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Schankanlage

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Eine Schankanlage portioniert Bier und andere Getränke am Hahn. Mit Menoovo verbunden gibt sie nur frei, was an der Kasse boniert wurde, und meldet, was ohne Buchung gezapft wird. Unterstützt werden Schankanlagen von Gruber mit dem Kassenprotokoll VMPS (Z8 und VISO).

Verbunden wird die Schankanlage auf der Seite Menoovo Boxen. Die Box steht im Netzwerk des Lokals und spricht mit der Anlage über das lokale Netz. Artikelnummern werden auf der Produktseite gepflegt, alles andere in den Einstellungen der Schankanlage auf der Seite Geräte.

Das Gasthaus Mondwiese hat keine Schankanlage verbunden. Die Seite beschreibt die Abläufe so, wie sie an einer angeschlossenen Anlage ablaufen.

Die Schankanlage kennt zwei Arten von Zapfungen.

  • Zapfen auf Freischaltung. Ein Getränk wird an der Kasse boniert. Menoovo schaltet es an der Anlage frei. Am Hahn erscheint die Anzahl der freigegebenen Getränke, zum Beispiel eine „1“ beim Pils 0,2. Wer die Freischaltung zapft, braucht keinen Schlüssel. Die Anlage meldet diese Zapfung nicht zurück. Sie zieht nur die Freischaltung ab.
  • Zapfen ohne Freischaltung. Ein Chef-Schlüssel darf frei zapfen. Schaum und Haus-Artikel wie Personalwasser gehen ohne Schlüssel. Solche Zapfungen meldet die Anlage an Menoovo. Sie stehen im Zapf-Journal.

Servicekräfte ohne Chef-Schlüssel sehen am Hahn nur, was für sie freigeschaltet ist. Ohne Buchung an der Kasse zapfen sie nichts.

Ist die Box oder die Verbindung gestört, zapft die Anlage weiter. Freischaltungen kommen dann nicht an. Am Hahn steht Keine Kassenanfragen. Zapfungen ohne Freischaltung sammelt die Anlage und meldet sie, sobald die Verbindung wieder steht.

Die Einstellungen der Schankanlage bieten vier Betriebsarten. Die Betriebsart beschreibt, wie die Anlage eingestellt ist. Menoovo stellt die Anlage nicht um.

  • Kredit: Buchungen an der Kasse schalten frei. Zapfungen ohne Freischaltung landen als Abweichung im Journal. Das ist die Betriebsart für Lokale, in denen Servicekräfte auf Freischaltung zapfen.
  • Kredit mit Nachbuchung: Wie Kredit. Eine Zapfung ohne Freischaltung wird zusätzlich auf den am Hahn gewählten Tisch gebucht.
  • Debit: Jede Zapfung bucht das Getränk auf den am Hahn gewählten Tisch. Die Kasse schaltet nichts frei.
  • Nur beobachten: Zapfungen stehen im Journal. Es wird weder freigeschaltet noch gebucht.

Die Anlage kennt jeden Artikel unter einer eigenen Nummer. Jede Variante in Menoovo bekommt eine Nummer der Anlage, zum Beispiel Pils 0,2 die Nummer 113. Die Nummer steht auf der Produktseite im Bereich Integrationen & Maschinen bei der jeweiligen Variante. Die Artikelliste mit den Nummern kommt vom Betreiber der Anlage oder von Gruber.

Das Feld für die Nummer ist eine Auswahl. Ein Klick hinein öffnet die Liste der Nummern mit ihrer Bezeichnung, zum Beispiel 113 · Pils 0,2. Die Bezeichnungen kommen aus den Einstellungen der Schankanlage, Abschnitt Verbindung, unter Zapfhähne; bei mehreren Schankanlagen stehen die Bezeichnungen aller Anlagen in der Liste. Du kannst nach der Nummer oder nach dem Namen suchen, zum Beispiel „pils“. Eine Nummer, die schon an einer anderen Variante hängt, zeigt darunter vergeben an mit dem Namen der Variante. Bei Eine Nummer je Variante lehnt Menoovo eine solche Nummer ab und nennt in der Zeile die Variante, die sie schon hat. Steht neben einer gespeicherten Nummer eine Bezeichnung, ist das die Bezeichnung des Zapfhahns.

