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Kartenterminals

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Ein Kartenterminal ist das stationäre Lesegerät an der Kasse, am Tresen oder neben einem Self-Order-Terminal. Es wird gebraucht, wenn eine Kartenzahlung vor Ort über ein Gerät des Lokals läuft: an der Kasse, an der Schnellkasse, beim Kassieren am Tisch oder wenn Gäste am Self-Order-Terminal mit Karte zahlen. Für Gäste, die per QR-Code auf dem eigenen Handy bezahlen, ist kein Kartenterminal nötig. Diesen Weg beschreibt Zahlungen einrichten.

Eingerichtet wird ein Kartenterminal auf der Seite Menoovo Boxen. Die Integration unter Team & Einrichtung → Integrationen ist die Produktseite mit Preis und Vertragsbedingungen. Sie verweist mit Auf der Seite Menoovo Boxen einrichten dorthin.

Das Gasthaus Mondwiese hat kein Kartenterminal verbunden. Wo ein Ablauf nicht im Demo-Restaurant nachgestellt ist, beschreibt diese Seite ihn so, wie ihn die technischen Unterlagen von Menoovo festlegen. Solche Stellen sind gekennzeichnet.

Drei Dinge kommen zusammen:

  1. Die Integration Kartenterminal. Sie liegt unter Team & Einrichtung → Integrationen und kostet laut Katalog 19,00 € pro Monat und Einheit. Jedes aktive Kartenterminal an einer Menoovo Box belegt eine Kartenterminal-Lizenz. Ein Smartphone, das Karten selbst liest (SoftPOS), belegt keine. Die Produktseite beschreibt die Anbindung und nennt die drei Schritte Box verbinden, Kartenterminal anschließen und Self-Order-Terminal zuordnen. Jeder Schritt führt mit Zu den Geräten auf die Seite, auf der er erledigt wird.
  2. Eine Menoovo Box. Das Kartenterminal spricht mit Menoovo über das lokale Netzwerk des Lokals (ZVT). Die Verbindung stellt eine Menoovo Box her. Das Kartenterminal wird dort über Gerät anschließen an die Box gehängt. Unterstützt werden PAYONE Lane 5000 und VR Payment Lane 5000. Andere ZVT-Geräte laufen über den Gerätetyp Anderes Terminal (ZVT).
  3. Ein Gerät mit Zahlungsvertrag. Das Kartenterminal und der Vertrag über die Kartengebühren kommen vom Zahlungsanbieter, nicht von Menoovo. Laut den technischen Unterlagen sind Geräte vom Typ Lane 5000 mit Verträgen von VR Payment oder PAYONE erprobt. Welches Gerät für den eigenen Betrieb passt, klärt der Menoovo-Support ([email protected]). Auch die Bestellung läuft über diesen Weg.

Vor dem Anschließen gilt am Terminal ohne Ausnahme:

  • Automatischen Kassenschnitt des Terminals ausschalten. Den Tagesabschluss am Terminal löst Menoovo aus. Ein eigener, zeitgesteuerter Kassenschnitt des Terminals kann mitten im Betrieb starten, auch dann, wenn die Menoovo Box das Terminal nach seinem Zustand fragt. Das Abschalten erledigt der Zahlungsanbieter.

Vorher am Kartenterminal: Kasse über das Netzwerk

Abschnitt betitelt „Vorher am Kartenterminal: Kasse über das Netzwerk“

Ein Kartenterminal kennt mehrere Wege, mit einer Kasse zu sprechen: über ein serielles Kabel (RS232), über USB oder über das Netzwerk. Menoovo spricht über das Netzwerk. Am Gerät muss deshalb die Kassenanbindung auf TCP/IP stehen, mit dem Protokoll ZVT und dem Port 5577.

Viele Geräte kommen mit der Einstellung für das serielle Kabel. Dann findet die Suche der Menoovo Box das Kartenterminal nicht, und eine Kartenzahlung bricht sofort ab, obwohl das Gerät eingeschaltet ist und im Netz hängt.

Die Einstellung liegt in einem geschützten Menü des Geräts. Der Zahlungsanbieter stellt sie auf Wunsch ein, oft aus der Ferne. Bitte ihn im selben Gespräch um eine feste IP-Adresse für das Kartenterminal, damit die Verbindung einen Neustart des Routers übersteht.

Zwei Einstellungen, die dabei gern übersehen werden (Lane 5000 von PAYONE oder VR Payment):

  • Port 5577. Geräte von VR Payment kommen ab Werk mit dem Port 20007. Damit findet die Menoovo Box das Terminal, kann sich aber nicht anmelden — am Terminal bleibt das rote, durchgestrichene Kassensymbol stehen. Der Port muss auf 5577 stehen.

