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Tagesabschluss (Z-Bon)

Verfügbar in:MenüBestellungenPOS-AnbindungMenoovo Kasse

Der Tagesabschluss schließt den Geschäftstag ab. Menoovo fasst die Umsätze je Zahlart und Steuersatz zusammen und signiert das Ergebnis in der TSE. Der Z-Bon ist danach unveränderbar. Die Seite liegt unter Buchhaltung → Tagesabschlüsse.

Die Tagesabschluss-Seite mit dem geführten Abschluss und dem aktuellen Geschäftstag

Die Seite zeigt den aktuellen Geschäftstag mit Abschluss-Nummer, Brutto-Umsatz und der Zahl der Fiskalbuchungen. Dazu kommen die Reiter Aktuell, Verlauf (alle bisherigen Z-Bons) und Klärungen.

Seit dem 07.10.2026 führt der Tagesabschluss in sechs Bildschirmen durch den Abend, in der Reihenfolge, in der in der Kasse gearbeitet wird: Tische abschließen, Kassenschnitt, Kartentrinkgeld entnehmen, Tageskasse zählen, Z-Bon, Umschlag in den Tresor. Jeder Bildschirm stellt eine Frage und zeigt nur die Zahlen, die für die Antwort nötig sind. Oben steht eine schmale Fortschrittsleiste mit sechs Abschnitten; darunter „Schritt n von 6 · …“ und die Frage. Ist Weiter gesperrt, steht der Grund direkt unter dem Knopf, zum Beispiel „Noch 1 Tisch offen“.

Die Seite liegt unter Buchhaltung → Tagesabschlüsse → Geführter Tagesabschluss (Adresse …/admin/fiscal/wizard). Die bisherige Ansicht mit Stand-Kacheln und Chip-Zeile bleibt für eine Version unter derselben Adresse mit ?legacy=1 erreichbar, siehe Bisherige Ansicht.

Bildschirm Tische mit der Liste der offenen Tische und den Aktionen Kassieren, Zurückholen und Stornieren

Frage: Alle Tische abgeschlossen? Jeder offene Tisch steht in einer Zeile mit Tischnummer, offenem Betrag, Bediener und Uhrzeit, darunter drei Aktionen:

  • Kassieren: fragt „Wie hat der Gast bezahlt?“ – Bar (bei mehreren offenen Kassen mit Auswahl des Bargeldbestands) oder Karte. Menoovo erstellt dafür den signierten Beleg.
  • Zurückholen: öffnet den Tisch in der Bedienansicht. Dort wird kassiert, eine Position zurückgeholt oder umgebucht; danach führt der Weg zurück in den Tagesabschluss.
  • Stornieren: für einen Gast, der ohne Zahlung gegangen ist. Nach der Bestätigung werden alle offenen Positionen storniert.

Wurde der Tisch schon einmal zum Kassieren vorgelegt (eine Rechnung über mehrere Bestellrunden), steht jede Bestellrunde in einer eigenen Zeile. Kassieren oder Stornieren in einer dieser Zeilen erledigt die ganze Rechnung mit einem Beleg; die übrigen Zeilen haben danach nichts mehr offen und schließen ohne weiteren Beleg, sobald du sie antippst. Hat der Gast den Tisch geteilt, gilt das nur für die Positionen dieser Bestellrunde.

Lief für den Tisch eine Kartenzahlung am Terminal, deren Ergebnis nie angekommen ist, erstellt Kassieren keinen Beleg, auch nicht bei gleichem Betrag: Die Karte kann belastet sein, belegt ist es nicht. Die Zeile zeigt „Kein Beleg erstellt – Terminalauftrag … ungeklärt“ mit Betrag, offenem Betrag, Terminal-Referenz und Uhrzeit. Prüfe das Terminal-Journal bzw. den Kassenschnitt am Terminal und kassiere den Tisch über Zurückholen in der Kasse.

Kam beim Kassieren keine Bestätigung der Signatur zurück (TSE gestört), bleibt die Zeile offen. Tippe dieselbe Auswahl später noch einmal, auch eine Kollegin oder ein Kollege kann das: Menoovo schließt genau diesen Vorgang ab. Eine andere Zahlart nimmt die Zeile erst danach an.

Weiter bleibt gesperrt, solange ein Tisch offen ist („Noch n Tische offen“). Andere Pflicht-Klärungen (etwa eine Zahlung mit unbestätigtem Status) stehen unter Noch zu klären mit ihrer vollständigen Karte. Läuft an einer Kasse noch eine Zahlung, steht das oben; der Abschluss wartet darauf.

Bildschirm Kartenterminals mit einer Zeile je Terminal und dem Stand des Kassenschnitts

Frage: Kassenschnitt an jedem Terminal. Je Terminal eine Zeile mit Name, Kartenumsatz und Stand („abgerechnet 22:31“, „angefordert“, „fehlgeschlagen: …“) und genau einer Aktion: Kassenschnitt anfordern oder Erneut anfordern. Am Terminal ist keine Bedienung erforderlich.

Ein Smartphone mit SoftPOS kann den Schnitt nur machen, während die Menoovo-App läuft. Seine Zeile heißt deshalb, solange er aussteht, „Wartet auf das Handy (läuft, sobald die Kasse-App dort offen und jemand angemeldet ist)“; eine Box zeigt „Ausstehend seit …“. Jede wartende Zeile zählt mit, seit wann der Schnitt angefordert ist („angefordert vor 3:05 min“), und der Kasten rechts sagt, was die Wartezeit beendet: Ein Handy mit offener App fragt alle 30 Sekunden selbst nach, sobald an der Kasse gerade niemand kassiert oder tippt. Liegt es gesperrt oder im Hintergrund, kurz entsperren und die App öffnen; zeigt die Kasse „Wer bist du?“, mit PIN anmelden. Ein Kartenterminal an der Box braucht meist ein bis drei Minuten.

Antwortet ein Terminal nicht, erscheint rechts die Entscheidung: Erneut anfordern, Warten oder Ohne Kassenschnitt weiter mit Pflichtgrund. Der Grund steht später auf dem Z-Bon. Liefert das Terminal doch noch, entfällt die Entscheidung von selbst.

Ist die Einstellung Kassenschnitt bei Geräten ohne Vorgänge überspringen aktiv (Standard seit 19.10.2026, siehe Steuerliche Einstellungen), steht ein Handy, das laut Menoovo-Kassenjournal seit seinem letzten erfolgreichen Schnitt keinen Kartenvorgang hatte, als „keine Kartenvorgänge seit dem letzten Schnitt laut Menoovo-Kassenjournal – übersprungen“ da. Weiter wartet nicht auf dieses Handy, ein Grund ist nicht nötig; der Z-Bon trägt den Vermerk „Kassenschnitt automatisch übersprungen … Terminal-/Acquirer-Stapel nicht geprüft“. Die Anforderung bleibt trotzdem offen und wird beim nächsten Öffnen der App erledigt. Übersprungen wird nicht, solange ein Kartenklärfall oder eine ungeklärte Kartenzahlung offen ist, eine Kartenzahlung noch läuft, eine Erstattung beim Zahlungsanbieter nicht abgeschlossen ist, seit dem letzten Schnitt eine Gutschrift oder Stornierung mit pay:Me lief oder der letzte Schnitt des Handys unbekannt ist. Dann steht unter der Entscheidung „Kein automatisches Überspringen“ mit dem Grund und dem Ort, an dem er sich klären lässt (etwa „unter Kartenzahlungen klären“). Zahlt ein übersprungenes Handy, während du den Abschluss bestätigst, prüft Menoovo beim Abschließen noch einmal und verlangt dann für dieses Handy die Entscheidung. Kartenterminals an der Box werden nie übersprungen. Der automatische Tagesabschluss in der Nacht überspringt nichts: offene Schnitte stehen auf seinem Z-Bon als „ausstehend“. Kartenzahlungen, die direkt in der pay:Me-App außerhalb der Kasse laufen, sieht Menoovo nicht; sie liegen in der Verantwortung des Betriebs.

Hat sich ein Gerät mit angefordertem Kassenschnitt seit über 48 Stunden nicht gemeldet (etwa ein ausgeschaltetes Handy), steht es als „nicht erreichbar seit …“ da. Die Entscheidung schlägt dann Ohne Kassenschnitt weiter vor, der Grund („… seit … nicht erreichbar“) ist schon eingetragen und kann geändert werden. Erneut anfordern und Warten bleiben möglich, etwa wenn das Handy nach einem Ruhetag nur ausgeschaltet war. Der Z-Bon-Stempel hält fest, wann sich jedes Gerät zuletzt gemeldet hat.

Bildschirm Kartentrinkgeld mit dem Betrag des Tages und dem Knopf Aus der Kasse entnehmen

Frage: Kartentrinkgeld heute. In Häusern mit dem gemeinsamen Trinkgeld-Topf (Einstellung Gemeinsamer Trinkgeld-Topf, in beiden Kassenmodellen Hauskasse und Kellnerschichten) heißt der Schritt Trinkgeld-Topf entnehmen: Kartentrinkgeld und erfasstes Bar-Trinkgeld des Tages, darunter ein Knopf Aus der Kasse entnehmen. Menoovo bucht dafür einen signierten Entnahme-Beleg (Trinkgeld an Arbeitnehmer) über den ganzen Topf. Einzelheiten, Nachtrag für frühere Tage und die Empfangsbestätigung: Gemeinsamer Trinkgeld-Topf.

In Häusern ohne Topf zeigt der Bildschirm dieselbe Zahl; die Auszahlung je Person liegt eingeklappt unter Je Person auszahlen.

