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Menoovo-App auf dem Smartphone

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Die Menoovo-App ist die Verwaltung und die Kasse auf einem Android-Gerät. Im Browser ist alles gleich. Die App bringt drei Dinge dazu, die eine Webseite nicht kann: Kartenzahlung über den NFC-Chip des Geräts, Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm und der Kassenschnitt der Kartenterminals ohne Umweg über ein zweites Programm.

Die App läuft auf Android 13 oder neuer. Für Kartenzahlung braucht das Gerät zusätzlich NFC und eine Internetverbindung.

Bis die App im Google Play Store steht, kommt sie über den Menoovo-Support oder die Download-Seite von Menoovo auf das Gerät. Danach wird sie aus dem Play Store installiert. Nach der Installation einmal öffnen und die Adresse des Betriebs bestätigen. Danach meldet sich die App mit denselben Zugangsdaten an wie der Browser.

Wechsel auf die App aus dem Play Store. Ein Gerät, das die App direkt bekommen hat, muss sie für die Play-Store-Version einmal deinstallieren und neu installieren. Dabei vergisst das Gerät seine Anmeldung: neu anmelden (am Kassenbildschirm mit dem Gerätekonto) und das Gerät noch einmal für Kartenzahlung anmelden. Die App VR pay:Me und ihr Login bleiben erhalten. Am besten zu einer ruhigen Zeit, nach dem Kassenschnitt des Geräts.

Für Kartenzahlung am Gerät kommt die App VR pay:Me aus dem Play Store dazu. Du meldest dich dort mit dem Händlerzugang an, den dein Betrieb von VR Payment bekommen hat. Menoovo kennt diese Zugangsdaten nicht und speichert sie nicht.

Alle Geräte bekommen dieselbe Menoovo-App, auch die ohne pay:Me. Auf einem Gerät ohne pay:Me bietet die Kasse „Dieses Gerät“ nicht als Kartenterminal an. Mit Karte kassierst du dort über das Kartenterminal, das für diesen Kassenbildschirm eingestellt ist, oder über ein anderes Gerät. Steht in den Vorgaben trotzdem Dieses Gerät, zeigt die Kasse „Dieses Gerät kann hier keine Karten lesen“ und fragt nach dem Terminal.

Zwei Anmeldungen liegen übereinander:

  1. Das Konto. E-Mail und Passwort des Menoovo-Kontos. Das Gerät bleibt angemeldet, bis sich jemand abmeldet.
  2. Die Bedienung. Wer gerade kassiert, meldet sich mit der eigenen PIN an. Diese Anmeldung entscheidet, welcher Name auf dem Beleg steht. Der Ablauf steht unter Bedienung anmelden.

Die Anmeldung mit dem Konto öffnet sich in einem Browser-Tab. Schließe sie dort ab, dann kehrt die App von selbst zurück. Schließt du den Tab vorher (X oder Zurück), kommt die App zurück zur Anmeldewahl und zeigt „Anmeldung abgebrochen“. Wähle dann einfach erneut. Steht dort „Die Anmeldung hängt“, schließe die App ganz (aus der Liste der offenen Apps wischen) und starte sie neu.

Auf einem Gerät, das sich mehrere Leute teilen, bleibt das Konto angemeldet und die Bedienung wechselt per PIN. Die Meldungen folgen dann der Person, die sich zuletzt angemeldet hat (siehe Meldungen am geteilten Bildschirm).

Ist SoftPOS eingerichtet, nimmt das Gerät Karten direkt an. Der Gast hält Karte oder Handy an die Rückseite. Die App VR pay:Me übernimmt die Zahlung und gibt das Ergebnis an Menoovo zurück. Was dafür nötig ist, steht unter Kartenterminals.

Im Kassenbildschirm-Profil steht dafür unter Kartenterminal Dieses Gerät. Im Browser geht das nicht, dort bietet die Kasse nur die anderen Ziele an.

