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Trinkgelder

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Beim Kassieren erfasste Trinkgelder laufen unter Buchhaltung → Trinkgelder zusammen, pro Bedienung und mit dem jeweiligen Auszahlungsstatus.

Die Trinkgelder-Seite mit Kennzahlen und Auszahlungsstatus

Die Seite unterscheidet zwei Fälle:

  • Trinkgelder des Teams: was Gäste einzelnen Mitarbeitenden gegeben haben. Diese stehen als offen ausstehend, bis sie per Überweisung oder bar ausgezahlt sind. Danach sind sie hier dokumentiert.
  • Inhaber-Trinkgeld: Trinkgeld, das beim Kassieren durch die Inhaberin oder den Inhaber selbst anfällt. Steuerlich gilt es als Verkauf. Es wird als eigene Position gebucht und ist in der Umsatzaufschlüsselung des Tagesabschlusses enthalten. Die Seite weist es getrennt aus.

Nur zwei Dinge machen ein Trinkgeld zum Inhaber-Trinkgeld (mit Umsatzsteuer): der Trinkgeldmodus des Hauses steht auf Arbeitgeber-Trinkgeld (je Weg einzeln: Trinkgeldmodus (Tisch), (Kiosk), (Direkt)), oder die Person, die kassiert, hat in Mein Profil das Häkchen Trinkgelder als Arbeitgeber-Trinkgeld behandeln gesetzt. Alles andere ist Trinkgeld des Teams, ohne Umsatzsteuer.

Das gilt auch für Trinkgeld, das der Gast am Kartenterminal eintippt. Steht der Trinkgeldmodus auf Arbeitgeber-Trinkgeld oder hat die kassierende Person das Häkchen gesetzt, bucht Menoovo das Terminal-Trinkgeld als Inhaber-Trinkgeld auf denselben Beleg, mit dem Steuersatz der Rechnung (bei Speisen und Getränken anteilig 7 % und 19 %). Maßgeblich sind die Positionen, die mit diesem Beleg bezahlt werden: Zahlt ein Gast an einem Tisch nur sein Bier, liegt sein Inhaber-Trinkgeld ganz bei 19 %, auch wenn am Tisch noch Speisen offen sind. Verteilt wird nach dem steuerpflichtigen Umsatz nach Rabatt und ohne Pfand; gewährst du den Rabatt erst nach dem Trinkgeld, verteilt Menoovo das Inhaber-Trinkgeld vor dem Beleg neu. Sonst bleibt es Team-Trinkgeld der kassierenden Person. Meldet das Terminal das Trinkgeld erst, nachdem der Beleg schon steht, und wäre es Inhaber-Trinkgeld, bucht Menoovo nichts und legt den Vorgang zur Klärung vor. In Häusern, deren Trinkgeldmodus überall auf Arbeitnehmer-Trinkgeld steht (so bei Gastro Trends), ändert sich für das Terminal-Trinkgeld nichts.

Das gilt auch, wenn niemand zugeordnet ist: Hat der Tisch keine Bedienung, der Kiosk keine Zuordnung und ist keine Ersatzperson eingestellt, bleibt das Trinkgeld Team-Trinkgeld, nur ohne Empfänger. Eine fehlende Zuordnung macht es nie zum Inhaber-Trinkgeld (Vorgabe der Steuerberatung vom 01.10.2026). Solche Trinkgelder stehen im Tagesabschluss und im Export als Arbeitnehmer-Trinkgeld; damit sie jemandem ausgezahlt werden können, dem Tisch oder Kiosk eine Bedienung zuordnen oder in den Trinkgeld-Einstellungen eine Ersatzperson eintragen.

Bucht ein Weg Arbeitnehmer-Trinkgeld, nennt jede Trinkgeld-Frage den Empfänger, auch ohne Trinkgeld-Gemeinschaft:

  • Schnellkasse, Kundendisplay, Gäste-Ansicht auf dem Telefon: die Person, die kassiert (Anmeldung oder PIN-Sitzung) — „Es bedient Sie Anna“. Ohne freigegebenen Namen „Es bedient Sie unser Service“.
  • Tisch-QR und Selbstbedienungs-Terminal: die Person, der Tisch oder Terminal zugeordnet ist; ist niemand zugeordnet, „Es bedient Sie unser Service-Team“. Das Trinkgeld bleibt dann Arbeitnehmer-Trinkgeld und wird nie zum Inhaber-Trinkgeld.