Bildschirm Umschlag vorbereiten mit Bar-Umsatz, entnommenem Kartentrinkgeld und Umschlagbetrag (Variante bei ausgeschalteter vollständiger Zählung)

Der Bildschirm zeigt zuerst, wie sich der Umschlagbetrag zusammensetzt:

Zeile Bedeutung
Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld) bar kassierte Verkäufe, Zeile „Bar“ des Z-Bons
Trinkgeld bar nur wenn beim Kassieren eingetippt; liegt in der Kasse
Kartentrinkgeld entnommen bzw. Trinkgeld entnommen (Karte + bar erfasst) die Entnahme aus Bildschirm 3
Sonstige Bargeldbewegungen (Restbetrag) nur wenn nicht null: der Rest, damit die Summe aufgeht – Auslagen, Einlagen, Erstattungen, Pfand bar
In den Umschlag (= Kassenbetrag aus Verkauf) der Umschlagbetrag

Die Zeile Sonstige Bargeldbewegungen (Restbetrag) ist keine eigene Buchung, sondern der Unterschied zwischen dem Umschlag und den Zeilen darüber. Zwei Fälle nennt der Bildschirm direkt unter der Zeile:

  • „Enthält noch nicht entnommenes Trinkgeld aus dem Topf: −X €“ (ohne Topf: „Enthält noch nicht ausgezahltes Trinkgeld: −X €“): Bildschirm 3 ist noch nicht gebucht. Das offene Trinkgeld verlässt die Kasse vor dem Umschlag und steckt bis zur Entnahme im Restbetrag. Nach der Entnahme steht es in der Zeile „Trinkgeld entnommen“, und der Restbetrag wird entsprechend kleiner.
  • „Kein Wechselgeld-Sollbestand hinterlegt – das Wechselgeld der Hauskasse steckt mit im Restbetrag.“ mit dem Link Kassen öffnen: Für die Hauskasse ist kein Wechselgeld-Soll eingetragen. Dann zählt das ganze Wechselgeld zum Umschlag und erscheint als Plus im Restbetrag.

Standard: Tageskasse zählen. Gezählt wird nur die Tageskasse – die Hauskasse, die den Tag mit dem Wechselgeld beginnt und beendet (Reimanns Eck: 1.500,00 €). Der Tresor mit den Umschlägen der Vortage wird nicht gezählt und gehört nicht zum Tagesabschluss. Der Ablauf:

  1. Trinkgeld ins Glas: Bar-Trinkgeld des Tages, das Gäste dem Personal gegeben haben, kommt zuerst in das Trinkgeldglas. Es gehört nicht in die Tageskasse; wird es beim Kassieren im Feld Trinkgeld bar erfasst, nennt der Bildschirm es eigens.
  2. Tageskasse zählen: Die Zeile „Erwartet: Wechselgeld 1.500,00 € + Bar-Umsatz X € = Y €“ zeigt den erwarteten Bestand. Das Eingabefeld Gezählte Tageskasse ist leer und wird mit dem tatsächlich gezählten Betrag gefüllt; über Nach Scheinen und Münzen zählen lässt er sich mit Stückelung erfassen. Darunter stehen „In den Umschlag und in den Tresor: X € (gezählt minus Wechselgeld)“ und „Tageskasse gezählt: X €“. Der Knopf heißt Tageskasse gezählt: X € – bestätigen.
  3. Umschlag in den Tresor: Menoovo bucht den Betrag über dem Wechselgeld als Geldtransit auf den Tresor; das Wechselgeld bleibt in der Tageskasse. Danach heißt der Bildschirm Tageskasse gezählt und nennt den gebuchten Betrag und das Wechselgeld-Soll — auch nach einem Neuladen oder auf einem anderen Gerät (die Kasse liest die signierte Zählung). Auf dem Z-Bon steht in der Tabelle Kassenbestand für die Hauskasse „Tageskasse gezählt: X €; Y € in den Tresor; Soll danach Z €“ — nie der Restbestand nach dem Geldtransit als „Gezählt 0,00 €“.

Bleibt eine Abweichung, nennt der Bildschirm sie mit den üblichen Texten der Kassendifferenz („Kassenüberschuss X €; Herkunft ungeklärt“ bzw. „Kassenfehlbetrag X €“) und bucht sie. Ist die Differenz genau das Kartentrinkgeld, fragt der Bildschirm: „Liegt das Kartentrinkgeld noch in der Kasse? Entnimm es zuerst und zähle anschließend erneut.“

Ist offenes Trinkgeld noch nicht entnommen, sind Zählung und Umschlag gesperrt („Offenes Trinkgeld zuerst entnehmen (Schritt 3)“), und der Bildschirm verweist auf Bildschirm 3.

Wurde nach dem Laden des Bildschirms noch gebucht, nennt der Bildschirm die neuen Beträge („Neuer Umschlagbetrag: X € (vorher Y €)“); danach wird erneut bestätigt. Verlangt der Abschluss eine Gegenzeichnung der Leitung oder ist der Tresor nicht geöffnet, führt Kassendialog öffnen in den Abschlussdialog der Hauskasse mit Gegenzeichnung bzw. „Tresor öffnen“.

Variante Umschlag (nur auf Wunsch des Betriebs). Ist die Betriebseinstellung Vollständige Zählung beim Tagesabschluss (Standard) ausgeschaltet, heißt der Bildschirm Umschlag vorbereiten: Er nennt den Umschlagbetrag groß und die Anweisung „Zähle X € aus der Kasse in den Umschlag. Der Restbestand bleibt als Wechselgeld in der Kasse und bleibt ungeprüft.“ Der Knopf X € in den Umschlag gezählt – bestätigen bucht den Betrag auf den Tresor. Erfasst wird der Vorgang mit dem Wortlaut „Umschlag: X € gezählt und in Tresor übertragen; Wechselgeld-Soll: Y €; Restbestand ungeprüft, Kassendifferenz nicht ermittelt.“ Ein gezählter Kassenbestand und eine Kassendifferenz werden dabei nicht ausgewiesen. Beispiel Reimanns Eck, 06.10.: Bar-Umsatz 1.189,44 € − Kartentrinkgeld 249,58 € = 939,86 € in den Umschlag; Wechselgeld-Soll 1.500,00 €. Die Zählung bleibt über Stattdessen die Tageskasse zählen jederzeit möglich.

Im Modell Kellnerschichten gibt es den Umschlag nicht: Der Bildschirm nennt je Geldbörse den erwarteten Bestand, und jede Geldbörse wird mit Zählen vollständig gezählt; eine Differenz wird dabei gebucht. Eine Geldbörse behält ihr Geld; der Übergang in den Tresor bleibt die Abgabe am Schichtende.

Zeigt der Bildschirm Vorschau (alter Server), berechnet der Server den Umschlagbetrag noch nicht selbst. Dann ist nur die vollständige Zählung möglich.

Bildschirm Z-Bon mit den Abschnitten des gedruckten Z-Bons und der PIN-Eingabe

Frage: Z-Bon Nr. n · Geschäftstag. Links steht der Z-Bon so, wie er gedruckt wird: dieselben Abschnitte, dieselben Bezeichnungen und dieselbe Reihenfolge wie auf dem Papier, darunter Umsatz je Steuersatz, Zahlarten, Trinkgeld an das Personal, Kartenterminals, Storni und Kassenbestand. Weitere Abschnitte des Papiers stehen unter Ganzer Z-Bon. Rechts unterschreibt die ausführende Person mit ihrer persönlichen POS-PIN und tippt Tag abschließen. Gesperrt ist der Knopf, solange eine Kassenschnitt-Entscheidung, eine Pflicht-Klärung oder eine laufende Zahlung fehlt; der Grund steht darüber, Erneut prüfen lädt neu. Nach dem Abschluss sind keine Änderungen mehr möglich.

An einem Kassenbildschirm (Gerätekonto) unterschreibt immer die Person, die unter „Wer bist du?“ angemeldet ist, mit ihrer eigenen PIN. Ist niemand angemeldet, etwa weil die Leerlaufsperre gegriffen hat, sagt die PIN-Karte das und bietet Jetzt anmelden an; der Abschluss bleibt dabei unverändert stehen. Schlägt die Unterschrift fehl, nennt die Meldung den Grund: „Die PIN stimmt nicht.“ (das PIN-Feld ist wieder leer), „Am Bildschirm ist niemand angemeldet.“ (mit Jetzt anmelden), „Die PIN konnte gerade nicht geprüft werden.“ (mit Erneut versuchen) oder „Dieser Abschluss läuft schon unter einer anderen Person.“ (Seite neu laden und im Kassenbuch nachsehen).

Die PIN wird über dasselbe Zahlenfeld eingegeben wie bei „Wer bist du?“: Ziffern antippen, die Punkte zeigen, wie viele Stellen schon eingegeben sind; die Taste mit dem Pfeil löscht die letzte Ziffer, die Taste mit dem Kreuz leert die PIN. Es gibt kein Textfeld, also auch keine Bildschirmtastatur und nichts, was ein Passwort-Manager speichert oder vorausfüllt. Eine angeschlossene Tastatur funktioniert weiter: Zifferntasten, Rücktaste, Enter schließt ab (auch wenn gerade eine Zifferntaste angetippt war). Meldet sich mittendrin eine andere Person an, ist die angefangene PIN wieder leer. Wird ein Schlüssel an den Tastatur-Leser gehalten, während das Zahlenfeld offen ist, landet seine Kennung nie in der PIN: das Feld wird geleert und es wird nichts abgeschickt; danach die eigene PIN neu tippen. Schnelles Tippen auf der Tastatur gilt dabei nicht als Schlüssel: Auch wenn zwei, drei Ziffern sehr rasch hintereinander kommen, bleiben alle stehen. Ist ein anderes Fenster oder Menü offen, gehören die Tasten diesem.

Nach fünf falschen PINs derselben Person innerhalb von zehn Minuten ist die PIN-Prüfung für 60 Sekunden gesperrt: „Zu viele Fehlversuche, bitte in 60 s erneut versuchen.“ Die Sekunden zählen herunter, Tag abschließen bleibt so lange gesperrt. Jeder weitere Fehlversuch in den zehn Minuten sperrt wieder für 60 Sekunden; die richtige PIN setzt den Zähler zurück. Falsche PINs derselben Person an anderen Stellen (Anmeldung, Schicht, Trinkgeld) zählen mit; dann kann die Sperre auch fünf oder fünfzehn Minuten dauern (siehe Bediener-Anmeldung).

Gab es an dem Tag Belegabbrüche, steht unter dem Z-Bon eine Zeile wie „2 Belegabbrüche an diesem Geschäftstag: Belege 2026-10-09-000001, 2026-10-09-000002“. Ein Belegabbruch ist eine angefangene Fiskal-Buchung, die ohne Zahlung beendet wurde (0,00 €, kein Umsatz) – etwa ein verworfener Verkauf oder eine hängende Fiskal-Buchung, die der Abschluss beendet hat (siehe Hängende Fiskal-Buchung). Ein Tipp auf eine Belegnummer öffnet den Beleg im Belegarchiv; dort steht, was der Vorgang enthielt und warum er endete.

