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Stornobericht

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Der Stornobericht unter Täglicher Betrieb → Stornobericht sammelt alle drei Formen einer entfernten oder stornierten Position an einem Ort:

  • Vor Zahlung entfernt: eine Position wurde gestrichen, bevor ein Kassenbeleg existierte (z. B. falsch eingegeben, Gast hat es sich anders überlegt).
  • Storno nach Beleg: ein bereits kassierter Vorgang wird storniert, mit signiertem Gegenbeleg.
  • Belegabbruch: ein begonnener Vorgang wurde ohne Kassenbeleg abgebrochen (z. B. Karte abgelehnt, Gast geht ohne zu zahlen).

Der Stornobericht mit Kopfzahlen, Aufschlüsselung nach Bediener und Grund und Einzelnachweis

Der Bericht zeigt für den gewählten Zeitraum:

  • Kopfzahlen: Anzahl und Summe je Art (vor Zahlung, nach Zahlung, Belegabbruch) sowie die Storno-Quote — vor Zahlung entfernte Positionen plus Stornos nach Beleg, im Verhältnis zum Netto-Umsatz. Belegabbrüche fließen bewusst nicht in diese Quote ein (Hinweis „ohne Belegabbrüche“): ein abgebrochener Vorgang war nie Umsatz, würde ihn die Quote mitzählen, könnte sie bei vielen Belegabbrüchen über 100 % liegen. Systembedingte Zeilen (Position in eine Pauschale übernommen, Plattform-Storno) zählen ebenfalls nicht mit — sie sind kein Bediener-Vorgang und stehen als eigene Zeile darunter. Ware verbraucht zeigt zusätzlich, bei wie vielen und welcher Summe der vor Zahlung entfernten Positionen die Ware tatsächlich verbraucht war (aus der Küche kam, bevor sie gestrichen wurde).
  • Je Bediener: eine Zeile je Person mit Anzahl und Summe, getrennt nach vor Zahlung, nach Zahlung und gesamt; Belegabbrüche stehen daneben, weil sie nie Umsatz waren. Die größte Stornosumme steht oben.
  • Nach Bediener und Grund: wer wie oft und mit welchem Grund entfernt oder storniert hat. Auch Gründe, die die Kasse selbst einträgt, stehen in Worten, wie auf dem Z-Bon: etwa „Hausbuchung zurückgenommen“, „Forderung storniert“ oder bei Belegabbrüchen „Verfallen (Tagesabschluss)“, „Tippfehler“ und „Kunde weg“.
  • Auffällig: zwei einfache Hinweise ohne Bewertung — ein Storno kurz vor einer Barzahlung am selben Tisch durch denselben Bediener, und ein Stornoanteil eines Bedieners deutlich über dem Hausdurchschnitt (erst ab 20 Vorgängen im Zeitraum, damit kleine Stichproben nicht auffallen — nicht zu verwechseln mit der Storno-Quote oben, die sich auf den ganzen Betrieb bezieht). Diesen Block sehen nur Personen mit der Berechtigung „Auffällige Stornos sehen“, ab Werk also nur Inhaber:innen. Wer sie nicht hat, bekommt den Bericht ohne den Block, nicht mit einem leeren Block, denn ein leerer Block würde wie ein Freibrief gelesen. Der Block wird für diese Personen auch gar nicht berechnet.
  • Einzelnachweis: jede einzelne Position mit Zeit, Tisch, Grund, Produkt, Menge, Betrag und — bei vor Zahlung entfernten Positionen — der Spalte Ware („verbraucht“ / „nicht verbraucht“) — als CSV exportierbar.

Häufungen bei einzelnen Personen oder Gründen sind das klassische Prüfthema bei Kassensystemen. Der Bericht macht sie sichtbar, ohne selbst zu werten — die Einschätzung bleibt beim Betrieb.

  • Vor Zahlung ist kein Storno mit Gegenbeleg: Eine vor Zahlung entfernte Position hinterlässt keinen Gegenbeleg, weil noch keiner existierte. Der Nachweis liegt in der Audit-Zeile, nicht im Beleg.
  • Systemzeilen sind kein Fehlverhalten: Wird eine Position automatisch in eine Pauschale übernommen oder storniert eine Lieferplattform ihre eigene Bestellung, taucht das als eigene Zeile auf — nicht in den Bediener-Kopfzahlen.
  • Der Bericht verlangt dieselbe Berechtigung wie der Rabattbericht (Kassen-Berichte einsehen). Der Block Auffällig hat seinen eigenen Haken Auffällige Stornos sehen im Rollen-Editor unter Kasse & Finanzen. Er ist ab Werk nur bei Inhaber gesetzt: die Schichtleitung liest den Bericht, die Verdachtshinweise mit Namen bleiben bei der Geschäftsführung. Wer ihn einer weiteren Rolle geben will, setzt den Haken dort.
  • Die eigenen Stornos sieht jede Servicekraft auf Meine Schicht als Anzahl und Summe, ohne den Stornobericht zu öffnen.