-Chips (Intel, Realtek, MediaTek, Qualcomm) bringt das System mit.
Nicht unterstützt: ARM-Geräte (Raspberry Pi, Apple Silicon), 32-Bit-PCs und Touchscreens, die einen eigenen Treiber verlangen. Steht Secure Boot im BIOS auf „nur Microsoft Windows“ ohne Drittanbieter-Zertifikat, startet der Installations-Stick nicht („Invalid signature“) — dann im BIOS Secure Boot ausschalten oder die Drittanbieter-Zertifikate aktivieren. Broadcom-WLAN braucht unfreie Firmware; in dieser Phase ein LAN-Kabel oder einen USB-WLAN-Stick (Intel/Realtek) verwenden.
Installation
Abschnitt betitelt „Installation“Die Installation entspricht der einer Menoovo Box: USB-Stick schreiben, vom Stick starten, warten, bis sich das Gerät ausschaltet, Stick entfernen, einschalten. Der Stick löscht die interne Festplatte des Geräts vollständig.
So kommst du an die Datei:
- Unter Team & Einrichtung → Geräte auf Gerät verbinden klicken und neben Kein Code? den Link Menoovo-Software herunterladen öffnen. Die Seite Neues Gerät installieren zeigt oben, mit welcher Menoovo-Umgebung sich das Gerät verbinden wird.
- In der Karte Menoovo OS – Staff (Kasse/Team-Gerät) auf USB-Stick-Datei herunterladen klicken. Die Karte zeigt Version, Erstellungsdatum, Größe und die SHA-256-Prüfsumme der Datei; der Download-Link gilt nur kurz und wird beim Klick neu erzeugt.
- Die Datei mit einem Programm wie balenaEtcher auf einen USB-Stick
(mindestens 4 GB) schreiben. Unter Linux oder macOS tut es auch das
Kommando
dd. Wer die Prüfsumme vergleichen will:sha256sumbzw.shasum -a 256auf die heruntergeladene Datei anwenden. - Den Stick in das künftige Staff-Gerät stecken, vom Stick starten und warten, bis sich das Gerät ausschaltet. Stick abziehen, einschalten.
Steht in der Karte Für diese Variante ist noch kein Download veröffentlicht, hat Menoovo für diese Umgebung noch keinen Staff-Stick freigegeben — dann den Menoovo-Support fragen.
So sieht der Ablauf auf dem Bildschirm aus:
- Countdown (10 Sekunden). Nach dem Start vom Stick erscheint das Menoovo-Logo auf blauem Grund mit dem Satz „Dieser PC wird ein Menoovo OS Staff-Gerät.“, dem Gerätenamen und der Festplatte, die gelöscht wird (Modell und Größe). Solange der Countdown läuft, lässt sich die Installation abbrechen: Esc drücken oder den Stick ziehen. Dann schaltet sich das Gerät aus, ohne etwas gelöscht zu haben. Findet der Stick keine interne Festplatte, bleibt er stehen und fragt auf seiner Konsole nach — nichts wird ungefragt gelöscht.
- Installation (etwa 3 bis 10 Minuten). Eine Fortschrittsleiste mit kurzen Statuszeilen („Kasse, Küche und Service ziehen ein …“). Es laufen keine Textmeldungen über den Bildschirm; wer sie sehen will, tippt auf den Bildschirm oder drückt eine Taste (Protokoll), F2 zeigt die Konsole des Installers, F1 führt zurück. Meldet der Installer einen Fehler, wird die Seite rot; eine Taste zeigt das Protokoll.
- Fertig. „Fertig – gleich geht es los. Das Gerät schaltet sich aus. Stick ziehen, dann einschalten.“ Das Gerät schaltet sich nach wenigen Sekunden selbst aus. Stick abziehen, einschalten.
Ab dem ersten Start zeigt das Gerät beim Hochfahren und Herunterfahren das Menoovo-Logo mit einer schmalen Fortschrittsleiste statt Textmeldungen; danach kommt direkt die Einrichtungsseite bzw. die Kasse.
Nach dem ersten Start zeigt das Staff-Gerät seine Einrichtungsseite: WLAN wählen (mit Netzwerkkabel entfällt der Schritt — jeder LAN-Port holt sich seine Adresse automatisch per DHCP), bei Bedarf den Bildschirm drehen, Tastaturbelegung und Bildschirmtastatur wählen, dann den Verbindungscode als Text und QR-Code. Eine Bildschirmtastatur ist auf dieser Seite eingebaut. Unterstützt wird WLAN mit Passwort (WPA2/WPA3-PSK); eine feste IP-Adresse, ein verstecktes WLAN oder ein Firmen-WLAN mit Zertifikat richtet in dieser Phase der Menoovo-Support ein. Die Einrichtungsseite ist später über Strg+Alt+F9 erreichbar (WLAN wechseln, Neustart).
Das Staff-Gerät verbinden
Abschnitt betitelt „Das Staff-Gerät verbinden“- Unter Team & Einrichtung → Geräte auf Gerät verbinden klicken (oder den QR-Code am Bildschirm scannen) und den Code vom Gerätebildschirm eingeben, dann Freigeben.
- Der Dialog erkennt das Staff-Gerät und bietet kein Self-Order-Terminal an. Stattdessen fragt er Wie soll dieses Gerät arbeiten? — Nur Kassenbildschirm oder Kassenbildschirm und Menoovo Box (verbindet zusätzlich Kartenterminal, Bondrucker und andere lokale Geräte mit Menoovo) — und Wie heißt dieses Staff-Gerät?, zum Beispiel „Kasse Theke“. Der Name erscheint auf der Karte unter Geräte. Dieselbe Rollenfrage stellt auch der Bildschirm selbst; beantwortet wird sie einmal, an einer der beiden Stellen (Details: erste Einrichtung).
- Sobald das Gerät verbunden ist und die Rolle feststeht, liefert Menoovo ihm die Adresse der Kasse. Der Bildschirm wechselt von selbst von der Einrichtungsseite zur Anmeldung. Ohne Verbindung zu Menoovo startet keine Kasse.