Der letzte Bildschirm nennt, was gemeinsam in den Umschlag gehört:

  • Bargeld X € (der Betrag, der nach Bildschirm 4 auf den Tresor gebucht wurde, mit dem Vermerk „Tageskasse gezählt: X €“ bzw. in der Umschlag-Variante „Umschlag: X € gezählt und in Tresor übertragen; Wechselgeld-Soll: Y €; Restbestand ungeprüft, Kassendifferenz nicht ermittelt.“),
  • Z-Bon Nr. n (drucken mit Auf Bondrucker drucken oder als PDF),
  • Entnahme-Beleg Kartentrinkgeld Nr. m (nur in Topf-Häusern).

Darunter: „Wechselgeld-Soll für den nächsten Geschäftstag: X €.“ Der Umschlag kommt in den Tresor.

Die Ansicht vom 06.10.2026 bleibt für eine Version erreichbar, wenn an die Adresse ?legacy=1 angehängt wird. Sie hat sechs Schritte in derselben Reihenfolge:

  1. Tische & Klärungen
  2. Kartenterminals
  3. Trinkgeld auszahlen
  4. Hauskasse zählen (im Modell Kellnerschichten: Bargeld zählen)
  5. Vorschau Z-Bon
  6. Abschluss

Jeder Schritt hat zwei Bereiche: oben Zahlen (alles, worauf die Entscheidung aufbaut, steht vor dem Knopf) und darunter Entscheidung. Der Knopf Weiter: … nennt immer den nächsten Schritt.

Über den Schritten stehen auf jedem Gerät vier Stand-Kacheln (auf dem Handy zwei nebeneinander, sie bleiben beim Scrollen oben):

  • Umsatz heute mit Geschäftstag und Z-Bon-Nummer.
  • Erwarteter Kassenbestand: so viel Bargeld muss laut Kasse in allen Bargeldbeständen liegen, dazu „n von m Beständen gezählt“.
  • Karte: Kartenumsatz ohne Trinkgeld und der Stand der Kassenschnitte („n Kassenschnitte ausstehend“ oder „n von m durch“).
  • Trinkgeld: offenes Trinkgeld, darunter „heute bar ausgezahlt“ (laut Kassenbuch) und „offen (alle Tage)“.

Darunter die Chip-Zeile der sechs Schritte. Jeder Chip trägt seinen Stand in Klartext („16 offen“, „4 Kassenschnitte ausstehend“, „0 von 2 Beständen gezählt“, „ohne Kassenschnitt (entschieden)“); der Chip Abschluss nennt, warum die Unterschrift noch gesperrt ist. Die Chips sind frei anwählbar; gesperrt ist nur die Unterschrift. Kacheln, Chips, Vorschau und PIN-Karte rechnen mit denselben Daten: eine Auszahlung im Schritt 3 oder eine Zählung im Schritt 4 ändert alle sofort. Die Brücke zwischen Bar-Umsatz und Bar-Umsatz + Trinkgeld bar steht offen in Schritt 4 und in der Vorschau (siehe unten).

Der Assistent benutzt für jede Sache genau ein Wort (Stand 07.10.2026):

Wort Bedeutung
Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld) bar kassierte Verkäufe, Zeile Bar des Z-Bons
Trinkgeld bar Trinkgeld, das bar gegeben und eingetippt wurde
Kartentrinkgeld Trinkgeld auf Karten- und Mobilzahlungen; es liegt nicht in der Kasse, sondern kommt mit der Kartenüberweisung
Erwarteter Kassenbestand so viel Bargeld muss laut Kasse im Bestand liegen (Wechselgeld + Bareinnahmen − Barausgaben)
Bargeld in der Kasse das, was du beim Zählen wirklich in der Hand hast
Differenz Bargeld in der Kasse minus erwarteter Kassenbestand; „Differenz +…“ = mehr, „Differenz −…“ = weniger
Wechselgeld bleibt für den nächsten Tag in der Kasse

Beim ersten Abschluss eines Hauses fielen zwei Zahlen auf, die nicht gleich waren, zum Beispiel 1.008,21 € und 1.015,36 €. Beide sind richtig und absichtlich verschieden:

  • Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld), hier 1.008,21 €: die Zeile Bar unter Zahlarten auf dem Z-Bon. Trinkgeld ist nie Umsatz, deshalb fehlt es hier.
  • Bar-Umsatz + Trinkgeld bar, hier 1.015,36 €: das Geld, das heute wirklich in die Kasse kam, also Bar-Umsatz plus bar erhaltenes Trinkgeld (hier 7,15 €), nach Bar-Erstattungen. Auf dem gedruckten Z-Bon gilt „Bar-Umsatz + Trinkgeld bar = Kassenbetrag aus Verkauf“, solange kein Trinkgeld ausgezahlt wurde. Nach der Entnahme des Kartentrinkgelds druckt der Z-Bon „Bar + Trinkgeld bar − Trinkgeld-Auszahlungen = Kassenbetrag aus Verkauf“ – und das ist der Betrag für den Umschlag. Wird das Trinkgeld nicht ausgezahlt, wandert es mit in den Tresor.

Der Assistent zeigt beide Zahlen mit der Brücke „Bar-Umsatz … + Trinkgeld bar … = …“ im Schritt Hauskasse zählen, in der Vorschau Z-Bon und auf der Karte Fertig. Der Erwartete Kassenbestand ist eine dritte Zahl: Wechselgeld + Bareinnahmen − Barausgaben (Erstattungen, Trinkgeld-Auszahlungen, Entnahmen, Tresor). Gegen ihn wird gezählt.

Zuerst wird aufgeräumt: offene Tische, Zahlungen ohne Ergebnis, ungewöhnliche Posten. Zu jedem Punkt bietet der Assistent die passende Aktion an. Offene Tische blockieren den Abschluss nicht. Sie werden als gesicherte offene Bestellungen in den nächsten Tag übernommen. Solange eine Pflicht-Klärung offen ist, bleibt Weiter: Kartenterminals gesperrt; die Zeile links daneben zählt mit.

Ist noch ein angefangener Vorgang ohne Abschluss offen — ein Korb an der Schnellkasse, der nie kassiert wurde, oder eine Tischrunde, die nie gesendet wurde —, steht oben der Hinweis „1 angefangener Vorgang ohne Abschluss“ mit einer Liste: je Zeile Tisch oder Theke, wer ihn begonnen hat, Uhrzeit, Positionen und Betrag. Es wurde dabei kein Geld gebucht; bezahlte Tische sind davon nicht betroffen. Ist der Tisch inzwischen abgeschlossen, sagt die Zeile das („Tisch um 20:01 abgeschlossen – hier endet nur der Rest-Entwurf, es fehlt kein Geld“); nur bei einem noch offenen Korb steht „Soll der Korb verkauft werden, jetzt senden oder kassieren“. Der Hinweis hält den Abschluss nicht an: der Abschluss beendet diese Vorgänge als Belegabbruch (0,00 €, sie stehen danach im Z-Bon). Seit dem 06.10.2026 wartet eine liegengebliebene Runde nicht bis zum Abschluss: beendet die Tischsitzung („Sitzung beenden“, „Tisch abschließen“, Bezahlung oder Hausbuchung des letzten offenen Postens, automatischer Wechsel zur nächsten Partei), wird eine angefangene und nie gesendete Runde sofort als Belegabbruch festgehalten — bezahlt ist bezahlt, was nicht boniert war, wird nicht zubereitet und steht nicht im Z-Bon-Umsatz. Wer gerade noch tippt, tippt die Runde auf den neu geöffneten Tisch nach. Damit das niemand übersieht, zeigt die Service-Ansicht des Tisches danach einmal den Hinweis „Beim Abschluss um 20:53 ist eine nicht gesendete Runde verfallen (3 Positionen, Beleg …)“ mit Beleg ansehen (Belegarchiv) und Verstanden; wer ihn wegtippt, wird gespeichert, spätestens zum Geschäftstagesende verschwindet er. Boniert ein Gerät, das den Tisch noch offen hatte, die Runde danach doch, verschwindet der Hinweis von selbst. (Menoovo kann auf Wunsch eine junge Runde bis 30 Minuten nach ihrem Beginn stehen lassen; das ist ein Schalter des Betreibers, standardmäßig aus.) „Nichts zu klären“ erscheint nur, wenn auch kein solcher Vorgang mehr offen ist.

Läuft für einen offenen Vorgang dagegen gerade noch eine Zahlung, steht oben in Rot „Ein offener Vorgang blockiert den Abschluss: seine Zahlung läuft noch.“ Darunter steht, welche Zahlung es ist: eine Barzahlung, eine Kartenzahlung am Terminal, ein reservierter Gutschein, ein unbestätigter Zahlungsstatus oder ein Bezahl-Dialog, der an einer Kasse noch offen ist (etwa „Bar kassieren“, Betrag noch nicht bestätigt). Schließ die Zahlung dort ab oder brich den Verkauf ab; der Hinweis prüft sich alle 15 Sekunden neu, mit Erneut prüfen sofort. Bestätigst du den Abschluss trotzdem, lehnt die Kasse ihn ab und nennt dieselbe Zahlart. Dabei wird nichts gebucht.

Schritt Kartenterminals mit Kartenumsatz je Gerät, Schnitt-Stand und der Entscheidung bei ausstehendem Kassenschnitt

Unter Zahlen steht je Gerät der Kartenumsatz laut Tagesbuch (Anzahl der Zahlungen, davon Trinkgeld, Erstattungen) und der Stand des Kassenschnitts beim Zahlungsanbieter. Die Lane-5000-Terminals drucken nichts; alles, was es zu wissen gibt, steht hier. Darunter die Gerätekarten mit Kassenschnitt jetzt anstoßen beziehungsweise Jetzt anfordern und der Kassenschnitt vom Vortag.

