Abholungen heute
Bestellungen ohne Tisch — Abholung am Schalter, Vorbestellung fürs Mittagsgeschäft, Bestellung übers Handy — laufen bisher nur über die Seite Bestellungen. Wer an der Theke oder in der Service-Ansicht arbeitet, öffnet diese Seite selten und übersieht so leicht eine Abholung. Abholungen heute schließt diese Lücke: ein Knopf oben auf den Seiten Tische und Schnellkasse, der eine kompakte Liste öffnet.
Der Knopf trägt eine Zahl und erscheint nur, wenn es etwas zu tun gibt — keine offenen Abholungen, kein Knopf.
Heute heißt: bis zum Ende des Geschäftstags. Häuser mit Kassensystem rechnen den Tag bis zur Tageswechsel-Uhrzeit (Standard 04:00), andere Häuser bis Mitternacht. Eine Abholung um 01:30 gehört also am Abend noch zur Liste. Auch eine Vorbestellung, die Tage vorher aufgegeben wurde, erscheint an ihrem Abholtag.
Jede Zeile zeigt:
- Fälligkeit mit Farbe: „in 12 Min.“, kurz vor der Zeit gelb, nach der Zeit rot mit „überfällig seit …“. Ohne hinterlegte Uhrzeit steht „jetzt fällig“ — der Normalfall bei einer Abholung am Schalter.
- Name oder Abholcode. Trägt die Bestellung einen Namen (Telefonbestellung über Abholung erfassen, Catering-Vorbestellung), steht der Name vorn und der Abholcode klein daneben; sonst der Abholcode. Die Telefonnummer steht dabei, wenn sie erfasst wurde.
- Positionen und Betrag.
- Bezahlt oder Offen.
- Bestellt, In Küche, Abholbereit seit … oder Abgeholt — der Stand in der Küche. Abholbereit heißt: alle Positionen der Bestellung sind fertig gemeldet (bei einem Menü zählen seine Teile). Eine Position, die nur an eine Station ohne Bildschirm geht (etwa ein Getränk an der Bon-Theke), hält die Bestellung nicht auf; besteht die Bestellung nur aus solchen Positionen, meldet niemand „fertig“ und sie bleibt bei In Küche. Die Zeile ist dann grün, dahinter steht die Uhrzeit, seit der die Bestellung wartet. Das ist dieselbe Regel, nach der der Gast seine Nachricht „abholbereit“ bekommt. Die Abholtafel zählt dagegen jede Position einzeln und zeigt eine solche gemischte Bestellung mit einem Zähler wie „1/2“.
Die Liste ist nach Abholzeit sortiert: die früheste Abholung oben, Bestellungen ohne Uhrzeit nach dem Zeitpunkt der Bestellung. Die Abholzeit steht vorn in der Zeile (zum Beispiel „12:30 Uhr“).
Drei Aktionen je Zeile, abhängig von der Bestellung und der eigenen Rolle:
- Kassieren — nur wenn noch etwas offen ist. Öffnet das normale Kassieren für genau diese Bestellung: die offenen Positionen, den Betrag und dieselben Zahlarten wie in der Schnellkasse (Bar, Karte, …), danach wie gewohnt Trinkgeld und Beleg. Es entsteht keine zweite Bestellung. Auf der Seite Kasse öffnet der Knopf dafür die Schnellkasse. Bricht man das Kassieren ab, bleibt die Abholung offen in der Liste. Der Korb muss dafür leer sein — einen angefangenen Bon erst kassieren oder parken.
- Abgeholt — markiert die Bestellung als übergeben. Ist sie noch nicht bezahlt, öffnet Abgeholt zuerst das Kassieren; erst nach der Zahlung gilt die Abholung als übergeben. Unbezahlte Ware geht so nie stillschweigend raus. Wer nicht kassieren darf, bekommt den Hinweis, eine Kraft mit Kassierrecht zu holen. Sobald alles bezahlt und abgeholt ist, verschwindet die Zeile aus der Liste.
- Nicht abgeholt — wenn niemand die Bestellung abholt. Der Dialog
listet die Positionen und fragt je Position: Zubereitet (Schwund)
oder Nicht zubereitet. Vorbelegt ist, was die Küche schon
gestartet oder fertig gemeldet hat.
- Noch nicht bezahlt: die Position wird storniert. Eine zubereitete geht als Schwund in die Warenwirtschaft (und in den KOST-Tagesbeleg), eine nicht zubereitete wird nur storniert.
- Schon bezahlt: die Bestellung bleibt ein Verkauf. Der Beleg bleibt unverändert, der Kaufpreis bleibt steuerpflichtig, es gibt keinen Storno und keine Erstattung. Vermerken schließt die Positionen ab und notiert „Nicht abgeholt“ an jeder Position. Eine zubereitete Position verlässt das Lager wie jeder Verkauf, bei einer nicht zubereiteten bleiben die Zutaten im Bestand. Will das Haus das Geld doch zurückgeben, geht das nur über Storno am Beleg im Belegarchiv.
Die Liste aktualisiert sich automatisch, im selben Takt wie die Küchenmonitore.
Ausgabe-Ansicht für die Theke
Abschnitt betitelt „Ausgabe-Ansicht für die Theke“Ausgabe-Ansicht oben in der Liste öffnet dieselbe Liste als eigene
Seite für das Tablet an der Ausgabetheke (unter Bestellungen, Adresse
/admin/orders/ausgabe):
- große Schrift für Abholzeit, Name oder Code und Zustand,
- Abholbereit / Alle als Filter (das Gerät merkt sich die Wahl),
- die Zahl der wartenden Abholungen oben,
- Vollbild blendet Seitenleiste und Kopf aus; Vollbild beenden oder die Esc-Taste kehrt zurück,
- Ausgabe-Scanner springt zum Scanner für den Abhol-QR-Code aus der Bestellbestätigung.
Abgeholt, Kassieren und Nicht abgeholt wirken genau wie in der Liste oben. Abgeholt schließt die Bestellung wie das „Erledigt“ im Küchenmonitor ab; bei einer Vorbestellung mit Anzahlung entsteht dabei wie bisher automatisch der Abschlussbeleg.
Telefonbestellungen, bei denen der Gast erst beim Abholen zahlt, nimmst du in der Schnellkasse mit Abholung erfassen auf. Sie erscheinen hier mit Name und Telefonnummer; Kassieren kassiert sie mit jeder Zahlart der Kasse.