- Scanner und Kartenleser auf das deutsche Layout stellen — oder die
Tastaturbelegung des Geräts auf US setzen. Das Staff-Gerät läuft
mit der Tastaturbelegung Deutsch (Standard; auf einer Menoovo Box
oder einem Self-Order-Terminal bleibt es bei US). 2D-Handscanner und
viele RFID-Leser kommen ab Werk in US-Tastatur-Emulation; so
eingestellt liefern sie unter Deutsch die Zeichen
y/z,-,_,:und/vertauscht — eine gescannte Adresse oder ein Gutscheincode kommt falsch an. Entweder den Scanner per Konfigurations-Barcode aus seinem Handbuch auf „German“ umstellen oder, wenn keine Tastatur angeschlossen ist, unter Bildschirm → Tastaturbelegung „Englisch (US)“ wählen. Dann mit einem Testscan (etwa dem QR-Code einer Speisekarte) prüfen.
Es entsteht keine Self-Order-Lizenz und kein Terminal im Kanalmanager. Die Karte trägt das Abzeichen Staff-Gerät.
Das Gerätekonto anmelden
Abschnitt betitelt „Das Gerätekonto anmelden“Die Kasse läuft im Browser mit einem Gerätekonto, nicht mit dem Konto einer Person. Beim ersten Start zeigt das Gerät die Menoovo-Anmeldung; eine berechtigte Person meldet dort einmal das Gerätekonto an (Bildschirmtastatur oder angeschlossene Tastatur). Die Kassenadresse, die das Gerät von Menoovo erhält, kennzeichnet es dabei als Staff-Gerät: Die Anmeldung läuft automatisch als Geräte-Sitzung — dieselbe, die ein Kassenbildschirm über den Link auf der Seite Kassenbildschirme bekommt. Niemand muss am Gerät etwas in eine Adresszeile tippen.
Die Geräte-Sitzung bleibt über Nacht bestehen und überlebt Neustarts, Updates und das Leeren des Web-Caches: Morgens steht die Kasse ohne Passwortabfrage bereit. Die Mitarbeitenden melden sich wie gewohnt per Kellnerschlüssel oder PIN an der Kasse an (siehe Bediener-Anmeldung). Nur wer sich am Gerät ausdrücklich abmeldet oder das Gerätekonto im Admin widerruft, beendet die Geräte-Sitzung; der nächste Start zeigt dann wieder die Anmeldung — erneut als Geräte-Sitzung.
Ein persönliches Konto eignet sich nicht für das Staff-Gerät: Es erhält keine Geräte-Sitzung, nach jedem Neustart wäre das Passwort erneut einzugeben.
Gerätekonten verwaltest du unter Team & Einrichtung → Kassenbildschirme. Ein verlorenes oder gestohlenes Gerät sperrst du dort über den Widerruf des Gerätekontos; die Box selbst entfernst du zusätzlich auf ihrer Karte.
In ein anderes Restaurant verschieben
Abschnitt betitelt „In ein anderes Restaurant verschieben“Ein verbundenes Staff-Gerät oder eine Menoovo Box wechselt innerhalb derselben Organisation das Restaurant, ohne Neuinstallation und ohne neuen Verbindungscode: auf der Gerätekarte unter ⋯ → In anderes Restaurant verschieben das Ziel-Restaurant wählen. Der Dialog zeigt vor dem Bestätigen, was passiert; Verschieben führt es aus. Berechtigt ist, wer in beiden Restaurants Geräte verwalten darf (Rolle Inhaber bzw. Berechtigung Integrationen verwalten).
- Angeschlossene Geräte wie Bondrucker oder Schankanlage werden im bisherigen Restaurant getrennt und dort ausgeschaltet. Am neuen Ort richtest du sie über Gerät anschließen neu ein. Die Karte im Ziel-Restaurant nennt sie („Aus … verschoben am …, dort getrennt: …“).
- Kartenterminal: Ein Gerät mit Kartenterminal lässt sich nicht verschieben. Kassenschnitt, Händlervertrag und Terminal-ID gehören zum bisherigen Restaurant; in dem Fall den Menoovo-Support ansprechen. Nach dem Verschieben lässt sich an dem Gerät vorerst kein Kartenterminal anschließen.
- Gerätekonto: Die Kasse am Staff-Gerät braucht danach das Gerätekonto des Ziel-Restaurants. Das Gerät lädt die neue Kassenadresse von selbst, sobald es online ist; am Gerät abmelden und mit dem Gerätekonto des Ziel-Restaurants anmelden (Team & Einrichtung → Kassenbildschirme im Ziel-Restaurant).
- Andere Organisation: Zwischen Organisationen lässt sich ein Gerät nicht verschieben. Dafür wird es im alten Restaurant entfernt und neu verbunden.
- Ein Self-Order-Terminal gehört zu seinem Restaurant und lässt sich nicht verschieben.
Bildschirm-Einstellungen aus dem Admin
Abschnitt betitelt „Bildschirm-Einstellungen aus dem Admin“Drehung, Skalierung, Tastaturbelegung, Bildschirmtastatur und Ruhezustand des Monitors sind Einstellungen des Geräts und kommen vom Server. Sie stehen im Abschnitt Bildschirm auf der Karte des Staff-Geräts (Geräte; Rolle Inhaber bzw. Berechtigung Integrationen verwalten) und werden innerhalb weniger Sekunden am Gerät übernommen. Speichern sendet nur die geänderten Werte; die Zeile darunter sagt, ob das Gerät sie sofort erhalten hat oder beim nächsten Kontakt übernimmt. „Am Gerät aktiv“ zeigt, womit das Gerät zuletzt tatsächlich läuft.
