Belege & Stornos
Unter Buchhaltung → Belege (am Telefon unten Belege) liegt das Belegarchiv: jeder Kassenbeleg mit Belegnummer, Positionen, Zahlart, Bedienung und TSE-Signatur.
Belege finden
Abschnitt betitelt „Belege finden“Oben steht eine Zeile mit Suchfeld, Bon scannen und Aktualisieren. Das Suchfeld versteht Beleg-Nummer, Gutschein-Code, Tisch, Zahlart, Bediener und Kartenende. Es sucht im gewählten Tag; ein Gutschein-Code wird über alle Tage gesucht. Darunter liegen die Filter als Chips:
- Heute: der laufende Geschäftstag. Er beginnt zur Uhrzeit des Geschäftstag-Ankers (Standard 04:00) und endet am nächsten Morgen zur selben Uhrzeit; um 00:30 stehen die Belege des Abends also noch unter Heute. Ein Tipp öffnet den Kalender, der Chip zeigt dann das gewählte Datum, und auch ein gewählter Tag läuft von Anker zu Anker.
- Alle Arten: Verkäufe, Stornos, Hausbuchungen, Belegabbrüche, Forderungen, Sonstige oder Auffällige (ohne TSE-Signatur, storniert, offene Forderung, Belegabbruch).
- Alle Zahlarten: Bar, Karte oder Unbar.
- Alle Bediener und Ganzer Tag (bis 12 Uhr, 12–17 Uhr, ab 17 Uhr, letzte Stunde).
Art, Zahlart und Bediener filtern den ganzen Tag, nicht nur die schon geladenen Zeilen: Verkäufe zeigt sofort alle Verkäufe des Tages, auch wenn am selben Tag viele andere Belege entstanden sind (etwa die Übernahme-Belege eines Gutschein-Imports). Mehr als 100 Treffer lädt Weitere laden nach.
Filter zurücksetzen hebt alle Filter auf. Die Zeile darunter nennt die Summe der gezeigten Belege (Belegbeträge, also mit Trinkgeld), die Erstattungen und die Zahl der Belege. Sie rechnet mit den Filtern, bei Verkäufe also nur die Verkäufe, und nennt den aktiven Filter beim Namen: „52 Belege (Filter: Karte)“. Solange nicht alle Belege des Tages geladen sind, steht dort „100 von 103 Belegen geladen, weitere unten“; Weitere laden holt den Rest. Enthält die Summe Trinkgeld, steht es daneben: „inkl. Trinkgeld 209,22 €“. Die Summe ist kein Tagesumsatz: der Z-Bon rechnet ohne Trinkgeld und ohne Hausbuchungen. Umsatz und Geldeingang des Tages stehen im Tagesabschluss.

Jeder Beleg ist eine Zeile: Belegnummer (die führenden Nullen blass), Uhrzeit und Bediener, darunter Art und Zahlart, rechts der Betrag und der Tisch. Als Bediener steht dieselbe Person wie im DSFinV-K-Export: bei einem Gegenbeleg, wer storniert hat, bei einem Belegabbruch, wer den Verkauf abgebrochen hat. Sagt die Art schon die Zahlart (etwa „Pfandrückgabe“), steht sie nicht ein zweites Mal daneben; ebenso fehlt das Kärtchen „Gutschein“, wenn die Art schon „Gutschein“ heißt. Ein Verkauf über 0,00 €, bei dem kein Geld geflossen ist (Leergut ganz als Gutschein ausgegeben oder genau mit der Ware verrechnet), zeigt als Zahlart Keine (ohne Zahlung), so wie ihn die TSE signiert und der DSFinV-K-Export meldet. Belege über 0,00 € ohne Umsatz (Hausbuchung, Belegabbruch) stehen blass. Am Rechner ist die Liste eine Tabelle mit den Spalten Zeit, Nr., Bediener, Tisch, Art, Zahlart, Betrag und Status.
Das Zeichen vor der Zeile nennt die Art des Belegs:
| Zeichen | Art |
|---|---|
| Geldschein / Karte / Bank | Verkauf bar / mit Karte / unbar |
| Pfeil zurück (rot) | Storno, Rückgabe, Storno einer Forderung |
| Geschenk | Hausbuchung (Wertabgabe, Personalessen, Inhaberverzehr) |
| Kreis mit Kreuz (blass) | Belegabbruch |
| Klemmbrett | Forderung (auf Rechnung, Sammelrechnung, extern übergeben) |
| Geldbörse | Pfandrückgabe |
| Trinkgeld | Trinkgeld-Beleg |
| Etikett | Gutschein |
| Auge (blass) | Trainingsbeleg |
Belegnummer und Hauspräfix
Abschnitt betitelt „Belegnummer und Hauspräfix“Die Belegnummer hat das Format JJJJ-MM-TT-NNNNNN: der Kalendertag des
Hauses und ein sechsstelliger Zähler, der jeden Tag bei 000001 beginnt.
Unter Einstellungen → Kassensystem → Belegausgabe → Belegnummer-Präfix
kann der Inhaber dem Haus einen Code aus zwei bis acht Großbuchstaben
oder Ziffern voranstellen, zum Beispiel RE; die Belege heißen dann
RE-2026-10-08-000001. Den Bindestrich setzt die Kasse selbst.
- Ausgestellte Belege bleiben, wie sie sind. Das Präfix wirkt nur
auf Belege, die nach dem Speichern entstehen; kein alter Beleg wird
umnummeriert oder neu signiert. Der Zähler läuft über die Umstellung
hinweg weiter – deshalb am besten zu Beginn eines Geschäftstags vor
dem ersten Verkauf speichern, dann beginnt der Tag sauber mit
…-000001unter dem neuen Präfix. - Mehrere Häuser einer Gesellschaft brauchen unterschiedliche Präfixe, damit die Belegnummern der Häuser sich nicht gleichen; die Kasse lehnt ein Präfix ab, das in der Organisation schon ein anderes Haus führt. Eindeutig ist jeder Beleg ohnehin über Kassen-ID und TSE-Transaktionsnummer; Z-Bon-Nummern bekommen kein Präfix.
- Sobald das Haus Belege hat, lässt sich das Feld nur noch über Neuen Nummernkreis starten mit einer Begründung ändern. Dieser Schritt wird mit Person, Zeitpunkt und Begründung im Einstellungs-Audit festgehalten und ist der Stichtag der neuen Regel; die Verfahrensdokumentation beschreibt alte und neue Regel in ihrem Anhang „Ergänzungen und Vermerke“.
Welcher Titel steht auf welchem Hausbon
Abschnitt betitelt „Welcher Titel steht auf welchem Hausbon“Der Hausbon über 0,00 € ist immer dieselbe Belegart (Kassenbeleg, Zahlart Keine, keine Umsatzsteuer). Sein Titel richtet sich aber nach dem Grund, im Belegarchiv, in der Beleg-Vorschau, auf dem gedruckten Bon, auf dem digitalen Beleg und im Z-Bon:
| Grund | Titel |
|---|---|
| Personal trinkt (Personalgetränk, „Personal-Aufmerksamkeit“) | Hausbon · Personal-Aufmerksamkeit (Getränk) |
| Personal isst, wenn das Haus den Buchungsweg „Hausbon 0 €“ gewählt hat | Hausbon · Personalverpflegung |
| Gast oder Geschäftspartner eingeladen, Kulanz, Verkostung, Werbung, Geschenk, Test | Unentgeltliche Wertabgabe (im Z-Bon „Unentgeltliche Wertabgabe (aufs Haus)“) |
Ein Personalgetränk ist steuerlich keine unentgeltliche Wertabgabe und kein Arbeitslohn; deshalb heißt sein Bon nicht so. Geändert ist nur der Titel. TSE-Signatur, Belegart, DSFinV-K-Export und alle Summen sind dieselben wie vorher. Ein Personalessen mit dem Buchungsweg „Bon mit Sachbezugswert“ heißt weiter Sachbezug, Inhaberverzehr weiter Eigenverbrauch Inhaber.
In der Liste des Belegarchivs steht die Kurzform Hausbon · Personalgetränk bzw. Hausbon · Personalessen (dieselben Begriffe wie im Hausbuchungs-Bericht); der volle Titel erscheint, wenn du mit der Maus über die Zeile fährst, und steht in der Detailansicht. Der digitale Beleg nennt bei diesen beiden Gründen als Zahlart Keine (Hausbon), bei Einladungen weiter Keine (Wertabgabe).
Z-Bons, die seit dem 5. Oktober 2026 und vor dieser Änderung abgeschlossen wurden, behalten ihre eine Zeile „Unentgeltliche Wertabgabe (aufs Haus)“: Ihr Kopfteil wurde beim Abschluss eingefroren. Ältere Z-Bons zeigen beim erneuten Abruf die Aufteilung nach Grund. Die signierten Daten ändern sich in keinem Fall.
Auffällige Belege tragen einen schmalen farbigen Rand links und eine kleine Markierung: Ohne TSE (gelb, während einer TSE-Störung ausgegeben), Storniert (rot), Forderung (blau). Dazu kommen Gutschein, Test und Simulation. Am Ende der Liste lädt Weitere Belege laden die nächsten 100.
Die Detailansicht
Abschnitt betitelt „Die Detailansicht“Ein Tipp auf eine Zeile öffnet den Beleg. Am Telefon füllt er den
ganzen Bildschirm; Zurück zur Liste oder die Zurück-Geste des
Telefons schließt ihn wieder. Am Rechner steht der Beleg rechts neben
der Liste. Ein Link mit ?ref=<Belegnummer> (zum Beispiel aus dem
Kassenbuch) und Bon scannen öffnen den Beleg direkt; nach Zurück
zur Liste steht wieder die Tagesliste da.

Oben stehen Belegnummer, Summe, Art und Status. Darunter, auf Telefon und Rechner in derselben Reihenfolge:
- Drei gleich große Knöpfe: Beleg öffnen (der Beleg in der Kasse, so wie der Gast ihn sieht), Drucken (Belegkopie) und E-Mail. Belege ohne Kundenbeleg (Belegabbruch, Schankverlust, Sammelrechnung, Storno einer Forderung) haben keinen Knopf Drucken.
- Eine Zeile mit den weiteren Wegen: Anderer Drucker (ab zwei Druckern), Beleg-Link kopieren, QR für den Gast (der Gast scannt ihn und hat den Beleg auf dem Handy; am Rechner schon offen), Fiskaly-Beleg anzeigen und, solange er aussteht, Fiskaly erneut prüfen.
- Zahlung: Zahlart, Trinkgeld, Rabatt, Tisch, Bediener, Kartenende.
