Zahlungen einrichten
Sobald Gäste über Menoovo bestellen, sind zwei Dinge festzulegen: wer digitale Zahlungen abwickelt und wann bezahlt wird, vor oder nach dem Essen. Die erste Frage klärt sich unter Team & Einrichtung → Integrationen, die zweite im Kanalmanager und in den Einstellungen. Diese Seite geht alle drei Orte durch.
Wer die Zahlungen abwickelt
Abschnitt betitelt „Wer die Zahlungen abwickelt“Menoovo-Zahlungen über VR Payment sind der Standard. Die Integration VR Payment ist im Paket enthalten. Im Gasthaus Mondwiese steht sie unter Team & Einrichtung → Integrationen im Bereich Bereits aktiv mit dem Vermerk Inklusive. Gäste bezahlen damit im digitalen Checkout mit Karte, Apple Pay, Google Pay oder PayPal. Ein eigener Vertrag mit einem Zahlungsdienst ist nicht nötig. Den Ablauf aus Gästesicht zeigt Bezahlen am Terminal.
Eigene Zahlungsanbieter sind der zweite Weg. Das Restaurant verbindet sein eigenes Konto bei Stripe, PayPal oder SumUp. Die Zahlungen der Gäste laufen dann über dieses Konto, Auszahlungen gehen ohne Umweg auf das eigene Bank- bzw. PayPal-Konto. Belege und Kassenanbindung laufen trotzdem weiterhin vollständig über Menoovo. So sieht die Detailansicht der Stripe-Integration aus:

Die drei Anbieter im Überblick, jeweils Ohne Mehrkosten seitens Menoovo:
- Stripe: Karten, Klarna, PayPal, Apple Pay und Google Pay im Gäste-Checkout. Die Einrichtung erfolgt im Admin-Bereich, das Stripe-Onboarding ist eingebettet.
- PayPal: das eigene PayPal-Konto wird über die PayPal-Anmeldung verknüpft. Zahlungen der Gäste landen darauf.
- SumUp: ein bestehendes SumUp-Konto wird per SumUp-Login verknüpft.
Diese drei Anbieter sind noch nicht zur Selbstbuchung im Marketplace gelistet. Wer ein eigenes Zahlungsanbieter-Konto anbinden möchte, meldet sich beim Menoovo-Support ([email protected]). Die Freischaltung erfolgt dann gemeinsam.
VR Payment ist der einfachste Weg: Es muss nichts eingerichtet werden, und der Vertrag läuft über Menoovo. Ein eigener Anbieter lohnt sich, wenn der Betrieb dort schon ein Konto mit verhandelten Konditionen hat oder die Auszahlungen auf dem eigenen Konto sehen will. Für die Kasse und den Beleg macht es keinen Unterschied.
Bargeld braucht keinen Anbieter. Bar kassiert der Service auf Kanälen mit Nachher kassieren am Tisch.
Wann bezahlt wird: der Bezahlmodus
Abschnitt betitelt „Wann bezahlt wird: der Bezahlmodus“Jeder Bestellkanal hat im Kanalmanager einen Reiter Zahlung. Er öffnet sich über das Zahnrad des Kanals. Beim Kanal Terminals sieht das so aus:

Der Bezahlmodus bestimmt den Zahlungszeitpunkt des Kanals:
- Restaurant-Standard: keine eigene Regel für diesen Kanal. Es gilt der Standard aus den Einstellungen (nächster Abschnitt).
- Vorher bezahlen: Gäste zahlen digital, bevor die Bestellung in die Küche geht. Am Kanal Terminals ist das die einzige Alternative zum Restaurant-Standard.
- Nachher kassieren: bestellt wird sofort, bezahlt beim Service. Diese Option gibt es zusätzlich am Kanal Gäste-QR am Tisch.
Wer eine eigene Regel setzt, wählt darunter auch, welche Zahlungsarten der Kanal anbietet. Über Gilt für lässt sich die Regel auf den ganzen Kanal, eine Etage, einen einzelnen Tisch oder ein einzelnes Gerät legen.
Der Hinweis oben im Reiter erinnert daran: Am Terminal selbst wählen Gäste den konkreten Weg, etwa QR-Code, Karte am Tablet oder später am Tisch. Zu den Terminals führt zur Geräteliste.