| Einstellung | Werte | Wirkung |
|---|---|---|
| Drehung | normal, 90°, 180°, 270° | Monitor hochkant oder gedreht montiert |
| Skalierung | 100 % bis 300 % | Größe der Kassenoberfläche auf dem Monitor |
| Tastaturbelegung | Deutsch (Standard), Österreich, Schweiz, US, UK, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Polnisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Ukrainisch | Belegung für die angeschlossene Tastatur und für 2D-Scanner und Kartenleser im Tastaturmodus — am Scanner selbst dieselbe Belegung einstellen |
| Bildschirmtastatur | Automatisch (Standard), Immer an, Aus | Automatisch: die Bildschirmtastatur läuft, wenn beim Start des Geräts keine Tastatur per USB oder Bluetooth erkannt wird; RFID-Leser, Kellnerschloss, Scanner und die interne Tastaturmeldung mancher Touch-PCs zählen nicht als Tastatur — im Zweifel bleibt sie an. Nach An- oder Abstecken einer Tastatur greift die Automatik beim nächsten Neustart der Anzeige. Ob sie beim Antippen eines Feldes von selbst erscheint, wird auf dem Bench geprüft |
| Ruhezustand | Nie oder 5 bis 60 Minuten | Monitor geht nach Inaktivität aus, nächste Berührung weckt ihn. Kommt der Ton aus dem Monitor (HDMI/DisplayPort), weckt die Glocke den Bildschirm kurz vor dem Ton — er bleibt dann an, bis ihn jemand berührt |
| Lautstärke | 0 bis 100 % (Regler in 5er-Schritten), Wie am Gerät (Standard 70 %) | Lautstärke von Bestell-Glocke, Küchen-Tönen und Service-Ruf. Wirkt sofort, ohne Neustart der Anzeige |
| Ton | Wie am Gerät (Standard: Ton an), Ton an, Stumm | Stumm schaltet alle Töne des Geräts ab; die Lautstärke bleibt gespeichert. „Wie am Gerät“ behält den Wert, mit dem das Gerät gerade läuft — war es stumm, bleibt es stumm |
Wie am Gerät löscht nur den Wert auf dem Server; das Gerät behält den Wert, mit dem es gerade läuft (zuletzt vom Server erhalten oder auf der Einrichtungsseite gesetzt). Zum Zurücksetzen — etwa auf Deutsch — den gewünschten Wert ausdrücklich wählen und speichern.
Unter den Feldern steht zusätzlich „Ton am Gerät: 70 %, Ausgabe …“ — die Lautstärke, mit der das Gerät gerade spielt, und der Ausgang, den es benutzt (z. B. „HDMI / DisplayPort“, „Kopfhörer“). Meldet ein Gerät noch keinen Ton, läuft dort ein älteres Image ohne Ton. Ist der Ton am Gerät kaputt, steht dort in Rot „Ton am Gerät gestört: …“ mit dem Grund (Audiodienst läuft nicht, kein Audioausgang gefunden, Lautstärke ließ sich nicht setzen). „Ton am Gerät: Bildschirm im Ruhezustand — die Glocke weckt ihn.“ ist dagegen kein Fehler: Der Monitor schläft und hat seinen Ton mitgenommen.
Das Staff-Gerät spielt die Töne der Kasse selbst ab — die Bestell-Glocke, die Küchen-Töne (KDS) und den Service-Ruf. Der Browser darf das ohne vorheriges Antippen; anders als auf einem Tablet muss niemand „Ton aktivieren“ drücken.
Welcher Ausgang spielt?
- Hat der Monitor Lautsprecher und ist per HDMI oder DisplayPort angeschlossen, spielt er den Ton (der Monitor meldet das selbst).
- Sonst spielt die Klinke (Kopfhörer- oder Lautsprecherbuchse) bzw. der eingebaute Lautsprecher des Touch-PCs.
- Wird im Betrieb etwas Neues angeschlossen — Kopfhörer in die Klinke, ein Monitor mit Lautsprechern, ein USB-Lautsprecher —, übernimmt das neue Gerät. Nach einem Neustart spielt wieder der zuletzt gewählte Ausgang.
- Ein Ausgang, der nur kurz weg war, ändert die Wahl nicht. Schläft der Monitor (Ruhezustand), fällt sein Ton weg; die Kasse spielt so lange über die Klinke und kehrt danach zum Monitor zurück. Bei einer Glocke weckt sie den Monitor vorher (wie ein Handy). Er bleibt dann an, bis ihn jemand berührt; danach gilt der Ruhezustand wieder normal.
Am Gerät gibt es auf der Einrichtungsseite die Karte Ton mit Lautstärke-Regler, Stumm, der Anzeige des Ausgangs und dem Knopf Testton (zwei kurze Töne). Hat das Gerät mehrere Ausgänge, wählt Hier abspielen einen anderen — das gilt bis zum nächsten Neustart oder bis etwas umgesteckt wird. Immer hier merkt sich den Ausgang auch über Neustarts. Lauter stellen, den Testton und „Hier abspielen“ darf jede Person am Gerät; Stumm, eine Lautstärke unter 20 % und Immer hier verlangen den Einstellungs-Code von der Gerätekarte — eine stille Kasse verliert Bestellungen. Ist im Admin eine Lautstärke gesetzt, steht auf der Karte „vom Menoovo-Admin festgelegt“: Eine Änderung am Gerät gilt dann nur bis zum nächsten Abgleich (höchstens 2 Minuten).
Lautstärke und Stumm bleiben über Neustarts und Updates erhalten.
Kein Ton?
- Testton auf der Einrichtungsseite drücken. Steht dort „Kein Audioausgang gefunden“: Hat der Monitor wirklich Lautsprecher? Sonst Aktivlautsprecher oder Kopfhörer an die Klinke stecken.
- Steht im Admin Ton am Gerät: stumm, unter Bildschirm → Ton auf „Ton an“ stellen.
- In der App selbst müssen die Töne für dieses Gerät eingeschaltet sein (Ton-Schalter der Bestellübersicht bzw. KDS-Einstellungen → Töne).
Auf dem Menoovo Terminal (Selbstbedienung) und der Menoovo Box gibt es keinen Ton.
Fernaktionen (Menoovo-Support)
Abschnitt betitelt „Fernaktionen (Menoovo-Support)“Auf der Karte eines Staff-Geräts zeigt der Support-Bereich drei Knöpfe. Sie sind für den Fall gedacht, dass die Kasse nach einem Update hängt oder eine alte Version anzeigt:
- Seite neu laden lädt die Kassenseite neu, so wie F5 am PC.
- Web-Cache leeren (Notfall) entfernt den Offline-Speicher der Web-App (Service-Worker und Cache) und lädt die Seite neu. Die Anmeldung des Gerätekontos bleibt erhalten — es ist derselbe Schritt, den die Web-App bei einem hängenden Ladebildschirm selbst versucht, nur von außen ausgelöst.