Wichtig für den Alltag: das Gerät muss dabei wach und entsperrt sein und die Menoovo-App im Vordergrund.

Beim ersten Öffnen der App auf einem Gerät, das SoftPOS kann, fragt Menoovo einmal je Betrieb: Dieses Gerät für Kartenzahlung anmelden. Gib dem Gerät einen Namen, etwa „Handy Küche“, und tippe auf Anmelden. Unter diesem Namen steht das Gerät danach unter Einrichtung → Kartenterminals und im Tagesabschluss unter Kartenterminals, mit seinem Kartenumsatz und dem Stand des Kassenschnitts. Die Terminal-ID von VR pay:Me trägt Menoovo nach der ersten Kartenzahlung selbst ein, sie muss nicht abgetippt werden.

Später verschiebt die Frage auf das nächste Öffnen der App. Bis zur Anmeldung laufen Kartenzahlungen wie bisher, nur ohne Zeile je Gerät im Tagesabschluss und ohne Kassenschnitt aus Menoovo.

Beim ersten Start fragt Android nach der Erlaubnis für Benachrichtigungen. Ohne diese Erlaubnis kommen keine Meldungen aufs Gerät: weder „3 Gerichte fertig · Tisch 5“ an den Service noch die Erinnerung an einen offenen Kassenschnitt zur Abschlusszeit.

Wurde die Frage abgelehnt, lässt sich die Erlaubnis in den Android-Einstellungen unter Apps → Menoovo → Benachrichtigungen nachholen. Den Stand zeigt die Karte Benachrichtigungen auf diesem Gerät unten im Posteingang.

Ab Version 1.1.0-push0929b zeigt die App ihre Meldungen selbst an und ordnet sie in drei Gruppen:

  • Service: Meldungen an dich aus dem Gastraum, etwa fertige Gerichte, Übergaben oder Störungen. Jede Meldung steht als eigener Eintrag. Die Fertig-Meldung eines Tisches ersetzt nur die vorige Fertig-Meldung desselben Tisches.
  • Küche: Meldungen des Küchenmonitors an feste Stationen, etwa „Neue Bestellung“.
  • Verwaltung: Meldungen an Inhaber und Admins. Hier steht immer nur ein Eintrag, eine neue Meldung ersetzt die vorige.

Android fasst die Einträge einer Gruppe zusammen und zeigt dabei in der Regel die Einträge selbst. Die Zusammenfassung trägt eigene Texte wie „5 Meldungen“, „+2 weitere“ und den Gruppennamen Service, Küche oder Verwaltung. Diese Texte zeigt Android nur auf manchen Geräten. Aufgeklappt stehen alle Einträge der Gruppe.

  • Tipp auf einen Eintrag öffnet sein Ziel, meist den Tisch mit dem Hinweis über dem Bon. Nur dieser Eintrag verschwindet, die anderen bleiben stehen.
  • Tipp auf die zusammengefasste Gruppe öffnet für Service die Tischübersicht, für Küche die Bestellübersicht und für Verwaltung den Posteingang. Dabei verschwindet kein Eintrag.
  • Serviert am Tisch nimmt die Fertig-Meldung dieses Tisches aus dem Benachrichtigungsbereich, sobald dort nichts Fertiges mehr offen ist.
  • Ist die App offen, erscheint die Meldung trotzdem oben am Bildschirm und klingelt einmal. Eine Verwaltungs-Meldung zeigt die App zusätzlich als Einblendung mit Ansehen.
  • Ist die App aus der Übersicht weggewischt, kommen die Meldungen trotzdem. Wurde die App in den Android-Einstellungen zwangsweise beendet, kommt nichts mehr, bis sie wieder geöffnet wurde.
  • Tipp bei geschlossener App: Die App startet und öffnet das Ziel der Meldung, aber nur, wenn sich dieselbe Person anmeldet, für die das Gerät zuletzt angemeldet war. Meldet sich jemand anderes an, öffnet die App ohne Ziel, und die Meldung bleibt ungelesen.
  • Führt eine Meldung auf eine Adresse außerhalb der App, öffnet die App stattdessen den Posteingang. Versucht eine andere App auf dem Handy, einen Tipp auf eine Menoovo-Meldung vorzutäuschen, öffnet die App ohne Ziel.