Eine Nummer ohne Bezeichnung tippst du einfach ein und bestätigst mit Enter oder mit Nummer … verwenden. Gespeichert wird immer nur die Nummer. Gibt es noch keine Bezeichnungen, nennt die Produktseite die Stelle, an der du sie pflegst. Die Bezeichnungen helfen nur beim Finden und im Zapf-Journal; was die Anlage freischaltet, entscheidet die Nummer.

Ist eine Nummer nicht zugeordnet, schaltet Menoovo das Getränk nicht frei und meldet das unter Benachrichtigungen.

Eine Nummer je Variante oder für mehrere Varianten

Abschnitt betitelt „Eine Nummer je Variante oder für mehrere Varianten“

Wie Nummern vergeben werden, steht in den Einstellungen der Schankanlage unter Artikel-Zuordnung, Abschnitt Vergabe der Artikelnummern. Die Wahl gilt für alle Schankanlagen des Betriebs.

  • Eine Nummer je Variante (Standard): Eine Nummer hängt an genau einer Variante. Wird sie ein zweites Mal eingetragen, lehnt Menoovo das ab und nennt die Variante, die die Nummer schon hat.
  • Eine Nummer für mehrere Varianten: Mehrere Varianten teilen sich eine Nummer. Das passt, wenn die Anlage nur einen Artikel je Getränk und Größe kennt, die Karte aber mehrere Sorten führt, zum Beispiel Nummer 203 für alle Schorlen 0,4. Jede dieser Varianten schaltet den Hahn frei, sobald sie boniert ist.

Teilen sich mehrere Varianten eine Nummer, ist genau eine davon die führende Variante. Diese Variante wird gebucht, wenn an der Anlage ohne Freischaltung gezapft oder nachgebucht wird. Die Regel lautet: Für jede Gruber-Nummer, die als Hauptnummer gebunden ist, gibt es genau eine führende Variante; eine ungedeckte Zapfung dieser Nummer bucht diese Variante. Die erste Variante an einer Nummer ist automatisch führend. Die Auswahl steht an zwei Stellen: in den Einstellungen der Schankanlage unter Geteilte Nummern (Radio Führend je Nummer) und auf der Produktseite in der Gruber-Zeile der Variante. Die führende Variante lässt sich erst lösen oder umnummerieren, wenn eine andere Variante als führend markiert ist; Menoovo sagt das in der Zeile.

Zurück zu Eine Nummer je Variante geht erst, wenn keine Nummer mehr an mehreren Varianten hängt und keine Variante aus mehreren Nummern besteht.

Bei Eine Nummer für mehrere Varianten kann eine Variante aus mehreren Nummern der Anlage bestehen, zum Beispiel Alsterwasser 0,3 aus Pils 0,2 (Nummer 113) und Limonade 0,1 (Nummer 301). Die Zusammensetzung steht auf der Produktseite in der Gruber-Zeile der Variante unter Zusammensetzung: die Nummer der Variante selbst plus weitere Nummern mit Menge (+ weitere Nummer). Auch die weiteren Nummern wählst du aus derselben Liste der Zapfhähne. Eine Bonierung schaltet dann jede Nummer in ihrer Menge frei. Das Getränk gilt als gezapft, wenn alle Nummern gezapft sind; ein Storno nimmt alle Freischaltungen zurück.

Nur die Nummer der Variante selbst zählt als Hauptnummer und kann führend sein. Eine Nummer, die nur als Bestandteil vorkommt, hat keine führende Variante: Eine Zapfung ohne Freischaltung auf dieser Nummer erscheint als nicht zugeordnet unter Benachrichtigungen. Soll sie gebucht werden, trag die Nummer bei einer Variante als deren Nummer ein.

Im Abschnitt Schank-Produktfilter der Einstellungen legst du fest, welche Produkte mit Artikelnummer an dieser Anlage eine Freischaltung bekommen. Eine neue Schankanlage hat keinen Filter: Jedes Produkt mit Artikelnummer wird freigeschaltet. So soll es in fast jedem Betrieb bleiben. Einen Filter brauchst du nur, wenn sich zwei Schankanlagen die Getränke teilen, zum Beispiel Bier an der einen, Wein an der anderen.

Der Filter wählt Warengruppen und Tags. Ein Produkt, das in keiner gewählten Warengruppe liegt und keinen gewählten Tag trägt, bekommt an dieser Anlage keine Freischaltung, auch wenn es eine Artikelnummer hat. Damit das nicht unbemerkt passiert, zeigt der Abschnitt jedes solche Produkt mit Namen, Varianten und Nummern: „3 Produkte mit Schank-Zuordnung werden von diesem Filter ausgeschlossen: Apfelschorle (0,2 l, 0,4 l) · Nr. 301, 302 …“. Nimm die Warengruppe in den Filter auf oder leere den Filter.