Der Restaurant-Standard
Abschnitt betitelt „Der Restaurant-Standard“Der Standard-Zahlungszeitpunkt liegt unter Team & Einrichtung → Einstellungen → Tische & Selbstbedienung:

- Standard-Zahlungszeitpunkt: Pre-Pay (vor Auslieferung) oder Post-Pay (am Ende). Das Gasthaus Mondwiese steht auf Post-Pay, Gäste bestellen am Tisch und zahlen am Ende.
- Per-Tisch-Übersteuerung erlauben: einzelne Tische dürfen vom Standard abweichen, zum Beispiel Außenbereich Pre-Pay, Innenbereich Post-Pay.
- Zeit-Fenster (Schedule-Overrides): ein abweichender Modus für feste Wochentag-Slots, etwa Mittagstisch Pre-Pay und Abend Post-Pay. Zeit-Fenster gehen vor Tisch-Übersteuerung und Standard.
Die Seite Zahlarten & Konten
Abschnitt betitelt „Die Seite Zahlarten & Konten“Unter Team & Einrichtung → Einstellungen → Zahlarten & Konten liegt alles, was die Kasse an Zahlarten anbietet und worauf die Buchhaltung bucht:

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VR Payment: Schnellkasse-Schalter für PayPal, Google Pay und Apple Pay: Wenn aktiv, erscheint der jeweilige Bezahl-Button im Gäste-Checkout direkt neben dem Bestell-Button.
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Zahlarten: die aktivierten Zahlarten der Kasse. Neue Zahlarten kommen über Zahlart hinzufügen aus einem festen Katalog, damit die DSFinV-K-Zuordnung immer stimmt. Zur Auswahl stehen Bar, EC-Karte, Kreditkarte, Mobil / Wallet und Lieferplattform (vorbezahlt) (je Plattform einmal aktivierbar, siehe Lieferdienst-Bestellungen erfassen) sowie Überweisung – bereits eingegangen für Gutscheine, die ein Gast vorab überwiesen hat (nur reine Gutschein-Bons, Zahlungseingang und Bankreferenz sind Pflicht, kein Bargeld in der Lade — siehe Per Überweisung bezahlt). Die Reihenfolge der Liste bestimmt die Reihenfolge der Buttons im Checkout; Anzahl Hauptzahlarten für schnelles Kassieren legt fest, wie viele davon als große Schnell-Buttons erscheinen. Je Zahlart lassen sich Konto, Belegkopie-Verhalten und die Kanäle einstellen, auf denen sie angeboten wird.

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Abrechnungswege: Wege ohne Zahlungseingang. Rechnung & Kundenkonto (anschreiben) erzeugt eine Forderung (siehe Offene Posten & Debitoren), Gutschein einlösen verbraucht vorhandenes Guthaben (siehe Gutscheine). Beide werden hier aktiviert und stehen danach im Checkout getrennt von den Zahlarten.
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Konten: die Standardkonten der Buchhaltung für den DATEV-Export, gruppiert nach Erlöskonten, Zahlungswegen, Trinkgeld & Bank, Forderungen, Hausbuchungen, Korrekturen und Einkauf. Kontenrahmen SKR03 oder SKR04 wählbar; ein Konto direkt an einer Zahlart überschreibt die Vorgabe. Zum Speichern eigener Konten muss die DATEV-Anbindung aktiv sein. In der Gruppe Zahlungswege stehen nach Gutscheine die Zeilen Werbe-Gutscheine (Werbekosten) und Kulanz-Gutscheine (Aufwand). Auf sie buchen frei ausgestellte Werbe- und Kulanz-Gutscheine, vorbelegt mit 4610 und 4900 (SKR03) bzw. 6600 und 6850 (SKR04). Danach folgt Freie Gutscheine (Verrechnung) ohne Vorbelegung: das Konto, über das freie Gutscheine statt über die Gutschein-Verbindlichkeit laufen. Siehe Gutscheine im DATEV-Export.
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Hausbuchungsarten Aufs Haus: die Zeilen des Kassenblatts Aufs Haus (nur in den Kassen-Stufen). Siehe den Abschnitt Hausbuchungsarten Aufs Haus unten.
