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Kassenschnitt der Kartenterminals

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Der Kassenschnitt schließt den Stapel der Kartenzahlungen eines Terminals beim Zahlungsanbieter ab. Erst danach überweist der Anbieter das Geld auf das Konto des Betriebs. Ohne Kassenschnitt bleiben die Zahlungen im Gerät liegen und die Gutschrift verschiebt sich.

Menoovo löst den Kassenschnitt selbst aus, damit der Schnitt-Tag und der Geschäftstag zusammenfallen. Auslöser ist der Tagesabschluss, egal ob er von Hand oder nachts automatisch läuft. Das Terminal bekommt keinen eigenen Zeitplan mehr.

Mit der Kassenführung hat der Kassenschnitt nichts zu tun. Er ändert keinen Beleg, keinen Z-Bon-Wert und keine Zahl im DSFinV-K-Export. Er ist die Abrechnung des Zahlungsanbieters über Beträge, die auf den Bons längst als unbar stehen.

An drei Stellen, unter der Überschrift Kartenterminals:

  • Im Tagesabschluss-Assistenten, Schritt Übersicht, unterhalb der Zahlarten. Dort stehen der Kartenumsatz je Gerät für den laufenden Tag und der Kassenschnitt vom Vortag. Der Schnitt für heute entsteht erst nach dem Abschluss.
  • Unter Kasse → Tagesabschlüsse, Reiter Verlauf. Einen abgeschlossenen Tag aufklappen. Dort steht der Kassenschnitt dieses Tages mit Live-Stand. Solange ein Schnitt unterwegs ist, aktualisiert sich die Anzeige von selbst.
  • Unter Kasse → Tagesabschlüsse, Reiter Aktuell, ganz unten. Dort stehen der Kartenumsatz je Gerät für den laufenden Geschäftstag und der Schnitt auf Zuruf (siehe unten). Ist kein Geschäftstag offen, zeigt der Reiter diesen Block nicht. Ein noch ausstehender Schnitt steht dann im Reiter Verlauf beim letzten abgeschlossenen Tag.

Normalerweise musst du dich um den Kassenschnitt nicht kümmern: Menoovo stößt ihn am Tagesabschluss selbst an. Manchmal soll ein einzelnes Gerät aber schon vorher abrechnen:

  • vor einer Abnahme oder einer Vorführung, damit der Stapel sauber ist,
  • wenn ein Terminal getauscht oder zurückgegeben wird,
  • bei der Schichtübergabe,
  • wenn ein Terminal hängt und nicht bis zum Abschluss warten soll.

Dafür gibt es im Block Kartenterminals je Gerät den Knopf Kassenschnitt jetzt anstoßen. Bei einem Kartenterminal an einer Box geht der Befehl sofort an das Gerät, bei SoftPOS wird er vorgemerkt und läuft, sobald die Menoovo-App auf dem Gerät geöffnet wird.

Ein zweiter Schnitt am selben Tag ist erlaubt: nach der Schichtübergabe rechnet das Gerät noch einmal ab. Der Block zeigt je Gerät den jüngsten Schnitt; Zahlungen danach deckt er noch nicht ab. Läuft gerade schon ein Schnitt für dieses Gerät, tut ein weiterer Druck nichts — dann steht dort Jetzt anfordern statt Kassenschnitt jetzt anstoßen.

Bleibt ein Geschäftstag über Mitternacht hinaus offen, etwa weil der Tagesabschluss noch auf eine Klärung wartet, zeigt der Block weiter den jüngsten Schnitt jedes Geräts. Stammt er von einem früheren Tag, steht das Datum dabei: „Abgerechnet 30.09.26, 22:43“.

Am Tagesabschluss ändert das nichts. Der Schnitt bleibt eine Abrechnung des Zahlungsanbieters; kein Beleg, kein Z-Bon-Wert und keine Zahl im DSFinV-K-Export verschieben sich dadurch.

Die Überschrift des Blocks zählt mit: „2 von 3 Geräten abgerechnet“. Darunter steht je Gerät der Kartenumsatz, die Anzahl der Zahlungen und der Stand des Schnitts.

Auf der Seite Menoovo Boxen trägt jedes Kartenterminal zusätzlich eine kleine Plakette mit seinem letzten Kassenschnitt.

Hinter Beleg des Schnitts anzeigen steht auf jeder Gerätekarte der Kassenschnittbeleg im Wortlaut, so wie ihn das Gerät geliefert hat.