Den Vornamen zeigt Menoovo nur, wenn Einstellungen → Trinkgeld → Persönliche Ansprache aktivieren an ist und die Person in Mein Profil → Trinkgeld-Profil der Anzeige zugestimmt und einen Anzeigenamen eingetragen hat. Zieht sie die Zustimmung zurück, steht wieder die neutrale Zeile da. Bei Inhaber-Trinkgeld nennt die Frage niemanden.

Bar-Trinkgeld nicht erfassen, Karten-Trinkgeld sehen

Abschnitt betitelt „Bar-Trinkgeld nicht erfassen, Karten-Trinkgeld sehen“

Viele Teams teilen das Bar-Trinkgeld abends selbst aus dem Trichter. Menoovo soll es dann weder zählen noch verteilen. Sehen muss der Betrieb aber, wie viel Trinkgeld über die Karte kam, denn dieses Geld liegt auf seinem Konto und geht über das Büro an das Team.

So wird es eingestellt:

  1. Einstellungen → Service & Schichten → Trinkgeld beim Schichtende auf Keins. Am Schichtende geht dann kein Trinkgeld aus der Geldbörse raus, weder bar noch Karte.
  2. Beim Kassieren bar bezahlter Rechnungen im Trinkgeld-Schritt Kein Trinkgeld wählen. Das Bar-Trinkgeld bleibt im Trichter und ist Sache des Teams.
  3. Bei Kartenzahlung das Trinkgeld wie gewohnt mit Betrag erfassen.

Unter Buchhaltung → Trinkgelder steht dann oben der Hinweis „Bar-Trinkgeld wird nicht über Menoovo verteilt; Karten-Trinkgeld siehe unten.“ Darunter liegt der Abschnitt Trinkgeld über Karte:

  • Oben wählst du den Zeitraum: Heute (voreingestellt), Gestern, Letzte 7 Tage, Dieser Monat oder ein eigenes Von/Bis. Die Tage zählen nach der Zeitzone des Restaurants.
  • Die Kennzahlen zeigen das Karten-Trinkgeld im Zeitraum, das an der Kasse erfasste Bar-Trinkgeld (bei dieser Einstellung meist 0,00 €) und wie viele Bedienungen Trinkgeld bekommen haben.
  • Je Bedienung steht das Trinkgeld über Karte groß, darunter klein an der Kasse erfasst für bar eingegebenes Trinkgeld.
  • Pro Tag listet für jeden Tag die Kartensumme und eine Tabelle mit Bedienung, Karte und Bar (Kasse). Das ist die Vorlage fürs Aufteilen: Kartenbetrag je Person übernehmen, das Bar-Trinkgeld aus dem Trichter zählt das Team selbst dazu.

Als Karte zählen EC-Karte, Kreditkarte, Mobile Payment und Lieferplattformen, also alles, was nicht in die Kasse geht. Gutschein oder Rechnung erscheinen als andere Zahlart, damit die Summe immer aufgeht. Der Abschnitt zeigt alles, was hereinkam, auch schon ausgezahlte Beträge. Stornierte Rechnungen fallen heraus. Die Karten mit den offen ausstehenden Beträgen weiter unten zeigen zusätzlich „davon Karte … · an der Kasse erfasst …“.

Der Abschnitt liest nur. Er bucht nichts und ändert keine Auszahlung.

Viele Häuser legen das Trinkgeld in einen gemeinsamen Topf. Menoovo führt diesen Topf: das Kartentrinkgeld (es liegt auf dem Konto des Betriebs) und das beim Kassieren erfasste Bar-Trinkgeld (es liegt in der Kasse). Beim Tagesabschluss nimmst du den Topf mit einem signierten Beleg aus der Kasse, damit das Kassenbuch zum Umschlag passt.