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Nullumsatz-Wege: die Zusammenfassung, wie Einladungen, Personalverzehr und Inhaber-Entnahmen gebucht werden. Die Entscheidungen dazu liegen in den steuerlichen Wahlrechten unter Einstellungen → Steuerliche Einstellungen und gehören in die Abstimmung mit der Steuerberatung.
Die Steuersätze (DSFinV-K Steuer-Schlüssel für neue Produkte, getrennt nach Hieressen und Außer-Haus) erscheinen erst nach dem Haken bei Erweiterte Einstellungen anzeigen. Im Standard steht Schlüssel 2 (ermäßigt 7 % für Speisen); Getränke setzt die Warengruppe auf Schlüssel 1 (regulär 19 %). Einzelne Produkte können die Werte überschreiben.
Hausbuchungsarten Aufs Haus
Abschnitt betitelt „Hausbuchungsarten Aufs Haus“Die Karte Hausbuchungsarten Aufs Haus (bis 12. Oktober 2026 hieß sie „Abrechnungsarten Aufs Haus“ — der Begriff wurde geändert, weil Gastrofix und MatrixPOS „Abrechnungsarten“ für ihre Zahlarten verwenden) zeigt die Zeilen, die die Kasse unter Bezahlen → Aufs Haus anbietet. Jede Zeile stammt aus einer Menoovo-Vorlage mit festem Fiskalkern; das Badge an der Zeile nennt Bontyp und Vorlage (z. B. „AVSachbezug · Personalessen (Sachbezug) · v1“).
- Einschalten / Ausschalten: Der Schalter nimmt die Zeile aus dem Blatt; der Server lehnt den Fall dann auch ab, wenn er doch gesendet wird. Eine Zeile, über die schon gebucht wurde („in Gebrauch“), lässt sich nur ausschalten, nie löschen.
- Bearbeiten: Name, Wer darf das bekommen? (Rollen; keine Rolle = alle Mitarbeitenden) und die Kennzahl Zählt zum Gesamtumsatz (nur fürs Dashboard — Z-Bon, Export und Steuer bleiben unberührt). Die Kasse folgt sofort, ohne Release. Jede Änderung bekommt eine neue Konfigurationsversion und einen Eintrag in der Änderungshistorie (wer, wann, vorher/nachher, Vermerk).
- Person wählen (nur Personal-Zeilen: Personalessen, Personalgetränk; seit 11. Oktober 2026): Pflicht (Standard — die Kasse fragt immer „Für wen?“, ohne Person keine Buchung), Optional (das Blatt bietet zusätzlich „Ohne Person“) oder Aus (die Zeile bucht mit einem Tipp, ohne Person und ohne Namen auf dem Beleg). Hinweis im Editor: Das Haus trägt die steuerliche Bewertung (Lohnbüro). Eine Zeile mit Optional/Aus trägt in der Liste die Plakette „Person wählen: optional/aus“; „So wird gebucht“ nennt den Stand unter Pflichtfelder und Beleg. Eine Buchung ohne Person hat denselben Beleg, Bontyp und TSE-Weg, nur keinen Namen; im Export fehlt der Mitarbeiter-Block, der Hausbuchungsbericht sagt „ohne Person“. Zeilen anderer Vorlagen (Einladung, Inhaber) haben das Feld nicht. Auflage der Steuerberatung (11. Oktober 2026): Ein Personalessen (Sachbezug-Bon und 0-€-Hausbon) braucht immer die Arbeitnehmer-Zuordnung (Name oder Personalnummer, DSFinV-K Anhang B) — dort gibt es Aus nicht, und Optional bedeutet: die obere Auswahl im Blatt heißt „Ich selbst (angemeldete Person)“ und bucht auf die angemeldete Person (PIN-Bediener oder Login), änderbar im Blatt, nie leer; der Name steht auf dem Beleg. Ist die angemeldete Person nicht in den freigegebenen Rollen der Zeile, lehnt der Server die Buchung ab. Aus bleibt nur für „Personal trinkt“ (übliche Getränke zum Verzehr im Betrieb, R 19.6 Abs. 2 LStR) und die Wertabgabe-Zeilen. Liste des Hauses und Freitext an der Kasse (seit 12. Oktober 2026, beide Personal-Zeilen): Bei Liste des Hauses erscheint im Editor das Feld Bezeichnungen des Hauses — bis zu 20 Einträge zu je 1–50 Zeichen (Enter oder „Hinzufügen“ nimmt einen Eintrag auf, Tipp auf den Chip entfernt ihn; doppelte oder leere Einträge lehnt der Server ab, eine Liste ohne Eintrag lässt sich nicht speichern). Die Kasse bietet die Bezeichnungen im Blatt „Für wen?“ neben der Mitarbeiterliste an; die Plakette lautet „Person wählen: Liste des Hauses“. Bei Freitext an der Kasse zeigt das Blatt ein Textfeld (1–50 Zeichen); beim Personalessen ist es Pflicht. Was das Haus wählt, steht als Name auf dem Beleg, im Hausbuchungsbericht und im Export (Kundeninformation); „So wird gebucht“ nennt die Stellung und die Bezeichnungen. Hinweis im Editor und hier: Ein Sammelname wie „Küchenpersonal“ ist zulässig einzustellen; für die Lohnabrechnung erwartet das Finanzamt Name oder Personalnummer je Person — das ist Sache des Betriebs.