- Positionen zum Originalpreis, darunter ein gewährter Rabatt als eigene Zeile je Steuersatz und die USt-Aufgliederung nach Rabatt (netto, USt, brutto je Satz) — dieselben Beträge, die die TSE signiert hat. Auf einem Gegenbeleg stehen die Positionen mit Minus. Gleiche Positionen stehen als eine Zeile mit Anzahl, zum Beispiel „4× Underberg 12,00 €“, auch wenn sie aus mehreren Runden, von mehreren Bestellungen oder mit unterschiedlichen Küchenhinweisen kamen. Gleich heißt: gleiches Produkt, gleicher Einzelpreis, gleiche Optionen und gleicher Steuersatz. Das gilt für die Papierkopie, den digitalen Beleg (eReceipt), den Beleg in der Kasse und hier im Belegarchiv, für jede Belegart, auch für den Verkauf auf Rechnung. Ein Pils mit Zitrone steht weiter getrennt von einem Pils ohne. Auf dem Papierbon steht wie auf dem digitalen Beleg links Anzahl und Einzelpreis, rechts der Zeilenbetrag: „4x Underberg à 3,00€ … 12,00€ A“. Ist der Name dafür zu lang, steht „à 3,00€“ eingerückt in der Zeile darunter. Die Beträge der Spalte ergeben zusammen die Summe des Belegs. Erstatten lassen sich weiterhin einzelne Stücke: Der Storno-Dialog zeigt jede Position für sich. Ein Menü steht auf dem Beleg (Gastbeleg, eReceipt, Papierkopie) als eine Zeile mit dem Menüpreis, die Gänge darunter als „inkl. Burger“, „inkl. Cola (19%)“ ohne eigenen Preis. Die Aufteilung auf 7 % und 19 % steht in der USt-Aufgliederung. Hat der Gast einen Gang mit Aufpreis gewählt (zum Beispiel „Rinderfilet statt Hähnchen +4,00 €“), steht dieser Aufpreis als eigene Zeile „+ Rinderfilet 4,00“ mit eigenem Steuersatz unter dem Menü und nicht im Menüpreis. Die Seitenleiste im Belegarchiv listet die Gänge weiter einzeln, weil sich dort einzelne Positionen erstatten lassen.
- TSE und digitaler Beleg: Signatur und Status des eReceipts. Ist der eReceipt-Dienst kurz nicht erreichbar, steht dort „Erneuter Versuch läuft“: Menoovo versucht es selbst noch einmal, zuerst nach 30 Sekunden, dann in wachsenden Abständen über einige Stunden. Die TSE-Signatur ist davon nicht betroffen. Erst bei „Manuelle Prüfung erforderlich“ ist etwas zu tun: Prüfung erneut starten oder den Menoovo-Support informieren.
- Belegbezug: Original und Gegenbelege, ein Tipp springt hin.
- Korrigieren, abgesetzt am Ende (siehe unten).
Belegabbruch: was nicht durchgegangen ist
Abschnitt betitelt „Belegabbruch: was nicht durchgegangen ist“Ein Belegabbruch (0,00 €, kein Umsatz) zeigt über dem Abschnitt Zahlung den aufklappbaren Block Abgebrochener Vorgang. Am Rechner ist er offen, am Telefon genügt ein Tipp auf die Überschrift. Darin:
- Grund, zum Beispiel „Tischsitzung beendet, nicht gesendete Runde verfallen“ oder „Verfall zum Geschäftstagesende“.
- Auslöser: automatischer Verfall einer nicht gesendeten Runde, vom Personal verworfen, vor der Zahlung storniert, beim Tagesabschluss beendet oder ein technischer Abbruch.
- Runde angelegt von und Runde begonnen: wer die Runde getippt hat und wann. Der Bediener des Belegs selbst ist bei einem automatischen Verfall „system“. „Person ohne Rolle in diesem Haus“ heißt: Die Kasse kennt die Anmeldung, aber diese Person steht nicht im Team dieses Restaurants (zum Beispiel ein Support- oder Organisationszugang).
- Tisch (oder „Theke (ohne Tisch)“) und Gerät (die letzten Zeichen der Geräte-Kennung). Das gilt für Thekenkörbe und Tischrunden gleichermaßen: Die Kasse merkt sich beim ersten getippten Produkt einer Runde, wer es getippt hat und auf welchem Gerät — auch während eines TSE-Ausfalls.
- Positionen mit Menge und Preis, die der Vorgang enthielt.
Abbruchbelege haben keinen Kundenbeleg, der Druckknopf fehlt daher: Statt Drucken steht im Detail „Für diesen Beleg gibt es keinen Kundenbeleg zum Drucken (kein Zahlungsbeleg).“ Dasselbe gilt für Schankverlust, Sammelrechnung (dort ist die Rechnung das Dokument) und das Storno einer Forderung. Beleg öffnen und der Beleg-Link bleiben.
So prüfst du, ob dieselben Produkte danach noch einmal boniert wurden: Suche in der Liste nach dem Tisch und schau dir die Belege kurz nach dem Abbruch an. Ein neu bonierter Vorgang steht immer als eigener Beleg im Archiv. Fehlt eine Angabe, steht dort „nicht erfasst“: bei Runden, die vor dieser Version begonnen wurden, oder beim Gerät, wenn der Browser keine Geräte-Kennung speichern kann (zum Beispiel ein privates Fenster).
Ein storniertes Original und sein Gegenbeleg verweisen aufeinander: Der Kopf des Gegenbelegs trägt „Original: …-000041“, das Original „Storniert durch …-000044“ — auch wenn der andere Beleg an einem anderen Tag steht.
Korrigieren: der passende Weg je Beleg
Abschnitt betitelt „Korrigieren: der passende Weg je Beleg“Der Abschnitt Korrigieren bietet genau die Rücknahme an, die zur Art des Belegs passt. Was nicht geht, steht mit dem Grund darunter.
- Verkauf: Stornieren (Vollstorno oder Rückgabe, siehe unten), Rückholen (nur Bar-Belege vom selben Geschäftstag: das Kassieren wird rückgängig gemacht, die Positionen stehen wieder offen am Tisch), Zahlungsart ändern (geht, wo Rückholen geht) und Trinkgeld nachbuchen. Bei einer Kartenzahlung steht unter Rückholen: „Eine Kartenzahlung erstattest du mit „Stornieren“ über das Terminal.“
- Hausbuchung: Hausbuchung zurücknehmen öffnet denselben Dialog wie unter Buchhaltung → Hausbuchungen: Gegen-Bon zum Hausbon, die Positionen stehen wieder offen am Tisch. Ohne das Recht dazu steht der Knopf ausgegraut mit „Dir fehlt das Recht, Hausbuchungen zurückzunehmen.“; nach der Rücknahme „Schon zurückgenommen (Gegen-Bon …)“.
- Forderung (auf Rechnung, Sammelrechnung, extern übergeben): In Offene Posten öffnen — dort wird die Forderung storniert. Ist die Forderung schon beglichen, gibt es in der Kasse keine Rücknahme mehr (weder an der Forderung noch an der Begleichung): eine Erstattung oder Gutschrift macht das Büro über die Buchhaltung.
- Gegenbeleg, Belegabbruch, Trainingsbeleg: kein Knopf; der Text sagt, warum (ein Gegenbeleg korrigiert schon das Original, ein Belegabbruch dokumentiert nur den abgebrochenen Vorgang).
Gutscheine im Belegarchiv
Abschnitt betitelt „Gutscheine im Belegarchiv“Belege, auf denen ein Gutschein verkauft wurde, tragen in der Liste die grüne Markierung Gutschein. Ein Gutschein lässt sich über seinen Code finden: den Code ins Suchfeld tippen, Suchen. Der Verkaufstag muss dafür nicht bekannt sein. Unter dem Feld steht „Suche nach Gutschein-Code über alle Tage“.
In der Detailansicht steht dann über dem QR-Code Beleg für den Gast ein Rahmen Gutschein mit Betrag, Gutschein-Code, QR-Code, Gültig bis und Restwert. Darunter:
- Gutschein öffnen: die Gutschein-Seite, die auch der Gast sieht.
- Gutschein-PDF: der Gutschein zum Ausdrucken oder Weitergeben.
- Gutschein drucken: druckt den Gutschein als eigenes Blatt auf dem Bondrucker, zum Überreichen. Bei mehr als einem Drucker steht daneben Anderer Drucker. Einzelheiten unter Gutschein drucken.
- Per E-Mail senden: schickt den Gutschein an eine E-Mail-Adresse (höchstens fünf E-Mails je Gutschein in 24 Stunden).
Die Belegkopie eines Gutschein-Verkaufs druckt den Gutschein weiterhin mit: Betrag, Code, Gültigkeit und einen QR-Code Gutschein einlösen. Die Belegkopie ist der Kassenbon, das Blatt aus Gutschein drucken ist das Geschenk. Mehr zum Verkauf und zur Übergabe steht unter Gutscheine.
Belege für freie Gutscheine und Einlösungen
Abschnitt betitelt „Belege für freie Gutscheine und Einlösungen“Ein Gutschein als Werbegeschenk oder Kulanz, ausgestellt über Gutschein ausstellen (frei), hat in einem Betrieb mit TSE einen eigenen signierten Beleg Gutscheinausgabe. Er trägt die Zahlart „Keine Gegenleistung“, den Vermerk zum Mehrzweckgutschein und die Zeile mit den Gutschein-Bedingungen (AGB). Rabatt-Gutscheine und Prämien aus dem Treueprogramm bekommen keinen solchen Beleg (siehe Beleg für freie Gutscheine).
Auf einem Beleg, auf dem ein Gutschein eingelöst wurde, steht die Zeile Restguthaben mit Betrag und Gültigkeit, zum Beispiel „Restguthaben 20,00 € · gültig bis 24.09.2029“. Deckt der Gutschein die ganze Rechnung, steht als Zahlart „Keine“ mit 0,00 €.
Wenn kein Belegdrucker eingerichtet ist
Abschnitt betitelt „Wenn kein Belegdrucker eingerichtet ist“Ohne Belegdrucker meldet Belegkopie drucken „Kein Belegdrucker eingerichtet.“ Der Hinweis darunter nennt den Weg: Drucken → Druckaufgaben. Dort wählst du unter Belege & Abholbons den Standard-Belegdrucker (siehe Druckaufgaben). Bis dahin lässt du den Gast den QR-Code Beleg für den Gast scannen oder zeigst ihm den Beleg über Beleg öffnen. Bei einem Gutschein helfen außerdem Gutschein-PDF und Per E-Mail senden.