Einschalten unter Einstellungen → Service & Schichten → Gemeinsamer Trinkgeld-Topf. Danach:

  • Buchhaltung → Trinkgelder zeigt keine Karten je Bediener:in mehr, sondern den Abschnitt Trinkgeld-Topf mit den Beträgen (Kartentrinkgeld heute, Bar-Trinkgeld heute (erfasst), dazu „davon von früheren Tagen …“, wenn etwas Älteres offen ist) und dem Knopf Aus der Kasse entnehmen. Derselbe Knopf steht im Tagesabschluss in Schritt 3 Trinkgeld-Topf entnehmen.
  • Der Knopf bucht genau einen TSE-signierten Minus-Kassenbeleg (Vorgangsart Trinkgeld-Auszahlung, Empfänger „Trinkgeld-Gemeinschaft“) über den ganzen Topf: Kartentrinkgeld und erfasstes Bar-Trinkgeld (das liegt in der Kasse und geht mit derselben Entnahme raus).
  • Mein Tag und der Hauskasse-Dialog zeigen keine Trinkgeldbeträge je Person. Das Trinkgeld je Beleg bleibt gespeichert (DSFinV-K); nur die Anzeige und die Auszahlung je Person entfallen.
  • Auf dem Z-Bon steht im Block Trinkgeld an das Personal weiterhin, was bar und unbar hereinkam, und unter den Auszahlungen die eine Entnahme „Trinkgeld-Gemeinschaft“.

Wer auszahlt, braucht das Recht Trinkgeld auszahlen. Ein zweiter Tipp bucht nichts doppelt. Der Entnahme-Beleg kommt in den Tagesumschlag; die Kassenbuchzeile nennt Zeitraum, Betrag, Empfänger und Beleg („Kartentrinkgeld 06.10.2026, 249,58 € bar an Trinkgeld-Gemeinschaft ausgezahlt, Beleg 273“) und die persönliche Empfangsbestätigung der Schichtleitung per PIN („249,58 € für die Trinkgeld-Gemeinschaft bar erhalten“). Die Verteilung ist Sache des Teams und wird nicht erfasst (Steuerberater-Auskunft 07.10.2026). Im Modell Kellnerschicht zahlt das Schichtende in einem Topf-Haus kein Trinkgeld je Person mehr aus; alles bleibt für die Entnahme beim Tagesabschluss offen. Eine Trinkgeld-Gemeinschaft mit Verteilregel (nächster Abschnitt) kann das Team zusätzlich bilden; solange ihre Mitglieder offenes Team-Trinkgeld haben, geht die Auszahlung über die Gemeinschaft, und die Entnahme des Topfs wird abgelehnt. Eine leere Gemeinschaft blockiert die Entnahme nicht.

Ein Team kann seine Trinkgelder zusammenlegen und selbst festlegen, wie sie verteilt werden. Die Regel gehört den Mitgliedern. Der Betrieb rechnet die Anteile aus und zahlt sie aus, mehr nicht. Inhaberin, Küchenchef und Org-Verwaltung sehen die Regel und ändern sie nicht.

Freischalten unter Einstellungen → Service & Schichten → Gemeinsamer Trinkgeld-Topf (derselbe Schalter). Danach steht die Seite unter Buchhaltung → Trinkgeld-Gemeinschaft für das Team bereit. Das Modell vorher mit der eigenen Steuerberatung abstimmen.

Die Trinkgeld-Gemeinschaft Abendschicht mit gültiger Regel, Anteilsvorschau und Mitgliederliste

Läuft eine Gemeinschaft, sagt Menoovo dem Gast, wem sein Trinkgeld gehört. Auf der Gästekarte und auf dem Kundendisplay steht dafür der Satz: „Ihr Trinkgeld ist freiwillig und wird gemeinschaftlich an unser Mitarbeiterteam verteilt. Der Betrieb nimmt es ausschließlich zur vollständigen Weiterleitung entgegen. Möchten Sie einer bestimmten Person Trinkgeld geben, sprechen Sie uns bitte vor der Zahlung an.“

Der Gast kann das Trinkgeld aber auch einer Person zuwenden. Dafür gibt es unter den Beträgen die Wahl Nur für mit dem Vornamen der Bedienung. Ein so bestimmtes Trinkgeld geht nicht in die Gemeinschaft. Es bleibt bei der Person und wird ihr wie bisher zugerechnet.