  • Im Menü „Kassenanbindung“ (Menüpunkt 514) nur „Anmeldung“ an. Die Optionen „Statusabfrage“ und „Blockdruck“ müssen aus sein. Sind sie an, weist das Terminal die Anmeldung der Menoovo Box ab — dieselbe Wirkung wie der falsche Port. Nach dem Umstellen das Terminal neu starten; die Anmeldung kommt dann von der Box.

  • Kassen-Passwort = Händler-Passwort (6 Ziffern). Bei VR-Payment-Geräten trägst du in der Menoovo Box unter „Verbindung ändern“ das Händler-Passwort des Terminals als Kassen-Passwort ein. Mit dem Vorgabewert 000000 laufen Zahlungen, aber Storno und Gutschrift am Terminal bleiben stumm.

  • Automatischer Kassenschnitt am Terminal aus. Den Kassenschnitt macht die Menoovo Box. Schneidet das Terminal selbst, kann ein Storno vom selben Tag am Terminal nicht mehr ausgeführt werden („Vorgang nicht möglich“).

  • Je Terminal eine eigene Verbindung in der Box — nicht zwei Geräte nacheinander an derselben Verbindung betreiben.

Beides stellt der Zahlungsanbieter ein; wer die Techniker-Freigabe für das Menü hat, kann es auch selbst tun.

Es gibt zwei Wege, und Menoovo sorgt dafür, dass nie beide zugleich greifen:

  • Trinkgeld in der Kasse erfasst (Schritt Trinkgeld beim Kassieren, in der Schnellkasse die Trinkgeld-Frage, am Self-Order-Terminal die Frage auf dem Bildschirm): Das Kartenterminal bekommt Rechnung und Trinkgeld als einen Betrag und zeigt dem Gast keine Trinkgeld-Frage mehr. Der Beleg nennt Rechnung und Trinkgeld getrennt.
  • Kein Trinkgeld in der Kasse erfasst: Das Kartenterminal fragt den Gast selbst (sofern der Zahlungsanbieter die Trinkgeld-Frage am Gerät eingeschaltet hat). Was der Gast dort eingibt, kommt mit der Zahlung zurück in die Kasse und steht auf demselben Beleg als Mitarbeiter-Trinkgeld — es entsteht kein zweiter Beleg. Die Kasse zeigt nach der Zahlung den belasteten Betrag und darunter „inkl. Trinkgeld am Terminal …“. Das gilt auch, wenn Trinkgeld für diesen Verkaufsweg in den Einstellungen ausgeschaltet ist: Was der Gast am Gerät gibt, wird als Mitarbeiter-Trinkgeld gebucht.

Das Trinkgeld vom Terminal geht immer an das Personal (wie ein Trinkgeld, das beim Kassieren erfasst wurde, mit Empfänger „Das Team“ beim Bediener, der die Zahlung gestartet hat). Inhaber-Trinkgeld gibt es nur über die Erfassung in der Kasse.

Passt der vom Terminal belastete Betrag nicht zu dem, was die Kasse erwartet — etwa ein anderer Betrag ohne erkennbares Trinkgeld —, bucht Menoovo nicht. Die Kasse sperrt den Vorgang und nennt beide Beträge: Die Karte ist dann belastet, aber es gibt keinen Beleg. Der Weg heraus steht in der Kasse: Zahlung am Terminal stornieren und neu kassieren. Keinesfalls ein zweites Mal kassieren, ohne am Terminal storniert zu haben.

Ist der Gast schon weg und die Zahlung am Terminal durch (das Gerät hat Rechnung plus Trinkgeld belastet, aber das Trinkgeld nicht lesbar gemeldet), kann die Inhaberin oder Schichtleitung die Belastung übernehmen: Der Verkauf wird mit dem tatsächlich belasteten Betrag abgeschlossen — Rechnung als Umsatz, die Differenz als Mitarbeiter-Trinkgeld, Kartenzahlung über den Gesamtbetrag, ein einziger TSE-signierter Beleg. Die Belegnummer des Terminals kommt aus der Meldung des Geräts, eine Begründung ist Pflicht und steht mit Namen im Prüfprotokoll. Diesen Weg bietet die Klärung Zahlung mit unbestätigtem Status im Tagesabschluss an, sobald der Zahlungsauftrag abgelaufen ist; vorher hilft der Menoovo-Support über dieselbe Funktion. Hatte die Kasse selbst schon Trinkgeld erfasst oder ist der Geschäftstag des Versuchs bereits abgeschlossen, bleibt es beim Klärfall beziehungsweise bei der Forderung „Kartenzahlung ungeklärt“.