Belegkopie auf einem anderen Drucker
Abschnitt betitelt „Belegkopie auf einem anderen Drucker“Belegkopie drucken geht auf den Belegdrucker dieses Bildschirms, sonst auf den Standard-Belegdrucker aus den Druckaufgaben. Die Kasse wartet dabei nicht auf den Drucker: Gleich nach dem Tipp steht auf dem Knopf Druck läuft …, und du kannst weiterarbeiten. Nach dem Druck zeigt der Knopf Kopie gedruckt (Name des Druckers); klappt der Druck nicht, steht dort Druck fehlgeschlagen – erneut versuchen, und ein Tipp darauf druckt die Kopie noch einmal. Ist der Drucker nur kurz nicht erreichbar, meldet die Kasse die Kopie als vorgemerkt; sie kommt heraus, sobald er wieder antwortet. Ein weiterer Tipp nach Kopie gedruckt fragt Noch eine Kopie drucken? und druckt erst nach der Bestätigung eine zweite Kopie (ein versehentlicher zweiter Tipp innerhalb einer Minute auf denselben Drucker druckt nichts doppelt). Hat der Betrieb zwei oder mehr Drucker, steht daneben der kleinere Knopf Anderer Drucker mit dem Pfeil nach unten. Er öffnet das Blatt Belegkopie drucken auf: oben die Vorgabe mit dem Chip Standard und ihrer Herkunft, darunter die anderen Drucker alphabetisch, jeweils mit Online, Offline oder Status unbekannt. Ein Tipp druckt sofort, die Meldung nennt den Drucker. Ein Drucker mit Offline bekommt den Auftrag trotzdem und druckt, sobald er wieder da ist. Bei Status unbekannt versucht es Menoovo; antwortet der Drucker nicht, meldet die Kasse „Theke hinten antwortet nicht. Der digitale Beleg bleibt gültig.“, und du wiederholst die Kopie über Anderer Drucker auf einem anderen Drucker.
Die Wahl gilt nur für diese eine Kopie und ändert keine Vorgabe. Den Standard stellst du in den Vorgaben dieses Bildschirms oder in den Druckaufgaben um. Mit nur einem Drucker gibt es den Knopf nicht. Derselbe Knopf steht in der Schnellkasse, in der Service-Ansicht und in den Gutschein-Dialogen neben Belegkopie drucken. Wie jede Belegkopie geht auch diese nur von einem TSE-signierten Beleg aus und trägt die Kennzeichnung als Kopie.
Der QR-Code Digitaler Beleg auf der Belegkopie (und auf dem Abhol-Schein am Kiosk) öffnet die Beleg-Seite des Gastes bei Menoovo – dieselbe, die die E-Mail verlinkt. Sie ist sofort nach der Zahlung da; ist der fiskaly-Beleg noch in Arbeit, zeigt die Seite „Fiskaly-Beleg wird erstellt“ und lädt ihn von selbst nach, sobald er vorliegt.
Einen Beleg stornieren
Abschnitt betitelt „Einen Beleg stornieren“Storniert wird immer über einen signierten Gegenbeleg, ob falsch kassiert, reklamiert oder nicht serviert wurde. Der Originalbeleg bleibt bestehen, nichts wird gelöscht.
Hausbuchungen (auch Personalessen und Inhaberverzehr) nimmt man am Beleg selbst (Korrigieren → Hausbuchung zurücknehmen) oder unter Buchhaltung → Hausbuchungen zurück; der Gegen-Bon trägt die Beträge des Hausbons mit umgekehrtem Vorzeichen, Geld fließt nicht. Ein Personalessen lässt sich nur im laufenden Kalendermonat zurücknehmen; ist der Monat lohnrelevant abgeschlossen, korrigiert das Lohnbüro.
Position auf Rechnung oder aufs Haus gebucht: Steht eine Position am Tisch schon auf einem Rechnungsbeleg (Forderung, „Auf Rechnung“ oder Kundenkonto) oder auf einem Hausbuchungsbeleg, storniert das X sie nicht mehr direkt. Es öffnet den Hinweis „Position ist schon abgerechnet“ mit der Belegnummer und einer Schaltfläche, die gleich den richtigen Ablauf öffnet: Forderung stornieren unter Offene Posten bzw. Hausbuchung zurücknehmen unter Hausbuchungen. Beide signieren einen Gegenbeleg zum Rechnungs- bzw. Hausbuchungsbeleg und stellen die Positionen am Tisch wieder auf offen; danach lassen sie sich normal stornieren oder neu abrechnen. Ein Storno ohne Gegenbeleg ist bei solchen Positionen nicht möglich (auch nicht in der Mehrfachauswahl, dort bleiben sie mit einem Hinweis stehen).
Für Belege führt der Assistent in drei Schritten durch:
1. Art des Stornos
Abschnitt betitelt „1. Art des Stornos“
- Kompletter Beleg rückgängig: alles zurück, Zahlarten wie im Original (Bar kommt zurück, Karte wird erstattet). Bei einer Zahlung am pay:Me-Telefon heißt die Karte Vollstorno (Karte + Trinkgeld zurück) (siehe Kartenzahlung am Telefon).
- Positionen erstatten: nur einzelne Posten, Erstattungsform frei wählbar.
2. Prüfen
Abschnitt betitelt „2. Prüfen“
Der Assistent zeigt exakt, was zurückgebucht wird. Bei Barbelegen fragt er: Was passiert mit dem Geld?
- Gast bekommt … bar zurück (Normalfall): Der Betrag geht jetzt aus dem gewählten Bestand an den Gast; das Kassenbuch bucht die Ausgabe und ordnet sie diesem Bestand zu (Kassenbuch).
- Es wurde nie Geld kassiert (Fehlbuchung): Nur, wenn der Beleg aus Versehen kassiert wurde und kein Geld geflossen ist. Es wird nichts ausgezahlt, der Bestand bleibt, nur das Soll der Kasse wird um den Betrag korrigiert.
Unter der Frage steht in einem Satz, was die gewählte Antwort bucht.
3. Grund
Abschnitt betitelt „3. Grund“
Jeder Storno braucht einen Grund: Falsch gebucht, Gast-Reklamation, Gericht nicht serviert oder Anderer Grund, optional mit Notiz. Mit Vollstorno buchen wird der Gegenbeleg sofort signiert.
Gegenbeleg auf Papier: Hat die Zahlart des Originals die Einstellung „Belegkopie automatisch drucken“, druckt das Belegarchiv nach dem Vollstorno, der Rückgabe und dem Rückholen die Kopie des Gegenbelegs von selbst, wie am Tisch. Es entsteht kein neuer Beleg; fehlt der Drucker, bleibt der Gegenbeleg im Archiv jederzeit druckbar.
Teilrückgabe: Bei einer Teilrückgabe (nur ein Teil des Betrags) bleibt die Position verkauft. Analytics, Stornobericht und Mein Tag zeigen den verbleibenden Betrag; erst wenn der ganze Betrag zurückgegeben ist, gilt die Position als storniert. Der Rest bleibt erstattbar: Nach 1,00 € von einer Cola zu 3,20 € steht die Position im Assistenten weiter mit 2,20 € und lässt sich mit eigenem Gegenbeleg erstatten.
Menüs, Optionen, Pauschalen und Positionen zu 0,00 €
Abschnitt betitelt „Menüs, Optionen, Pauschalen und Positionen zu 0,00 €“Bei Positionen erstatten gehören manche Posten zusammen. Der Assistent wählt sie gemeinsam aus und sagt unter der Liste, was mitgeht:
- Menü mit Gängen: Ein Menü wird nur als Ganzes storniert. Tippst du das Menü oder einen seiner Gänge an, ist das ganze Menü ausgewählt. Der Gegenbeleg führt das Menü mit allen Gängen, die Beträge und Steuersätze wie auf dem Original.
- Optionen und Pfand gehören zu ihrer Position und stehen in deren Betrag. Der Gegenbeleg teilt den Betrag wie das Original auf die Steuersätze auf.
- Pauschale: Wählst du die Pauschale, sind ihre enthaltenen Positionen auf diesem Beleg mit ausgewählt, zu 0,00 €. Sie bekommen dabei keinen Einzelpreis zurück. Hat der Gast verzehrt und soll einzeln zahlen, kassierst du die Positionen nach dem Storno neu. Willst du nur den Preis der Pauschale mindern und der Verzehr bleibt stehen, nimm Betrag statt Positionen.
- Positionen zu 0,00 € (enthaltene Position einer Pauschale, Gratis-Gang, Artikel ohne Preis) lassen sich auch einzeln stornieren, etwa wenn ein Getränk nie serviert wurde. Sind nur solche Positionen gewählt, ist die Erstattung Keine; der Gegenbeleg führt sie mit 0,00 € und wird wie jeder Storno signiert.
- Rabattierte Positionen: Erstattet wird, was der Gast für die Position bezahlt hat, nicht der Kartenpreis. Eine Cola zu 3,20 € mit 10 % Rabatt steht in der Liste mit 2,88 €, der Gegenbeleg führt −2,88 € in ihrem Steuersatz und die Erstattung beträgt 2,88 €. Den Rabattanteil einer Position zieht Menoovo genau so ab, wie er auf dem Original-Beleg steht (je Steuersatz). Bei Betrag ist der bezahlte Rest der Position die Obergrenze; mehr lehnt die Kasse ab, auch wenn ein Gerät einen höheren Betrag schickt. Ist der bezahlte Betrag einer Position erstattet, gilt sie als vollständig storniert.
Barbelege: kein „ohne Auszahlung“ mehr
Abschnitt betitelt „Barbelege: kein „ohne Auszahlung“ mehr“Wurde ein Beleg bar bezahlt, bietet Positionen erstatten seit Oktober 2026 kein ohne Auszahlung mehr an, sobald ein Betrag zurückgeht. Der Grund (KI-gestützte steuerliche Einschätzung, keine Freigabe): Ohne Rückzahlung mindert sich das Entgelt nicht, und der Gegenbeleg wäre von der TSE als unbar signiert, während das Geld in der Kasse bleibt — TSE, Z-Bon und Kassenbestand würden einander widersprechen. Es gibt drei Wege:
- Bar: Der Gast bekommt sein Geld zurück. Bar ist auch richtig, wenn das Geld für diese Posten nie genommen wurde — dann sinkt der Soll-Bestand der Kasse entsprechend.
- Kompletter Beleg rückgängig, Rückholen: Der ganze Beleg war falsch gebucht und das Geld kam nie an. Danach bei Bedarf neu kassieren.
- Gutschein: Der Gast bekommt den Betrag als Gutschein.
Passt keiner dieser Wege, bleibt der Verkauf stehen. Positionen zu 0,00 € bleiben wie bisher bei Keine; Kartenbelege behalten ohne Auszahlung, seit dem 6. Oktober 2026 aber nur mit Pflichtgrund (siehe Kartenbelege: Karte, Bar (Manager), Gutschein oder Keine mit Grund). Ältere Stornos ohne Auszahlung von Barbelegen zeigen das Archiv und die Belegkopie als Unbar (Storno ohne Auszahlung, laut TSE-Signatur) — so, wie die TSE sie signiert hat. Ein schon geschlossener Tagesabschluss bleibt dabei unverändert (dort stehen sie weiter unter Bar); erst Tagesabschlüsse ab der Umstellung führen sie in der eigenen Zeile Unbar (Storno ohne Auszahlung).
Wenn eine zweite Person freigeben muss
Abschnitt betitelt „Wenn eine zweite Person freigeben muss“Liegt der Storno über der Freigabegrenze des Hauses oder ist der Beleg älter als sieben Tage, meldet der Assistent das und blendet den Block Freigabe durch zweite berechtigte Person ein. Angeboten wird jede Rolle mit der Berechtigung Kassenbuch führen; die eigene Person fehlt in der Liste.