Der Z-Bon als PDF ist davon zu unterscheiden. Er hält den Stand zum Zeitpunkt des Abschlusses fest und wird nicht neu erzeugt. Ein Schnitt, der später eintrifft, steht auf dieser Seite und im Z-Bon des Folgetages, nicht im PDF von gestern.

Anzeige Bedeutung
Abgerechnet 04:02 Der Schnitt ist durch. Die Uhrzeit ist die des Betriebs.
Läuft gerade Das Gerät arbeitet den Schnitt ab. Das dauert Sekunden.
Ausstehend seit 04:00 Menoovo hat den Schnitt angefordert, das Gerät hat ihn noch nicht erledigt.
Wartet auf das Handy (läuft, sobald die Kasse-App dort offen und jemand angemeldet ist) Dasselbe bei einem SoftPOS-Gerät: der Schnitt läuft, sobald die Menoovo-App dort offen ist; eine offene App fragt alle 30 Sekunden nach, solange an der Kasse gerade nichts läuft. Siehe Besonderheit SoftPOS.
Fehlgeschlagen: Terminal nicht erreichbar Der Versuch ist gescheitert. Der Grund steht dabei.
Nicht nötig Für dieses Gerät gibt es nichts abzurechnen, etwa weil es ausgemustert ist, oder ein pay:Me-Handy ohne Kartenvorgang seit seinem letzten Schnitt.
Abgerechnet 04:02 – Abgleich prüfen Der Schnitt lief durch, aber die Zahlen weichen ab. Der Grund steht unter dem Gerät.

Ein Tag, der vor der Einführung dieser Anzeige abgeschlossen wurde, zeigt den Hinweis „vor Einführung“ statt einer Geräteliste.

Ein offener Kassenschnitt hält den Betrieb nicht an. Menoovo holt ihn automatisch nach, bevor am selben Gerät die nächste Kartenzahlung läuft. Am Kartenterminal dauert das ein paar Sekunden, dann läuft die Zahlung ganz normal weiter. Scheitert der Nachholversuch, wird die Zahlung trotzdem angenommen und der Fehler bleibt sichtbar.

Wer nicht auf die nächste Zahlung warten will, tippt im Block Kartenterminals auf Jetzt anfordern. Bei einem Kartenterminal an einer Box geht der Befehl sofort an das Gerät. Bei SoftPOS wird die Anforderung vorgemerkt und der Hinweis „Öffne die Menoovo-App auf dem Gerät, der Schnitt läuft dann von selbst.“ erscheint.

Kurz nacheinander lässt sich der Knopf nicht mehrfach drücken. Steht dort Erneut anfordern ab 11:35, läuft noch die Sperre des vorigen Versuchs.

Bleibt ein Schnitt mehrere Tage offen, meldet sich Menoovo mit „Kassenschnitt: 1 von 2 Geräten erledigt“. Am ersten Morgen steht sie als Hinweis nur im Posteingang, ab dem zweiten Tag kommt sie täglich als Warnung auch aufs Handy. Solange jemand eine offene Kellnerschicht hat, geht sie an die Personen im Dienst mit der Berechtigung Tagesabschluss durchführen, und Inhaber und Organisations-Admins bekommen sie ebenfalls aufs Handy. Ist niemand im Dienst, geht sie nur an Inhaber und Organisations-Admins (siehe Wer die Warnungen bekommt).

Mit der Einstellung Kassenschnitt bei Geräten ohne Vorgänge überspringen (⚖️, Steuerliche Einstellungen; seit dem 19.10.2026 standardmäßig an, abschaltbar) wartet der bediente Tagesabschluss nicht auf ein Handy, das laut Menoovo-Kassenjournal seit seinem letzten erfolgreichen Schnitt keinen Kartenvorgang hatte. Der Z-Bon vermerkt „Kassenschnitt automatisch übersprungen … Terminal-/Acquirer-Stapel nicht geprüft“, mit Gerät, Zeitraum und dem letzten erfolgreichen Schnitt; der Schnittzeitpunkt des Handys ändert sich dadurch nicht. Zahlungen direkt in der pay:Me-App außerhalb der Menoovo-Kasse sind nicht Teil des Kassenjournals und liegen in der Verantwortung des Betriebs: unterlassen oder täglich mit dem Journal des Zahlungsanbieters abgleichen. Menoovo prüft den Stapel beim Zahlungsanbieter nicht.