Kommt die Meldung des Terminals mit Trinkgeld erst, nachdem der Beleg schon von Hand als „Karte belastet“ abgeschlossen wurde, bleibt der Beleg unverändert; das Trinkgeld wird als eigener Trinkgeld-Beleg mit Bezug auf den Verkauf gebucht (Zahlart Karte), wie beim Trinkgeld nachbuchen.

Voraussetzung ist die Box-Software ab 0.2.2; eine ältere Box übernimmt kein Trinkgeld vom Gerät. Bis dahin bestätigt der Gast die Frage am Gerät mit der grünen Taste ohne Betrag; die rote Taste bricht die ganze Zahlung ab.

Den eigenen Kassenschnitt des Geräts schaltet der Zahlungsanbieter ebenfalls ab, siehe unten unter Kassenschnitt.

  1. Auf der Seite Geräte an der Karte der Box auf Gerät anschließen klicken. Steht die Box im selben Netz wie das Kartenterminal, erscheint es unter Im Netzwerk gefunden als Zeile, etwa „Kartenterminal · PAYONE Lane 5000 (ZVT) unter 10.43.10.140“. Verbinden übernimmt es.
  2. Findet die Suche nichts, unter Manuell anschließen die Kachel Kartenterminal wählen. Das Formular fragt Gerätetyp, Adresse (IP), Port, Kassen-Passwort und Name. Adresse und Port stehen auf dem Installationsblatt des Zahlungsanbieters. Anschließen speichert. Die Suche findet ein Kartenterminal nur, wenn es im selben Netz wie die Box hängt und die Kassenanbindung über das Netzwerk (ZVT) am Gerät eingeschaltet ist. „Selbes Netz“ heißt: Die ersten drei Zahlen der IP-Adresse sind gleich (Box 192.168.1.20, Terminal 192.168.1.x). Gesucht wird auf den Ports 5577 und 20007; steht die Kassenanbindung am Terminal auf RS232 statt auf Ethernet/TCP, bleibt die Suche leer.
  3. Danach steht das Kartenterminal auf der Karte unter ANGESCHLOSSEN mit der Zeile „Bereit · Kassenbildschirm oder Self-Order-Terminal wählen es in ihren Vorgaben“. Damit ist die Hardware fertig. Aktiv wird das Terminal durch den Kanal, der es benutzt:
    • Kasse: unter Kassenbildschirme beim Bildschirm auf Vorgaben, Feld Kartenterminal. Ein noch nicht aktives Terminal steht dort mit dem Zusatz „(noch nicht aktiv)“; beim Speichern wird es aktiviert und die Kartenterminal-Lizenz gebucht, der Preis steht unter dem Feld.
    • Self-Order-Terminal: im Kanalmanager in den Einstellungen des Self-Order-Terminals unter Bezahlung. Ab dann steht in der Zeile auf der Box-Karte „aktiv“ bzw. „kassiert für „…“”.

Für die Kasse gilt: Welches Kartenterminal ein Kassenbildschirm benutzt, steht in den Vorgaben dieses Bildschirms unter Kassenbildschirme. Mit nur einem aktiven Kartenterminal im Betrieb ist keine Vorgabe nötig.

Ein Eintrag je Kartenterminal. Jedes Gerät bekommt seinen eigenen Eintrag an der Box. Ein anderes Gerät (etwa ein VR-Terminal statt des PAYONE-Terminals) schließt du über Gerät anschließen neu an, statt Adresse und Gerätetyp eines vorhandenen Eintrags umzuschreiben — sonst stehen die Zahlungen zweier Geräte unter einem Terminal. Wurden über einen Eintrag schon Zahlungen gebucht, fragt Verbindung ändern beim Speichern einer neuen Adresse, eines neuen Ports oder Gerätetyps nach: Hat nur dasselbe Gerät eine neue Adresse bekommen, bestätigst du mit Dasselbe Gerät — neue Adresse speichern.

Der folgende Ablauf ist den technischen Unterlagen entnommen, nicht im Demo-Restaurant nachgestellt:

  1. Das Personal wählt an der Kasse die Kartenzahlung. Das Zahlungsblatt zeigt die Zeile Terminal mit dem Namen des Terminals und dem Zusatz „Vorgabe dieses Bildschirms“ oder „einziges Terminal“. Hat der Betrieb zwei oder mehr Ziele, steht daneben der Knopf Anderes Terminal: Das Blatt Zahlung anfragen an zeigt die Vorgabe mit dem Chip Standard und darunter die anderen Ziele; ein Tipp wählt eines nur für diese Zahlung, unter dem Namen steht dann der Chip nur diese Zahlung, gezahlt wird mit dem Zahlknopf. Ohne Vorgabe steht in der Zeile Kein Standard-Terminal mit dem Knopf Terminal wählen; der Zahlknopf öffnet das Blatt dann zuerst („Kein Standard hinterlegt. Die Wahl gilt nur für diese Zahlung.“), und ein Tipp auf ein Ziel startet die Zahlung sofort. In der Schnellkasse kommt vorher noch die Trinkgeld-Frage. Mit einem einzigen Ziel gibt es den Knopf nicht.
  2. Der Betrag erscheint automatisch auf dem gewählten Kartenterminal und muss nicht abgetippt werden. Bis das Terminal den Betrag angenommen hat, zeigt die Kasse „Betrag wird ans Terminal gesendet…“, danach „Warte auf Terminal Theke vorne …“ mit dem Namen des Terminals. Ein Tipp auf Abbrechen, während der Betrag noch unterwegs ist, wartet kurz auf das Terminal; kommt der Betrag dort gerade erst an, sagt die Kasse „Der Betrag wird gerade ans Terminal gesendet. Tipp gleich noch einmal auf Abbrechen.“ Erreicht der Betrag das Terminal nicht, endet die Zahlung von selbst mit „Nicht bezahlt. Terminal nicht erreichbar, Strom und Kabel am Terminal prüfen.“ Erreicht der Auftrag schon die Menoovo Box nicht, steht dort „Nicht bezahlt. Menoovo Box nicht erreichbar, Strom und Netz der Box prüfen.“ In beiden Fällen wurde nichts abgebucht.
  3. Gäste stecken die Karte oder halten sie ans Gerät, bei Bedarf mit PIN.
  4. Das Ergebnis kommt automatisch zurück in die Kasse. Sobald Menoovo die Genehmigung des Terminals gespeichert und den Betrag geprüft hat, ist die Kasse frei: Der Kartendialog schließt sich, die Kasse zeigt „Bezahlt“ mit Betrag und QR-Code, und Sie können sofort weiter bonieren. Den TSE-signierten Beleg mit der Zahlart Karte erstellt Menoovo in den ein bis drei Sekunden danach im Hintergrund. Die Belegzeile unter „Bezahlt“ zeigt erst „Beleg wird erstellt…“ und dann „Beleg Nr. … erstellt“; „Beleg drucken“ geht ab diesem Moment. Wer den QR-Code vorher scannt, sieht zuerst die Positionen mit „Bezahlt“ und „Beleg wird vorbereitet“, die Seite wechselt von selbst zum Beleg. Klappt der Beleg ausnahmsweise nicht sofort (TSE gestört), steht dort „Karte bezahlt, Beleg folgt. NICHT stornieren, NICHT erneut kassieren“; Menoovo holt den Beleg automatisch nach. Passt der belastete Betrag nicht zur Kasse, bleibt der Kartendialog wie bisher offen und zeigt den Klärfall.

Kundenbeleg des Kartenterminals. Ein Kartenterminal ohne eigenen Drucker (VR Payment Lane 5000, Einstellung Kasse druckt) schickt seinen Händler- und Kundenbeleg als Druckzeilen an die Box. Meldet die Box diese Zeilen mit dem Ergebnis (Box-Software ab 0.2.7), steht der Kundenbeleg des Kartennetzes wörtlich unter dem Kartenblock des Kassenbelegs — auf der Papierkopie, im Fiskaly-Beleg und auf der Belegseite des Gasts (dort eingeklappt, Terminalbeleg anzeigen). Der Händlerbeleg mit der Unterschriftszeile bleibt im Haus und erscheint nie auf dem Gastbeleg. Die Box trennt die Belege an der Endemarke bzw. an der Kopfzeile des Terminals und meldet, welcher davon der Kundenbeleg ist; Menoovo nimmt nur diesen. Lässt sich der Kundenbeleg nicht sicher erkennen (etwa weil die Kopfzeile unlesbar ankommt), steht nur der Kartenblock auf dem Beleg. Bei einem Storno oder einer Gutschrift über das Terminal trägt der Gegenbon den Erstattungsbeleg des Terminals. Das ändert nichts an Betrag, Zahlart oder TSE-Signatur: Der Terminalbeleg ist eine Zeile mehr Text, kein Teil des signierten Belegs. Meldet die Box keine Zeilen (ältere Box-Software), bleibt der Beleg wie bisher — mit Terminal-ID, Genehmigungs-Nr., Kartenart und maskierter Kartennummer.