Die freigebende Person tippt ihren Namen an und gibt ihre PIN ein oder hält ihren Kellnerschlüssel vor. Erst danach heißt der Knopf Mit Freigabe stornieren. Ihr Name steht anschließend auf dem Gegenbeleg und im Stornobericht. Eine Freigabe gilt für genau einen Vorgang: Für den nächsten Storno (oder Rabatt) muss die zweite Person erneut bestätigen; die Kasse fragt dann von selbst wieder nach („Diese Freigabe wurde schon für einen anderen Vorgang verwendet“).
Das Antippen des Namens allein genügt seit September 2026 nicht mehr. Ein Name ohne Anmeldung ist eine Behauptung, und eine Behauptung darf keine Person auf einen Fiskalbeleg schreiben — der Storno ließe sich sonst auf einen Kollegen buchen, der nicht dabei war. Wer seine PIN nicht zur Hand hat, storniert an seinem eigenen Gerät.

Danach weist das Archiv die Erstattung aus. Der Storno-Beleg erscheint als eigener Beleg in der Liste, mit Person und Zeitstempel.
Kartenbelege: Karte, Bar (Manager), Gutschein oder Keine mit Grund
Abschnitt betitelt „Kartenbelege: Karte, Bar (Manager), Gutschein oder Keine mit Grund“Ein mit Karte bezahlter Beleg lässt sich immer stornieren — auch wenn das Kartenterminal keine Erstattung ausführen kann oder die Terminal-Erstattung im Haus nicht freigeschaltet ist. Im Schritt Erstattung steht unter jeder Erstattungsart ein Satz, was mit dem Geld passiert:
- Karte: Der Betrag geht auf die Karte des Gastes zurück — über das Terminal, das Telefon (pay:Me) oder den Zahlungsanbieter. Das ist der Regelweg; die Taste gibt es nur, wenn das Gerät die Erstattung ausführen kann.
- Bar (Manager): Der Gast bekommt den Betrag bar aus dem gewählten Bestand, obwohl mit Karte gezahlt wurde. Der Kartenumsatz bleibt stehen, das Kassenbuch bucht die Ausgabe. Eine zweite Person mit der Berechtigung „Kassenbuch führen“ bestätigt (Vier-Augen-Prinzip). Steuerlich zulässig (KI-gestützte steuerliche Einschätzung, keine Freigabe); ob der Kartenvertrag Barerstattungen zulässt, klärt das Haus mit seinem Zahlungsanbieter.
- Gutschein: Statt Geld erhält der Gast einen Mehrzweckgutschein über den Betrag. Er nimmt ihn an Erfüllungs statt an — ohne sein Ja bleibt es eine Geldschuld.
- Keine: Es fließt kein Geld zurück. Auf einem Kartenbeleg mit Betrag verlangt die Kasse dafür einen Grund, denn ohne tatsächliche Rückzahlung mindert sich das Entgelt nicht (UStAE 17.1 — KI-gestützte steuerliche Einschätzung): Karte wurde nie belastet (die Zahlung ist nie beim Gast angekommen, Klärfall; der Verkauf kann als offene Forderung stehen bleiben) oder Erstattung extern beim Zahlungsanbieter (das Geld ging außerhalb der Kasse zurück, etwa als Gutschrift im Portal des Anbieters). Für die externe Erstattung sind erstatteter Betrag, Datum und Belegnummer des Anbieters Pflicht: Der Gegenbeleg führt den Betrag als Unbar-Erstattung, Menoovo startet dabei keine Zahlung und bewegt kein Bargeld. Der Betrag ist vorbelegt mit dem Betrag der gewählten Positionen. Wurde bei einer Zahlung mit Trinkgeld der ganze Zahlbetrag samt Trinkgeld erstattet, alle Positionen wählen und den ganzen Zahlbetrag eintragen — dann nimmt der Gegenbeleg auch das Trinkgeld zurück. Das geht nur, solange das Trinkgeld noch nicht an das Team ausgezahlt oder verteilt ist; danach lehnt die Kasse es ab, und der Fall wird manuell geklärt — bitte nicht mit einem anderen Betrag buchen als dem, den der Anbieter erstattet hat. Ein anderer Betrag (etwa ein Teil des Trinkgelds) wird nicht angenommen. Bei einem Beleg, der teils mit Gutschein und teils mit Karte bezahlt wurde, kann der Anbieter höchstens den Kartenanteil erstattet haben: mehr lehnt die Kasse ab („Per Karte bezahlt: … €“). Ging der ganze Kartenanteil zurück, alle Positionen wählen und den Kartenbetrag eintragen — dann bekommt der Gast seinen Gutschein-Anteil auf den ursprünglichen Gutschein zurück. Das Datum darf weder in der Zukunft noch vor dem Verkauf liegen; dieselben Positionen mit einer anderen Belegnummer des Anbieters lehnt die Kasse als bereits gebucht ab. Der Grund steht als Notiz auf dem Gegenbeleg. Soll der Gast Geld zurückbekommen, ist Keine falsch — dann Karte oder Bar (Manager) wählen.
Wählst du Keine bei einem Beleg mit Betrag, zeigt der Assistent zusätzlich eine deutliche Warnung: Der Beleg wird storniert, ohne dass Geld zurückfließt — nur für Fehlbuchungen; der Gast erhält nichts zurück.
Nur auf die ursprüngliche Zahlart erstatten (Einstellung)
Abschnitt betitelt „Nur auf die ursprüngliche Zahlart erstatten (Einstellung)“Manche Häuser wollen beim Storno eines abgeschlossenen Belegs kein Wechseln der Zahlart: Bar zurück nur bei Barzahlung, Karte zurück nur bei Kartenzahlung, Gutschein zurück nur bei Gutschein-Zahlung. Dafür gibt es unter Einstellungen → Kassensystem → Storno-Erstattung zwei Schalter; beide gelten für das ganze Haus und werden auch vom Server durchgesetzt — eine Kasse, die die Einstellung noch nicht geladen hat, bekommt die Ablehnung als Satz angezeigt.
- Storno-Erstattung: erlaubte Zahlarten — Standard: Alle zulässigen
Erstattungsarten, also wie oben beschrieben (für einen Kartenbeleg
auch Bar (Manager) und Gutschein). Nur die ursprüngliche
Zahlart: Im Schritt Erstattung steht nur noch die Zahlart des
Originalbelegs zur Wahl (plus Keine, siehe unten), der Assistent
sagt „Dieses Haus erstattet nur auf die ursprüngliche Zahlart“, und es
gibt weder Bar (Manager) noch den Gutschein-Ausweg. Ein Bar-Beleg
zeigt also nur Bar, ein Kartenbeleg nur Karte (sofern das
Terminal die Erstattung ausführen kann), ein mit Gutschein bezahlter
Beleg nur Gutschein. In der Serviceansicht und unter Bestellungen
lässt sich eine mit Karte bezahlte Position dann nicht mehr direkt am
Tisch stornieren — der Weg ist das Belegarchiv mit der
Terminal-Erstattung. Bei einem Beleg, der teils mit Gutschein und teils
bar oder mit Karte bezahlt wurde, darf der eingelöste Gutschein-Anteil
als Gutschein zurückgehen und der Geld-Anteil auf seiner Zahlart — jeweils
nur bis zur Höhe des jeweiligen Anteils. Jeder Storno-Vorgang hält fest,
welche Regel dabei galt (Konfigurationsstand
same-tender-only-v1stattsystem-default-v1am Vorgang, nicht auf dem Gegenbeleg selbst). - Storno ohne Rückzahlung erlauben — Standard: an. Ist der Schalter aus, fehlt Keine bei jedem Beleg mit Betrag; der Server lehnt den Versuch ebenfalls ab. Positionen zu 0,00 € (Menüs, Optionen, Pauschalen) kennen weiterhin nur Keine, und Klärungen wie ein akzeptierter Chargeback laufen unverändert.
Kundenfall (Reimanns Eck, Oktober 2026): Das Haus wollte für abgeschlossene Belege genau diese Regel — Karte zu Karte, Gutschein zu Gutschein, Bar zu Bar — und hat die Einstellung Nur die ursprüngliche Zahlart aktiviert.
Kartenzahlung, die in einer Klärung bestätigt wurde
Abschnitt betitelt „Kartenzahlung, die in einer Klärung bestätigt wurde“Wurde eine Kartenzahlung nicht vom Terminal oder vom Zahlungsanbieter gemeldet, sondern in der Klärung von einer Person mit Zahlung erhalten bestätigt, kennt kein Terminal und kein Anbieter diesen Umsatz. Eine Erstattung Karte gibt es für so einen Beleg deshalb nicht. Das Belegarchiv sagt das am Beleg („Die Kartenzahlung wurde in einer Klärung manuell als ‚erhalten’ bestätigt …“) und bietet beim Stornieren nur Gutschein oder ohne Auszahlung an. Stellt sich heraus, dass das Geld nie geflossen ist (der Gast wurde nicht belastet), ist ohne Auszahlung richtig: Der Gegenbeleg nimmt den Umsatz zurück, es wird nichts ausgezahlt. Soll der Gast trotzdem etwas zurückbekommen, geht das als Gutschein oder — nach dem Storno ohne Auszahlung — als Hausbuchung.
Storno am Terminal starten (Kartenterminal an der Menoovo Box)
Abschnitt betitelt „Storno am Terminal starten (Kartenterminal an der Menoovo Box)“Wurde mit einem Kartenterminal kassiert, das an einer Menoovo Box hängt, geht die Erstattung Karte über dasselbe Terminal. Bis zum Kassenschnitt des Terminals ist das ein Terminal-Storno: Das Terminal nimmt den Umsatz über seine Belegnummer zurück, die Karte des Gastes wird noch einmal vorgelegt, und Menoovo bucht den signierten Gegenbeleg. Nach dem Kassenschnitt kennt das Terminal den Umsatz nicht mehr; dann bietet der Assistent die Gutschrift auf Karte an, eine eigene Gutschrift auf die vorgelegte Karte. Beides setzt voraus, dass der Betrieb Terminal-Erstattungen in den Einstellungen des Zahlungsterminals eingeschaltet hat.
Gestartet wird im Belegarchiv am Originalbeleg mit Stornieren: Menoovo schickt den Storno an dasselbe Terminal, das die Zahlung genommen hat, und der Gast hält dieselbe Karte noch einmal an das Gerät. Bei einem VR-Terminal braucht die Box dafür das Händler-Passwort (siehe Techniker-Handbuch); mit dem Standardpasswort nimmt das Gerät den Storno stumm nicht an. Nie ein zweites Mal stornieren, solange der Dialog sperrt.
Während das Terminal arbeitet, zeigt der Dialog Karte am Terminal erforderlich und wartet. Meldet das Terminal die Erstattung, bucht Menoovo den Gegenbeleg von selbst; lehnt es ab, wird der Vorgang freigegeben und der Dialog nennt den Terminal-Code.
Antwortet das Terminal nicht, zeigt der Dialog Terminal-Ergebnis unklar. Dann am Terminal den Händlerbeleg prüfen:
- Hat das Terminal die Erstattung ausgeführt und einen Beleg gedruckt: die Beleg-Nr. dieses Händlerbelegs eintragen und Ja, ausgeführt — Beleg buchen wählen. Ohne Beleg-Nr. lässt sich die Erstattung nicht als ausgeführt buchen; die Nummer steht später am Vorgang und im Belegarchiv unter Terminal-Erstattungen.