Kein Schnitt ohne Umsatz: Hatte ein pay:Me-Handy seit seinem letzten erfolgreichen Schnitt keinen Kartenvorgang (auch abgelehnte oder abgebrochene Zahlungen und Gutschriften zählen als Vorgang), fordert Menoovo beim Tagesabschluss gar keinen Schnitt an, solange die Einstellung oben an ist (Standard). Die Zeile steht als Nicht nötig da, der Z-Bon schreibt „nicht nötig (keine Kartenzahlung seit letztem Schnitt HH:MM)“, das Handy bekommt keine Nachricht. Es gilt dieselbe Prüfung wie beim Überspringen oben: Sobald eine Kartenklärung offen ist, eine Zahlung läuft oder eine Gutschrift lief, wird normal angefordert. Kartenterminals an der Box sind ausgenommen.

Menoovo weckt das Handy. Sobald ein Schnitt für ein pay:Me-Handy angefordert wird (Tagesabschluss, Jetzt anfordern, Erneut anfordern, Kassenschnitt nachholen), schickt Menoovo genau diesem Handy eine Nachricht: „Kassenschnitt angefordert — Menoovo öffnen“, darunter „‹Gerät›: Bitte die Menoovo-App öffnen, der Kassenschnitt startet dann von selbst.“ Sie geht an die Person, die zuletzt an diesem Handy angemeldet war. Hat sich das Handy noch nie gemeldet, kommt keine Nachricht. Ist die Menoovo-App offen, startet der Schnitt sofort, sobald an der Kasse gerade nichts läuft; steht die Nachricht im Hintergrund, antippen genügt. Eine offene Kartenzahlung oder ein laufender pay:Me-Vorgang geht vor, danach schneidet das Handy. Erneut anfordern schickt die Nachricht noch einmal, ein zweiter Klick in kurzer Folge nicht.

Damit die Nachricht ankommt:

  • Die Menoovo-App muss Benachrichtigungen senden dürfen (siehe Benachrichtigungen erlauben).
  • Akku-Optimierung für die Menoovo-App ausschalten (Android: Einstellungen → Apps → Menoovo → Akku → Nicht optimieren bzw. Uneingeschränkt; die Bezeichnung hängt vom Hersteller ab). Sonst kann Android die Nachricht zurückhalten, bis jemand das Handy benutzt.
  • Beim Abschluss die App im Vordergrund lassen und das Handy entsperrt und wach: der Schnitt läuft nur dann sofort, und pay:Me startet nur aus der offenen Menoovo-App.

Steht ein angeforderter Schnitt nach 60 Sekunden noch ohne Start da, oder hat sich das Handy seit 60 Sekunden nicht gemeldet, nennt der Tagesabschluss die Lücke in der Geräteliste: „‹Gerät›: Menoovo-App auf dem Handy öffnen“. Das ist eine Anweisung an dich, kein Fehler: das Handy holen, App öffnen, der Schnitt läuft von selbst. Erneut anfordern bleibt an der Zeile.

Die Anforderung geht nicht verloren. Sie liegt auf dem Server und wird beim nächsten Öffnen der App erledigt. Verzögert wird nur die Gutschrift.

Auf einem Telefon mit dem Konto eines Kassenbildschirms läuft der Schnitt nur, solange sich jemand mit PIN angemeldet hat. Am gesperrten Bildschirm bleibt er Ausstehend und läuft, sobald sich die nächste Person mit PIN anmeldet. Für die Erinnerung zur Abschlusszeit braucht die App die Erlaubnis für Benachrichtigungen (siehe Menoovo-App auf dem Smartphone); ohne sie läuft der Schnitt trotzdem beim nächsten Öffnen, nur erinnert niemand daran.

Ein Kundendisplay-Tablet, an dem Gäste mit Karte zahlen, ist ein eigenes Gerät mit eigenem Stapel. Es steht im Block Kartenterminals als „Kundendisplay Theke 1“ und macht seinen Kassenschnitt selbst, ohne dass sich jemand am Tablet anmeldet: beim Start des Displays, etwa einmal pro Minute im Ruhebildschirm und vor einer Kartenzahlung, wenn noch ein Schnitt offen ist. Kassenschnitt jetzt anstoßen wirkt deshalb innerhalb von etwa einer Minute. Ist das Tablet aus oder zeigt es gerade nicht das Display, bleibt die Zeile Ausstehend, wie bei einem Telefon mit geschlossener App.

Nach einem Schnitt vergleicht Menoovo die eigenen Kartenzahlungen mit dem, was der Zahlungsanbieter abgerechnet hat: Anzahl und Summe auf dem Kassenschnittbeleg gegen die Kartenzahlungen dieses Geräts seit seinem vorigen Schnitt. Ein zweiter Schnitt am selben Tag prüft also nur, was nach dem ersten dazukam. Weicht etwas ab, erscheint ein Hinweis unter dem Gerät, etwa „2 Zahlungen aus dem Tagesbuch fehlen im Kassenschnitt“ oder „Differenz zum Zahlungsanbieter: −45,00 €“.