- Status abfragen meldet, ob die Kassenseite geladen ist, welche Web-Version läuft und wann der Wächter zuletzt eingegriffen hat.
Jede Aktion wird vom Gerät bestätigt. Kommt innerhalb von fünf Minuten keine Antwort, zeigt die Karte Keine Antwort vom Gerät; dann ist das Gerät meist offline (siehe Wenn die Box offline ist).
Vor jeder Fernaktion mit der Kasse abstimmen. „Seite neu laden“ und „Web-Cache leeren“ laden die Kassenseite neu: ein gerade offener Dialog (Warenkorb, Zahlung am Kartenterminal, Rabatt-Freigabe) wird dabei geschlossen. Eine am Terminal bereits laufende Kartenzahlung läuft auf dem Server weiter und wird nach dem Neuladen wieder angezeigt; der Warenkorb muss unter Umständen neu erfasst werden. „Status abfragen“ ändert nichts am Bildschirm. Ein sofortiger Neustart des Geräts ist keine Fernaktion; „Jetzt installieren“ (siehe unten) wartet immer auf eine freie Kasse.
Fernsicht (Bildschirm ansehen)
Abschnitt betitelt „Fernsicht (Bildschirm ansehen)“Steht ein Support-Zugang (SSH-Zeitfenster) offen, kann der Menoovo-Support den Bildschirm des Staff-Geräts ansehen — nur ansehen, nicht bedienen. Solange das läuft, steht oben auf dem Bildschirm der Hinweis „Menoovo-Support sieht diesen Bildschirm gerade“. Die Fernsicht endet spätestens mit dem Zeitfenster; ohne offenes Fenster lässt sie sich nicht starten. Es gibt dafür keinen offenen Netzwerkport am Gerät. (Vorabversion, am Gerät noch nicht geprüft.)
Fernsteuerung (Bildschirm bedienen)
Abschnitt betitelt „Fernsteuerung (Bildschirm bedienen)“Die Fernsteuerung geht einen Schritt weiter als die Fernsicht: Der Menoovo-Support bedient das Gerät aus der Ferne mit Maus und Tastatur, so als stünde jemand davor. Antippen am Bildschirm kommt dabei als Mausklick an.
| Fernsicht | Fernsteuerung | |
|---|---|---|
| Was der Support kann | nur ansehen | ansehen und bedienen |
| Hinweis am Gerät | gelb: „Menoovo-Support sieht diesen Bildschirm gerade“ | rot: „Menoovo-Support steuert diesen Bildschirm“ mit Knopf Fernsteuerung beenden |
| Start | vom Support über das Support-Fenster | nur aus dem Admin, Knopf Fernsteuern auf der Gerätekarte |
So läuft es ab:
- Start nur im offenen Support-Fenster. Den Knopf Fernsteuern sieht nur der Menoovo-Support (Superadmin), und nur solange das Support-Fenster (SSH-Zeitfenster) des Geräts offen ist. Am Gerät selbst lässt sich die Fernsteuerung nicht einschalten.
- Immer sichtbar. Solange die Fernsteuerung läuft, steht oben auf dem Bildschirm der rote Hinweis. Wird er weggeklickt, erscheint er nach einer Sekunde wieder.
- Jederzeit beenden. Der Knopf Fernsteuerung beenden im roten Hinweis beendet sie sofort. Er steht auch im Geräte-Menü (siehe Geräte-Menü am Gerät); dafür braucht es keinen Einstellungs-Code. Im Admin beendet der Support sie mit Fernsteuerung beenden auf der Gerätekarte.
- Endet mit dem Support-Fenster. Läuft das Fenster ab oder wird es widerrufen, endet die Fernsteuerung spätestens nach rund zehn Sekunden. Kann das Gerät das Fenster nicht sicher prüfen, endet sie ebenfalls.
- Protokoll. Die Gerätekarte zeigt unter Fernsteuerung (Menoovo-Support), wer sie angefordert hat, wann sie begann und wie sie endete (am Gerät, vom Support, Support-Fenster zu). Eingaben werden nicht aufgezeichnet, nur Beginn und Ende.
- Kasse und Belege. Für die Kasse ist die Fernsteuerung dasselbe wie eine Eingabe am Gerät. Wer am Gerät angemeldet ist, bleibt angemeldet; Belege und Buchungen laufen unter dieser Anmeldung wie sonst auch. Daher vorher mit der Kasse abstimmen.
(Vorabversion, am Gerät noch nicht geprüft.)
Fernsupport aus dem Büro
Abschnitt betitelt „Fernsupport aus dem Büro“Bisher erreichte der Menoovo-Support Fernsicht, Fernsteuerung und den Support-Zugang (SSH) nur aus dem Netzwerk des Restaurants, weil die Geräte hinter dem Router des Restaurants stehen. Mit dem Support-Tunnel geht das auch aus dem Menoovo-Büro:
- Nur im Support-Fenster. Gewährt der Menoovo-Support ein Support-Fenster (Gerätekarte → Support-Zugriff), baut das Gerät selbst eine verschlüsselte Verbindung (WireGuard) zum Menoovo-Support-Gateway auf. Läuft das Fenster ab oder wird es widerrufen, baut das Gerät die Verbindung binnen etwa zehn Sekunden wieder ab. Ohne Fenster gibt es keine Verbindung, auch nicht nach einem Neustart.
- Nichts am Router. Das Restaurant muss am Router nichts freigeben; das Gerät verbindet sich nach außen (UDP 51820, ersatzweise UDP 443).
- Nur der Support-Zugang. Über den Tunnel ist am Gerät nur der Support-Zugang (SSH) erreichbar, darüber Fernsicht und Fernsteuerung. Das übrige Restaurant-Netz, andere Geräte und die Kassenseite sind über den Tunnel nicht erreichbar.
- Sichtbar und protokolliert. Die Gerätekarte zeigt unter Fernsupport aus dem Büro (Support-Tunnel) für alle, die die Karte sehen, Support-Tunnel aktiv seit …, wann der Tunnel auf- und abgebaut wurde und wer die Verbindungsdaten abgerufen hat.