Schaltet eine andere Schankanlage des Betriebs ein ausgeschlossenes Produkt frei, steht es darunter mit dem Namen dieser Anlage; das ist eine gewollte Aufteilung. Speicherst du einen Filter, der Produkte an keiner Anlage mehr freischaltet, fragt Menoovo vorher nach („Filter trotzdem speichern?“). Der Filter wirkt nur in der Betriebsart Kredit und Kredit mit Nachbuchung.

Zwei Schankanlagen: eine Freischaltung je Position

Abschnitt betitelt „Zwei Schankanlagen: eine Freischaltung je Position“

Jede gebuchte Position wird an genau einer Schankanlage freigeschaltet, nie an zweien. Welche das ist, entscheidet Menoovo so: zuerst zählt, welche Anlage für die Bestellung zuständig ist (Tischbereich, Kassenbildschirm, Bediener — siehe unten), dann der Produktfilter; passen mehrere Anlagen gleich gut, nimmt Menoovo die ältere Anlage. Zwei Anlagen ohne Abgrenzung schalten also nicht doppelt frei, sondern immer die zuerst angelegte. Der Abschnitt zeigt dir das an: „Auch Außenbar würde dieselben Bestellungen freischalten …“ — dann grenze die Anlagen ab. Hinweis: Warengruppen und Tags gelten dabei als Überschneidung, sobald sich eine Warengruppe oder ein Tag beider Filter deckt oder eine Anlage gar keinen Produktfilter hat.

Ein Betrieb mit zwei Anlagen, zum Beispiel innen und außen: Normalerweise läuft alles über die Anlage innen. Ist der Außenbereich offen, sollen die Bestellungen der Außentische, die Buchungen an der Gartenkasse und die Buchungen der Kellner im Garten an der Anlage außen freigeschaltet werden, der Rest innen. Dafür gibt es zwei Bausteine.

Im Abschnitt Zuständig für der Einstellungen wählst du, wofür eine Anlage zuständig ist:

  • Tischbereiche deines Tischplans (Einrichtung › Tische): die Bestellungen der Tische in diesem Bereich.
  • Kassenbildschirme (Team › Kassenbildschirme): alles, was an diesem Bildschirm gebucht wird, auch Sofortverkäufe an der Schnellkasse. Persönliche Handys, Self-Order-Terminals und QR-Bestellungen am Tisch sind kein Kassenbildschirm.
  • Bediener: alles, was diese Person bucht, egal an welchem Gerät.

Ohne Auswahl (Ganzer Betrieb, Standard) ist die Anlage für jede Bestellung zuständig, auch für Bestellungen ohne Tisch. Mit Auswahl zählt jede gewählte Angabe für sich: Die Anlage außen mit Tischbereich „Garten“, Kassenbildschirm „Gartenkasse“ und Bediener „Anna“ bekommt die Bestellungen der Gartentische, alles von der Gartenkasse und alles, was Anna bucht. Die Anlage innen ohne Auswahl bekommt den Rest.

Passt eine Bestellung zu mehreren Anlagen, gewinnt die genauere: jede zutreffende Angabe zählt doppelt, ein Produktfilter einfach. Bei Gleichstand gilt Bediener vor Kassenbildschirm vor Tischbereich, danach die ältere Anlage. Beispiel: Anna bucht einen Tisch, dessen Tischbereich bei der Anlage innen eingetragen ist — Anna steht bei außen, also wird außen freigeschaltet.

Ein Tischbereich, ein Kassenbildschirm oder ein Bediener darf bei zwei Anlagen stehen, wenn ihre Produktfilter getrennt sind — zum Beispiel Anna an der Bier-Anlage (Warengruppe Bier) und an der Wein-Anlage (Warengruppe Wein): jedes Getränk hat dann trotzdem genau eine Anlage. Überschneiden sich die Produktfilter (eine gemeinsame Warengruppe oder ein gemeinsamer Tag) oder hat eine der beiden Anlagen gar keinen Produktfilter, nennt der Abschnitt die andere Anlage und Speichern bleibt gesperrt. Verschiebst du einen Tisch im Tischplan in einen anderen Tischbereich, schaltet Menoovo seine Bestellungen noch bis zu zwei Minuten an der bisherigen Anlage frei (Tischliste im Zwischenspeicher). Anlage deaktivieren: offene Freischaltungen bleiben auf dieser Anlage, eine erneute Zustellung derselben Buchung schaltet nirgendwo ein zweites Mal frei. Anlage löschen: ihr Verlauf ist weg, eine erneute Zustellung kann dann auf einer anderen Anlage freischalten.