- Hat das Terminal nichts erstattet: Nein, nicht ausgeführt — freigeben wählen. Danach lässt sich die Erstattung erneut starten oder anders buchen (Bar, Gutschein, Keine).
Solange das nicht geklärt ist, bleibt die Erstattung geparkt: Für diesen Beleg und diese Zahlung startet Menoovo keine zweite Terminal-Erstattung, auch nicht als andere Art („Für diese Zahlung ist noch eine andere Terminal-Erstattung geparkt“). Geparkte Terminal-Erstattungen stehen im Kassenbuch unter Klärungsliste → Terminal-Erstattung offen mit Beleg-Nr., Betrag, Terminal und Zeitpunkt; Beleg öffnen (Storno) führt in den Storno-Dialog des Belegs, wo die Bestätigung erfolgt. Sie blockieren den Tagesabschluss nicht und erscheinen nicht auf dem Z-Bon: Ein geparkter Vorgang ist kein Beleg, der Gegenbeleg entsteht erst mit der Bestätigung.
Bekannte Grenze — Kassenschnitt zwischen Versuch und Klärung: Schlägt ein Terminal-Storno fehl und läuft danach der Kassenschnitt des Terminals, kann derselbe Vorgang nur noch als Gutschrift auf Karte erstattet werden. Menoovo gibt den fehlgeschlagenen Terminal-Storno dafür frei, sobald das Terminal die Nicht-Ausführung gemeldet hat. Ein Terminal-Storno, der unklar geparkt ist, wird nicht automatisch umgestellt: Erst „Nein, nicht ausgeführt“ bestätigen, dann die Gutschrift starten. Steht später fest, dass das Terminal doch zurückgebucht hat, gilt der Händlerbeleg; der Vorgang gehört dann in den Abgleich mit dem Zahlungsanbieter.
Kartenzahlung am Telefon: Storno oder Gutschrift
Abschnitt betitelt „Kartenzahlung am Telefon: Storno oder Gutschrift“Wurde mit dem Telefon-Terminal (pay:Me) kassiert, geht die Erstattung Karte über dasselbe Telefon. Bis zum Kassenschnitt in pay:Me ist das ein Storno am Gerät: Die Karte der Originalzahlung wird noch einmal angehalten, pay:Me hebt die Zahlung auf, und Menoovo bucht den signierten Gegenbeleg. Der Knopf heißt Mit Originalkarte stornieren.
Der Knopf erscheint nur, wenn der Storno in der Menoovo-App auf einem Android-Telefon mit pay:Me geöffnet wird (Belegarchiv oder Schnellkasse), nicht im Browser oder am PC, und nur beim Vollstorno: alle Posten gewählt und der Betrag gleich der Kartenzahlung (eine Zahlung mit Trinkgeld lässt sich nicht über pay:Me stornieren). Welches pay:Me-Telefon es ist, spielt keine Rolle, und auch die Einstellung „Kartenzahlung auf diesem Bildschirm“ des Gerätekontos nicht. Fehlt der Knopf, bleiben Gutschein und „Keine“. Steht in den steuerlichen Einstellungen bei Storno-Erstattung: erlaubte Zahlarten „Nur ursprüngliche Zahlart“, fällt auch der Gutschein weg; dann bleibt nur „Keine“. In dem Fall den Beleg in der App auf dem pay:Me-Telefon öffnen und alle Posten wählen.
Nach dem Kassenschnitt lehnt pay:Me den Storno ab — aber ebenso, wenn die Zahlung in pay:Me schon storniert wurde (zum Beispiel direkt am Handy, außerhalb von Menoovo). Die Antwort von pay:Me unterscheidet das nicht. Menoovo fragt deshalb zuerst pay:Me selbst (Abgleich mit dem Handy); belegt das den Storno, wird der Gegenbeleg gebucht. Sonst steht dort Wird geprüft: pay:Me hat den Storno abgelehnt … mit Betrag und Uhrzeit der Zahlung und der Frage Wie steht die Zahlung in pay:Me? — in pay:Me in der Transaktionsliste nachsehen:
- Storniert: Das Geld ist schon zurück. Menoovo zeigt Unklar: In pay:Me bereits storniert … und bietet keine Gutschrift an — sie würde den Betrag ein zweites Mal auszahlen. Extern erstattet erfassen öffnet die Rückgabe mit Erstattung Keine → Erstattung extern beim Zahlungsanbieter, der ganze Zahlungsbetrag ist vorausgefüllt; Datum und Belegnummer des pay:Me-Stornos trägst du ein.
- Transaktion erfolgreich: Der Kassenschnitt ist gelaufen. Dann bietet der Assistent — sofern der Betrieb Terminal-Erstattungen in den Einstellungen des Zahlungsterminals eingeschaltet hat — die Gutschrift auf Karte an: Der volle Betrag des Belegs wird als eigene Gutschrift auf die vorgelegte Karte gebucht.
Wer schon weiß, dass der Kassenschnitt gelaufen ist, tippt gleich auf Gutschrift auf Karte (nach Kassenschnitt) und spart sich den Versuch; auch dann kommt vor der Gutschrift dieselbe Frage nach der Zahlung in pay:Me.
Drei Regeln gelten immer:
- Nur der volle Betrag. Einzelne Posten lassen sich nicht auf die Karte gutschreiben — dafür Gutschein oder „Keine“ wählen. Bei einer Zahlung mit Trinkgeld ist „voll“ die Summe aller Positionen ohne Trinkgeld (siehe unten).
- Nur auf die Karte des ursprünglichen Umsatzes. Das Telefon kann das nicht prüfen, deshalb steht es als Hinweis im Dialog. Weicht die vorgelegte Karte ab, bucht Menoovo den Gegenbeleg trotzdem, bleibt aber offen und zeigt Gutschrift gebucht — Karte weicht ab mit den Endziffern beider Karten. Das gehört in den Abgleich mit VR Payment.
- Immer mit zweiter Person. Die Gutschrift braucht die Freigabe per PIN oder Kellnerschlüssel, unabhängig von der Freigabegrenze.
Bricht pay:Me die Gutschrift ab oder legt niemand eine Karte vor, ist kein Geld geflossen und es entsteht kein Gegenbeleg; der Versuch lässt sich wiederholen. Meldet pay:Me einen Betrag oder eine Referenz, die nicht zum Vorgang passt, bucht Menoovo nichts und sperrt den Beleg für weitere Gutschriften, bis der Vorgang mit VR Payment abgeglichen ist.
Vollstorno: Karte und Trinkgeld zurück
Abschnitt betitelt „Vollstorno: Karte und Trinkgeld zurück“Der Normalweg, wenn der Gast eine pay:Me-Zahlung ganz zurückbekommt — auch mit Trinkgeld: In der App auf dem pay:Me-Telefon Stornieren → Vollstorno (Karte + Trinkgeld zurück) → Weiter. Im Schritt Prüfen steht, was zurückgebucht wird (Positionen, Karte, Trinkgeld- Rücknahme). Nach dem Grund tippst du Vollstorno: 2,63 € zurück; eine Rückfrage nennt den Betrag und das Trinkgeld („Wirklich 2,63 € zurückgeben?“). Erst nach Ja, zurückgeben hält der Gast seine Karte an das Telefon.
- Vor dem pay:Me-Kassenschnitt hebt pay:Me die Zahlung auf (Storno). Lehnt pay:Me ab, kommt dieselbe Frage wie oben (Wie steht die Zahlung in pay:Me?). Storniert führt zu Extern erstattet erfassen, nie zur Gutschrift. Transaktion erfolgreich zeigt Nicht zurückgezahlt: pay:Me hat den Storno abgelehnt …; mit eingeschalteten Terminal-Erstattungen bucht der nächste Tipp eine Gutschrift über den ganzen Betrag — dafür bestätigt eine zweite Person per PIN oder Kellnerschlüssel. Nur eine ausdrückliche Ablehnung führt zu dieser Frage. Hat pay:Me keine Verbindung oder ist nicht bereit, steht dort Nicht zurückgezahlt … Erneut tippen startet ihn noch einmal.
- Bricht der Vorgang am Handy ab oder bleibt das Ergebnis offen, steht dort Unklar: Ob pay:Me zurückgezahlt hat, ist offen. Darunter holt Mit pay:Me synchronisieren das Ergebnis vom Handy: zurückgezahlt → der Gegenbeleg wird gebucht; nicht ausgeführt → der Vorgang ist freigegeben. Bis dahin ist der Beleg für Stornos gesperrt; ohne Ergebnis von pay:Me klärt der Abgleich mit VR Payment.
- Erst wenn pay:Me die Rückgabe meldet, bucht Menoovo einen signierten Gegenbeleg: Positionen, Trinkgeld und Kartenbetrag negativ, kein Bargeld. Das Trinkgeld geht aus dem noch nicht verteilten Team-Topf zurück; das steht als Haus-Regel in der Verfahrensdokumentation. Ohne Erfolgsmeldung von pay:Me wird nichts gebucht.
- Ist das Trinkgeld des Belegs schon ausgezahlt oder verteilt, ist die Karte gesperrt: Trinkgeld schon verteilt: Vollstorno nicht möglich. Manuell klären — oder nur die Positionen erstatten.
- Tisch zurückholen nach einer pay:Me-Zahlung geht genauso: erst der Vollstorno (Geld zurück auf die Karte), dann die Positionen neu bonieren und neu kassieren — das gibt einen neuen Beleg. Umbuchen ohne Rückzahlung gibt es nicht.
Kellner buchen dafür nichts in der pay:Me-App selbst.
Zahlung mit Trinkgeld: nur die Positionen
Abschnitt betitelt „Zahlung mit Trinkgeld: nur die Positionen“Soll das Trinkgeld beim Team bleiben und der Gast nur die Positionen zurückbekommen, geht Mit Originalkarte stornieren nicht: Der Storno am Gerät hebt immer die ganze Zahlung samt Trinkgeld auf. Dafür gibt es unter Positionen erstatten die Gutschrift der Positionen. Der Storno-Dialog sagt gleich beim Öffnen oben, was mit der Karte geht — erste Zeile, was möglich ist, zweite Zeile, warum.
Hat der Betrieb Terminal-Erstattungen eingeschaltet, steht dort Karte: nur Gutschrift des Positionsbetrags (Trinkgeld bleibt beim Team). Werden alle Positionen storniert, bucht pay:Me genau deren Betrag (im Beispiel 2,50 €) auf die vorgelegte Karte, und Menoovo bucht den signierten Gegenbeleg über diese Positionen. Vorher setzt du das Häkchen Gast ist einverstanden, dass das Trinkgeld beim Team bleibt — ohne das Häkchen startet die Gutschrift nicht, und das Einverständnis wird mit dem Storno gespeichert. Das Trinkgeld bleibt dem Team; es wird weder zurückgebucht noch aus der Trinkgeldauszahlung genommen. Es gelten dieselben Regeln wie oben: Karte des ursprünglichen Umsatzes, immer mit zweiter Person, keine einzelnen Positionen.