Meldet der Abgleich eine Abweichung zwischen dem Stapel des Terminals und den Belegen der Kasse, steht sie erklärt dabei:

  • Erstattung … in der Kasse gebucht, im Stapel des Terminals nicht enthalten: ein Storno mit Bar-Erstattung auf einem Kartenbeleg oder eine Erstattung nach dem Schnitt. Das Terminal hat den Betrag nie zurückgebucht; der Z-Bon zieht ihn trotzdem von der Zahlart ab.
  • Das Terminal hat … mehr abgerechnet, als die Kasse kennt: meist Trinkgeld, das am Gerät eingetippt wurde. Dafür gibt es unter Klärungen den Weg Zahlung erhalten inkl. Terminal-Trinkgeld.
  • Das Terminal hat … weniger abgerechnet, als die Kasse kennt: eine oder mehrere Zahlungen laut Kasse fehlen im Stapel (nach dem Schnitt kassiert oder am Gerät abgebrochen).
  • Abweichung … aus den Kassendaten nicht erklärbar: dann die Belege des Tages ansehen.

Für die Überweisung gilt der Stapel des Anbieters; die Kasse bleibt bei ihren Belegen. Eine Abweichung ändert den Z-Bon nicht.

Unter Entscheidung steht, was mit einem ausstehenden Kassenschnitt passiert. Ist ein Schnitt angefordert, aber vom Gerät noch nicht ausgeführt – heute oder in der vorigen abgeschlossenen Periode (so rechnet auch die Kasse beim Abschluss) –, bleibt Weiter gesperrt, bis du eine der drei Möglichkeiten wählst:

  • Warten: die Anzeige lädt alle zehn Sekunden nach; sobald das Gerät liefert, geht es weiter.
  • Erneut anfordern: schickt die Anforderung noch einmal an jedes offene Gerät.
  • Ohne Kassenschnitt abschließen: nur mit Grund (Pflichtfeld, drei bis 280 Zeichen, zum Beispiel „Box seit 21:44 nicht erreichbar, Schnitt morgen nachholen“). Der Z-Bon vermerkt dann „Abschluss ohne Kassenschnitt für <Geräte>: <Grund> (<Bediener>, <Zeit>)“ und je Gerät „ausstehend, angefordert …“; der Schnitt lässt sich morgen nachholen, das Geld kommt mit dem nächsten Stapel. Die Entscheidung steht danach im Chip, in der Vorschau und auf der PIN-Karte; mit Doch warten lässt sie sich zurücknehmen.

Die Entscheidung gehört zu genau den Geräten, die beim Entscheiden offen waren. Liefert ein Gerät danach doch, oder wird ein weiteres Gerät offen, gilt sie nicht mehr: Schritt 2 sagt „Die Geräte haben sich seit deiner Entscheidung geändert – bitte neu entscheiden“, und die Unterschrift ist bis dahin wieder gesperrt. Wer per Link direkt auf Vorschau oder Abschluss springt, solange ein Schnitt ohne Entscheidung offen ist, landet in Schritt 2 mit dem Hinweis „Erst hier entscheiden“. Lehnt die Kasse den Abschluss trotzdem ab (etwa weil sie ein Gerät mehr kennt), sagt der Schritt Abschluss, welche Geräte betroffen sind, und bietet Zum Schritt Kartenterminals an; gebucht ist dann nichts. Konnte die Kasse den Stand der Kassenschnitte beim Abschluss gar nicht lesen (Verbindung zum Zahlungsanbieter, Wechsel des Geschäftstags), sagt sie „Kassenschnitt-Status gerade nicht lesbar“ und bietet Ohne Kassenschnitt abschließen (Status nicht lesbar) – Grund angeben an. Du bleibst dabei im Schritt Abschluss: der Knopf führt in Schritt 2, dort trägst du den Grund ein und tippst Ohne Kassenschnitt abschließen (Status nicht lesbar), dann zurück zum Abschluss und erneut unterschreiben; der Abschluss geht mit dieser Entscheidung raus, und der Z-Bon vermerkt „Kassenschnitt-Status nicht lesbar“. Erneut versuchen steht direkt daneben, falls die Verbindung nur kurz weg war. Bis zur Entscheidung sagt die PIN-Karte „Kassenschnitt-Status nicht lesbar – …“.

Ist für heute noch kein Kassenschnitt angefordert, gibt es nichts zu entscheiden: Menoovo fordert ihn mit dem Abschluss an, du kannst ihn je Gerät auch jetzt schon anstoßen. Sind alle Geräte abgerechnet, sagt der Schritt das und Weiter ist frei. Der Abschluss selbst wartet nie auf ein Terminal (siehe Kassenschnitt der Kartenterminals).

Die Entscheidung in Schritt 2 bleibt nicht im Bildschirm: der Abschluss schickt sie mit (Art der Entscheidung, betroffene Geräte, Grund, Zeit, Person). Steht für heute oder den Vortag noch ein Kassenschnitt aus und es wurde keine Entscheidung getroffen oder „Warten“ gewählt, lehnt der Server den Abschluss ab und nennt die Geräte. „Ohne Kassenschnitt abschließen“ geht nur mit Grund (mindestens drei Zeichen). Die Entscheidung wird am Z-Bon gespeichert (nicht Teil der TSE-Signatur) und steht im PDF, in der E-Mail und auf dem Bondruck unter Kartenterminals. Kann Menoovo den Stand der Kassenschnitte beim Abschluss gerade nicht lesen (Kartenterminal-Modul nicht erreichbar), sperrt das den Abschluss nicht: wähle Ohne Kassenschnitt abschließen mit Grund, der Z-Bon trägt dann die Zeile „Kassenschnitt-Status beim Abschluss nicht lesbar: ‹Grund›“. Nur ein Abschluss ganz ohne Entscheidung wird in diesem Fall abgelehnt. Der automatische Abschluss in der Nacht fragt nicht nach einer Entscheidung — ein offener Kassenschnitt hält ihn nicht auf; sein Z-Bon zeigt den Stand des Schnitts und die Nachholung am Folgetag.

Schritt Trinkgeld auszahlen mit je Person Betrag, Aufteilung Karte/bar und dem Knopf Bar auszahlen

Kartentrinkgeld (Trinkgeld auf Karten- und Mobilzahlungen) landet beim Betrieb, nicht in der Hand der Bedienung. Hier zahlst du es bar aus der Kasse aus. Unter Zahlen steht Offen gesamt mit der Zahl der Personen und je Bediener:in der offene Betrag, die Zahl der Trinkgelder und die Aufteilung „davon Kartentrinkgeld … · Trinkgeld bar …“. Mitglieder einer Trinkgeld-Gemeinschaft sehen den Hinweis, dass der Teamanteil nur über die Gemeinschaft geht.

Unter Entscheidung hat jede Person einen Knopf: Bar aus Hauskasse auszahlen (Modell Hauskasse), Bar aus „…“ auszahlen, wenn genau ein offener Bestand mit genug Guthaben da ist, sonst Bar auszahlen … mit der Wahl des Bestands. Ein Tipp bucht die Auszahlung über denselben Weg wie unter Buchhaltung → Trinkgelder: ein TSE-signierter Kassenbeleg je Person (Vorgangsart Trinkgeld-Auszahlung), der erwartete Kassenbestand sinkt sofort um den Betrag, und die Kachel Erwarteter Kassenbestand zeigt es. Danach steht in der Zeile „Ausgezahlt HH:MM – signierter Kassenbeleg“. Die Liste kennt außerdem, was heute schon ausgezahlt wurde (Betrag, Anzahl, letzte Auszahlung je Person), damit eine zweite Auszahlung am selben Abend nicht aus Versehen passiert. Jede Auszahlung erscheint auf dem Z-Bon im Block Trinkgeld an das Personal mit Empfänger, Betrag, Bon-Nummer und Signaturzähler. Enthält der Betrag bar erhaltenes Trinkgeld, sagt die Zeile das; liegt es schon in der Hand der Person, nur den Rest über Buchhaltung → Trinkgelder regeln.

Die Zahl Offen gesamt (alle Tage) ist das gesamte noch nicht ausgezahlte Trinkgeld der Person, nicht nur das von heute; Heute bar ausgezahlt (laut Kassenbuch) kommt aus den Kassenbewegungen des Tages und stimmt auf jedem Gerät. Enthält ein Betrag bar erhaltenes Trinkgeld, fragt die Kasse vor der Auszahlung noch einmal nach.

Auszahlen darf, wer das Recht Trinkgeld auszahlen hat; sonst bleibt die Liste sichtbar und die Beträge bleiben offen. Offen lassen ist immer erlaubt: Weiter ist nie gesperrt, die Beträge bleiben unter Buchhaltung → Trinkgelder stehen und kommen morgen wieder. Ohne offene Trinkgelder sagt der Schritt „Keine offenen Trinkgelder – weiter“.

Stammt ein Teil des offenen Betrags aus früheren Geschäftstagen, steht das an der Person: „davon von früheren Tagen 22,10 € (seit 05.10.26, 19:30)“. So ist klar, ob das Trinkgeld von gestern oder von heute ist.

Ist unter Einstellungen → Service & Schichten → Gemeinsamer Trinkgeld-Topf eingeschaltet, geht bei euch das Trinkgeld in einen gemeinsamen Topf: das Kartentrinkgeld und das beim Kassieren erfasste Bar-Trinkgeld. Dann heißt der Schritt Trinkgeld-Topf entnehmen und zeigt nichts je Person, sondern die Beträge des Topfs und einen Knopf:

  • Kartentrinkgeld heute: alles Trinkgeld, das über Karte, mobil oder Gutschein beim Betrieb gelandet ist und noch nicht entnommen wurde, dazu die Zahl der Trinkgelder. Stammt ein Teil aus früheren Tagen, steht das dabei.
  • Bar-Trinkgeld heute (erfasst): das beim Kassieren mit Betrag eingegebene Bar-Trinkgeld. Es liegt in der Kasse und zählt zum erwarteten Kassenbestand, deshalb geht es mit derselben Entnahme raus; Entnahme gesamt nennt dann die Summe. Ohne erfasstes Bar-Trinkgeld entfällt die Zeile.
  • Aus der Kasse entnehmen (Modell Hauskasse; sonst Aus „…“ entnehmen oder die Wahl des Bestands) bucht genau einen TSE-signierten Minus-Kassenbeleg (Vorgangsart Trinkgeld-Auszahlung, Empfänger „Trinkgeld-Gemeinschaft“) über den ganzen Betrag. Der erwartete Kassenbestand sinkt sofort darum; auf dem Z-Bon steht im Block Trinkgeld an das Personal eine Zeile „Trinkgeld-Gemeinschaft“ mit Betrag, Bon-Nummer und Signaturzähler. Danach: „Entnommen HH:MM – signierter Kassenbeleg“.