In den Android-Einstellungen unter Apps → Menoovo → Benachrichtigungen heißt der Kanal dieser Meldungen „Menoovo“, mit der Beschreibung „Betriebsbenachrichtigungen (Bestellungen, Kasse, Team)“.

Ältere Versionen der App (vor 1.1.0-push0929b) bekommen die Meldungen wie bisher. Android fasst dort ab vier Meldungen selbst zusammen. Ein Tipp auf diese Zusammenfassung öffnet die App ohne Ziel. Wo Essen fertig ist, zeigt dann die Tischübersicht. Die neue Version kommt wie jede Version über den Menoovo-Support auf das Gerät.

Mit dem persönlichen Login steht der Tagesabschluss in der App unter Buchhaltung → Tagesabschlüsse und in Kasse und Schnellkasse unter Aktionen → Tagesabschluss, sobald die Person ihn abschließen darf. Ist die App mit dem Konto eines Kassenbildschirms angemeldet, fehlt beides, solange der Betrieb es nicht erlaubt hat: Der Schalter Tagesabschluss am Kassenbildschirm (Einstellungen → Kassensystem → Tagesgeschäft) gibt den Eintrag für die per PIN angemeldete Person frei, siehe Kassenbildschirme.

Nach dem Tagesabschluss fordert Menoovo den Kassenschnitt für jedes Kartenterminal an. Bei einem Gerät mit SoftPOS passiert das so:

  • Ist die App gerade offen, läuft der Schnitt sofort. Ein kurzer Hinweis meldet das Ergebnis.
  • Ist die App geschlossen, bleibt die Anforderung liegen. Beim nächsten Öffnen läuft der Schnitt nach.
  • Vor der ersten Kartenzahlung des neuen Tages holt die App einen offenen Schnitt von selbst nach. Das dauert wenige Sekunden, dann geht die Zahlung normal weiter. Scheitert der Schnitt, etwa ohne Netz, läuft die Zahlung trotzdem; die App versucht es frühestens nach zehn Minuten wieder, nicht bei jeder Zahlung.
  • Kurz nach der Abschlusszeit des Betriebs (bis 15 Minuten nach der Ankerstunde) stellt die App eine Benachrichtigung „Kassenschnitt ausstehend“, sobald sie nicht im Vordergrund war. Antippen öffnet die App und startet den Schnitt. Ist nichts offen, meldet die App das kurz und fertig.

Auf einem Telefon mit dem Konto eines Kassenbildschirms läuft der Schnitt nur, solange sich jemand mit PIN angemeldet hat. Am gesperrten Bildschirm bleibt er Ausstehend und läuft, sobald sich die nächste Person mit PIN anmeldet.

Ein Kundendisplay-Tablet mit SoftPOS macht seinen Kassenschnitt selbst, ohne Anmeldung. Es steht im Tagesabschluss als „Kundendisplay“ mit dem Namen des Displays, siehe Kundendisplay.

Der Stand je Gerät steht im Tagesabschluss unter Kartenterminals. Die Seite Kassenschnitt der Kartenterminals erklärt ihn.