Ohne Terminal-Erstattungen gibt es für eine Zahlung mit Trinkgeld keinen Kartenweg. Gilt im Haus zusätzlich Nur die ursprüngliche Zahlart, steht oben Nur „Keine“ möglich — Hausregel und Trinkgeld. Hat der Gast sein Geld außerhalb der Kasse zurückbekommen (zum Beispiel per Gutschrift im VR-Portal), buchst du Keine, öffnest Weitere (Ausnahme) und wählst Erstattung extern beim Zahlungsanbieter mit Betrag, Datum und Belegnummer des Anbieters (siehe oben). Bei pay:Me ist das nur die Ausnahme — der Normalweg ist der Vollstorno.
Kundenfall (Vier Jahreszeiten, Oktober 2026): Eine pay:Me-Zahlung mit Team-Trinkgeld sollte auf die Karte zurück, im Haus gilt Nur die ursprüngliche Zahlart. Der Dialog bot nur „Keine“ an und nannte den Grund erst nach der Auswahl aller Positionen. Seitdem steht der Grund oben im Dialog, und mit Terminal-Erstattungen geht die Gutschrift der Positionen mit dem Einverständnis des Gastes.
Wenn die Kasse nach einer Kartenzahlung am Smartphone nicht sicher ist
Abschnitt betitelt „Wenn die Kasse nach einer Kartenzahlung am Smartphone nicht sicher ist“Bei einer Kartenzahlung am Telefon gibt Menoovo den Betrag an pay:Me und wartet auf das Ergebnis. Geht das Ergebnis verloren, etwa weil die App direkt nach der Zahlung geschlossen wurde oder das Netz weg war, weiß die Kasse nicht, ob die Karte belastet ist. Sie sperrt den Korb („Wird geprüft: Karte nicht nochmal kassieren.“) und fragt pay:Me selbst nach: sofort nach dem Warten, wenn pay:Me ohne Ergebnis zurückkommt, und wenn du in die App zurückkommst. Ein Telefon wartet immer nur auf eine Kartenzahlung: Bis sie geklärt ist, kassiert es keine Karte; Bar und das Kartenterminal gehen weiter. Für alle Fälle gilt: erst klären, dann kassieren, und zwar weder mit Karte noch bar.
Kennt pay:Me die Zahlung, bucht Menoovo den Beleg oder schließt den Vorgang als nicht bezahlt, ohne dass du etwas tippst. Antwortet pay:Me nicht, fragt die Kasse nach 10 Sekunden noch einmal. Bringt auch das nichts, öffnet sich der Dialog „Unklar: pay:Me hat nicht geantwortet.“ mit der Frage „Was steht in pay:Me unter Transaktionen?“. Sieh in der pay:Me-App unter Transaktionen nach der Zahlung zu dieser Uhrzeit (die graue Zeile im Dialog nennt Tisch, Betrag, Uhrzeit und den Vorgang):
- Bezahlt (Beleg-Nr.), wenn die Zahlung dort als erfolgreich steht. Gefragt ist die Beleg-Nr. aus pay:Me: in pay:Me Transaktionen → Zahlung antippen → Händlerbeleg anzeigen → Zeile „Beleg Nr.“. Der Detailbildschirm der Zahlung zeigt sie nicht; die Transaktions-Nr. ist die falsche Zahl. Nur bestätigen, wenn die Zahlung in pay:Me wirklich als erfolgreich steht, denn es entsteht ein Kassenbeleg. Das geht, solange der Verkauf noch offen ist, also etwa 15 Minuten lang.
- Nicht bezahlt, wenn sie dort fehlt oder als fehlgeschlagen steht. Die Kasse vermerkt „keine Zahlung erfolgt“ mit deinem Namen und der Uhrzeit, es entsteht kein Beleg. Der Tisch bleibt offen, kassier neu. Hat pay:Me die Zahlung auf diesem Telefon schon als erfolgreich gemeldet, lehnt die Kasse das ab („pay:Me hat diese Zahlung als erfolgreich gemeldet – Beleg erstellen“) und bietet Beleg erstellen an. War der Vorgang auf dem Server schon geschlossen, heißt es „Erledigt. Der Vorgang war schon geschlossen …“, und das Telefon ist wieder frei.
Auch im Korb gibt es Keine Zahlung erfolgt erst, wenn die Kasse pay:Me selbst gefragt hat. Ein Knopf „Zahlungsstatus prüfen“ und das Neuladen der Kasse sind dafür nicht mehr nötig.
pay:Me bietet keine Abfrage einer einzelnen Zahlung an, wie sie die Kasse beim Kartenterminal an der Box macht. Deshalb entscheidet hier der Blick in die pay:Me-App.
„Kartenzahlung Tisch 4 · … : Der Tisch wurde anders bezahlt.“ Der Tisch wurde inzwischen bar oder am Kartenterminal bezahlt und hat seinen Beleg. Das Telefon ist sofort wieder frei. Sieh in pay:Me nach, ob die Karte zu dieser Uhrzeit zusätzlich belastet wurde, und erstatte sie dann in pay:Me. Erstelle dafür keinen Beleg mit „Laut pay:Me bezahlt“, sonst wäre der Tisch doppelt verbucht.
„Die Karte wurde in pay:Me belastet …, aber der Beleg fehlt. NICHT erneut kassieren und den Korb NICHT abbrechen — parken oder stehen lassen.“ Das Geld ist geflossen, der Beleg fehlt noch. Im Korb steht dann „Karte in pay:Me belastet, Beleg fehlt. NICHT kassieren, Korb NICHT abbrechen — parken.“ Wichtig ist der zweite Teil: Verkauf abbrechen würde den Vorgang schließen, und die belastete Karte bekäme ihren Beleg nicht mehr. Den Korb also parken oder stehen lassen. Wie es weitergeht, sagt die Meldung selbst:
- „Tagesabschlüsse → Klärung „Zahlung mit unbestätigtem Status“ → „Zahlung erhalten“ erzeugt den Beleg; erst danach den Korb entfernen.“ Im Tagesabschluss im Reiter Klärungen den Vorgang öffnen und Zahlung erhalten mit Begründung wählen. Danach im Korb Erneut prüfen; er schließt sich.
- „Support anrufen, pay:Me-Beleg-Nr. bereithalten.“ Für diesen Fall gibt es keine Klärung in der Kasse, etwa wenn die Zahlung zuvor als gescheitert oder abgebrochen vermerkt wurde. Den Menoovo-Support anrufen und die Zahlung in pay:Me nicht löschen.
Der Dialog „SoftPOS-Zahlung prüfen“ erscheint, wenn pay:Me nicht geantwortet hat. Erst den Vorgang in pay:Me unter Transaktionen prüfen, dann Kasse neu laden. Der Korb zeigt die Zahlung danach als ungeklärt, und es geht weiter wie oben.
„Menoovo war nicht im Vordergrund – pay:Me wurde nicht gestartet. Menoovo öffnen und Karte erneut wählen.“ Es wurde keine Zahlung gestartet. Menoovo nach vorn holen und noch einmal Karte tippen.
Ein Grund wie „Die pay:Me-App ist auf diesem Gerät nicht installiert.“, gefolgt von „Warenkorb bleibt — anderes Terminal wählen oder bar kassieren.“ pay:Me konnte gar keine Zahlung annehmen, zum Beispiel weil dort niemand angemeldet ist. Es wurde nichts gebucht, der Warenkorb bleibt.
Solange die Kartenzahlung läuft, lässt Menoovo auf diesen Verkauf keine zweite Zahlung zu, auch nicht von einem anderen Gerät. Diese Sperre endet nach etwa 15 Minuten; danach hält nur noch das Telefon, das kassiert hat, den Korb fest. Sieht ein Verkauf auf einem anderen Gerät unbezahlt aus, frag deshalb zuerst die Person, die mit ihrem Telefon kassiert hat.
Liest ein Kundendisplay die Karte, steht der Ablauf dort.
Der tägliche Kassenschnitt jedes Telefons und jedes Kundendisplays ist die zweite Kontrolle: Er vergleicht, was pay:Me abgerechnet hat, mit den Kartenzahlungen der Kasse. Eine Belastung ohne Beleg zeigt sich dort als Hinweis unter dem Gerät.
Falsch geklickt: „Nicht bezahlt“ oder „Bezahlt“ im Dialog „Unklar“
Abschnitt betitelt „Falsch geklickt: „Nicht bezahlt“ oder „Bezahlt“ im Dialog „Unklar““Der Dialog „Unklar: pay:Me hat nicht geantwortet.“ entscheidet über Geld. Wurde falsch getippt, heißt der Weg je nach Fehler:
- „Nicht bezahlt“ getippt, der Gast hat aber bezahlt. Die Kasse sagt „Nicht bezahlt: bitte neu kassieren.“ — nicht neu mit Karte kassieren, der Gast würde doppelt zahlen. In pay:Me unter Transaktionen die Zahlung suchen und die pay:Me-Beleg-Nr. notieren (nur ansehen, in pay:Me wird nichts gebucht oder storniert). Steht in den Klärungen des Tagesabschlusses „Bezahlt in pay:Me (…), aber kein Beleg.“ und der Verkauf ist noch offen, bucht Zahlung erhalten (Karte, pay:Me-Beleg-Nr. …) den Beleg. Steht dort kein Eintrag, oder wurde der Verkauf inzwischen anders bezahlt: den Support anrufen, pay:Me-Beleg-Nr. bereithalten. Die Meldung von pay:Me kommt nicht in jedem Fall; auf sie zu warten ist keine Lösung.
- „Bezahlt (Beleg-Nr.)“ getippt, die Zahlung gab es aber nicht. Es gibt jetzt einen Kassenbeleg ohne Kartenbelastung. Den Beleg wie jeden Kartenbeleg stornieren mit Keine und dem Grund Karte wurde nie belastet. Es fließt kein Geld zurück; der Beleg bleibt zusammen mit dem Storno-Gegenbeleg erhalten, gelöscht wird nie etwas. Darf deine Rolle nicht stornieren: Schichtleitung holen. Danach den Betrag neu kassieren (bar oder Karte), solange der Gast da ist; ist er schon weg, siehe Gast zahlt nicht.
- Wie es auffällt: Beim Kassenschnitt des Handys vergleicht Menoovo die Kartenzahlungen der Kasse mit dem Kassenschnittbeleg von pay:Me. Das erscheint als Hinweis unter dem Gerät, siehe Abgleich: Eine Zahlung, die nur in pay:Me steht, zeigt „Transaktion im Kassenschnitt, die wir nicht kennen“; ein Kassenbeleg ohne Zahlung in pay:Me zeigt „Zahlung aus dem Tagesbuch fehlt im Kassenschnitt“; dazu jeweils „Differenz zum Zahlungsanbieter …“. Der Hinweis blockiert den Tag nicht, ist aber der Anlass, die Zahlung in pay:Me nachzusehen und den Fall zu klären, statt ihn zu ignorieren.