Die Terminalwahl gilt nur für diese eine Zahlung. Sie ändert keine Vorgabe des Bildschirms und wird nicht gemerkt: Nach Erfolg, Abbruch oder Fehler beginnt der nächste Vorgang wieder mit der Vorgabe. Welches Terminal die Zahlung ausgeführt hat, steht am Zahlungsvorgang; Zahlart, Betrag und Beleg sind von der Wahl unberührt. Das Blatt bietet auch dieses Gerät und das Kundendisplay an, wenn sie Karten lesen können. Zahlungsart ändern im Belegarchiv bietet nur Kartenterminals an Boxen an.

Auch Stornos gehen diesen Weg zurück. Wird eine Zahlung am Kartenterminal storniert, geht das Geld über das Kartenterminal auf die Karte zurück. Die Karte muss dafür in der Regel noch einmal ans Gerät. Der Storno selbst startet wie jeder Storno im Belegarchiv der Kasse.

Ein Lane 5000 hat keinen Drucker und keine Umsatzanzeige für das Personal. Niemand kann dort „nachsehen“, ob eine Zahlung durchging — nur Menoovo kann es, über die Box per ZVT. Darauf ist die Kasse ausgelegt:

  • Abbrechen wartet auf das Terminal. Tippst du im Kartendialog auf Abbrechen, schickt die Box dem Terminal den Abbruch und die Kasse zeigt „Abbruch läuft — das Terminal bestätigt gleich …“ mit einem kurzen Countdown. Bestätigt das Terminal (auf einem Lane 5000 in der Regel unter zwei Sekunden), sagt die Kasse „Kartenzahlung abgebrochen. Du kannst neu kassieren.“ und gibt den Verkauf frei — erst jetzt sind Bar, SoftPOS oder ein anderes Terminal möglich. So kann kein Gast mehr tappen, während die Kasse schon bar kassiert.
  • Meldet sich das Terminal 20 Sekunden lang nicht, gilt die Zahlung als ungeklärt: Unklar, darunter „Terminal hat den Abbruch nicht bestätigt. Nicht nochmal kassieren, Menoovo fragt weiter.“ Die Kasse bietet Jetzt erneut prüfen (Menoovo fragt das Terminal über die Box) und den zweistufigen Weg Keine Zahlung erfolgt: nur tippen, wenn der Gast sicher nicht gezahlt hat. Die Aussage wird mit Namen und Uhrzeit festgehalten, der Verkauf kommt zurück, und du kassierst neu. Es gibt kein Warten auf einen Ablauf — die Reservierung des Verkaufs (15 Minuten) ist nur der Notnagel; läuft sie ab, geht der Verkauf als „Kartenzahlung ungeklärt“ in die Klärung des Tagesabschlusses.
  • Solange eine Terminalzahlung läuft, gibt es keine zweite Zahlart. Bar, SoftPOS oder ein anderes Terminal antworten mit „Kartenzahlung am Terminal läuft noch. Erst im Kartendialog abbrechen, dann anders kassieren.“ (während des Abbruchs: „Kartenzahlung wird gerade abgebrochen — bitte kurz warten (höchstens 20 s).“). Früher ersetzte die Kasse den laufenden Auftrag stillschweigend; das Terminal zeigte den Betrag weiter, und ein Tap des Gastes landete als spätere Belastung ohne Beleg.
  • Die Box wartet, solange das Terminal arbeitet. Während der Gast die PIN eingibt und das Terminal online genehmigt, schickt ein Lane 5000 oft 30 bis 40 Sekunden lang nichts. Die Box wartet bei einer Zahlung deshalb bis zu 90 Sekunden auf das nächste Lebenszeichen des Terminals (jede Statusmeldung verlängert das Fenster, spätestens nach 5 Minuten ist Schluss) und bricht die Zahlung danach nicht am Terminal ab, sondern fragt es ab (nächster Punkt). Ein „Abbrechen“ im Kartendialog bleibt ein Abbruch am Terminal.
  • Ungeklärte Zahlung — die Box liest die Belegdaten des Terminals. Antwortet das Terminal auf eine Zahlung nicht (Stille, Verbindung weg), wartet die Box etwa zehn Sekunden (so lange ist ein Lane 5000 nach einer Sitzung taub), fragt dann den Zustand des Terminals ab und holt sich die Daten der letzten Zahlung des Terminals (Beleg-Nr, Uhrzeit, Betrag, Kartenmarke, Genehmigung — über die ZVT-Belegwiederholung, es wird nichts gedruckt und kein Geld bewegt; antwortet das Terminal darauf nur mit seiner Softwareversion, wie das VR-Terminal, holt die Box den Belegtext selbst und liest dieselben Angaben daraus). Passen Betrag und Uhrzeit zu dieser Zahlung und ist die Beleg-Nr neuer als alles, was Menoovo von diesem Terminal kennt, ist die Zahlung gefunden: Die Kasse sagt „Die Kartenzahlung ist eingegangen. Nicht erneut kassieren.“ und darunter „Terminal bestätigt: 3,00 € EuroCard, Beleg 61.“; der TSE-Beleg entsteht wie bei jeder Kartenzahlung. War die letzte Zahlung des Terminals abgelehnt, kann der Verkauf zurückkommen („Karte abgelehnt — bitte neu kassieren“) — ob das Terminal eine abgelehnte letzte Zahlung überhaupt meldet, wird noch gemessen; bis dahin bleibt sie wie heute ungeklärt. In der Regel ist das binnen 15 Sekunden erledigt; solange zeigt die Kasse „Warte auf Terminal …“ bzw. „Menoovo fragt das Terminal ab …“.