Schließt der Außenbereich, stellst du die Anlage außen auf Pausiert: auf der Seite Geräte an der Zeile der Anlage, oder an der Kasse in der Schnellkasse unter Aktionen › Anlagen pausieren bzw. in der Serviceansicht unter Mehr › Anlagen pausieren. An der Kasse steht der Eintrag erst, wenn der Betrieb mindestens zwei aktive Schankanlagen hat. Eine pausierte Anlage wird behandelt, als gäbe es sie nicht: Neue Bestellungen laufen über die nächste passende Anlage, im Beispiel die Anlage innen ohne Auswahl. Ist keine andere Anlage zuständig (jede hat eine Auswahl, die nicht passt), bekommt die Position keine Freischaltung. Bevor das passiert, fragt Menoovo nach („Ohne Ausweich-Anlage pausieren?“): Übernimmt keine andere aktive Anlage ohne Auswahl unter „Zuständig für“, gibt der Hahn für diese Bestellungen nichts frei, solange die Anlage pausiert ist. Der Hinweis an der pausierten Anlage sagt dann „Keine andere Anlage übernimmt“. Zurück auf Aktiv stellen, und die Zuständigkeiten gelten wieder.

Pausieren ändert keine Einstellung. Dafür braucht es nur das Recht Geräte pausieren (Team › Rollen; Service, Küchenchef und Inhaber haben es von Anfang an), keine Rechte für die Einrichtung. Deaktivieren dagegen ist Konfiguration und schaltet die Anlage ganz ab.

Was schon freigeschaltet ist, bleibt an der pausierten Anlage: Wird eine dort freigeschaltete Position storniert, nimmt Menoovo die Freischaltung dort zurück; wird sie doch noch an der pausierten Anlage gezapft, gilt sie als gezapft; eine erneute Zustellung derselben Buchung schaltet nirgendwo ein zweites Mal frei. Ein Beleg hängt an alldem nicht: Die Freischaltung ist eine Zapf-Erlaubnis, gebucht und kassiert wird wie immer an der Kasse.

Drucker und Kartenterminals tragen den Schalter noch nicht; dort zeigt Menoovo nur an, wenn eine Ressource pausiert ist.

Zapft der Kellner eine Position doch an der anderen Anlage, erkennt Menoovo die Freischaltung der ersten Anlage, bucht sie dort als gezapft und versucht, sie von dieser Anlage zurückzunehmen — in „Kredit mit Nachbuchung“ entsteht so keine zweite Bestellung. Gelingt die Rücknahme nicht (Anlage nicht erreichbar) oder war die Position dort schon ebenfalls gezapft, steht das als Abweichung „Rücknahme fehlgeschlagen“ bzw. „doppelt gezapft“ im Zapf-Journal der ersten Anlage.

Die Anlage führt für jede Kellner-Nummer eigene Freischaltungen. Menoovo schaltet ein boniertes Getränk auf der Kellner-Nummer der Person frei, die es boniert hat. Dafür muss Menoovo wissen, welche Kellner-Nummer der Anlage zu welcher Person gehört.

An einer Anlage von Gruber gibt es zwei Schlüssel, die leicht verwechselt werden:

  • Der Gruber-Schlüssel (ein kleiner Metallknopf, iButton) steckt am Hahn. Der Techniker von Gruber trägt jeden Schlüssel an der Anlage ein und gibt ihm eine Kellner-Nummer von 1 bis 999. Diese Liste führt das Lokal für Gruber. Die Kellner-Nummer einer Person kann je Lokal verschieden sein, der Schlüssel bleibt gleich.
  • Der Schlüssel der Kasse (Kellnerschloss, PIN oder Karte) meldet die Person am Kassenbildschirm an, siehe Bediener-Anmeldung. Mit ihm weiß Menoovo, wer boniert. Mit der Anlage hat er nichts zu tun.

Menoovo verbindet beide: Wer sich an der Kasse anmeldet und ein Getränk boniert, bekommt die Freischaltung auf seiner Kellner-Nummer der Anlage. Die Anlage selbst liest den Kassen-Schlüssel nicht; die Verbindung ist allein die Zuordnung in Menoovo.