Diese Frage stellen Kasse und Gästekarte nur, wenn unter Einstellungen → Service & Schichten → Gemeinsamer Trinkgeld-Topf der Schalter Trinkgeld-Empfänger abfragen an ist. Ab Werk ist er aus: jedes Trinkgeld geht ohne Rückfrage an das Team, der Hinweis auf das Mitarbeiterteam bleibt stehen, und an der Kasse liegt unter den Beträgen nur der kleine Link Ausnahme: nur für mit dem Vornamen. Sagt der Gast „nur für Sie“, tippt die Bedienung ihn an, dann zählt diese Zahlung als persönliches Trinkgeld (auch beim Kartentrinkgeld). Der Gast-Bildschirm (das zum Gast gedrehte Telefon) und das Kundendisplay zeigen keinen Ausnahme-Link: dort steht nur der Hinweis, und die Bedienung setzt die Ausnahme an der Kasse.

Der Name im Link ist die Person, der das persönliche Trinkgeld gebucht wird: die per PIN angemeldete Bedienung, sonst das angemeldete Konto. Hat dieses Konto keine Rolle im Betrieb (etwa ein Support-Zugang), geht das Trinkgeld an den Fallback-Empfänger für nicht zuordenbare Trinkgelder, und der Link nennt diese Person. Ist keiner eingestellt, oder geht das Trinkgeld am Tisch an die Tischverantwortliche, steht dort „nur für die Bedienung“.

Trinkgeld, das die Bedienung beim Kassieren am Tisch erfasst, gehört standardmäßig der kassierenden Person, nicht der Tischverantwortlichen (bei „Das Team“ fließt es in den Topf). Wer es lieber an die Tischverantwortliche geben möchte, stellt das unter Einstellungen → Trinkgeld-Routing um. Bereits gesetzte Werte bleiben unverändert.

Am Kassenbildschirm fragt Menoovo dasselbe. Sobald ein Trinkgeld anfällt, erscheint in der Service-Ansicht und in der Schnellkasse die Zeile Trinkgeld ist bestimmt für mit Das Team und Nur die Bedienung. Voreingestellt ist das Team.

Kein Trinkgeld steht überall als gleichwertige Kachel neben den Beträgen, in derselben Größe. Das ist die Bedingung dafür, dass das Trinkgeld freiwillig bleibt.

Auf dem Beleg heißt die Zeile Freiwilliges Team-Trinkgeld Arbeitnehmer oder Freiwilliges Trinkgeld Arbeitnehmer, persönlich. Der digitale Beleg und die Papierkopie tragen denselben Text.

  1. Buchhaltung → Trinkgeld-Gemeinschaft öffnen und auf Gemeinschaft gründen tippen.
  2. Einen Namen vergeben, zum Beispiel „Abendschicht“. Wer gründet, ist das erste Mitglied.
  3. Über Mitglied aufnehmen weitere Personen dazuholen. Küchenkräfte ohne eigene Tische können Mitglied sein.
  4. Nach der Auswahl die Rolle in der Gemeinschaft setzen: Service, Küche oder Team. Menoovo schlägt sie aus der Rolle im Team vor. Die Wahl zählt für die Regel Küchenanteil, deshalb entscheidet sie das Team und nicht der Rollenname. Eine Aushilfe mit Servicerolle, die am Pass steht, gehört zur Küche.

Trägt die ausgewählte Person die Inhaber-Rolle, blendet Menoovo im Blatt Mitglied aufnehmen einen Hinweis ein: „Unternehmer und Gesellschafter fallen nicht unter § 3 Nr. 51 EStG. Der Betrieb muss sie selbst ausschließen.“ Die Aufnahme geht erst weiter, wenn das Kästchen Das ist mir bekannt. Diese Person trotzdem aufnehmen. gesetzt ist.

Das Blatt „Mitglied aufnehmen“ mit dem Hinweis zur Inhaberrolle und dem Bestätigungskästchen

Die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 51 EStG gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Unternehmerinnen, Unternehmer und Gesellschafter fallen nicht darunter. Menoovo hält niemanden auf und prüft die Gesellschafterstellung auch nicht. Wer in der Gemeinschaft sein darf, entscheidet der Betrieb, im Zweifel zusammen mit der Steuerberatung.