- Zusatzabfragen (seit 11. Oktober 2026): Je Zeile legt das Haus fest, ob die Kasse Teilnehmer, Anlass und Notiz abfragt. Felder, die die Vorlage vorschreibt (Teilnehmer und Anlass bei der geschäftlichen Bewirtung, die Notiz bei Kulanz und Warentest), sind im Editor gesperrt an („Pflicht (Vorlage)“) — abschalten lehnt der Server ab, und auch beim Buchen prüft er sie erneut (die Kasse nennt die fehlenden Felder vor dem Buchen). Zusätzliche Abfragen, die das Haus einschaltet, sind in der Kasse optional.
- Artikel an der Kasse (Artikelfilter): Alle Positionen, Nur Getränke, Nur Speisen oder Nur Warengruppen (Auswahl der Warengruppen). Die Kasse bietet unter der Zeile nur passende Positionen an und nennt, wie viele sie ausgeblendet hat. Die Getränkepflicht von „Personal trinkt“ prüft der Server unabhängig vom Filter; „Nur Speisen“ ist dort deshalb nicht wählbar.
- Bewertungsbasis (intern) — nur auf Wertabgabe-Zeilen (Bewirtung, Werbung, Kulanz, Warentest) und nur in den zulässigen Varianten der Vorlage (Steuerberatung 11. Oktober 2026, § 10 Abs. 4 UStG): Haus- Standard / Wahl an der Kasse, Einkaufspreis (EK, einschließlich Nebenkosten), Selbstkosten (subsidiär) oder Manuell je Position (belegte Eingabe der zulässigen Bewertung — die Kasse verlangt dann je Position einen Wert; Basis, Wert, Bediener und Zeitpunkt stehen auf der Buchung). Der Kartenpreis ist keine zulässige Basis. Die Kasse belegt den Bewertungsdatensatz damit vor; die Buchung bewahrt die Basis als interne Kennzeichnung („So wird gebucht“ nennt sie unter Steuer und Bewertung). Sie ändert nichts am Beleg: der Hausbon bleibt 0,00 €, Bontyp, Zahlart und TSE-Signatur sind die der Vorlage. Personal-Zeilen bewerten automatisch mit den amtlichen Werten (nicht wählbar), Inhaber-Zeilen folgen der steuerlichen Wahl. Für die geschäftliche Bewirtung nennt „So wird gebucht“ den Bewirtungsnachweis (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG): Ort = dieses Haus, Tag = Buchungstag, Aufwand = Originalwert und Bewertung der Positionen; für „Personal trinkt“ die Voraussetzung „übliche Getränke zum Verzehr im Betrieb, kein Mahlzeitenersatz“.
- So wird gebucht: Im Editor steht vor den Feldern, was Menoovo aus der Zeile macht — Beleg und Bontyp, Zahlart und Lade, Steuer und Bewertung, Pflichtfelder, KOST-Klasse, Lager, Berichte und die DSFinV-K-Abbildung (BON_TYP / GV_TYP / ZAHLART_TYP). Das ist genau die Abbildung, die eine Testbuchung über diese Zeile im Export hat.