Vor dem Buchen bestätigt die empfangende Person – in der Regel die Schichtleitung – den Erhalt: „X € für die Trinkgeld-Gemeinschaft bar erhalten“. Bestätigt wird mit der angemeldeten Person; nimmt eine andere Person das Geld entgegen, meldet sie sich zuvor oben rechts mit ihrer PIN an. Im Kassenbuch steht die Entnahme als „Kartentrinkgeld [Zeitraum], X € bar an Trinkgeld-Gemeinschaft ausgezahlt, Beleg [Nr]“. Die Aufteilung innerhalb der Trinkgeld-Gemeinschaft erfolgt außerhalb der Kasse. Der signierte Entnahme-Beleg kommt in den Tagesumschlag.

Ein zweiter Tipp auf den Knopf bucht nichts doppelt: Ist nichts mehr offen, sagt der Schritt „Kein Trinkgeld offen“ und nennt die Entnahme des Tages (Betrag, Uhrzeit) – auch wenn sie ein anderes Gerät gebucht hat. Kommt nach der Entnahme noch Trinkgeld herein, erscheint der Knopf für diesen Rest erneut. Wer das Recht Trinkgeld auszahlen nicht hat, sieht die Zahl, aber keinen Knopf. Offen lassen ist erlaubt: Der Betrag kommt morgen wieder, und der Z-Bon sagt dann, dass die Entnahme Trinkgeld früherer Tage enthält.

Das Trinkgeld je Beleg und je Bediener:in bleibt im Hintergrund gespeichert (DSFinV-K, Trinkgeld an das Personal); nur die Anzeige und die Auszahlung je Person entfallen. Beim Zählen der Hauskasse (Schritt 4) gibt es in diesem Modell keine Trinkgeldzeilen mehr; ist noch Trinkgeld offen, sagt der Dialog, dass zuerst die Entnahme in Schritt 3 Trinkgeld-Topf entnehmen zu buchen ist. Läuft im Haus zusätzlich eine Trinkgeld-Gemeinschaft mit Verteilregel, geht die Auszahlung über die Gemeinschaft, und die Entnahme wird abgelehnt.

Wurde Kartentrinkgeld abends aus der Kasse genommen, ohne es zu buchen, und der Tag ist schon abgeschlossen, wird die Entnahme am nächsten Tag nachgebucht – der abgeschlossene Z-Bon bleibt unverändert, der Beleg landet im Z-Bon des Buchungstags mit dem Vermerk auf den betroffenen Tag (Nachtrag mit Begründung, wie bei jeder nachträglichen Kassenbewegung). Über die Schnittstelle tragen beide Buchungen, die je Person und die Entnahme des Topfs, dafür die Felder affected_business_date und late_recording_reason; ohne Begründung wird der Nachtrag abgelehnt.

Standard: die ganze Kasse zählen. Die Kasse nennt die Zahlen in dieser Reihenfolge: Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld), − Kartentrinkgeld entnommen (nur wenn Schritt 3 die Entnahme gebucht hat; bei erfasstem Bar-Trinkgeld „Trinkgeld entnommen (Karte + bar erfasst)“), = In den Umschlag und darunter Wechselgeld bleibt in der Kasse: 1.500,00 €. Bewegt sich außerhalb davon noch Bargeld (Auslagen, Einlagen, Pfand bar, Forderungen bar beglichen), steht eine Zeile Sonstige Bargeldbewegungen (Restbetrag), damit die Summe aufgeht. Darunter nennt die Kasse noch nicht entnommenes Trinkgeld aus dem Topf und ein fehlendes Wechselgeld-Soll der Hauskasse, wenn der Restbetrag sie enthält (siehe Bildschirm 4). Dann zählt die Bedienung die Tageskasse — die Lade der Hauskasse, nicht den Tresor; der Tresor mit den Tagesumschlägen wird nie gezählt und bekommt nie eine Zählzeile (das Eingabefeld bleibt leer; der erwartete Bestand darf dabei angezeigt werden, Abschreiben ist keine Zählung) und bestätigt „Tageskasse gezählt: X €“ — dieser Satz steht danach in der Zählzeile des Kassenbuchs und im Zählprotokoll. Stimmt der Betrag mit dem erwarteten Bestand überein, bucht die Kasse den Geldtransit des Umschlags in den Tresor und schließt die Hauskasse. Liegt mehr in der Kasse, bucht sie die Differenz als „Kassenüberschuss X €; Herkunft ungeklärt“ (Steuerberater-Auskunft 07.10.2026: ein gezählter Mehrbetrag ist nie automatisch Trinkgeld; nicht erfasstes Bar-Trinkgeld gehört gar nicht erst in die Kasse, sondern ins Trinkgeldglas); liegt weniger darin, wie bisher als Fehlbetrag mit Grund.

Umschlag-Abschluss ohne Vollzählung (Einstellung, nur auf Wunsch). Unter Einstellungen → Kassensystem → Bargeld-Toleranzen → Vollständige Zählung beim Tagesabschluss (Standard) (Standard an) kann der Betrieb die Vollzählung abschalten. Dann zählt die Bedienung nur den Umschlagbetrag aus der Kasse ab und bestätigt mit Umschlag gezählt; die Kasse bucht den Geldtransit Hauskasse → Tresor über genau diesen Betrag und schließt die Hauskasse; der Restbestand wird nicht geprüft. Die Zählzeile im Kassenbuch, im Zählprotokoll und auf dem Z-Bon lautet dann wörtlich (Steuerberater-Auskunft 07.10.2026): „Umschlag: 939,86 € gezählt und in Tresor übertragen; Wechselgeld-Soll: 1.500,00 €; Restbestand ungeprüft, Kassendifferenz nicht ermittelt.“ Die Kasse behauptet dabei nirgends einen vollständigen Istbestand oder eine Differenz von 0 — „Umschlagzählung ja; fingierte Vollzählung nein“. Dieses Merkmal schreibt die Kasse selbst in die Zählung; eine Notiz mit diesem Wortlaut lehnt sie ab. Mit eingeschalteter Vollzählung (Standard) lehnt die Kasse den Umschlag-Abschluss ab (COUNT_REQUIRED). Liegt noch offenes Trinkgeld in der Kasse (Schritt 3 nicht gebucht), lehnt sie ebenfalls ab (TIPS_PENDING): erst das Trinkgeld entnehmen, dann den Umschlag zählen. Umschlag gezählt gibt es nur für die Hauskasse: Im Modell Kellnerschichten behält jede Geldbörse ihr Geld bis zur Übergabe und wird am Schichtende gezählt; dort gibt es diesen Knopf nicht.

Empfehlung des Steuerberaters: täglich vollständig zählen (der Standard) und das Bar-Trinkgeld des Personals getrennt von der Kasse aufbewahren (Trinkgeldglas), damit fremdes Geld vom betrieblichen Wechselgeld unterscheidbar bleibt.

Schritt Bargeld zählen mit Bar-Umsatz, erwartetem Kassenbestand je Geldbörse und den Knöpfen Zählen & schließen

Unter Zahlen stehen der Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld), **Bar-Umsatz

  • Trinkgeld bar** mit der Brücke über das bar erhaltene Trinkgeld (siehe Zwei Bargeld-Zahlen) und der Erwartete Kassenbestand je Bestand – schon um die eben ausgezahlten Trinkgelder gemindert – mit „Gezählt HH:MM“ oder „Noch nicht gezählt“. Der Tresor wird nicht täglich gezählt und steht nicht in der Liste.

Unter Entscheidung gibt es im Modell Hauskasse die Karte Hauskasse – noch nicht gezählt mit Bargeld in der Kasse zählen (Dialog unten), im Modell Kellnerschichten je offener Geldbörse und Schublade Zählen & schließen. Der Dialog … zählen & schließen zeigt oben den Erwarteten Kassenbestand, dann Tatsächlich gezählt (als Summe oder Nach Scheinen und Münzen) und im zweiten Schritt Gezählt und Differenz. Liegt die Differenz außerhalb der Toleranz, fragt er „Wie soll die Differenz gebucht werden?“ mit Differenz buchen (mehr gezählt als erwartet) beziehungsweise Differenz buchen (weniger gezählt als erwartet); gibt es eine Reserve, zusätzlich Differenz in die Reserve buchen oder Differenz aus der Reserve decken. Später zählen ist erlaubt: der Abschluss wartet nicht, die Kassenabstimmung bleibt dann offen und steht morgen wieder hier.

Im Bargeld-Modell Hauskasse öffnet Bargeld in der Kasse zählen im Schritt Hauskasse zählen den Dialog Tagesende: Bargeld zählen. Derselbe Dialog öffnet sich unter Buchhaltung → Bargeld mit Bargeld in der Kasse zählen, auf der Karte Hauskasse oder auf der Karte der Hauskassen-Schublade, und im Reiter Klärungen über Jetzt zählen. Nach dem Buchen steht in der Kachel und in der Vorschau „gezählt HH:MM“. Das Geld aller Börsen und der Schublade kommt zusammen in die Kasse, der Dialog führt von oben nach unten:

  1. Erwarteter Kassenbestand: …: was jetzt in der Hauskasse liegen muss, dazu das Kartentrinkgeld. Daneben steht, ob es bar aus der Kasse ausgezahlt wird oder offen bleibt.
  2. Bargeld in der Kasse (gezählt): was jetzt in der Kasse liegt, als Summe oder über Nach Scheinen und Münzen zählen. Wurde das Kartentrinkgeld schon im geführten Abschluss (Schritt 3) herausgenommen, zählt es nicht mit. Zahlt der Dialog es selbst aus (Zeile „Kartentrinkgeld … – wird bar aus der Kasse ausgezahlt“, etwa beim Öffnen unter Buchhaltung → Bargeld in einem Haus ohne Trinkgeld-Gemeinschaft), liegt es beim Zählen noch in der Kasse und wird mitgezählt. Trinkgeld bar bleibt in der Kasse und zählt immer mit.
  3. Trinkgeld auszahlen: je Person eine Zeile mit dem Trinkgeld, das jetzt bar aus der Kasse geht. Der Betrag folgt aus Trinkgeld beim Schichtende (Keins, Nur bar, Alles) und ist nicht änderbar. Wer abgewählt wird, dessen Trinkgeld bleibt offen. Mitglieder einer Trinkgeld-Gemeinschaft bekommen hier nur ihren persönlichen Anteil. Ohne das Recht für Trinkgeldauszahlungen bleibt alles Trinkgeld offen.
  4. Wechselgeld bleibt: der Betrag, der für morgen in der Hauskasse bleibt, vorbelegt mit dem Wechselgeld der Schublade.