- Verbinden (nur Menoovo-Support). Bei offenem Fenster zeigt der Knopf Verbinden die Tunnel-Adresse des Geräts und die Befehle für SSH, Fernsicht und Fernsteuerung über das Gateway. Am Gerät ändert der Knopf nichts.
- Neuer Schlüssel nach jeder Sitzung. Das Gerät erzeugt seinen Tunnel-Schlüssel selbst; nach jeder Sitzung wechselt es ihn.
- Restaurant-Netz. Über den Tunnel selbst ist nur das Gerät erreichbar. Der Support-Zugang hat am Gerät aber Administratorrechte (root) und kann damit grundsätzlich auch andere Geräte im Restaurant-Netz erreichen (Kartenterminal, Drucker, Router). Eine Sperre im Gerät erschwert das (Tiefenverteidigung), verhindert es aber nicht. Deshalb gilt der Support-Zugang nur im sichtbaren Support-Fenster, und jede Verbindung wird protokolliert.
- Netz 10.77.0.0/16. Der Tunnel nutzt immer dieses Adressnetz. Liegt das Restaurant-Netz selbst darin (zum Beispiel 10.0.0.0/8), baut das Gerät keinen Tunnel auf; dann geht Fernsupport nur aus dem Restaurant-Netz.
Steht auf der Karte „Das Gerät hat noch keinen Tunnel-Schlüssel gemeldet“, braucht das Gerät ein neueres Image oder neuere Gerätesoftware. „Für diese Umgebung ist kein Support-Gateway eingerichtet“ heißt: Das Gateway ist noch nicht in Betrieb; dann geht Fernsupport weiter nur aus dem Restaurant-Netz. (Vorabversion, am Gerät noch nicht geprüft.)
Logs an den Support senden
Abschnitt betitelt „Logs an den Support senden“Mit Logs an den Support senden auf der Gerätekarte holt sich der Menoovo-Support die Gerätelogs der letzten 24 Stunden, ohne SSH und ohne offenes Support-Fenster. Passwörter, Schlüssel, Tokens und Verbindungscodes werden schon am Gerät geschwärzt; ist der Auszug zu groß, werden nur die neuesten Zeilen geschickt. Die Karte zeigt, wann der letzte Auszug kam, und bietet ihn zum Herunterladen an. Gespeichert wird nur der jeweils letzte Auszug je Gerät; er wird nach 14 Tagen automatisch gelöscht, beim Sperren des Geräts sofort. Den Knopf sieht nur der Menoovo-Support. Am Bildschirm der Kasse ändert sich dabei nichts.
Updates und Neustart
Abschnitt betitelt „Updates und Neustart“Das Staff-Gerät trennt Vorbereiten und Neustarten:
- Vorbereiten geschieht im Update-Fenster des Geräts (Standard 05:15 Uhr, je Gerät auf der Karte einstellbar) — oder, wenn das Gerät nachts aus war, kurz nach dem Einschalten am Morgen. Das neue System liegt dann bereit, die Kasse läuft unverändert weiter.
- Neustarten geschieht nur im Update-Fenster und nur, wenn die Kasse frei ist: kein Warenkorb mit Positionen, kein offener Dialog, keine laufende Karten- oder SoftPOS-Zahlung, kein Beleg mehr auf dem Bildschirm, kein angefangener Tagesabschluss oder Schichtabschluss (Zählung), kein angemeldeter Bediener — und keine Kartenzahlung oder kein Kassenschnitt, den das Gerät gerade für ein Kartenterminal eines anderen Geräts ausführt. Meldet sich die Kassenseite nicht (z. B. während sie gerade neu lädt), gilt das nicht als frei. Ist die Kasse im Fenster in Benutzung, prüft das Gerät alle paar Minuten erneut; endet das Fenster, wartet es auf die nächste Nacht. Ein Neustart dauert etwa eine Minute. Das Fenster läuft in der Uhrzeit des Geräts (Europe/Berlin).
- Kamen Fenster und freie Kasse sieben Tage lang nicht zusammen, zeigt die Kasse beim nächsten freien Moment oben einen Hinweis „Update: Neustart in 60 s“ mit „Abbrechen“. Abbrechen verschiebt den Neustart um einen Tag. Ohne diesen Hinweis startet das Gerät nie von sich aus neu; erscheint in der Zwischenzeit eine neuere Version, läuft die Sieben-Tage-Frist weiter, sie beginnt nicht von vorn. Ein ungeplanter Neustart installiert nie: Nach einem Stromausfall, dem Ausschalter, einem Absturz oder „Trotzdem neu starten“ startet das Gerät wieder mit dem bisherigen System. Das bereitgelegte Update wird danach neu vorbereitet und kommt im nächsten Fenster bei freier Kasse.
Die Karte des Geräts zeigt im Abschnitt Update, was das Gerät zuletzt gemeldet hat:
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| System aktuell | Das Gerät läuft auf der freigegebenen Version. |
| Update verfügbar | Eine neuere Version ist freigegeben; das nächste Fenster bereitet sie vor. |
| Update bereit – wird im Update-Fenster … installiert, sobald die Kasse frei ist | Vorbereitet; darunter „Vorbereitet vor …“. |
| Update bereit – Neustart aufgeschoben, die Kasse war in Benutzung | Das Fenster war offen, die Kasse nicht frei; das Gerät versucht es weiter. |
| Update bereit – das Gerät zeigt gerade den Neustart-Hinweis | Der 60-Sekunden-Hinweis läuft am Gerät. |
| Update wird installiert – das Gerät startet neu | Der Neustart läuft. |
Jetzt installieren (Menoovo-Support) bereitet das Update sofort vor und öffnet für eine Stunde das Fenster — auch dann startet das Gerät erst, wenn die Kasse frei ist; ist sie in Benutzung, wartet es und versucht es bis zum Ende der Stunde alle paar Minuten erneut, danach erst im nächsten Update-Fenster. Am Gerät selbst verlangen „Neu starten“ und „Update installieren“ auf der Einrichtungsseite dasselbe: bei offener Kasse lehnt das Gerät ab. Nach einer zweiten Bestätigung startet „Trotzdem neu starten“ das Gerät wirklich sofort (ein offener Vorgang geht verloren) — ohne ein bereitgelegtes Update zu installieren; „Trotzdem vorbereiten“ beim Update bereitet nur vor, der Neustart wartet auch dann, bis kein Vorgang mehr offen ist.