- Hausbuchungsart hinzufügen öffnet die Vorlagengalerie. Angeboten werden nur Vorlagen, die zur aktuellen steuerlichen Wahl passen; gesperrte Vorlagen nennen den Grund („Erst in Steuerliche Einstellungen wählen“, „nur Bestand“). Mehrere Zeilen je Vorlage sind erlaubt („Personalessen Küche“, „Personalessen Service“).
- Vorlage und Fiskalkern sind fest. Weder Belegart noch Bontyp, Zahlart oder Pflichtfelder lassen sich an einer Zeile ändern; ein anderer Sachverhalt ist eine neue Zeile aus einer anderen Vorlage. Neue Vorlagen kommen mit einem Release nach steuerlicher Prüfung.
Seit dem 11. Oktober 2026 zeigt das Blatt Aufs Haus die Wertabgabe-Zeilen einzeln — eine Zeile je angelegter Hausbuchungsart („Geschäftliche Bewirtung“, „Werbung, Verkostung, Geschenk“, „Kulanz für zahlenden Gast“, „Interner Warentest“) mit dem Namen aus dieser Karte, statt der früheren Sammelzeile „Gast / Geschäftspartner eingeladen“ mit Grundauswahl. Eine Zeile mit genau einem Grund bucht diesen Grund ohne Auswahl; „Werbung, Verkostung, Geschenk“ behält die Auswahl ihrer drei Gründe.
Beim ersten Öffnen zeigt die Karte die aus den bisherigen Hausbon-Fällen abgeleiteten Zeilen als „noch nicht gespeichert“ und legt sie beim ersten Speichern an — oder die Kasse tut es bei der ersten Buchung. Die Verfahrensdokumentation bekommt einen eigenen Anhang „Hausbuchungsarten Aufs Haus (Vorlagen)“ mit Vorlagen, Zeilen (inklusive Stand von Person wählen je Zeile) und Änderungshistorie.
Der Name der Zeile steht auf dem Beleg. Seit dem 12. Oktober 2026 ist der Name, den du einer Zeile gibst („Personalessen Küche“, „Feierabendbier Service“), die Bezeichnung des Vorgangs auf dem Kassenbeleg, in den Hausbuchungs-Blöcken des Z-Bons, in der Liste Buchhaltung → Hausbuchungen und im DSFinV-K-Export (Feld BON_NAME, höchstens 60 Zeichen; Vorlage und Version stehen in BON_NOTIZ). Die Kasse merkt sich den Namen bei der Buchung: Benennst du eine Zeile später um, gilt der neue Name nur für neue Buchungen — alte Belege, Belegkopien und Exporte behalten den damaligen Namen. Buchungen aus der Zeit vor den Zeilen tragen weiter den festen Vorlagentitel. Bontyp, Geschäftsvorfall und Zahlart folgen unverändert der Vorlage; die Summen des Z-Bons ändern sich durch einen Namen nie. Eine Umbenennung ist keine neue steuerliche Einordnung — ein anderer Sachverhalt ist eine neue Zeile aus der passenden Vorlage, kein neuer Name.
Hinweis im Editor (Wortlaut der Steuerberatung): Diese Vorlage bestimmt die technische Buchung. Wählen Sie sie nur für den beschriebenen Sachverhalt. Name und Zusatzabfragen sind anpassbar; die fiskalische Zuordnung bleibt fest. Betriebliche Steuerfragen klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
Expertenmodus (nur Inhaber)
Abschnitt betitelt „Expertenmodus (nur Inhaber)“Unter der Karte Hausbuchungsarten steht die Karte Expertenmodus. Sie ist der Inhaber-Rolle des Hauses vorbehalten — nicht Org-Admins und nicht Menoovo im Kundenauftrag — und braucht das Recht Expertenmodus Hausbuchungsarten, das standardmäßig kein Rollenprofil trägt: Der Inhaber vergibt es im Rollen-Editor bewusst an seine eigene Rolle.
- Aktivieren: je Haus, mit dem Hinweistext der Steuerberatung und Häkchen. Die Aktivierung steht mit Zeitpunkt und Person in der Aktivierungshistorie und in der Verfahrensdokumentation.