  1. Betriebsart Kredit und Haus-Kellner-Nr. In den Einstellungen der Schankanlage auf der Seite Geräte die Betriebsart Kredit wählen und unter Kredit-Einstellungen die Kellner-Nr an der Anlage eintragen. Das ist die Haus-Nummer: eine Kellner-Nummer der Anlage, die keiner Person gehört und auf die alles läuft, was keiner Person zugeordnet ist. Ohne diese Nummer schaltet Menoovo nichts frei, die Anlage läuft nur beobachtend.
  2. Kellner-Zuordnung. Darunter erscheint der Abschnitt Kellner-Zuordnung. Die erste Zeile sagt, wie viele Mitarbeiter schon eine Kellner-Nummer haben. Mit Zuordnung eintragen kommt je Person eine Zeile: links die Kellner-Nummer der Anlage, rechts die Person aus der Mitarbeiterliste. Jede Nummer und jede Person darf nur einmal vorkommen; Gerätekonten stehen nicht zur Wahl. Dann Speichern. Die Zuordnung gilt für alle Schankanlagen des Lokals.
  3. Schankkellner an der Anlage. Der Techniker von Gruber muss an der Anlage jeder Kellner-Nummer, auf die Menoovo freischaltet, den schlüssellosen Schankkellner zuweisen, auch der Haus-Nummer. Erst dann kann jede Servicekraft die Freischaltung ohne Schlüssel zapfen. Fehlt die Zuweisung, zapft nur der Schlüssel dieser Person. Die Nummer 250 ist an vielen Anlagen dieser schlüssellose Schankkellner. Sie gehört keiner Person und wird keiner Person zugeordnet.

Welche Person boniert, entscheidet die Anmeldung an der Kasse. Auf einem gemeinsam genutzten Kassenbildschirm ist das die Person, die gerade mit PIN oder Schlüssel angemeldet ist; auf dem eigenen Handy die angemeldete Person selbst. Maßgeblich ist die beim Senden der Bestellung angemeldete oder per PIN bestätigte Person, so wie sie auch auf dem Beleg als Bediener steht. Nur bei Bestellungen, die noch ohne diese Angabe gesendet wurden, nimmt Menoovo den Namen, den das Gerät mitgeschickt hat; fehlt auch der, läuft die Freischaltung auf die Haus-Kellner-Nr.

Bucht eine Person ohne Zuordnung ein Schank-Getränk, geht die Freischaltung auf die Haus-Kellner-Nr. Es geht nichts verloren; am Hahn läuft die Zapfung nur nicht auf die Person. Menoovo meldet das einmal je Person unter Benachrichtigungen an alle mit der Berechtigung Integrationen verwalten. Bestellungen von Gästen (Tisch-QR, Kiosk) laufen immer über die Haus-Kellner-Nr.

Eine Kellner-Nummer, die an der Anlage zapft, aber in Menoovo keiner Person zugeordnet ist, erscheint im Zapf-Journal nur mit ihrer Nummer. Zugeordnete Nummern zeigen den Namen.

Hinweis: Ob der Techniker den Schankkellner an der Anlage zugewiesen hat, kann Menoovo nicht sehen. Die Stand-Zeile in der Kellner-Zuordnung zählt nur die Zuordnung in Menoovo.

Die Anlage hat je Biersorte eine Schaumtaste. Schaum kommt als eigener Artikel mit eigener Nummer, zum Beispiel 199 für Schaum Pils. Diese Nummern stehen in den Einstellungen unter Schaumtaste. Schaum bucht Menoovo als Schankverlust in die Warenwirtschaft. Er löst weder eine Abweichung noch eine Bestellung aus.

Haus-Artikel sind Getränke, die die Anlage frei und ohne Schlüssel ausgibt, zum Beispiel Personalwasser. Ihre Nummern stehen unter Haus-Artikel. Zapfungen darauf stehen nur im Journal.

Ohne diese beiden Listen erscheint jede Schaum- und Personalwasser-Zapfung als Abweichung.

Ein boniertes Getränk, das nach einer eingestellten Zeit noch nicht gezapft ist, nimmt Menoovo an der Anlage zurück. Die Zeit steht in den Einstellungen unter Freischaltung verfällt nach (Minuten). Leer bedeutet 180 Minuten. Der Wert 0 schaltet das Verfallen ab. Die Buchung auf dem Tisch bleibt bestehen. Menoovo meldet die Rücknahme unter Benachrichtigungen, damit die Buchung geprüft und bei Bedarf storniert werden kann.