Unten fasst der Dialog zusammen, was mit dem Bargeld zu tun ist: Trinkgeld in die Hand, Wechselgeld in der Hauskasse lassen (Geldbörsen auffüllen), In den Tresor „…“ und die Differenz (Bargeld in der Kasse minus erwarteter Kassenbestand). Ist der Tresor zu, öffnet Tresor öffnen ihn direkt im Dialog; mit Alles bleibt in der Hauskasse geht nichts in den Tresor. Eine Differenz innerhalb der Toleranz lässt sich mit Im Rahmen der Toleranz verbuchen annehmen, sonst heißt der Knopf Differenz −… buchen (weniger gezählt als erwartet) beziehungsweise Differenz +… buchen (mehr gezählt als erwartet), ohne Differenz Zählung buchen. Eine Gegenzeichnung gilt wie beim Schichtbericht.

Mit dem Buchen bucht die Kasse alles in einem Zug, jeder Schritt signiert: die Trinkgeld-Auszahlung je Person, den Gang in den Tresor und die Differenz. Kommt währenddessen noch eine Barzahlung dazu, meldet der Dialog den neuen erwarteten Kassenbestand. Dann das Bargeld prüfen und erneut buchen, oder Gezählt stimmt tippen, wenn der gezählte Betrag bleibt. Liegt mehr in der Kasse als erwartet, geht in den Tresor höchstens der erwartete Kassenbestand abzüglich der ausgezahlten Trinkgelder. Bliebe danach mehr als das Wechselgeld übrig, bleibt dieser Rest zusätzlich in der Hauskasse. Die Differenz wird in jedem Fall bei der Hauskasse als Differenz (+) gebucht. Jede Differenz ist ein eigener Kassenbeleg ohne Umsatz (Vorgangsart DifferenzSollIst); ihr Betrag steht im nicht steuerbaren Feld der Signatur, ein Fehlbetrag von 1,00 € etwa als Beleg^0.00_0.00_0.00_0.00_-1.00^-1.00:Bar. Zählen darf, wer den Tagesabschluss durchführen darf; Trinkgeldzeilen verlangen zusätzlich das Recht für Trinkgeldauszahlungen.

Der automatische Abschluss zählt nie. Er lässt die Hauskasse offen, zahlt kein Trinkgeld aus und bucht keine Differenz. Die Klärung wandert in den nächsten Tag, und die nächste Zählung umfasst dann alle Tage seit der letzten. Umfasst eine Zählung mehr als einen Geschäftstag, zeigt der Dialog oben Diese Zählung umfasst N Geschäftstage und fragt nach dem Grund (zum Beispiel „Ruhetag, niemand zum Zählen da“). Ohne Grund lässt sich die Zählung nicht buchen. Das ist als Ausnahme gedacht, bitte jeden Abend zählen.

Nach dem Buchen lädt Zählprotokoll (PDF) das Protokoll dieser Zählung; das letzte Protokoll gibt es jederzeit auf der Karte Hauskasse unter Letztes Zählprotokoll (PDF). Es nennt die Kasse (Kassen-ID), den gezählten Zeitraum von bis (bei mehreren Tagen mit „umfasst N Tage — Grund: …“), erwarteten Kassenbestand, Gezählt, Trinkgeld je Person, Wechselgeld, Tresor, Differenz, wer gezählt und wer gegengezeichnet hat, und die Belegnummern der Zähldifferenz, jeder Trinkgeld-Auszahlung und des Gangs in den Tresor. Es ist kein Kassenbeleg.

Wer vor der Zählung nach Hause geht, gibt seine Geldbörse ab oder leert sie ganz in die Hauskasse. Eine Börse mit Bargeld bleibt nicht über Nacht bei einer Servicekraft, sonst fehlt das Geld beim Zählen. Die Kasse erzwingt das nicht; es ist eine Hausregel und steht so in der Verfahrensdokumentation.

Die Vorschau des Z-Bons mit Umsatz, Trinkgeld und Zahlarten

So wird der Z-Bon aussehen: Umsatz, Trinkgeld, Bar-Umsatz und Kartenzahlungen, dazu der Umsatz nach Steuersatz, die Zahlarten, der Stand der Kartenterminals mit der Entscheidung aus Schritt 2, der Erwartete Kassenbestand je Bestand mit „gezählt“ oder „noch nicht gezählt“ und das Trinkgeld („heute bar ausgezahlt“ / „noch offen“). Steht etwas noch aus, führt Zum Schritt dorthin zurück. Diese Zahlen vor dem Abschluss prüfen, denn danach lassen sie sich nicht mehr ändern. Die vier großen Zahlen kommen aus derselben Rechnung wie der Z-Bon und die Karte Fertig nach dem Abschluss:

  • Umsatz heute: der Umsatz der Steuersätze 7 % und 19 % nach den Pfand-Rückgaben. Gutschein-Einlösungen und Forderungen sind enthalten, ein Gutscheinverkauf nicht (er steht bei 0 %). Gab es Pfand-Rückgaben, steht darunter „vor Pfand-Rückgabe …“.
  • Trinkgeld: das Trinkgeld an das Personal und an den Betrieb zusammen, darunter getrennt als „Personal … · Betrieb …“.
  • Bar-Umsatz (ohne Trinkgeld): das Bargeld, das eingegangen ist, ohne Trinkgeld und nach Erstattungen und bar ausgezahltem Pfand. Bar beglichene Forderungen zählen mit, denn das Geld liegt in der Kasse; sie stehen als „inkl. bar beglichener Forderungen …“ darunter und als eigene Zeile Forderungen beglichen (bar) im Block Zahlarten. Darunter die Brücke „Bar-Umsatz … + Trinkgeld bar … = …“. Auf dem gedruckten Z-Bon ist das der Kassenbetrag aus Verkauf, solange kein Trinkgeld ausgezahlt wurde; nach der Entnahme des Kartentrinkgelds zieht der Z-Bon die Trinkgeld-Auszahlungen ab, und der Kassenbetrag aus Verkauf ist der Betrag für den Umschlag (siehe Zwei Bargeld-Zahlen).
  • Karte (+ Mobile): Kartenzahlungen und Wallets ohne Trinkgeld.

Der Block Zahlarten listet die aktivierten Zahlarten des Betriebs mit ihren Tagessummen, zum Beispiel Bar und Lieferplattform (vorbezahlt) (siehe Zahlungen einrichten).

Darunter steht, falls vorhanden, der Block Ohne Zahlungseingang: Forderungen aus Zahlung auf Rechnung und Kundenkonto sowie Gutschein-Einlösungen. Diese Beträge stehen neben den Zahlarten, nicht darin, denn es ist kein Geld eingegangen. Die offenen Forderungen selbst stehen unter Offene Posten & Debitoren.

Der Umsatz eines Forderungs-Belegs steht trotzdem im Umsatz nach Steuersatz, beim Steuersatz seiner Positionen. Weil dafür kein Geld eingegangen ist, steht derselbe Betrag mit Minus in einer eigenen Zeile Forderungsentstehung/-auflösung. Die Summe aller Zeilen bleibt so das eingenommene Geld, und die Zahlen passen zum DSFinV-K-Export und zum DATEV-Stapel. Beispiel: ein Getränk für 1,00 € zu 7 % auf Rechnung erhöht die Zeile 7 % um 1,00 €, die Zeile Forderungsentstehung/-auflösung zeigt −1,00 €. Die Zeile 0 % zeigt nur noch echten Umsatz zu 0 %. Auf dem Z-Bon (PDF, Papier und E-Mail) steht dieselbe Zeile. Tagesabschlüsse vor dem 04.10.2026 zeigen den Forderungs-Umsatz nicht in dieser Tabelle; sie bleiben unverändert.

Gibt es an einem Tag eine solche Forderung, endet die Tabelle auf dem Z-Bon (PDF, Papier und E-Mail) und in der Übersicht der Tagesabschlüsse nicht mit einer Summe, sondern mit einer Überleitung vom Umsatz zum Geldeingang, die immer aufgeht:

  • Umsatz gesamt: der Umsatz der Steuersätze (ohne die Zeile Forderungsentstehung/-auflösung und ohne Pfand-Rückgaben).
  • davon auf Rechnung (Forderung): der Betrag, für den noch kein Geld eingegangen ist.
  • davon mit Gutschein bezahlt: nur wenn am selben Tag Gutscheine eingelöst wurden (der Satz „Eingelöste Gutscheine“ unter der Tabelle entfällt dann).
  • abzgl. Pfand-Rückgabe: nur wenn Pfand bar zurückgezahlt wurde.
  • zzgl. Agentur (durchlaufende Posten): nur bei Agenturgeschäften; das Geld kam über die Zahlarten herein, ist aber kein eigener Umsatz.
  • Geldeingang: das Geld, das die Zahlarten eingenommen haben, also die „Summe Zahlungseingang“ im Block Zahlarten.

Beispiel: 7 % 4.764,80 € und 19 % 2.563,60 € ergeben Umsatz gesamt 7.328,40 €, davon auf Rechnung 4.029,60 €, Geldeingang 3.298,80 €. Ein Tag mit Gutschein und Pfand: Umsatz gesamt 195,72 €, davon auf Rechnung 12,40 €, davon mit Gutschein bezahlt 20,00 €, abzgl. Pfand-Rückgabe −0,50 €, Geldeingang 162,82 €. Ohne Forderung bleibt es bei der einen Zeile. Das ist nur die Anzeige: die signierten Abschlussdaten und der DSFinV-K-Export ändern sich nicht.

