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Kartenzahlungen

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Unter Buchhaltung → Kartenzahlungen steht jeder Kartenversuch des Hauses, der neueste oben: Kartenterminal an der Menoovo-Box, pay:Me (SoftPOS auf dem Handy), Online-Zahlung des Gastes (VR Payment) und ein eigener Zahlungsanbieter des Betriebs. Auch das, was nicht geklappt hat, steht hier — eine abgelehnte Karte, ein abgebrochener Versuch, ein Terminal, das nicht geantwortet hat. Das Belegarchiv zeigt nur die erfolgreichen Zahlungen; diese Seite zeigt alle Versuche.

Die Seite ist zum Lesen — mit einer Ausnahme: Trinkgeld nachbuchen (siehe unten). Stornieren, Belege nachholen und Klärungen entscheiden läuft weiter dort, wo es hingehört: im Belegarchiv, an der Kasse und im Tagesabschluss.

Spalte Bedeutung
Zeit Wann die Kasse den Kartenversuch gestartet hat.
Tisch / Bestellung Der Tisch und die Bestellnummer, zu der der Versuch gehört.
Betrag Der Betrag, den die Kasse zum Terminal geschickt hat (ohne Trinkgeld).
Trinkgeld Das Trinkgeld, das am Terminal dazukam. Steht hier „nachgebucht“, hat das Haus es nachträglich als eigenen Beleg gebucht (siehe unten); der Beleg ist verlinkt. Fehlt das Trinkgeld und darf die Person das Kassenbuch führen, steht hier der Knopf Trinkgeld nachbuchen.
Weg Terminal (Box), pay:Me, Online (VR Payment), eigener Zahlungsanbieter — darunter der Name des Geräts.
Status Siehe unten. Bei einer Ablehnung steht der Text des Terminals darunter.
Beleg Die Belegnummer; ein Tipp öffnet den Beleg im Belegarchiv. Wurde der Versuch als Forderung „Kartenzahlung ungeklärt“ abgeschlossen, steht hier der Forderungs-Beleg.
Klärung Hat der Versuch eine Klärung im Tagesabschluss ausgelöst, steht hier ihr Stand; ein Tipp führt zum Tagesabschluss.
Vorgang Die ersten Zeichen der Vorgangsnummer — für Rückfragen an den Support oder den Zahlungsanbieter.

Ein Tipp auf die Zeile klappt die Terminal-Details auf: Terminal-Beleg und Trace-Nummer, Terminal-ID, Genehmigungscode, Kartenart, was das Terminal wann gemeldet hat, wer abgebrochen hat, und die Terminal-Auskunft nach einer Nachfrage.

Hat die Menoovo-Box nach einer Zahlung ohne Antwort selbst beim Terminal nachgefragt, steht unter den Details der Block Was die Box gesehen hat — derselbe Block, den die Kasse in der Klärung „Zahlung ungeklärt“ zeigt (siehe Ungeklärte Zahlung — was die Box gesehen hat):

  • Quelle und Lesung — ob die Box ein Terminal-Ergebnis (Status-Information) oder die Belegkopie des Terminals gelesen hat, und was sie daraus schließt („Belegkopie gelesen — Hinweis, keine Entscheidung“, „Letzte Zahlung des Terminals ist nicht dieser Versuch“).
  • Wortlaut der Belegkopie — ob der Text eine Freigabe („Zahlung erfolgt“) oder eine Ablehnung / ein Storno enthält.
  • Betragsvergleich — Betrag gleich, kleiner oder größer als der Betrag, den die Kasse geschickt hat (mit Trinkgeld, wenn das Terminal eines nennt).
  • Beleg-Nr, Trace, Kartenmarke, Terminalzeit der gelesenen Zahlung.
  • Letzter Terminalstatus — der Ergebniscode des Terminals, falls es einen gemeldet hat („6B Funktion nicht möglich“), oder „keiner“.
  • Box-Nachfrage und letzte Nachfrage — wie weit die Box mit ihren Rückfragen war und was „Jetzt erneut prüfen“ zuletzt ergab.
  • Box ↔ Terminal — ob das Terminal der Box geantwortet hat, ob es stumm blieb oder ob die Box selbst nicht erreichbar war.
  • Belegkopie anzeigen — die Zeilen des Terminalbelegs (höchstens 40, Kartennummer maskiert), aufklappbar.
  • Darunter ein Hinweis, was zu tun ist: „Belegdaten prüfen …“, wenn die Box eine Belegkopie gelesen hat; „Terminal antwortet nicht …“ oder „Box nicht erreichbar …“, wenn die Verbindung das Problem ist.

Alles in diesem Block ist nur Hinweis. Keine Zeile bucht, keine Zeile entscheidet — die Zahlung bleibt ungeklärt, bis das Terminal ein Ergebnis meldet, die Bedienung an der Kasse „Keine Zahlung erfolgt“ bestätigt oder die Klärung im Tagesabschluss entschieden wird.