Ein so aufgenommenes Mitglied trägt in der Mitgliederliste dauerhaft die Marke Inhaberrolle. Die Marke hält fest, wie die Rolle beim Beitritt war, und steht auch im Nachweispaket.

Jede Aufnahme und jeder Austritt verändert die Anteile. Deshalb legt Menoovo danach automatisch einen neuen Regelentwurf an, den alle Mitglieder bestätigen. Bis dahin gilt die bisherige Regel weiter.

Bestätigt eine aufgenommene Person nie, bleibt der Entwurf offen und keine Regeländerung kommt zustande. Dafür gibt es in Mitglied aufnehmen den Abschnitt Wartet auf Bestätigung mit der Aktion Entfernen. Entfernen darf nur ein Mitglied, das die gültige Regel bestätigt hat, und nur Personen, die weder die gültige Regel noch den offenen Entwurf bestätigt haben. Wer bestätigt hat, tritt nur selbst aus. Nach dem Entfernen bestätigen die übrigen Mitglieder die Regel neu; wer entfernt hat, steht am Mitgliedseintrag.

Über Regel ändern stehen vier Verteilschlüssel bereit:

  • Gleiche Anteile: jedes Mitglied bekommt gleich viel.
  • Nach Stunden: Grundlage sind die Stunden der Kellnerschicht im Zeitraum. Liegen keine Stunden vor, rechnet Menoovo mit gleichen Anteilen und sagt das dazu.
  • Küchenanteil: die Küche bekommt einen festen Prozentsatz zu gleichen Teilen, der Rest geht nach Stunden an den Service.
  • Feste Anteile: jede Person bekommt einen Anteil, den das Team selbst setzt.

Die Vorschau rechnet jede Änderung sofort auf einen Beispielbetrag um. 50, 100 und 250 Euro sind vorbelegt.

Der Regeleditor mit ausgewähltem Küchenanteil und der Vorschau auf 100 Euro

Regel vorschlagen legt einen Entwurf an. Ein Entwurf ändert noch nichts.

Der Entwurf wird zur gültigen Regel, sobald jedes Mitglied bestätigt hat. Auf der Seite erscheint dafür ein Hinweis mit dem Knopf Ansehen und bestätigen. Das Blatt zeigt den Regeltext, die Anteile am Beispielbetrag und wer noch fehlt.

Das Bestätigungsblatt mit Regeltext, Anteilen und den noch fehlenden Bestätigungen

Am geteilten Kassenbildschirm bestätigt jede Person mit der eigenen PIN. Auf dem eigenen Konto genügt der Knopf.

Jede Version bleibt im Regelverlauf stehen, mit Datum, Regeltext und der Zahl der Bestätigungen. Nichts wird überschrieben.

Ausgezahlt wird über den Betrieb. Auf der Seite Trinkgelder liegt dafür die Karte Gemeinschaften mit dem Knopf Gemeinschaft auszahlen. Ohne Zeitraum werden alle offenen Trinkgelder der Mitglieder verteilt, bar aus einem Bargeldbestand oder per Überweisung.

Die Karte Gemeinschaften auf der Trinkgelder-Seite mit Regel und Auszahl-Knopf

Nach der Auszahlung steht das Ergebnis unter Auszahlungen: Betrag je Person, Regelversion, Prüfsumme und Protokoll als PDF. Das Protokoll ist der Nachweis, nach welcher Regel wer welchen Anteil bekommen hat.

Sichtbar für: alle Mitglieder. Die Auszahlung selbst braucht die Berechtigung für Trinkgeldauszahlungen, also Inhaberin oder Küchenchef.

Nach einer Barauszahlung bestätigt jede Person, das Geld bekommen zu haben. Im Auszahlungsprotokoll steht dafür neben dem Namen der Knopf Empfang bestätigen. Am geteilten Kassenbildschirm gibt die Person ihre eigene PIN ein, auf dem eigenen Konto genügt der Knopf. Gespeichert werden Person, Zeitpunkt und das Verfahren. Die PIN wird nicht gespeichert.