Pfand-Rückgaben sind eigene Belege ohne Zahlung (siehe Pfand). Sie stehen im Umsatz nach Steuersatz als eigene Zeile mit Minus je Satz, zum Beispiel Pfand-Rückgabe 19 % −1,75 €, und die Summe der Tabelle ist um sie kleiner. Bar ausgezahltes Pfand ist in Bar schon abgezogen, und der Kassenbetrag aus Verkauf im Z-Bon zieht es ebenfalls ab. So passen Übersicht, Z-Bon (PDF, Papier und E-Mail), DSFinV-K-Export und DATEV-Stapel zusammen. Tagesabschlüsse vor dem 04.10.2026 zeigen die Pfand-Zeilen nicht; sie bleiben unverändert.

Bar ausgezahltes Pfand steht im Z-Bon als eine Zahl: Pfand-Rückgabe bar gesamt, unter den Bargeldbewegungen und in der Zeile unter den Zahlarten gleich. Sie hat zwei Teile, die beide genannt sind: eigene Pfand-Belege (vom Bar-Betrag abgezogen, wie im DSFinV-K-Export) und auf Verkaufsbelegen verrechnet (ein Beleg mit negativer Summe, der „Auszahlen Bar“ schon als negative Bar-Zahlung trägt).

Kartenzahlungen ohne eigene Zahlart (zum Beispiel online mit Karte bezahlte Bestellungen) teilt die Übersicht nach Kartenmarke: Visa, Mastercard, Eurocard und American Express unter Kreditkarte, girocard und Maestro unter EC-Karte, wie im DSFinV-K-Export. Eine Kartenerstattung steht bei der Zahlart der ursprünglichen Zahlung. Hat das Terminal keine Kartenmarke gemeldet, oder wurde die Kartenzahlung nachträglich ohne Terminal erfasst, steht der Betrag unter Unbar (Karte, Typ unbekannt): Ob es eine EC- oder eine Kreditkarte war, ist dann nicht bekannt, und der DSFinV-K-Export führt denselben Betrag als „Unbar“. In der großen Kachel Karte ist er mitgezählt. Tagesabschlüsse vor dem 04.10.2026 zeigten solche Beträge unter EC-Karte und bleiben so.

Die Abschluss-Übersicht mit dem Zahlarten-Block und dem Block Ohne Zahlungseingang mit drei Forderungs-Belegen

Online bezahlte Vorbestellungen zur Abholung tauchen an zwei Tagen auf. Am Zahltag steht die Kartensumme bei den Zahlarten, der Betrag zählt aber als offene Anzahlung, nicht als Umsatz. Am Abholtag steht der Umsatz je Steuersatz, dagegen die Verrechnung der Anzahlung, ohne neue Zahlung. Im DSFinV-K-Export sind das die Vorgangsarten Anzahlungseinstellung (Zahltag) und Umsatz mit Anzahlungsauflösung (Abholtag), Zahlart Keine. Fallen Zahlung und Abholung auf denselben Tag, stehen beide Belege im selben Z-Bon. Offene Anzahlungen halten den Abschluss nicht auf: die Übersicht zeigt dann die Zeile Offene Vorbestellungs-Anzahlungen mit Anzahl, Summe und der ältesten Anzahlung, rein zur Information.

Konnte die TSE beim Zahlungsauftrag den Beginn eines Vorgangs nicht sichern (zum Beispiel kurz nicht erreichbar), zählt der Abschluss diese Belege: die Übersicht zeigt dann die Zeile „N Belege ohne gesicherten Vorgangsbeginn“. Dieselbe Zahl steht auf dem Z-Bon (PDF und Mail) und beim geschlossenen Tag unter Verlauf. Jeder dieser Belege trägt trotzdem seine eigene Signatur oder, bei einem TSE-Ausfall, die Fehlermarkierung. Die Zeile ist eine Information für die Prüfung, sie hält den Abschluss nicht auf. Z-Bons vor dem 04.10.2026 haben die Zeile nicht.

Belege, die während eines TSE-Ausfalls ganz ohne Signatur ausgegeben wurden, listet der geschlossene Tag unter Verlauf im Block Belege ohne TSE-Signatur (TSE-Ausfall): Belegnummer, Betrag und Ausfallgrund, genau wie im Z-Bon-PDF. Diese Belege sind in allen Summen des Tages und im DSFinV-K-Export enthalten (Feld TSE_TA_FEHLER).

Der Bestätigungs-Schritt mit Namens- und PIN-Feld

Die PIN wird auch hier über das Zahlenfeld eingegeben (wie in Schritt 5 beschrieben, mit derselben Sperre nach fünf Fehlversuchen). Über dem Zahlenfeld steht, was die PIN unterschreibt: Geschäftstag und Z-Bon-Nummer, Umsatz, Bar-Umsatz und Karte, Trinkgeld (mit „heute bar ausgezahlt“), erwarteter Kassenbestand, Geräte ohne Kassenschnitt mit Grund, noch offenes Trinkgeld, ein noch nicht gezählter Bargeldbestand und offene Tische, die in den nächsten Tag übernommen werden. Der Knopf Tagesabschluss durchführen bleibt gesperrt, solange eine Vorbedingung fehlt; der Grund steht darüber: „Kassenschnitt-Entscheidung fehlt (Schritt Kartenterminals)“, „Pflicht-Klärungen offen“ oder „Eine Zahlung läuft noch an einer Kasse“ (dann prüft die Seite alle 15 Sekunden neu, Erneut prüfen sofort). Ist kein Geschäftstag offen (der letzte Abschluss ist durch, noch kein Verkauf), zeigt die Seite statt der Schritte „Kein offener Geschäftstag“ mit dem Weg zu den Tagesabschlüssen; eine PIN gibt es dann nicht. Technik wie der Idempotenz-Schlüssel steht unter Details für den Support. Mit der persönlichen POS-PIN unterschreibt die ausführende Person, dass die Vorschau aus Schritt 5 korrekt ist. Die Aktion wird im Audit-Log mit Zeitstempel und Person protokolliert. Die PIN selbst wird nicht gespeichert.

Die POS-PIN setzt jede Person einmalig selbst. Sie gehört zum eigenen Mitarbeiterprofil, nicht zum Restaurant.

Erfolgsmeldung: Z-Bon erzeugt, in der TSE signiert

Der Z-Bon ist erzeugt, in der TSE signiert und unveränderlich. Der DSFinV-K-Prüferexport wird im Anschluss automatisch aufbereitet.

Die Karte nennt jede Zahl mit ihrem Namen. Umsatz ist die Summe der Steuersätze 7 % und 19 % (allgemein: aller Sätze außer 0 %). Gab es Pfand-Rückgaben, folgt Umsatz nach Pfand-Rückgabe. Der 0-%-Satz ist kein Umsatz: Darin stehen verkaufte Gutscheine, Erstattungs-Gutscheine aus einem Storno mit Erstattungsart Gutschein und der Gegenposten der Forderungs-Belege (deren Umsatz steht schon bei 7 % und 19 %). Ein solcher Storno-Beleg nimmt den Umsatz bei 7 % oder 19 % zurück und stellt den neuen Gutschein bei 0 % dagegen; Geld fließt dabei nicht, deshalb ändert er auch die Zahlart Bar nicht. Ist er nicht null, zeigt die Karte Nicht steuerbar (Gutscheinverkauf, Forderungs-Gegenposten) und Summe der Z-Bon-Tabelle, also die Zeile „Summe“ der Tabelle „Umsatz je Steuersatz“ auf dem Z-Bon. Beispiel: 19 % 72,80 € und 7 % 59,03 € ergeben Umsatz 131,83 €; mit 2,50 € Pfand-Rückgabe 129,33 €; ein verkaufter Gutschein über 20,00 € und eine Forderung über 16,00 € ergeben im 0-%-Satz 4,00 €; die Summe der Tabelle ist 133,33 €. Umsatz heute im Schritt Übersicht ist derselbe Umsatz.

Der Knopf Z-Bon als PDF lädt den Tagesabschluss sofort als PDF herunter, siehe Den Z-Bon als PDF herunterladen.

Schlägt die Übertragung an fiskaly fehl, zeigt der Eintrag im Reiter Verlauf den Status DSFinV-K Export fehlgeschlagen. Menoovo versucht die Übertragung stündlich von selbst noch einmal. Wer nicht warten will, tippt auf Erneut an fiskaly senden. Der Z-Bon und seine TSE-Signatur bleiben dabei unverändert.

Exportstatus eines fehlgeschlagenen Abschlusses mit dem Knopf „Erneut an fiskaly senden“

Eine gescheiterte Übertragung meldet Menoovo an sich selbst, das Restaurant bekommt dazu keine Meldung. Ist dagegen die Integration DSFinV-K Export für das Haus ausgeschaltet, bekommen Inhaber und Admins die Meldung „DSFinV-K Export ausgeschaltet (Z …)“ aufs Handy: „Der Tagesabschluss ist TSE-signiert, aber die Integration „DSFinV-K Export“ ist für dieses Haus ausgeschaltet. Schalte sie unter Integrationen wieder ein. Der Export wird danach automatisch nachgeholt.“ Ein Tipp öffnet die Integration.

Lehnt die Aufbereitung den Abschluss ab, steht der Eintrag auf DSFinV-K Export braucht Prüfung. Diese Übertragung wiederholt Menoovo nicht von selbst, Menoovo ist aber informiert und kümmert sich. Wer die Berechtigung Kassen-Berichte einsehen hat, findet im Posteingang einmal den Eintrag „DSFinV-K Export wartet auf Menoovo (Z …)“, ohne dass das Handy klingelt. Zu tun ist nichts.

Mit dem Tagesabschluss fordert Menoovo bei jedem Kartenterminal den Kassenschnitt an. Der Kassenschnitt schließt den Stapel der Kartenzahlungen beim Zahlungsanbieter ab. Erst danach überweist der Anbieter das Geld.

Der Abschluss wartet dabei nie auf ein Gerät. Der Z-Bon wird signiert, der Tag ist zu, und die Geräte melden ihr Ergebnis nach.

Im Schritt Kartenterminals des geführten Abschlusses steht der Kartenumsatz je Gerät mit dem Stand des Kassenschnitts, dem Kassenschnitt vom Vortag und, bei einem ausstehenden Schnitt, der Entscheidung Warten / Erneut anfordern / Ohne Kassenschnitt abschließen (siehe 2. Kartenterminals). Die Vorschau zeigt den Stand noch einmal. Nach dem Abschluss steht der Schnitt dieses Tages im Reiter Verlauf am aufgeklappten Tag, mit Live-Stand und dem Knopf Jetzt anfordern.