  • Was der Bediener weiter entscheidet: Ist die letzte Zahlung des Terminals älter als dieser Versuch, ein anderer Betrag oder hat das Terminal seit dem Kassenschnitt nichts gespeichert, bleibt die Zahlung ungeklärt und gesperrt. Die Kasse zeigt dann, was das Terminal gemeldet hat („Terminal abgefragt: letzte Zahlung dort ist Beleg 61 um 12:18:53 über 3,00 € (EuroCard) — älter als dieser Versuch.“) und bietet Jetzt erneut prüfen sowie den zweistufigen Weg Keine Zahlung erfolgt — den tippst du nur, wenn der Gast sicher nicht gezahlt hat. Niemand muss mehr „am Terminal nachsehen“: Die Zeile im Block ist das, was das Terminal weiß. Läuft die Reservierung ab, geht der Verkauf wie bisher als „Kartenzahlung ungeklärt“ in die Klärung des Tagesabschlusses; eine später doch gefundene Zahlung wird dort verbucht. Alle Zahlungsversuche bleiben als Zahlungsaufträge mit Protokoll erhalten; wird die Karte doch belastet, nachdem bar kassiert wurde, entsteht ein Klärfall im Tagesabschluss (siehe oben). Die Belegwiederholung wird von Menoovo je Terminal freigeschaltet (zuerst nach einer Prüfung am PAYONE Lane 5000, VR-Payment-Terminals nach ihrer eigenen Prüfung) — solange sie für ein Terminal nicht freigeschaltet ist, gilt dort der bisherige Weg.
  • Ungeklärte Zahlung — was die Box gesehen hat. Unter der Warnung „Zahlung ungeklärt“ steht seit dem 12. Oktober 2026 der Block Was die Box gesehen hat: alles, was die Box beim Terminal gelesen hat, damit du entscheidest, ohne zum Terminal zu laufen. Liefert das Terminal auf die Belegwiederholung nur seinen Belegtext (wie das VR-Terminal), liest die Box daraus Beleg-Nr, Trace, Kartenmarke, Terminalzeit und Betrag und zeigt sie als Belegkopie gelesen — Hinweis, keine Entscheidung: ob der Text eine Freigabe („Zahlung erfolgt“) oder eine Ablehnung / ein Storno nennt, ob der Betrag gleich, kleiner oder größer ist als der Betrag der Kasse, der letzte Terminalstatus (Ergebniscode, falls einer kam), der Stand der Box-Nachfrage und der letzten „Jetzt erneut prüfen“-Antwort, und ob Box ↔ Terminal verbunden sind oder das Terminal stumm bleibt. Belegkopie anzeigen klappt die Zeilen des Terminalbelegs auf (höchstens 40, Kartennummer maskiert). Darunter steht ein Hinweis, was zu tun ist: „Belegdaten prüfen: Passen Beleg-Nr, Terminalzeit und Betrag zu diesem Gast? Dann hat das Terminal belastet — nicht erneut kassieren.“, bei stummem Terminal „Terminal antwortet nicht — Kabel, Netzwerk und Gerät prüfen, dann ‚Jetzt erneut prüfen‘.“, bei unerreichbarer Box entsprechend. Der Belegtext ist nur Hinweis: Er bucht nichts und gibt den Verkauf nicht frei — erst ein Terminal-Ergebnis, deine Bestätigung „Keine Zahlung erfolgt“ oder die Klärung im Tagesabschluss tun das. Denselben Block zeigt die Seite Kartenzahlungen in der aufgeklappten Zeile des Versuchs.
  • Karte belastet, Beleg folgt – kein Betrags-Klärfall. Meldet die Box eine erfolgreiche Zahlung und kann der Server den Beleg gerade nicht erstellen (TSE-Signatur gestört, Server nicht erreichbar), zeigt die Kasse den gelben Block „Kartenzahlung über … am Terminal erfolgreich. Der Beleg konnte nicht erstellt werden (…). NICHT stornieren, NICHT erneut kassieren. Menoovo erstellt den Beleg nach.“ Der Verkauf bleibt gesperrt, Menoovo bucht alle paar Minuten von selbst nach (Beleg jetzt nachholen sofort), die Klärung des Tagesabschlusses bietet Beleg nachholen – Kartenzahlung am Terminal bestätigt mit einem Tipp. Der Betrags-Klärfall („Karte mit X belastet, Kasse erwartete Y“) erscheint nur noch, wenn die Beträge wirklich nicht zusammenpassen. Siehe Was die Kasse zeigt, während die Zahlung bestätigt wird.
  • SoftPOS (pay:Me) ist anders: Das Handy ist der einzige Zeuge. Die Kasse kann pay:Me nicht fragen; sie sagt „In pay:Me prüfen: Zahlung abgeschlossen? Wenn nein → Keine Zahlung erfolgt.“ Deshalb nie von einem laufenden Terminal auf SoftPOS wechseln, ohne vorher abzubrechen und die Bestätigung abzuwarten.