Tipp gegen den Fehlklick: Betrag und Uhrzeit im Dialog mit der Zahlung in pay:Me unter Transaktionen abgleichen und nur bei einem eindeutigen Treffer Bezahlt wählen.
pay:Me-Zahlung fehlt im Kassenschnitt
Abschnitt betitelt „pay:Me-Zahlung fehlt im Kassenschnitt“Umgekehrt kann ein Beleg eine Kartenzahlung zeigen, die pay:Me nie abgerechnet hat. Das passiert, wenn beim Kassieren Bezahlt bestätigt wurde, die Karte aber nicht belastet war, etwa nach einem Fehlklick. Findet der Kassenschnitt des Telefons diese Zahlung nicht, öffnet Menoovo je Beleg im Tagesabschluss unter Klärungen den Fall „Unklar: pay:Me-Zahlung nicht in der Abrechnung“. Die Karte zeigt Beleg-Nr., Betrag, Zeitpunkt, die eingegebene pay:Me-Beleg-Nr., Bediener und Gerät. Sieh zuerst in der pay:Me-App unter Transaktionen nach, was wirklich passiert ist, und wähle dann:
- Bezahlt: Kartenzahlung in pay:Me gefunden: Die Karte wurde doch belastet, der Abgleich lag falsch oder kam zu früh. Menoovo bucht nichts, der Beleg bleibt wie er ist. Trage die Referenz aus pay:Me unter Transaktionen ein (Beleg-Nr. oder Transaktions-Nr.); ohne Referenz lässt sich die Wahl nicht bestätigen. Referenz, Bediener und Zeitpunkt stehen danach im Prüfprotokoll. Ist der Storno schon gebucht (siehe unten), ist diese Wahl gesperrt.
- Bezahlt: Gast hat bar bezahlt: Der Gast hat am Ende doch bar gezahlt. Menoovo storniert nichts, sondern korrigiert die Zahlart des Belegs von Karte auf Bar: Es entsteht ein eigener, TSE-signierter Korrekturbeleg „Zahlartkorrektur“ ohne Umsatz (Unbar minus Betrag, Bar plus Betrag) mit Bezug auf den Beleg. Umsatz und Umsatzsteuer bleiben auf dem Beleg. Den Betrag bucht Menoovo einmal in den Bestand, den du auswählst, zum Beispiel die Schublade. Die Korrektur steht im laufenden Abschluss, auch wenn der Beleg von einem früheren, schon abgeschlossenen Tag ist; ältere Z-Bons bleiben unverändert. Im Korrekturbeleg stehen der Zeitpunkt des Verkaufs, der Fehlklick als Grund, der betroffene Zähltag und der Zeitpunkt der Erfassung, jeweils in Restaurantzeit. Der Betrag kommt heute einmal in den gewählten Bestand („Bezahlt: Zahlart auf Bar korrigiert.“). Im Z-Bon steht ein Vermerk zur Zahlartkorrektur.
- Bezahlt: bar, im heute gezählten Überschuss enthalten: Diesen Knopf zeigt die Karte nur, wenn an diesem Geschäftstag nach dem Verkauf in einem Bestand ein Kassenüberschuss gezählt und gebucht wurde, der den Betrag abdeckt. Wähle ihn nur, wenn du sicher weißt, dass dieser Überschuss genau diese Barzahlung enthält. Du wählst die Zählung (Uhrzeit, Betrag, Bestand) und gibst eine Begründung ein; ohne Begründung lässt sich nichts buchen. Menoovo korrigiert dann die Zahlart wie oben, bucht den Betrag in den Bestand und nimmt die Zähldifferenz auf einem eigenen, TSE-signierten Beleg „Rücknahme Zähldifferenz“ in gleicher Höhe zurück. Der Bestand ändert sich dadurch nicht. Ein Überschuss lässt sich höchstens bis zu seinem Betrag zuordnen. Menoovo verrechnet nie von selbst: Ohne diese Wahl zeigt das nächste Zählen einen früher gezählten Überschuss als Differenz in gleicher Höhe.
- Nicht bezahlt: als Forderung offen halten: Der Gast hat etwas bekommen, aber nicht bezahlt. Die Kartenzahlung wird ohne Auszahlung storniert, der Betrag steht als Forderung „Kartenzahlung ungeklärt“ unter Offene Posten. Der Umsatz bleibt. Im Prüfprotokoll steht „Leistung erbracht, Zahlung offen; Fehlbuchung korrigiert“.
- Verkauf fand nicht statt: stornieren: Nur wählen, wenn der Gast wirklich nichts bekommen hat. Du gibst einen Grund ein und bestätigst ausdrücklich „Ich bestätige: Der Verkauf fand nicht statt.“ Erst dann bucht Menoovo den Storno ohne Auszahlung. Im Prüfprotokoll und im Kassendaten-Export steht dazu „Bediener bestätigt: Verkauf fand nicht statt“.
Taucht die pay:Me-Beleg-Nr. in einem späteren Kassenschnitt desselben Telefons doch noch auf, war die Zahlung nur verspätet abgerechnet. Dann endet der Fall von selbst und verschwindet aus den Klärungen, solange noch kein Storno gebucht ist.
Wann bar bezahlt oder Forderung nicht gehen: Steckt in der Zahlung ein Trinkgeld oder wurde gemischt bezahlt, gehen beide Wahlen nicht automatisch (die Karte sagt dann „Bitte über Storno im Belegarchiv klären (Trinkgeld/Mischzahlung).“). Bei einer Trainingsbestellung gehen beide auch nicht („Trainingsbeleg: …“). Wurde auf dem Beleg ein Gutschein eingelöst, ist nur Bezahlt: Gast hat bar bezahlt gesperrt; die Forderung geht weiter.
Die Forderung storniert den Beleg und rechnet ihn neu ab. Das prüft Menoovo vorher und bucht nichts, wenn die Neuabrechnung nicht sauber ginge. Das ist der Fall, wenn
- auf dem Beleg ein Gutschein steht,
- der Beleg mehrere Bestellungen abrechnet,
- sich die Positionen nicht unverändert neu abrechnen lassen oder der Betrag nicht zur Zahlung passt.
In diesen Fällen sagt die Karte „Die Forderung geht hier nicht automatisch (Gutschein, mehrere Bestellungen oder abweichender Betrag). „Bezahlt: Gast hat bar bezahlt“ geht weiter, sonst bitte über Storno im Belegarchiv klären.“ Das kann auch erst nach deinem Tipp erscheinen; gebucht wurde dann nichts, der Fall bleibt offen. Den Beleg öffnest du direkt aus der Karte. Bezahlt: Gast hat bar bezahlt, Kartenzahlung in pay:Me gefunden und Verkauf fand nicht statt gehen weiterhin.
Steht „Storno gebucht, Forderung noch offen: bitte erneut tippen.“, ist der erste Schritt schon erledigt; tippe deine Wahl noch einmal. Ist der Storno schon gebucht, lässt sich die Zahlart des Belegs nicht mehr korrigieren: Bezahlt: Gast hat bar bezahlt rechnet dann die Positionen als Forderung neu ab und begleicht sie sofort bar.
Der Fall blockiert den Tagesabschluss nicht. Er darf über den Abschluss hinaus offen bleiben und steht so lange im Vermerk des Z-Bons. Kläre ihn trotzdem bald, solange sich noch jemand an den Verkauf erinnert.
Gast zahlt nicht
Abschnitt betitelt „Gast zahlt nicht“Geht ein Gast nach dem Essen, ohne zu zahlen (Zechprellerei), wird nicht storniert. Der Umsatz ist entstanden, und ein Storno würde ihn verschwinden lassen. Stattdessen entsteht eine Forderung:
- Im Bezahldialog des Tisches Weitere → Zahlungsausfall (Zechprellerei) tippen.
- Aufschreiben, was passiert ist. Tisch und Uhrzeit stehen schon im Feld; ergänze den Hergang, etwa „zwei Gäste nach dem Dessert gegangen“ oder eine Beschreibung bzw. das Aktenzeichen einer Anzeige.
- Freigeben: Wer das Recht „Kassenbuch führen“ hat, gibt selbst frei. Sonst meldet sich eine solche Person mit PIN oder Schlüssel an.
- Als Zahlungsausfall buchen.
Die Kasse erstellt einen signierten Forderungsbeleg ohne Zahlung. Gebucht wird er auf den Debitor „Zahlungsausfall (Zechprellerei)“, den sie dafür selbst anlegt. Es fließt kein Geld, es geht keine Mail hinaus, und nichts wird automatisch an die Buchhaltung übergeben. Im Tagesabschluss steht der Betrag unter den Forderungen.
Unter Offene Posten zeigt der Filter Zahlungsausfall alle solchen Fälle mit Notiz und Freigabe, auch die erledigten. Schau sie täglich durch. Kommt der Gast zurück und zahlt, kassierst du den Posten dort. Sonst bucht ihn der Chef dort als uneinbringlich aus; das darf schon am selben Tag sein, wenn der Gast unbekannt ist. Die Umsatzsteuer korrigiert danach die Buchhaltung.
Wenn der Stornobeleg einer Kartenerstattung fehlt
Abschnitt betitelt „Wenn der Stornobeleg einer Kartenerstattung fehlt“Bei Online-Kartenzahlungen erstattet Menoovo zuerst beim Zahlungsanbieter und signiert danach den Stornobeleg. Ist dafür gerade ein Dienst nicht erreichbar, lehnt Menoovo die Erstattung ab, bevor Geld zurückfließt („bitte gleich noch einmal versuchen“). Ist das Geld in einem seltenen Fall doch schon zurück und der Beleg fehlt, steht im Belegarchiv beim Vorgang „Die Karte wurde erstattet, aber der Stornobeleg fehlt noch“ mit dem Knopf Beleg nachholen. Er signiert den fehlenden Stornobeleg nach — es wird nichts ein zweites Mal erstattet.
Reservierungs-Anzahlungen
Abschnitt betitelt „Reservierungs-Anzahlungen“Eine bei der Buchung bezahlte Anzahlung ist ein normaler Kartenumsatz mit Kassenbeleg; sagt der Gast innerhalb der Stornofrist ab, entsteht automatisch ein Storno mit Gegenbon und Karten-Erstattung — ohne dass jemand an der Kasse etwas tun muss. Als Bediener steht auf diesem Gegenbon der Auslöser („reservation:guest“ oder die Absage durch den Betrieb), eine Freigabe braucht er nicht.
Zwei Fälle laufen über diese Seite: Verlangt die Kasse für die Erstattung eine zweite Person (Betrag über der Freigabegrenze, Beleg älter als sieben Tage), zeigt das Reservierungsbuch Erstattung fehlgeschlagen und führt mit Erstattung freigeben hierher — Storno auf den Beleg, Erstattungsart Karte, PIN der zweiten Person. Und eine Kulanz-Erstattung nach Fristende oder nach einem No-Show läuft über denselben Weg, aber ohne PIN, solange der Betrag unter eurer Freigabegrenze liegt und der Beleg keine sieben Tage alt ist. Das Reservierungsbuch übernimmt den Gegenbon danach in seinen Verlauf.