  • Erfolgreich — die Karte wurde belastet, der Beleg ist erstellt.
  • Beleg folgt — die Karte wurde belastet, aber der Beleg konnte noch nicht erstellt werden (TSE-Signatur gestört). Menoovo holt ihn alle paar Minuten von selbst nach; nicht stornieren, nicht erneut kassieren. → Was die Kasse zeigt, während die Zahlung bestätigt wird
  • Abgelehnt — das Terminal hat die Karte abgewiesen. Der Text des Terminals steht unter dem Status (zum Beispiel „6C: Karte ungültig“). Kein Geld geflossen.
  • Fehlgeschlagen — der Versuch ist ohne Ergebnis geendet (Terminal nicht erreichbar, Zeitüberschreitung) und wurde beendet; kein Beleg.
  • Abgebrochen — die Bedienung oder der Gast hat abgebrochen.
  • Abgelaufen — der Versuch wurde nicht zu Ende geführt und ist verfallen.
  • Ungeklärt — das Terminal hat kein Ergebnis gemeldet; die Karte kann belastet sein. Menoovo fragt das Terminal nach, bis dahin steht der Vorgang in den Klärungen des Tagesabschlusses. Nach der Tagesgrenze wird daraus eine Forderung „Kartenzahlung ungeklärt“ (siehe Offene Posten). Ausnahme Gutscheinverkauf: aus einer ungeklärten Kartenzahlung für einen Gutschein wird keine Forderung (ein Gutschein entsteht nur gegen eingegangenes Geld) — die Klärung bleibt stehen, bis du das Terminal geprüft hast und Bezahlt (Gutschein wird ausgegeben) oder Nicht bezahlt (Vorgang wird abgebrochen, danach bar/am Terminal kassieren oder stornieren) wählst.
  • Offen — der Versuch läuft gerade.

Manchmal zeigt der Kassenschnitt des Terminals ein Trinkgeld, das auf dem Beleg fehlt: Die Kasse hatte den Vorgang von Hand als „Karte belastet“ abgeschlossen, und das Terminal hat das Trinkgeld nie nachgemeldet — etwa wenn der Platzhalter später nur mit der Beleg-Nummer des Terminals abgeglichen wurde. Der alte Beleg darf dann nicht geändert werden. Menoovo bucht das Trinkgeld stattdessen als eigenen Beleg mit Bezug auf den Verkauf, Zahlart Karte, genau so, wie es bei einer späten Terminal-Meldung von selbst geschieht.

So geht es:

  1. Die Zeile der Kartenzahlung suchen (Status Erfolgreich, Spalte Trinkgeld leer) und Trinkgeld nachbuchen tippen.
  2. Den Betrag laut Terminalbeleg eingeben (zum Beispiel 10,90, höchstens 500,00 €), den Terminalbeleg oder Kassenschnitt nennen (zum Beispiel Beleg-Nr. 0006, Kassenschnitt 11.10. 15:05) und einen Grund schreiben.
  3. Nachbuchen tippen. Menoovo erstellt den Trinkgeld-Beleg, die Zeile zeigt den Betrag mit „nachgebucht“ und dem Link zum neuen Beleg; das Trinkgeld steht bei der Bedienung des Verkaufs zur Auszahlung, wie jedes andere Terminal-Trinkgeld.

Was dabei gilt:

  • Ein Trinkgeld je Beleg. Ein zweiter Versuch zum selben Beleg wird abgelehnt und nennt den schon gebuchten Beleg. Ein doppelter Tipp auf Nachbuchen bucht nichts doppelt.
  • Zu einer Zahlung, die noch nicht abgeschlossen oder als Platzhalter noch nicht mit dem Terminalbeleg abgeglichen ist, lässt sich kein Trinkgeld nachbuchen; ebenso nicht zu einem stornierten Beleg oder zu einem Beleg, der das Terminal-Trinkgeld schon trägt.
  • Ist die TSE gerade gestört, wird der Beleg trotzdem erstellt und mit dem Vermerk „ohne TSE-Signatur“ gekennzeichnet; er bleibt im Z-Bon und im Export. Nichts muss wiederholt werden.
  • Der Nachtragsbeleg sagt, wozu er gehört. Auf dem Beleg selbst stehen der Bezug („Trinkgeld nachgebucht zu Beleg …“), der Empfänger (die Bedienung des Verkaufs), der Terminalbeleg und der Grund — auf dem Papierbeleg, im digitalen Beleg und in den Belegdetails des Belegarchivs. Als Bediener trägt der Nachtragsbeleg die Person, die gebucht hat; das Trinkgeld selbst geht an die Bedienung des Verkaufs. Wer bucht, steht außerdem mit Referenz und Grund in der Zeile (Details aufklappen). Dafür braucht es das Recht Kassenbuch führen — dasselbe Recht wie für den Abgleich der Karten-Platzhalter.
  • Häuser, die Terminal-Trinkgeld als Arbeitgeber-Trinkgeld verbuchen, können hier nichts nachbuchen; die Kasse sagt das beim Versuch.

Oben stehen der Geschäftstag (er beginnt zur Ankerstunde, in der Regel 04:00 Uhr — genau wie im Belegarchiv), der Status, der Weg und das Terminal. Die Filter stehen in der Adresse der Seite, so lässt sich ein Ausschnitt weitergeben: …/fiscal/kartenzahlungen?tag=2026-10-11&status=declined.

Der zweite Reiter zeigt die Kassenschnitte des Geschäftstags je Gerät: wann der Schnitt angefordert wurde (Tagesabschluss, von Hand oder Geräte-Zeitplan), wann er erledigt war, die Abrechnungsnummer des Zahlungsanbieters, die Zahl der Zahlungen, die Summe, der Belegbereich und — falls etwas schiefging — die Meldung des Geräts. Darunter steht für jedes Terminal und jedes pay:Me-Handy der letzte Schnitt. Was ein Kassenschnitt ist und was bei einem offenen Schnitt zu tun ist, erklärt Kassenschnitt der Kartenterminals.

Statusbericht, Diagnose und den letzten Kassenschnitt-Beleg fragt die Geräteseite direkt beim Terminal ab (Knöpfe „Diagnose“ und „Berichte“ am Kartenterminal). Diese Antworten werden nicht gespeichert — sie zeigen den Stand im Moment der Abfrage.

Wer kassieren darf oder das Kassen-Backoffice lesen darf — dieselben Rechte wie für das Belegarchiv.