Der Hinweis blockiert nichts. Typische Ursachen sind eine Zahlung, die am Terminal ohne Kassenbezug lief, ein Storno nach dem Schnitt oder eine Trinkgeld-Nachbuchung. Meldet die pay:Me-App „Keine Umsätze“, obwohl seit dem vorigen Schnitt Kartenzahlungen liefen, zeigt der Hinweis alle diese Zahlungen als fehlend; dann den Beleg unter Kassenschnittbeleg anzeigen mit dem Beleg in der pay:Me-App vergleichen. Geklärt wird so etwas beim Bankabgleich im Kassenbuch.

Belege des Tages ansehen unter dem Hinweis öffnet das Belegarchiv auf diesem Tag, gefiltert auf dieses Gerät.

Lässt sich keine Zahlung einem Gerät zuordnen, steht dort Abgleich nicht möglich. Das kommt bei SoftPOS-Zahlungen vor, die vor der Registrierung des Geräts liefen.

Beim Kassenschnitt gibt das Terminal oder die pay:Me-App einen Beleg aus: „KASSENSCHNITT“, Terminal-ID, Transaktions- und Belegnummer, je Kartenmarke die Anzahl und Summe der Zahlungen, Stornos und Gutschriften, die Gesamtsumme und „UMSATZ GEBUCHT“. Das ist der Abrechnungsbeleg des Zahlungsanbieters — er gehört aufbewahrt wie ein Kontoauszug und ist die Grundlage, auf der Kartenumsätze mit dem Kassenbuch und dem Tagesabschluss abgeglichen werden. Menoovo speichert ihn vollständig, sobald das Gerät ihn meldet.

Du findest ihn an drei Stellen:

  • Kartenterminals-Block im Tagesabschluss: unter jedem Gerät mit erledigtem Schnitt steht Kassenschnitt-Beleg. Der Dialog zeigt den Beleg in fester Schrift, so wie ihn das Gerät druckt.
  • Belegarchiv, Abschnitt Kartenterminal-Schnitte: die Schnitte des gewählten Tages je Gerät, mit derselben Schaltfläche.
  • Z-Bon-Mail: jedem Kassenschnitt des Tages liegt der Beleg als Textdatei bei (Kassenschnitt-<Tag>-<Gerät>-<Kennung>.txt), neben dem Z-Bon-PDF.

Im Dialog druckt Auf Bondrucker drucken (Kopie) den Beleg auf dem Belegdrucker dieses Bildschirms; Anderer Drucker wählt einmalig einen anderen Drucker der Flotte, genau wie bei der Belegkopie im Belegarchiv. Der Ausdruck ist eine Kopie; das Original bleibt digital in Menoovo — der Bon trägt deshalb „KASSENSCHNITT-BELEG — KOPIE“ im Kopf und nennt Gerät und Zeitpunkt des Schnitts. Drucken / PDF druckt über den Druckdialog des Browsers — dort wählst du den Drucker oder „Als PDF speichern“. Text kopieren legt den Beleg in die Zwischenablage, etwa für eine Anfrage beim Zahlungsanbieter. Der Beleg ist ein Ablagedokument, kein Kassenbeleg.

Schnitte vor dem 28.09.2026 tragen nur den gekürzten Anfang des Belegs; alles Neuere ist vollständig.

  • Der Tagesabschluss wartet nie auf ein Terminal. Der Z-Bon wird signiert und der Tag ist zu, auch wenn ein Gerät gerade offline ist.
  • Ein Gerät ohne Umsatz wird trotzdem geschnitten. Ein leerer Schnitt kostet nichts und schließt das Storno-Fenster des Vortags.
  • Nach dem Schnitt geht kein Storno mehr über die Karte. Eine Kartenzahlung lässt sich nur bis zum nächsten Kassenschnitt am Gerät zurücknehmen. Danach bleibt die Gutschrift oder die Rückgabe in bar.
  • Der Auto-Kassenschnitt des Terminals bleibt aus. Schneidet ein Altgerät noch selbst, meldet Menoovo einen leeren Stapel. Das Profil beim Netzbetreiber gehört dann geprüft.
  • Zwei Geschäftstage an einem Kalendertag ergeben zwei Schnitte. Die Zuordnung folgt dem Geschäftstag, nicht dem Kalender.