  • Updates ohne Neustart. Die App lädt die Oberfläche von Menoovo und prüft alle fünf Minuten auf eine neue Version. Bildschirme wie Küchenmonitor oder Kundendisplay laden dann von selbst neu; die Kasse und das Order-Terminal warten auf einen freien Moment und zeigen bis dahin Neue Version verfügbar – Jetzt neu laden. Frei heißt seit dem 11.10.2026: zwei Minuten lang nichts getippt, kein Warenkorb, keine Runde, die noch zur Küche unterwegs ist, kein Dialog, keine Zahlung — typisch die Pause nach dem Standby oder zwischen zwei Tischen. Wer nicht warten will, tippt Jetzt neu laden; offene Warenkörbe bleiben erhalten. Nach zwölf Stunden lädt das Gerät in der nächsten ruhigen halben Minute auch über einen offenen Dialog hinweg, nie aber während einer Zahlung oder Buchung. Während einer SoftPOS-Zahlung lädt nie etwas neu. Die App schließen und neu öffnen ist dafür nicht nötig.
  • Gerät bleibt im Ladebildschirm (Menoovo-Logo) hängen. Das kann nach einer neuen Version vorkommen, wenn das Gerät noch eine alte Kopie der App-Dateien im Speicher hat; die Oberfläche selbst und der Server sind dann in Ordnung. Ein Neustart der App oder des Geräts hilft nicht, denn die alte Kopie liegt im Zwischenspeicher der App. Abhilfe (Android): App komplett schließen → Android-Einstellungen → Apps → Menoovo → Speicher → „Cache leeren“ → App neu öffnen und etwa 30 Sekunden warten. Die Geräteanmeldung bleibt dabei erhalten. Hilft das nicht, auf demselben Bildschirm „Daten löschen“ wählen; danach meldest du das Gerät über den Anmeldelink der Kassenbildschirme neu an. Im Browser (Kassenbildschirm oder Küchenmonitor in Chrome bzw. Edge am PC/Tablet) gibt es zwei Wege:
    1. Schnell, ohne Abmeldung: Taste F12 (Entwicklertools) → Reiter Netzwerk → Häkchen „Cache deaktivieren“ setzen → mit offenen Entwicklertools die Seite neu laden (F5). Sobald die Kasse wieder steht, F12 schließen (das Häkchen gilt nur, solange die Entwicklertools offen sind).
    2. Gründlich: auf das Schloss- bzw. Einstellungs-Symbol links in der Adresszeile klicken → Website-Einstellungen → „Daten löschen“ (Chrome) bzw. „Berechtigungen zurücksetzen / Daten löschen“ (Edge) → Seite neu laden. Danach ist das Gerät abgemeldet und wird über den Anmeldelink der Kassenbildschirme neu angemeldet. Ein normales „Verlauf/Cache löschen“ in den Browser-Einstellungen reicht oft nicht, weil die alte Kopie nicht im normalen Browser-Cache liegt, sondern im App-Speicher der Website. Seit dem 05.10.2026 repariert sich die App in diesem Fall einmal selbst und zeigt sonst Neue Version verfügbar – Jetzt neu laden statt endlos zu laden.
  • Das Telefon nachts nicht ausschalten. Ein Gerät im Schrank schneidet erst am nächsten Morgen. Verloren geht nichts, die Gutschrift kommt nur einen Tag später.
  • Entwickleroptionen aus. VR pay:Me verweigert die Zahlung auf einem Gerät mit eingeschalteten Entwickleroptionen.
  • Ein Gerät, ein Name. Jedes Gerät mit SoftPOS bekommt bei der Einrichtung einen Namen, etwa „Handy Küche“. Unter diesem Namen steht es später im Tagesabschluss.
  • Ein Telefon in zwei Betrieben. VR pay:Me führt auf einem Gerät einen einzigen Stapel. Kassiert ein Telefon für Betrieb A und Betrieb B, schließt der Kassenschnitt von A auch die Kartenzahlungen von B ab. Bei B steht die Zeile dann als erledigt, der Abgleich meldet aber „Zahlungen nicht im Kassenschnitt“ oder umgekehrt „Zahlungen im Kassenschnitt, die wir nicht kennen“. Das ist kein Fehler in der Kasse, nur ein Hinweis für den Bankabgleich. Sauberer ist ein Telefon je Betrieb.