Die Anmeldung des Gerätekontos bleibt bei jedem Update erhalten; eine am Terminal bereits laufende Kartenzahlung läuft auf dem Server weiter.
Automatischer Rückweg
Abschnitt betitelt „Automatischer Rückweg“Noch nicht eingeschaltet. Der automatische Rückweg wird derzeit am Testgerät geprüft und danach mit einem Update eingeschaltet. Bis dahin setzt der Menoovo-Support ein fehlgeschlagenes Update von Hand zurück. So wird er arbeiten:
Kommt die Kasse nach einem Update nicht richtig hoch, kehrt das Gerät von selbst zum vorherigen System zurück. Das gilt nur für den Neustart in ein Update — ein gewöhnlicher Neustart, ein Stromausfall oder der Ausschalter lösen nie einen Rückweg aus, auch wenn danach etwas langsam startet.
- Nach dem Neustart ins Update prüft das Gerät binnen etwa zwei Minuten, ob die Kassenoberfläche läuft, der Kassen-Browser antwortet und — bei einem mit Menoovo verbundenen Gerät — der Gerätedienst für Drucker und Kartenterminal läuft.
- Schlägt eine Prüfung fehl, startet das Gerät die neue Version neu und prüft erneut — insgesamt bis zu dreimal. Hat in der Zwischenzeit jemand an der Kasse einen Vorgang begonnen oder läuft an einem Kartenterminal des Geräts eine Zahlung, wartet es damit bis zu zehn Minuten.
- Bleibt es rot — oder startet die neue Version gar nicht erst —, kehrt das Gerät zum vorherigen System zurück und startet damit. Insgesamt dauert das etwa zehn Minuten.
Danach zeigt die Karte des Geräts im Abschnitt Update „Update fehlgeschlagen, Rückweg genommen“ und als Warnung „Zurückgerollt am … von Version …“ mit dem Grund, zum Beispiel „Der Kassen-Browser antwortete auf der neuen Version nicht innerhalb von 90 Sekunden“. Diese Version installiert das Gerät nicht noch einmal von selbst; eine neuere Version kommt wie gewohnt im Update-Fenster. Die Warnung verschwindet, sobald ein späteres Update fehlerfrei gestartet ist.
Software-Darstellung nach Browser-Abstürzen (für den Support)
Abschnitt betitelt „Software-Darstellung nach Browser-Abstürzen (für den Support)“Stürzt der Kassen-Browser dreimal kurz hintereinander ab, startet er ohne
Grafikbeschleunigung (Software-Darstellung). Das hält die Kasse
bedienbar, kann sie aber spürbar langsamer machen. Das Gerät merkt sich
diesen Zustand für eine Stunde (damit er Neustarts nach einem Update
übersteht); danach versucht der Browser beim nächsten Start wieder die
Grafikbeschleunigung. Im Gerätejournal steht dann „GPU fallback“. Wirkt
eine Kasse träge, zuerst dort nachsehen; zurücksetzen: Datei
/var/lib/menoovo-kiosk/gpu-fallback löschen und die Kassenseite neu
starten.
Speicherplatz
Abschnitt betitelt „Speicherplatz“Jedes Gerät mit Menoovo OS (Staff-Gerät, Terminal, Box) misst alle 30 Minuten seine Platte und meldet sie mit dem nächsten Lebenszeichen. Die Karte zeigt im Abschnitt Speicherplatz:
- System und Daten (/ und /var) in Prozent und GB — eine Zeile, wenn beides auf derselben Partition liegt (der Normalfall), sonst zwei; Startpartition (/boot), wenn sie eigenständig ist.
- Protokolle, Browser-Cache, Gerätedaten und Warteschlangen und — nur wenn vorhanden — Absturzabbilder.
- Ab 85 % einen orangefarbenen Hinweis „Speicher fast voll“, ab 95 % einen roten „Speicher voll“. Dann bitte den Menoovo-Support informieren: Bei voller Platte kann das Gerät keine Updates mehr vorbereiten.
Das Gerät hält sich selbst klein: Protokolle höchstens 500 MB, Absturzabbilder höchstens 1 GB, Browser-Cache höchstens 256 MB (die Anmeldung des Gerätekontos ist kein Cache und bleibt immer erhalten), von der App und vom System jeweils nur die aktuelle und die vorherige Version. Ältere Geräte zeigen nur die Belegung ohne die einzelnen Größen, bis ihr Menoovo OS aktualisiert ist.
Geräte-Menü am Gerät (Vorabversion)
Abschnitt betitelt „Geräte-Menü am Gerät (Vorabversion)“Am Gerät selbst öffnet Strg+Alt+M (Tastatur) oder vier Finger ruhig auf den Bildschirm legen und 2,5 Sekunden halten (Touch; Wischen öffnet nichts; wird auf dem Bench geprüft) ein kleines Geräte-Menü in einem eigenen Vollbild über der Kasse (die Kasse bleibt dahinter im Vollbild; Browser-Tabs oder Adressleiste erscheinen nie). Eine Hand, die auf dem Bildschirm aufliegt, oder ein Handballen öffnet das Menü nicht — es zählen nur vier oder fünf ruhige Fingerspitzen: Produkt und Systemversion, Version der Menoovo-Box-Software, Gerätename, IP-Adresse, die Kassenadresse und der Verbindungsstand. Zwei Knöpfe stehen dort bereit: Cache komplett leeren & zurück zur Startseite (entfernt den Offline-Speicher der Web-App und startet die Kassenanzeige neu; die Anmeldung des Gerätekontos bleibt) und Update jetzt prüfen; wartet ein vorbereitetes Update, steht dort, wann es installiert wird (siehe Updates und Neustart). Läuft gerade eine Fernsteuerung, steht ganz oben ein roter Kasten mit dem Knopf Fernsteuerung beenden (ohne Einstellungs-Code). Ein Support-Zugriff (SSH) lässt sich dort nicht einschalten — das bleibt dem Menoovo-Admin vorbehalten. Der Knopf Netzwerk & System führt zu den Netzwerk-Einstellungen (nächster Abschnitt).