Statt eines stationären Geräts kann laut den technischen Unterlagen auch ein Android-Smartphone oder -Tablet mit NFC die Karte annehmen. Grundlage ist die App VR pay:Me von VR Payment, die mit der Menoovo-App zusammenarbeitet:

  • Gäste halten Karte oder Handy an das Gerät des Personals. Unterstützt werden unter anderem girocard, Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay.
  • Das eignet sich für die mobile Schnellkasse, etwa im Ausschank oder auf Veranstaltungen. Auch ein Self-Order-Terminal auf einem Tablet kann so Kartenzahlungen annehmen.
  • Nötig sind ein Android-Gerät mit NFC (Android 13 oder neuer), die Menoovo-App und die App VR pay:Me aus dem Google Play Store. In pay:Me meldest du dich mit dem Händlerzugang an, den dein Betrieb von VR Payment bekommen hat; der Vertrag dafür läuft zwischen dem Betrieb und VR Payment. Wie die Menoovo-App auf das Gerät kommt, steht unter Menoovo-App auf dem Smartphone.
  • Nicht jedes Gerät braucht pay:Me. Auf einem Gerät ohne pay:Me läuft dieselbe Menoovo-App, nur ohne Kartenzahlung am Gerät. Mit Karte kassierst du dort über das Kartenterminal, das für den Kassenbildschirm eingestellt ist, oder über ein anderes Gerät.
  • Auch ein Kundendisplay auf einem Tablet mit pay:Me kann die Karte annehmen. Der Gast zahlt dann am Display.
  • Jedes Gerät bekommt bei der Einrichtung einen Namen, etwa „Handy Küche“. Unter diesem Namen steht es im Tagesabschluss, mit seinem Kartenumsatz und dem Stand des Kassenschnitts.
  • Damit das Gerät an einen offenen Kassenschnitt erinnern kann, muss es Benachrichtigungen senden dürfen. Die App fragt beim ersten Einrichten der Kartenzahlung danach.

Die Menoovo-App übergibt pay:Me bei jeder Zahlung Betrag, Trinkgeld und eine eigene Transaktionsreferenz und holt das Ergebnis über die Schnittstelle von pay:Me zurück. Damit das zusammenpasst, stellst du in pay:Me unter Einstellungen so ein:

Einstellung in pay:Me Wert Warum
Transaktionsreferenzen aus (kein Präfix) Menoovo setzt die Referenz selbst (die Nummer des Zahlungsauftrags). Daran erkennt die Kasse eine Zahlung wieder, wenn die Verbindung zwischen Freigabe und Beleg abreißt. Ein Präfix oder eine von pay:Me vergebene Referenz würde diese Zuordnung brechen.
Transaktionsreferenz-Zähler (fortlaufende Nummern) aus Gleicher Grund: die Referenz kommt von Menoovo, nicht aus einem Zähler der App.
Trinkgeld (Trinkgeld-Frage in pay:Me) aus Das Trinkgeld wird in der Kasse erfasst (Schritt Trinkgeld, Schnellkasse: Trinkgeld-Frage) und mit dem Betrag an pay:Me übergeben; der Beleg nennt Rechnung und Trinkgeld getrennt. Ein Trinkgeld, das der Gast erst in pay:Me eingibt, kommt bei Menoovo nicht als getrenntes Trinkgeld an — die Kasse sähe nur einen abweichenden Betrag und würde den Vorgang sperren (siehe Trinkgeld).
Transaktionen synchronisieren aus (nicht nötig) Diese Einstellung lädt die Transaktionen (Belegdaten, Trinkgeld, Steuer, Standort) auf einen Server von VR Payment, um sie über mehrere Geräte abzugleichen oder nach einem Geräteverlust wiederzuladen. Menoovo braucht das nicht: Konnte pay:Me ein Ergebnis nicht an die Kasse zurückgeben (Abbruch, Neustart, Netz), holt die Menoovo-App es über den Abgleich der pay:Me-Schnittstelle nach — der funktioniert unabhängig von dieser Einstellung. Einschalten nur, wenn der Betrieb die geräteübergreifende Historie bei VR Payment möchte.