Bucht die Kasse die Anzahlung als Anzahlungseinstellung (online bezahlte Vorbestellung, die erst am Tisch erfüllt wird), taucht im Belegarchiv noch ein dritter Beleg auf: der Abschlussbeleg. Er entsteht von selbst, wenn der Gast nach Fristende absagt, als „Nicht erschienen“ markiert oder eingecheckt wird — ein Kassenbeleg-V1 mit Vorgangsart Umsatz plus negativer Anzahlungsauflösung je Steuerklasse, Zahlart Keine mit 0,00 €, Bezug auf den Beleg der Anzahlung, Bediener „reservation:guest“ bzw. „reservation:restaurant“. Er ist kein Storno, bewegt kein Geld und braucht keine PIN; er schließt nur die offene Anzahlung. Mehr dazu unter Anzahlungen und Stornos.
Eine Kulanz-Erstattung nach diesem Abschluss läuft trotzdem über den Anzahlungsbeleg — der Abschlussbeleg selbst hat keinen Storno-Knopf, sondern den Knopf Anzahlungsbeleg … öffnen. Aus dem Storno dort entstehen zwei Gegenbelege: zuerst die Rücknahme des Abschlusses (Umsatz minus, Anzahlungsauflösung plus, Zahlart Keine, Bezug auf den Abschlussbeleg), dann die Erstattung der Anzahlung (Anzahlungseinstellung minus, Karte minus, Bezug auf den Anzahlungsbeleg). Nach dem Abschluss geht nur die volle Erstattung; eine Teilerstattung lehnt Menoovo ab, bevor Geld auf die Karte zurückfließt.
Vorbestellungs-Anzahlungen
Abschnitt betitelt „Vorbestellungs-Anzahlungen“Eine online bezahlte Vorbestellung zur Abholung hinterlässt im Belegarchiv zwei Belege, weil Zahlung und Ausgabe getrennte Vorgänge sind (DSFinV-K, Anhang F, Beispiele 6 und 7):
- Anzahlungsbeleg (Vorbestellung): entsteht bei der Zahlung. Ein Kassenbeleg-V1 mit allen bestellten Positionen, Vorgangsart Anzahlungseinstellung je Steuerklasse, Zahlart Karte über den vollen Betrag. Das ist der einzige Geldfluss der Bestellung. Der Gast bekommt ihn als digitalen Beleg mit Abholcode.
- Abholbeleg (Anzahlung verrechnet): entsteht von selbst bei der Übergabe (Scan des Abholcodes oder Abgeholt auf der Abholtafel), erst wenn alle Positionen übergeben sind. Ein Kassenbeleg-V1 mit Vorgangsart Umsatz plus negativer Anzahlungsauflösung je Steuerklasse, Zahlart Keine mit 0,00 €, Bezug auf den Anzahlungsbeleg. Er ist kein Storno, bewegt kein Geld und braucht keine PIN; er schließt die offene Anzahlung.
Storniert wird über den Anzahlungsbeleg. Ein Storno vor der Abholung (etwa aus der Klärung Vorbestellung nicht abgeholt über Erstatten) erstattet die Karte und bucht den Gegen-Bon auf den Anzahlungsbeleg; ein Abholbeleg entsteht danach nicht mehr. Sofortverkäufe an Kasse, Kiosk, Schnellkasse und Tischrechnung haben weiterhin genau einen Beleg.
Der digitale Beleg
Abschnitt betitelt „Der digitale Beleg“Der Gast erhält seinen Beleg als QR-Code unmittelbar nach der Zahlung (siehe Kassieren) und kann ihn jederzeit über den Beleg-Link öffnen, mit allen Pflichtangaben und den Signaturdaten der TSE. Der digitale Beleg ist das Original. Papier ist die Ausnahme für Gäste, die es wünschen.
Auf jedem Beleg steht „Es bediente Sie“ mit dem Namen der Person, die den Beleg gebucht hat (der Name aus „Mein Profil“, sonst ihr Anzeigename), auf dem Bon, der Belegkopie, dem digitalen Beleg und der Beleg-Seite des Gastes. Eine zweite Zeile „Trinkgeld für“ gibt es nicht. Ausschalten können Sie die Bediener-Zeile unter Einstellungen → Belege („Bedienername auf dem Beleg“); der Bediener bleibt in jedem Fall im Fiskalbeleg erfasst. Bediener ist immer die angemeldete bzw. per PIN verifizierte Person; eine andere Person kann nicht mitgeschickt werden.
Beleg per E-Mail
Abschnitt betitelt „Beleg per E-Mail“Der Gast kann den Beleg zusätzlich per E-Mail bekommen. Die Mail enthält Belegnummer, Datum, Summe, den Link zur Belegseite (dieselbe, die der QR-Code öffnet) und, sobald vorhanden, den Link zum fiskaly-PDF. Der Beleg selbst bleibt das fiskalische Dokument; die Mail ist nur ein weiterer Weg, ihn zu übergeben.
Automatisch an das Kundenkonto. Ist der Bestellung ein Kundenkonto zugeordnet (am Tisch über Kunde verknüpfen, an der Schnellkasse über den Mitglieds-QR), geht der Beleg nach der Fiskalisierung von selbst an die E-Mail-Adresse des Kontos. Das ist eine Transaktionsmail — sie braucht keine Marketing-Einwilligung, der Gast kann sie aber in seinem Konto abbestellen. Das Restaurant schaltet den automatischen Versand unter Einstellungen → Belegausgabe → Beleg automatisch an das Kundenkonto mailen ab; er ist von Haus aus an.
Von Hand an eine beliebige Adresse. Für Laufkundschaft oder eine zweite Adresse gibt es Beleg per E-Mail auf dem Bezahlt-Bildschirm der Schnellkasse, beim Kassieren am Tisch (auch auf dem Telefon) und im Belegarchiv in der Belegansicht. Adresse eintippen, Senden — darunter erscheint „Beleg gesendet an g***@…“. Die Adresse wird nur für diesen Versand benutzt und nicht im Klartext gespeichert; das Archiv merkt sich nur eine maskierte Form. Dieselbe Adresse innerhalb von fünf Minuten schickt die Mail nicht doppelt, mehr als fünf Mails je Beleg in 24 Stunden gehen nicht. Auf der Belegseite kann sich der Gast den Beleg mit demselben Feld auch selbst schicken.
Am Kundendisplay. Mit Einstellungen → Belegausgabe → Beleg per E-Mail auf dem Kundendisplay anbieten (von Haus aus aus) zeigt das gebundene Kundendisplay nach dem Bezahlen unter dem Beleg-QR das Feld „Beleg per E-Mail?“. Der Gast tippt seine Adresse auf dem Display ein und schickt sich den Beleg selbst — die Kasse meldet danach „Beleg vom Kundendisplay an g***@… gesendet”. Wer nichts will, tippt Nein, danke oder lässt das Feld einfach stehen: Es verschwindet mit der normalen Anzeigedauer des Belegs, der nächste Gast sieht es nicht mehr. Es gilt dieselbe Grenze wie auf der Belegseite (drei Mails je Beleg in 24 Stunden), die Adresse kommt nie an der Kasse an.
An das Kundenkonto aus dem Dialog. Ist der Bestellung ein Kundenkonto zugeordnet, zeigt das Feld Beleg per E-Mail an der Kasse oben die Fläche An Kundenkonto senden (k*@…)**. Die Adresse bleibt dabei verborgen — der Server kennt sie, die Kasse sieht nur die Maske — und der Versand läuft mit einem Tipp. Das ist der Weg, wenn der automatische Versand ausgeschaltet ist oder der Gast den Beleg noch einmal möchte; hat der Gast Belege per E-Mail in seinem Konto abbestellt, fehlt die Fläche.
Einstiege aus der Schnellkasse
Abschnitt betitelt „Einstiege aus der Schnellkasse“Am Tresen oder Ausschank läuft dieselbe Korrektur über die Schnellkasse, ohne den Umweg über Buchhaltung → Belege:
- Letzte Bons in der Kopfzeile der Schnellkasse (auf schmalen Bildschirmen im Menü Aktionen) zeigt die heute erstellten Bons mit Storno, Rückholen und Zahlungsart ändern direkt in der Zeile.
- Bon scannen findet auch ältere Belege per QR-Code oder Beleg-Nummer und bietet dieselben Korrekturwerkzeuge an.
- Rückholen ist kein Storno im eigentlichen Sinn: Es macht ein Kassieren rückgängig und legt die Positionen offen zurück, zum sofortigen Neu-Kassieren, etwa bei einem falschen Produkt. Nur für reine Bar-Belege vom selben Geschäftstag ohne vorherigen Gegen-Vorgang.
- Rückholen und das Geld: Der Assistent fragt nicht mehr, er sagt einen Satz: „Hast du schon Geld angenommen? Dann gib es dem Gast zurück.“ Der Barbetrag geht immer aus dem Bestand zurück, der ihn angenommen hat (Kassenbuch: „Storno (Rückholen)”, Z-Bon: „Storno bar (Rückholen)“), und beim neuen Kassieren nimmst du das Geld ganz normal wieder an. Ältere Rückholungen vor dem 7. Oktober können noch „Storno ohne Bargeldrückgabe” zeigen. Bei Kellner-Geldbörsen: Rückholen macht am besten, wer kassiert hat; sonst das Geld aus der Geldbörse des Kassierers zurückgeben.
- Rückholen in zwei Schritten: Zuerst wird der Beleg storniert, dann kommen die Positionen auf den Tisch zurück. Klappt der zweite Schritt nicht, bleibt der Beleg storniert, und der Dialog zeigt „Beleg … ist storniert. Die Positionen sind noch nicht zurück am Tisch.“ Erneut zurückholen holt nur die Positionen nach, auch nach dem Tagesabschluss, ohne zweiten Storno. Deckt eine Pauschale die Positionen inzwischen anders ab als auf dem Beleg, geht das nicht automatisch: Die Positionen dann neu bonieren.
Der vollständige Ablauf beider Werkzeuge, inklusive der Voraussetzungen für Zahlungsart ändern, steht unter Korrekturen und Bons.
Tipps & Grenzfälle
Abschnitt betitelt „Tipps & Grenzfälle“- Nicht über Umwege korrigieren: Jede Korrektur läuft über den Storno-Assistenten, nicht über neues Bonieren.
- Zahlart vertauscht? Dafür gibt es Zahlungsart ändern am Beleg, ohne Storno.
- Plaketten bei Forderungen: Belege einer Forderung tragen im Belegarchiv keine Plakette „Bezahlt“: Verkauf auf Rechnung = „Auf Rechnung“, Übergabe an die externe Abrechnung = „Extern übergeben“, Ausbuchung = „Ausgebucht“. Nur die Begleichung zeigt „Bezahlt“.
- Stornos erscheinen gesammelt im Tagesabschluss und in den Auswertungen. Häufungen sieht auch die Betriebsprüfung. Die erfassten Gründe machen Muster erkennbar.