Der Tagesabschluss nimmt offene Freischaltungen zurück, die älter als 15 Minuten sind. Jüngere bleiben stehen, falls der Abschluss während des Betriebs gemacht wird.

Das Verfallen, die Rücknahme beim Tagesabschluss und die 10-Minuten-Grenze unten gelten nur in der Betriebsart Kredit. In Kredit mit Nachbuchung bleibt eine Freischaltung stehen, bis sie gezapft oder die Buchung storniert wird. Dort würde eine spätere Zapfung mit dem Chef-Schlüssel das Getränk ein zweites Mal buchen.

Kommt eine Buchung erst nach mehr als 10 Minuten an der Anlage an, weil die Box oder die Verbindung gestört war, schaltet Menoovo nicht mehr frei. Bis dahin wurde das Getränk mit dem Chef-Schlüssel gezapft. Auch das meldet Menoovo unter Benachrichtigungen.

Wird ein freigeschaltetes Getränk an der Kasse storniert, nimmt Menoovo die Freischaltung an der Anlage zurück. War das Getränk schon gezapft, bleibt der Storno bestehen. Menoovo meldet unter Benachrichtigungen, dass ein storniertes Getränk bereits gezapft war. Ob es beim Gast angekommen ist oder als Verlust gebucht wird, entscheidet das Lokal. Ein storniertes Getränk zählt in der Warenwirtschaft nicht als verkauft. War es gezapft, wird der Bestand erst wieder richtig, wenn es dort als Verlust gebucht wird.

Holst du einen abgeschlossenen Beleg zurück (Belegarchiv → Zurückholen), kommen die Positionen zurück — an den Tisch als offene Bestellung oder in den Warenkorb der Schnellkasse. Ein Getränk, das bei der ersten Buchung schon gezapft wurde, bekommt beim erneuten Kassieren keine zweite Freischaltung; eine zweite wäre ein zweites Bier am Hahn. War es noch nicht gezapft, nimmt Menoovo die alte Freischaltung beim Zurückholen zurück und schaltet die zurückgeholte Position beim erneuten Kassieren wieder frei — die Zapfung geht also nicht verloren. Das gilt am Tisch wie in der Schnellkasse. Bestellt der Gast danach weitere Getränke, ist das eine neue Runde und wird wie immer freigeschaltet; auch ein neues Getränk, das du in der Schnellkasse zu den zurückgeholten Positionen dazulegst, wird freigeschaltet. Der Support kann im Hintergrund nachsehen, welche Position übersprungen wurde.

  • Aus dem laufenden Betrieb: „Zapfung nicht gebucht“, ein storniertes Getränk, das schon gezapft war, eine verfallene Freischaltung und eine Freischaltung, die zu spät kam, gehen als Meldung aufs Handy an alle mit offener Kellnerschicht und der Berechtigung Tischkasse bedienen. Bei „Zapfung nicht gebucht“ öffnet ein Tipp den Tisch mit dem Hinweis „Eine Zapfung konnte nicht gebucht werden.“, wenn Menoovo den Tisch kennt. Sonst und bei den übrigen Meldungen öffnet er die Tischübersicht. Inhaber und Admins finden denselben Eintrag im Posteingang, ohne dass ihr Handy klingelt.
  • Beim Tagesabschluss gelöschte offene Freischaltungen melden sich bei Inhaber und Admins.
  • Einstellungen: Ein Kredit-Ereignis in der Betriebsart debit, eine fehlende Artikelnummer, ein nicht zugeordneter Schaum-Artikel und eine fehlende Kellner-Zuordnung gehen an alle mit der Berechtigung Integrationen verwalten. Eine fehlende Artikelnummer und ein Schaum-Artikel melden sich höchstens einmal je Artikel und Tag.

Wie Menoovo entscheidet, wer im Dienst ist, steht unter Benachrichtigungen.

Das Zapf-Journal auf der Seite Geräte zeigt jede gemeldete Zapfung mit Kellner-Nummer, Artikelnummer, Tisch und Menge. Der Schichtabgleich fragt die Anlage, welche Freischaltungen noch offen sind, und stellt sie den Buchungen gegenüber. Menoovo macht diesen Abgleich selbst, solange Freischaltungen offen sind, und bucht gezapfte Getränke als erledigt.