Offene Empfänge stehen als Zahl am Protokoll und auf der Karte Gemeinschaften. Bei einer Überweisung entfällt der Schritt, dort ist die Bankreferenz der Nachweis.

Der Abschnitt Eingänge ist das Nebenbuch der Gemeinschaft. Jede Zeile ist ein Trinkgeld mit Betrag, Zeitpunkt, Zahlweg, Beleg, der TSE- oder Zahlungsdienstleister-Referenz und der Regelfassung, die beim Eingang galt. Ein Storno oder eine Zahlartkorrektur steht als eigene Zeile mit Minusbetrag daneben. Nichts wird überschrieben.

Der Abschnitt Eingänge mit zwei Kartenzahlungen, Beleg, TSE-Referenz und Regelfassung

Die Regelfassung am Eingang entscheidet, nach welcher Regel dieser Betrag verteilt wird. Eine neue Regel gilt erst für Trinkgelder, die nach ihrer Bestätigung hereinkommen.

Der Abschnitt Abstimmung rechnet vor:

Anfangsbestand + Eingänge - Auszahlungen - Rückabwicklungen = Endbestand

Darunter steht die Aufteilung je Person. Geht die Rechnung auf, sagt die Seite das. Geht sie nicht auf, steht dort eine Warnung, und vor der nächsten Auszahlung gehört der Fall zum Betrieb oder zur Steuerberatung.

Der Abschnitt Abstimmung mit der Rechnung, dem Endbestand und der Aufteilung je Person

Rundungsreste, nicht abgeholtes Bargeld und Beträge ausgeschiedener Mitarbeitender bleiben Verbindlichkeit der Gemeinschaft. Sie werden nie Ertrag des Betriebs.

Nachweispaket laden legt alles in eine Datei: Regelfassungen mit Prüfsumme, Bestätigungen, Eingänge, Auszahlungen je Person, die Abstimmung und das Rechteprotokoll, dazu ein Deckblatt. Das ist die Mappe für eine Lohnsteuer-Außenprüfung.

Der Abschnitt Nachweispaket mit dem Knopf zum Laden

Die Seite ist für das Telefon gebaut. Regel, Anteile und Mitglieder stehen untereinander, die Beträge bleiben groß.

Die Trinkgeld-Gemeinschaft auf einem Telefon

Wer mit einer eigenen Geldbörse kassiert, bekommt das Trinkgeld nicht erst am Monatsende. Der Schritt Trinkgeld im Abschluss der Kellnerschicht zeigt die Zurechnung je Kanal und zahlt den fälligen Betrag aus der eigenen Geldbörse aus. Die Auszahlung ist ein eigener signierter Vorgang und steht im Kassenbuch. Jede Barauszahlung von Trinkgeld (auch über Bar auszahlen auf der Seite Trinkgelder) ist ein Kassenbeleg mit Minusbetrag, ohne Umsatz: die Kasse signiert ihn seit 04.10.2026 im nicht steuerbaren Feld, zum Beispiel Beleg^0.00_0.00_0.00_0.00_-12.50^-12.50:Bar.

Wie viel dort ausgezahlt wird, steuert Einstellungen → Service & Schichten → Trinkgeld beim Schichtende:

  • Keins: am Schichtende wird kein Trinkgeld ausgezahlt. Der Betrieb rechnet später ab.
  • Nur bar (Standard): nur das Bargeld-Trinkgeld geht raus, weil nur dieses Geld in der Geldbörse liegt. Karte und mobil rechnet der Betrieb ab.
  • Alles: auch Karten- und Mobil-Trinkgeld wird bar aus der Geldbörse ausgezahlt.

Für Mitglieder einer Trinkgeld-Gemeinschaft gilt das nicht. Aus ihrer Geldbörse geht am Schichtende kein Trinkgeld raus. Der Schritt zeigt unter Dein Anteil laut Gemeinschaft, was die Regel ergibt, und sagt dazu, dass der Betrieb den Anteil über die Gemeinschaft auszahlt. Den Schalter Jetzt aus der Geldbörse auszahlen gibt es dort nicht, er steht nur Personen ohne Gemeinschaft zur Verfügung. Die Auszahlung selbst läuft über Buchhaltung → Trinkgelder → Gemeinschaften → Gemeinschaft auszahlen.