Netzwerk & System am Gerät
Abschnitt betitelt „Netzwerk & System am Gerät“Für Netze, die mehr brauchen als „Kabel rein“ oder ein WLAN mit Passwort (Vorabversion, am Gerät noch nicht geprüft):
- Feste IP-Adresse je LAN-Anschluss: IP-Adresse, Subnetzmaske (oder Präfix wie 24), Gateway und ein bis drei DNS-Server. Gilt nur für den gewählten Anschluss; Auf DHCP stellt ihn zurück.
- Verstecktes WLAN: Netzname von Hand eingeben, Verstecktes Netz wählen.
- Firmen-WLAN (802.1X): mit Benutzer und Passwort (PEAP) oder mit Zertifikat (EAP-TLS, Zertifikat und Schlüssel als Dateien oder eine .p12-Datei). Pflicht ist eine Prüfung des Firmen-Servers: das CA-Zertifikat der IT-Abteilung oder „Systemzertifikate“, dazu der Servername (z. B. radius.firma.de). Ohne das speichert das Gerät das Profil nicht, damit ein fremder Zugangspunkt das Passwort nicht abgreifen kann. Zertifikate kommen am einfachsten auf einem USB-Stick (Knopf Vom USB-Stick).
- Gerätename im Netz, Zeitzone (bestimmt auch das nächtliche Update-Fenster) und Sprache der Einrichtungsseiten (Deutsch oder Englisch).
Ein Profil, das gerade nicht verbinden kann (Netz außer Reichweite), wird trotzdem gespeichert und verbindet sich von selbst, sobald es geht. Fällt das WLAN aus, versucht das Gerät es selbstständig immer wieder.
Support kontaktieren
Abschnitt betitelt „Support kontaktieren“Im selben Menü (vier Finger auf den Bildschirm halten oder Strg+Alt+M) steht oben der Knopf Support kontaktieren. Er öffnet eine eigene Seite, auf der du dem Menoovo-Support direkt vom Gerät schreibst — ohne Umweg über E-Mail:
- Art wählen: Fehler melden, Frage oder Vorschlag.
- In wenigen Worten beschreiben, worum es geht (bis 1000 Zeichen).
- Bildschirmfoto prüfen und markieren. Das Gerät hat beim Öffnen des Menüs ein Foto des Bildschirms aufgenommen, also noch bevor das Menü ihn verdeckt — genau das, was am Bildschirm zu sehen war. Mit Rechteck, Stift und Pfeil zeichnest du mit dem Finger rot ein, was der Support sich ansehen soll; Rückgängig nimmt die letzte Markierung zurück, Alle Markierungen entfernen alle.
- Senden.
Das Gerät hängt von selbst an, was der Support sonst erfragen müsste: Gerätename, IP-Adresse, Restaurant, Systemversion mit Kanal und Ring, Version der Menoovo-Box-Software, die Seite, die gerade offen war (ohne Anmeldedaten in der Adresse), der Stand der Web-App und die Uhrzeit.
Gästedaten: Das Foto kann Namen, Bestellungen oder Beträge zeigen. Der Menoovo-Support behandelt es vertraulich, es ist nur für das Menoovo-Team im Admin sichtbar und geht nie per E-Mail weiter. Ob es mitgeht, entscheidest du beim Senden: Nimm den Haken bei Bildschirmfoto anhängen heraus, dann geht nur der Text raus. Konnte das Gerät kein Foto aufnehmen, geht die Nachricht ohne Bild raus und sagt das auch.
Nach Senden steht unten, was passiert ist: Gesendet an den Menoovo-Support, oder — wenn die Verbindung gerade fehlt — Gespeichert, wird gesendet, sobald die Verbindung steht; die Nachricht bleibt dann auf dem Gerät gespeichert und geht beim nächsten Kontakt von selbst raus. Sie landet auf der Gerätekarte des Staff-Geräts unter Geräte → Rückmeldungen vom Gerät (siehe Kassenbildschirme) und beim Menoovo-Support, der sich bei einer Frage bei dir meldet.
Peripherie
Abschnitt betitelt „Peripherie“| Gerät | Anschluss | Hinweis |
|---|---|---|
| Addimat-Kellnerschloss (USB) | USB, Tastaturmodus | Funktioniert ohne Einrichtung; Stecken und Ziehen des Schlüssels erkennt die Kasse wie bisher |
| Addimat-Kellnerschloss (seriell) | RS232 über USB-Seriell-Adapter (FTDI oder Prolific) | Vorabversion: wird wie der USB-Schlüssel erkannt, ohne Änderung an der Kasse. Der Menoovo-Support schaltet das je Gerät ein (ab Werk aus, damit andere Geräte am Seriell-Adapter nicht gestört werden). Am Gerät noch nicht geprüft — bis dahin den USB-Tastaturmodus verwenden |
| Addimat-Kellnerschloss (seriell an COM1) | Eingebaute serielle Schnittstelle der Kasse | Wird wie der USB-Schlüssel erkannt. Der Menoovo-Support schaltet COM1 je Gerät ein (ab Werk aus, weil an COM1 auch ein Kartenterminal oder eine Waage hängen kann). Steckt beim Hochfahren der Kasse schon ein Schlüssel, ihn einmal ziehen und neu stecken, sobald die Kasse bereit ist |
| RFID-/NFC-Kartenleser | USB, Tastaturmodus („Wedge“) | Unterstützte Klasse: handelsübliche Leser, die die Kartennummer als Tastenfolge mit Enter liefern (125 kHz oder 13,56 MHz je Karte) |
| RFID-/NFC-Kartenleser mit PC/SC (HID OMNIKEY 5022, ACS ACR122U) | USB | Vorabversion: die Kartennummer kommt bei der Kasse an wie von einem Tastaturleser (gleiches Format wie in der Android-App). Am Gerät noch nicht geprüft |
| 2D-Handscanner | USB, Tastaturmodus | Am Scanner dieselbe Belegung einstellen wie unter Bildschirm → Tastaturbelegung (Standard Deutsch) — ab Werk meist US; siehe Schritt 4 unter „Das Staff-Gerät verbinden“ |
| Webcam (QR-Scan) | USB (UVC) | Jede handelsübliche USB-Webcam; Autofokus empfohlen (z. B. Logitech C920). Die Kamera ist für die Kasse ohne Nachfrage freigegeben (Browser-Richtlinie im System; Bench-Nachweis offen) |
| Bondrucker, Kassenschublade, Kartenterminal, Schankanlage | Netzwerk | Über Gerät anschließen auf der Karte, wie bei jeder Menoovo Box |
| Bondrucker per USB (ESC/POS, z. B. Epson TM-T20/TM-m30 USB) | USB | Vorabversion: Drucker einstecken, auf der Karte Geräte suchen — er erscheint als Drucker „unter unix:/run/menoovo-printers/usb-printer-1.sock“ und wird wie ein Netzwerkdrucker angelegt. Drucken darf nur die Kasse selbst, keine andere Software am Gerät. Ist er aus oder ohne Papier, meldet die Kasse den Bon als nicht gedruckt. Am Gerät noch nicht geprüft |
Andere Websites als die Menoovo-Kasse und die Menoovo-Anmeldung sind im Browser des Staff-Geräts gesperrt.