- Vorlage klonen erzeugt eine Hausvorlage („haus:…“) aus einer Menoovo-Vorlage. Am Fiskalkern wählst du nur innerhalb der geprüften Kombination (Allow-List): Gründe, zusätzliche Pflichtfelder (nie weniger als die Vorlage), Bewertungsvariante und KOST-Klasse. Belegart, Bontyp, Zahlart, TSE-Weg und Korrekturverfahren kommen aus der Kombination und bleiben fest. Gesperrte Kombinationen (Inhaber-Pauschbetrag, Personalverkauf mit Rabatt) nennen den Grund und lassen sich nicht anlegen.
- Bewertungsvariante ist eine Bezeichnung für die Buchhaltung: Sachbezugswert, Pauschbetrag oder Kosten. „Die Kasse zeichnet auf, die Buchhaltung bewertet“ — die Variante ist kein Kassenwert. Regel: Auf einer Hausvorlage fragt die Kasse keinen Bewertungsbetrag ab (ein eingegebener Wert wird abgelehnt); die einzigen Ausnahmen sind die Inhaber-Einzelbewertung (Einkaufspreis bzw. Selbstkosten und Teilwert je Position, wie seit September geprüft) und der amtliche Sachbezugswert, den das System selbst setzt. Der Grund „Geschenk zum Mitnehmen“ (mit Kassenwert) steht deshalb nur auf der Menoovo-Vorlage, nicht auf einer Hausvorlage. Aus demselben Grund bietet der Zeilen-Editor auf einer Hausvorlage die Bewertungsbasis „manuell belegt“ nicht an (nur Einkaufspreis oder Selbstkosten als Vorbelegung), und Person wählen kennt dort nur Pflicht — beim Personalessen zusätzlich Optional, das ohne Auswahl auf die angemeldete Person bucht. „Liste des Hauses“, „Freitext an der Kasse“ und „Aus“ gibt es auf einer Hausvorlage nicht: Sie bucht immer auf eine Person aus der Mitarbeiterliste. Beleg und Hausbuchungen-Liste zeigen „Bewertung durch die Buchhaltung: Sachbezugswert“ (bzw. Pauschbetrag oder Kosten); bewertet wird aus dem Hausbuchungsbericht.
- Mahlzeitenart und Anzahl (Personal Sachbezug): Jede Buchung nennt die Mahlzeit — Frühstück, Mittag oder Abend — und die Anzahl Mahlzeiten. Ohne Mahlzeitenart entsteht kein Beleg. Eine Zuzahlung wird nie im Hausbon kassiert: Sie ist immer ein eigener Verkaufsbeleg (bar oder Karte), dessen Beleg-Nr. anschließend im Hausbon eingetragen wird.
- Abgabegrund (Wertabgabe 0 €): Jede unentgeltliche Wertabgabe über 0 € — Kulanz, Verkostung, Werbung, Geschenk — braucht einen dokumentierten Abgabegrund mit 3 bis 120 Zeichen, etwa „Verkostung neue Karte“. Er steht auf dem Beleg und in der Hausbuchungen-Liste.
- Bewirtung: Ort und Tag sind mit Betriebsstätte und Belegdatum vorbelegt und bei Abweichung änderbar. Ein Aufwandsfeld gibt es nicht: Die Aufwendungen weist die Buchhaltung nach, die Kasse fragt keinen Aufwand ab. Die Buchung durch den Bediener ist die elektronische Autorisierung des Bewirtungsnachweises.
- Berechtigtenregister (Karte unter dem Expertenmodus, für die Inhaber-Einzelbewertung): Person hinzufügen legt eine berechtigte Person an, Neue Version ändert sie. Felder: Name, Rechtsträger/Betrieb, steuerliche Stellung (Einzelunternehmer/in, Gesellschafter/in als Mitunternehmer/in, Sonstige mit Nachweis) samt Nachweisreferenz (etwa „Gesellschaftsvertrag §“), Gültig ab, Gültig bis (leer = unbefristet), Begründung der Änderung, Freigegeben von (immer die angemeldete Person, die speichert — kein Eingabefeld), Geändert am und Version. Das Register wird nur angefügt, nie geändert oder gelöscht; Versionen anzeigen zeigt die Historie. Nachweisreferenz, Begründungen, Freigebende und die Historie sehen nur Rollen mit dem Recht „Kassenbuch führen“; die Kasse erhält je Person nur die aktuell gültige Version mit Name, Betrieb und steuerlicher Stellung. Jede Inhaber-Entnahme nennt die zum Buchungszeitpunkt gültige Personenversion („Berechtigte Person: Name (v2)“). Nur tatsächliche Unternehmer und Mitunternehmer gehören hinein; GmbH/UG bleiben gesperrt.