Wer das Trinkgeld bekommt, wenn das Geld woanders liegt

Abschnitt betitelt „Wer das Trinkgeld bekommt, wenn das Geld woanders liegt“

Das Trinkgeld gehört der Person, der es zugerechnet ist, nicht der Person, in deren Geldbörse das Bargeld liegt. Kassiert ein Läufer ohne eigene Schicht in die Geldbörse einer Kollegin (siehe Kassieren ohne eigene Geldbörse), bleibt das Trinkgeld beim Läufer. Ihr Schichtende zahlt es nicht aus. Der Betrieb zahlt es auf dieser Seite aus, bar aus dem Bestand, der das Geld tatsächlich herausgibt. Nur dieser Bestand wird dadurch weniger.

Im Bargeld-Modell Hauskasse gibt es kein Schichtende. Das Trinkgeld geht dann beim Bargeld in der Kasse zählen am Tagesende je Person aus der Hauskasse, nach derselben Einstellung Trinkgeld beim Schichtende. Wer es früher auszahlt, tut das auf dieser Seite mit der Hauskasse als Bestand. Ist die Hauskasse geschlossen, öffnet die Auszahlung sie signiert. Mitglieder einer Gemeinschaft bekommen beim Zählen der Hauskasse nur ihr persönliches Trinkgeld; ihren Anteil am Team-Trinkgeld zahlt der Betrieb wie oben über Gemeinschaft auszahlen.

Austreten beendet die eigene Mitgliedschaft. Das eigene Trinkgeld bleibt danach bei der Person. Die übrigen Mitglieder bestätigen ihre Regel neu.

Gemeinschaft auflösen schlägt die Auflösung vor. Sie gilt, sobald alle Mitglieder bestätigt haben. Bereits ausgezahlte Protokolle bleiben erhalten.

Gemeinschaft auflösen (Leitung) steht auf der Karte „Gemeinschaften“ der Trinkgelder-Seite (Recht Trinkgeld auszahlen) und schließt nur eine leere Gemeinschaft: kein offenes Team-Trinkgeld der Mitglieder, keine offene Empfangsbestätigung – sonst sagt Menoovo, was zuerst auszuzahlen oder zu bestätigen ist. Die Regel wird nicht verändert, der Vermerk bleibt als Protokollzeile erhalten, es wird kein Geld bewegt. Gedacht für liegengebliebene Test-Gemeinschaften: eine leere Gemeinschaft blockiert die Entnahme des Trinkgeld-Topfs nicht mehr; nur solange Mitglieder offenes Team-Trinkgeld haben, geht die Auszahlung über die Gemeinschaft.

  • Trinkgeld nachtragen: vergessenes Trinkgeld wird am Beleg nachgebucht (Belegarchiv → Trinkgeld nachbuchen), nicht als neue Zahlung. Beim Nachbuchen steht die Person, die bucht, schon unter „Für wen?“ (andere über „Andere Person“); der Bestand wird nur abgefragt, wenn es eine echte Wahl gibt. Die Trinkgeld-Gemeinschaft erscheint nur, wenn sie in den Einstellungen eingeschaltet ist.
  • Warum die Trennung? Trinkgeld an Angestellte ist (unter den üblichen Voraussetzungen) steuerfrei, Inhaber-Trinkgeld nicht. Verbindliche steuerliche Auskünfte gibt die Steuerberatung.
  • Inhaberrolle in der Gemeinschaft: Die Marke Inhaberrolle ist ein Hinweis, keine Sperre. § 3 Nr. 51 EStG erfasst Unternehmer und Gesellschafter nicht, und der Betrieb schließt sie selbst aus.
  • Wer darf die Verteilregel ändern? Nur die Mitglieder der Gemeinschaft. Inhaberin, Küchenchef und Org-Verwaltung sehen die Seite mit demselben Inhalt, aber ohne Knöpfe.
  • Entwurf gilt nicht. Solange eine Bestätigung fehlt, rechnet Menoovo weiter nach der alten Regel.