A4-Drucker
Abschnitt betitelt „A4-Drucker“Für Seiten im A4-Format – Kassenbuch, Meine Schicht, Mein Tag, Dienstplan, Bankett-Angebote und -Rechnungen, Packlisten, Kundenkarten – druckt das Staff-Gerät auf einen normalen Büro-Drucker. Belege druckt weiter der Bondrucker (siehe Peripherie).
Geeignet ist jeder Drucker, der IPP Everywhere oder AirPrint kann. Das können fast alle Drucker und Multifunktionsgeräte der letzten Jahre. Einen Treiber braucht es nicht.
Netzwerkdrucker einrichten:
- Den Drucker ins selbe Netz wie das Staff-Gerät hängen und einschalten. Die IP-Adresse steht im Menü des Druckers oder auf seiner Netzwerkseite (meist über das Druckermenü ausdrucken).
- Am Staff-Gerät das Geräte-Menü öffnen (Strg+Alt+M oder vier Finger halten) und A4-Drucker wählen.
- Unter Netzwerkdrucker hinzufügen die IP-Adresse eintippen, Hinzufügen drücken. Das Gerät fragt nach dem Einstellungs-Code von der Gerätekarte im Admin, falls er gesetzt ist.
- Der erste Drucker wird automatisch der Standard. Mit Testseite prüfen, ob er druckt.
Der Drucker braucht im Router eine feste IP-Adresse aus dem eigenen
Netz (10.x, 172.16–31.x oder 192.168.x). Ändert sie sich, findet das Gerät
den Drucker nicht mehr. Gerätenamen (auch mit .local) gehen nicht, nur
die Zahlenadresse. Das Gerät sucht Drucker nicht selbst im Netz.
USB-Drucker: Den Drucker anschließen und einschalten. Kann er „IPP über USB“ (AirPrint/Mopria per USB), erscheint er unter USB-Drucker, dort Hinzufügen drücken. Ältere USB-Drucker ohne diese Funktion werden nicht unterstützt. Solche Drucker ins Netz hängen.
Drucken aus der Kasse: Der Knopf Drucken einer Seite öffnet die Druckvorschau. Dort steht schon der Standard-Drucker. Mit Drucken bestätigen. „Als PDF speichern“ gibt es auf dem Staff-Gerät nicht. Dateien landen per QR-Code auf dem Handy, siehe Dokumente auf dem Handy öffnen.
Die Kasse öffnet auf dem Staff-Gerät kein zweites Browserfenster. Die Quittung bei Lohn bar und beim Empfangsnachweis geht direkt in die Druckvorschau, danach ist die Kasse sofort wieder bedienbar. Ein Link, der am PC einen neuen Tab öffnet (Handbuch, Seite eines Anbieters), erscheint als QR-Code zum Öffnen auf dem Handy. Tastenkürzel des Browsers für neue Fenster, Tabs, Menüs, Lesezeichen, den Task-Manager oder den System-Druckdialog sind an einer angeschlossenen Tastatur abgeschaltet.
Vorabversion: Druck, Druckvorschau und USB-Drucker sind am Staff-Gerät noch nicht geprüft.
Tipps & Grenzfälle
Abschnitt betitelt „Tipps & Grenzfälle“- Der Bildschirm zeigt „Menoovo startet …“. Das Gerät wartet auf das Netz oder auf den Menoovo-Server. Nach zehn Sekunden steht darunter, was fehlt: Kein Netzwerk (Kabel bzw. WLAN prüfen), Anmeldeseite (Hotel- oder Gäste-WLAN, ein anderes Netz wählen) oder Menoovo antwortet noch nicht (geht von selbst weiter). Sobald der Server antwortet, öffnet sich die Staff-App ohne Eingriff.
- WLAN war weg, die Kasse zeigt eine Fehlerseite. Nichts tun: Nach spätestens etwa zwei Minuten startet das Gerät den Browser selbst neu und verbindet wieder. Dasselbe gilt, wenn der Browser hängt; eine Seite mit offener Rückfrage (z. B. „Wirklich stornieren?“) wird dabei nie geschlossen.
- WLAN-Passwort mit Sonderzeichen. Die Bildschirmtastatur der
Einrichtungsseite hat unter 123 eine dritte Seite #+= mit allen
übrigen Zeichen (z. B.
$ * { } ~ |). - Die Kasse zeigt den Ladebildschirm. Zwei Minuten warten — der Wächter greift einmal selbst ein. Hilft das nicht, den Menoovo-Support bitten, Web-Cache leeren auszuführen.
- Tastatur angeschlossen, aber Bildschirmtastatur stört. Mit „Automatisch“ verschwindet sie nach dem nächsten Neustart der Anzeige; sonst je Gerät auf „Aus“ stellen (Bildschirm-Einstellungen).
- Passwort wird falsch eingegeben (y/z vertauscht, kein @) oder der Scanner liefert falsche Zeichen. Die Tastaturbelegung des Geräts passt nicht — unter Bildschirm → Tastaturbelegung die richtige wählen.
- Ein Staff-Gerät hostet den Drucker für alle. Fällt dieses Gerät aus, fehlt der Drucker auch den anderen Geräten. Ab zwei Staff-Geräten empfiehlt sich eine eigene Menoovo Box für Drucker und Kartenterminal.