- Export-Befunde: Je DSFinV-K-Exportlauf entsteht ein unveränderbarer Befund-Datensatz (Version, Regel, Bon-IDs). Die Karte Export-Befunde (DSFinV-K) listet sie je Z-Nummer und Datum mit JSON und PDF aus demselben Datensatz. Der Export selbst wird nie zurückgehalten.
- Hinweiszeile: Jeder Hausbuchungs-Beleg und die Hausbuchungen-Liste tragen die Zeile „0 € Zahlung ist nicht 0 € Steuerwert; Bewertung erfolgt in der Buchhaltung.“ Der Kartenpreis heißt dort Listenpreis (Referenz).
- Verfahrensdokumentation: Der Anhang zum Expertenmodus bekommt je Auflage einen Absatz (Bewertung, Mahlzeit und Anzahl, Abgabegrund, Bewirtung, Berechtigtenregister, Export-Befunde, Hinweiszeile) und das Berechtigtenregister als verlinkte Anlage.
- Pflicht-Begründung und Gültig-ab: Jede Änderung am Fiskalkern ist eine neue Version mit Begründung, Bearbeiter, Zeitpunkt, Vorher-/Nachher-Werten und Gültigkeitsbeginn (jetzt oder später, nie rückwirkend). Buchungen behalten die Version, unter der sie entstanden sind.
- So wird gebucht zeigt im Dialog die Exportabbildung der Kombination (BON_TYP / GV_TYP / ZAHLART_TYP / BON_NAME) und die Auflagen der Steuerberatung zu dieser Kombination.
- Steuerberatung geprüft am ist eine optionale Notiz (Datum, Name). Sie wird nur angezeigt und ist kein Freigabesiegel.
- Prüfungen: beim Anlegen (außerhalb der Liste → abgelehnt), beim Buchen (passt die Zeile nicht mehr zur gültigen Version oder fehlt ein Pflichtfeld, entsteht kein Beleg) und beim DSFinV-K-Export. Der Export wird nie zurückgehalten: Vorgänge gehen vollständig und unverändert hinaus, ein Befund (Version, Regel, Bon-IDs) wird dem Export beigefügt und dem Haus gemeldet.
- Nie konfigurierbar, auch nicht hier: TSE-Sicherung, Exportdaten, Belegangaben, die Umsatzsteuerbehandlung („Aufs Haus“ heißt nicht „keine USt“) und „Außer Haus“ als Steuersatz-Override.
Hinweistext bei Aktivierung und jeder Fiskalkern-Änderung (Wortlaut der Steuerberatung): Diese Konfiguration bestimmt die steuerliche und buchhalterische Verarbeitung künftiger Vorgänge. Ich bestätige, dass die Zuordnung dem tatsächlichen Geschäftsvorfall entspricht und erforderliche Folgeaufzeichnungen organisiert sind. Änderungen werden versioniert dokumentiert. Die technische Prüfung bestätigt keine steuerliche Einzelfallbeurteilung. Bei Unklarheiten ist vor Aktivierung steuerlicher Rat einzuholen. Gesetzliche Pflichten des Betreibers und des Herstellers bleiben unberührt.
Tipps & Grenzfälle
Abschnitt betitelt „Tipps & Grenzfälle“- Vorher bezahlen braucht einen Zahlungsanbieter. Ohne aktive VR-Payment-Integration oder einen verbundenen eigenen Anbieter kann ein Kanal keine Vorkasse verlangen.
- Trinkgeld hat ein eigenes Panel unter Einstellungen → Trinkgeld, mit eigener Logik je Bestellkanal. Mehr dazu in Einstellungen im Detail.
- Steuer-Schlüssel nur mit Bedacht ändern. Die Vorgaben passen für die meisten Betriebe. Abweichungen vorher mit der Steuerberatung abstimmen.
- Kartenterminals an der Kasse sind ein eigenes Thema. Für Zahlungen, die das Personal am Gerät kassiert, siehe Kartenterminals.