Der Händlerzugang (Händler-ID, Terminal-ID) kommt von VR Payment; die Gebühren und die Abrechnung regelt der Vertrag des Betriebs mit VR Payment. Welche Kartenarten pay:Me annimmt, legt VR Payment im Vertrag fest, nicht die Kasse.

Alles Weitere zur App steht unter Menoovo-App auf dem Smartphone.

Der Kassenschnitt schließt den Stapel der Kartenzahlungen eines Terminals beim Zahlungsanbieter ab. Erst danach kommt das Geld auf das Konto. Ausgelöst wird er vom Tagesabschluss, nicht vom Gerät. Der Stand je Gerät steht im Tagesabschluss unter Kartenterminals. Wie er zu lesen ist, erklärt Kassenschnitt der Kartenterminals.

Zwei Punkte gehören in die Einrichtung:

  • Der eigene Kassenschnitt des Terminals bleibt aus. Viele Geräte bringen einen automatischen Tagesabschluss zu einer festen Uhrzeit mit. Dieser Zeitplan wird beim Netzbetreiber abgeschaltet, sonst schneidet das Gerät mitten im Geschäftstag.
  • Die Uhrzeit setzt Menoovo. Die Box bekommt die Ankerstunde des Geschäftstags als Rückfallebene vorgegeben, falls der Befehl aus der Cloud sie einmal nicht erreicht.
  • Erst prüfen, ob überhaupt ein Kartenterminal nötig ist. Bestellen und bezahlen Gäste selbst per QR-Code, braucht der Betrieb dafür kein Kartenlesegerät.
  • Zwei Verträge, zwei Preise. Die 19,00 € pro Monat decken die Anbindung an Menoovo ab. Die Gebühren pro Kartenzahlung regelt der Vertrag mit dem Zahlungsanbieter.
  • Ein Kartenterminal, ein Self-Order-Terminal. Ein Kartenterminal kassiert für genau ein Self-Order-Terminal. Für ein zweites Self-Order-Terminal mit Kartenzahlung braucht es ein zweites Kartenterminal an der Box.
  • Barzahlung bleibt unabhängig. Die Kasse kassiert bar auch ohne Kartenterminal.
  • Das Kartenterminal reagiert nicht auf eine Zahlung. Drei Dinge prüfen: Steht in Menoovo die Adresse, die das Gerät selbst anzeigt? Hängen Gerät und Menoovo Box im selben Netz? Steht die Kassenanbindung am Gerät auf TCP/IP?
  • Rote Taste am Kartenterminal bricht die Zahlung ab. Das gilt auch bei einer Rückfrage des Geräts. Die Kasse meldet die Zahlung dann als abgelehnt, es wird nichts abgebucht.
  • Rotes, durchgestrichenes Kassensymbol am Kartenterminal. Dann ist keine Kasse am Terminal angemeldet, meist nach einem Neustart des Terminals, und es lehnt jede Kartenzahlung ab. Ab Box-Software 0.2.2 merkt die Menoovo Box das innerhalb einer Minute und meldet sich von selbst neu an; lehnt das Terminal eine Zahlung deshalb ab, meldet sich die Box an und fragt die Zahlung einmal neu an. Auf der Box-Karte steht in der Zeile des Kartenterminals so lange „Nicht am Terminal angemeldet“. Bekannter Fehler bei Box-Software 0.2.1: Die Box merkt den Neustart nicht. Dann die Menoovo Box einmal vom Strom trennen und wieder anschließen; beim Start meldet sie sich neu an.
  • Die Kasse nennt den Grund des Terminals. Lehnt das Terminal eine Zahlung ab, beginnt die Meldung mit Nicht bezahlt, dann folgt der Grund mit dem Code in Klammern, zum Beispiel „Nicht bezahlt — Bank lehnt ab: Limit/Deckung (51). Nochmal Karte, Bar oder abbrechen.“ Kennt Menoovo keinen Klartext zum Code, steht dort, was das Terminal selbst meldet: „Terminal meldet Vorgang nicht möglich (130)“. Der Code ist immer die Dezimalzahl, die auch der Zahlungsanbieter verwendet. Diesen Code beim Anruf beim Zahlungsanbieter nennen.