Einen Kassenschnitt kurz vor dem Abschluss von Hand anzustoßen (Kassenschnitt jetzt anstoßen) ist in Ordnung. Dieser Schnitt nimmt die Kartenzahlungen des Tages mit. Der Abschluss schneidet danach trotzdem noch einmal; dieser zweite Beleg ist dann leer („Gesamt 0 0,00“). Unter Schnitte an diesem Geschäftstag stehen beide Schnitte je Gerät, mit Uhrzeit, Auslöser (Jetzt anfordern, Abschluss oder Box-Zeitplan), Belegbereich, Zahl der Zahlungen und Betrag, darunter die Summe des Tages laut Terminal. Auch der Z-Bon nennt beide Schnitte, zum Beispiel „2 Schnitte: 22:54 29 Zahlungen 2238,01 € · 23:00 leer“.

Der Abschluss fordert je Gerät genau einen Kassenschnitt an. Dass diese Anforderung ausfällt, ist selten, kommt aber vor: Das Gerät war nicht erreichbar und der Schnitt ist fehlgeschlagen, oder die Anforderung hat das Kartenterminal-Modul gar nicht erreicht (ein Serverfehler beim Abschluss, in Menoovo heißt das „nicht zugestellt“). Dann liegen die Kartenzahlungen des Tages weiter im Stapel des Terminals und werden erst mit dem nächsten Schnitt an den Zahlungsanbieter übergeben — die Gutschrift kommt einen Tag später, und der Kassenschnitt-Beleg des Folgetags enthält zwei Tage.

Seit dem 11. Oktober 2026 siehst du das im Reiter Verlauf am aufgeklappten Tag (und direkt nach dem Abschluss auf der Seite Fertig) im Block Kartenterminals als rote Zeile je Gerät:

  • Abschluss-Schnitt fehlgeschlagen: <Grund> — der Schnitt wurde angefordert, das Gerät hat ihn nicht ausgeführt (z. B. „Terminal nicht erreichbar“).
  • Abschluss-Schnitt nicht angefordert — Anforderung nicht zugestellt — die Anforderung des Abschlusses ist beim Modul nie angekommen; die Zeile nennt den Fehlercode und die Zahl der Zustellversuche.
  • Abschluss-Schnitt nicht angefordert — zu diesem Tag gibt es keine Anforderung, ohne dass ein Zustellfehler bekannt wäre.

Daneben steht der Knopf Kassenschnitt nachholen. Er fragt einmal nach und fordert dann den Schnitt für genau diesen Geschäftstag an — derselbe Weg wie beim Abschluss: ein Terminal an der Menoovo-Box schneidet in den nächsten Sekunden, ein Handy mit pay:Me beim nächsten Öffnen der Menoovo-App. Die Zeile wird zur jüngsten Schnitt-Zeile des Geräts und lädt alle 10 Sekunden nach, bis das Ergebnis da ist. Unter der Plakette bleibt stehen, was beim Abschluss fehlte und wann es nachgeholt wurde („Abschluss-Schnitt war nicht ausgeführt (…) — nachgeholt 11.10.2026 14:03“).

Der Z-Bon des Tages (PDF, E-Mail, Kurzfassung auf dem Bondrucker) trägt dazu eine Zeile unter Kartenterminals: „Kassenschnitt Handy: beim Abschluss nicht ausgeführt (Anforderung beim Abschluss nicht zugestellt, 9 Versuche) — nachgeholt 11.10.2026 14:03.“ bzw. „… — offen.“, solange nichts nachgeholt ist. Die Umsätze, Steuern und die Signatur des Z-Bons ändern sich dadurch nicht: Der Kassenschnitt ist die Abrechnung des Zahlungsanbieters, kein Kassenvorgang; der Hinweis ist eine Abstimmungsnotiz.

Nachholen geht nur, wenn für das Gerät gerade kein anderer Schnitt unterwegs ist (sonst: „Für <Gerät> ist gerade ein Kassenschnitt unterwegs — bitte warten.“), und nur für fehlgeschlagene, nicht zugestellte oder fehlende Abschluss-Schnitte. Ein zweites Tippen, während das Nachholen läuft, legt keinen zweiten Schnitt an. Wer den Knopf sieht: wer den Tag abschließen darf (Abschlussrecht) oder die Integrationen verwaltet.

Was die Zustände bedeuten und was bei einem offenen Schnitt zu tun ist, erklärt Kassenschnitt der Kartenterminals.

Tagesabschlüsse laufen normalerweise automatisch zur konfigurierten Uhrzeit. Eine Meldung kommt eine Stunde vorher und nach dem Abschluss (siehe Wer die Warnungen bekommt). Der geführte Abschluss ist für Tage gedacht, an denen früher oder mit Kontrolle abgeschlossen werden soll. Wichtig: Auch der automatische Abschluss übergeht keine Klärungen. Was fiskalisch nicht abschließbar ist, bleibt liegen und wird gemeldet. Ein offener Chargeback (die Bank holt eine Kartenzahlung zurück) hält den Abschluss an, bis jemand ihn unter Klärungen annimmt (dann entsteht der Storno-Beleg über den Betrag, den die Bank zurückgeholt hat; bei einer Zahlung mit Trinkgeld nimmt derselbe Gegenbeleg auch das Trinkgeld zurück, außer es ist schon an das Team verteilt, dann bleibt der Chargeback offen und wird manuell geklärt) oder bestreitet — im geführten Abschluss, beim Abschluss über die Schnittstelle und beim automatischen Abschluss gleich. Die Hauskasse zählt der automatische Abschluss nie, siehe Bargeld in der Kasse zählen.

Meldung Wer sie bekommt Aufs Handy
„Tagesabschluss in 1h — 2 Klärungen offen“ Inhaber und Organisations-Admins ja
„Tagesabschluss in 1h — alles bereit“ Inhaber und Organisations-Admins nein, nur Posteingang
„Tagesabschluss in 5 Minuten — bitte jetzt erledigen“ siehe unten ja
„Tagesabschluss konnte nicht automatisch durchgeführt werden“ siehe unten ja
Meldung nach dem Abschluss Inhaber und Organisations-Admins nein, nur Posteingang
„Tagesabschluss … wartet auf Menoovo“ Inhaber und Organisations-Admins nein, nur Posteingang
„Reimanns Eck: Tagesabschluss 04.10.2026 blockiert“ siehe unten ja
„Kassenschnitt: 1 von 2 Geräten erledigt“ siehe unten ab dem zweiten Tag

Die Warnung fünf Minuten vorher, die Meldungen über einen blockierten Abschluss und ein ausstehender Kassenschnitt gehen an die Leute vor Ort, solange jemand eine offene Kellnerschicht hat: die beiden Tagesabschluss-Meldungen an die Personen im Dienst mit der Berechtigung Kassen-Backoffice öffnen, der Kassenschnitt an die Personen im Dienst mit Tagesabschluss durchführen. Inhaber und Organisations-Admins bekommen dieselbe Meldung ebenfalls aufs Handy. Hat niemand eine offene Kellnerschicht, etwa nachts zur Abschlusszeit, gehen diese Meldungen nur an Inhaber und Organisations-Admins, auch aufs Handy. Das Personal bekommt sie dann nicht.

Der Text der Warnungen sagt, was zu tun ist, zum Beispiel „2 Klärungen sind noch offen. Bitte unter Klärungen entscheiden. Manche Klärungen halten den automatischen Abschluss an, bis jemand entscheidet; die Seite Tagesabschluss zeigt, welche.“ Ist der Abschluss blockiert, steht dort zum Beispiel „2 Klärungen halten den Tagesabschluss an. Bitte unter Klärungen entscheiden. Der Abschluss läuft danach von selbst weiter.“ Wartet dabei auch ein technischer Vorgang, folgt „Außerdem wartet ein technischer Vorgang. Menoovo prüft das.“ Wartet der Abschluss nur auf einen technischen Vorgang, steht die Meldung bei Inhabern und Organisations-Admins nur im Posteingang, ohne dass das Handy klingelt: „Der automatische Abschluss wartet auf einen technischen Vorgang. Menoovo prüft das.“ Dann muss im Betrieb niemand etwas entscheiden. „Tagesabschluss … wartet auf Menoovo“ bedeutet: Menoovo ist informiert und kümmert sich darum, das Restaurant muss nichts tun. Dasselbe gilt für den Hinweis „Ein Datensatz dieses Tages ist nicht exportfähig“: Vorschau, Abschluss von Hand und automatischer Abschluss prüfen den Tag mit denselben Regeln wie der Z-Bon selbst, deshalb steht ein solcher Fehler schon vor dem Abschluss auf der Seite, statt dass der Abschluss erst beim Signieren scheitert.

Gehen die Summen eines Tages beim automatischen Abschluss nicht auf oder besteht ein Datensatz die Exportprüfung nicht, signiert er nicht und versucht es auch nicht stillschweigend alle fünf Minuten neu. Er prüft den Tag vorher, nur lesend, mit denselben Regeln wie der Z-Bon, und meldet einmal „Haus: Tagesabschluss Datum blockiert“ mit dem Namen des Hauses. Der Text nennt die Ursache, zum Beispiel: „Der automatische Tagesabschluss konnte nicht signiert werden, weil die Abschluss-Summen nicht aufgehen (Umsatz je Steuersatz und Zahlarten stimmen nicht überein). Menoovo ist informiert und kümmert sich darum. Bis dahin bleibt der Geschäftstag offen; Verkäufe laufen normal weiter und landen in diesem Abschluss. Ein Abschluss von Hand scheitert an derselben Prüfung.“ Bei der Exportprüfung heißt es „… weil ein Datensatz des Tages die Prüfung für den DSFinV-K-Export nicht besteht“. Im Betrieb ist nichts zu tun; schließ den Tag nicht auf anderem Weg ab.

Solange ein Tag blockiert ist, steht auf der Seite Tagesabschlüsse über den Reitern und im Geführten Tagesabschluss über den Schritten ein roter Kasten „Tagesabschluss Datum — Blockiert seit HH:MM — Ursache“ (Abschluss-Summen gehen nicht auf / Exportprüfung (DSFinV-K) nicht bestanden / TSE-Signatur nicht möglich). Unter „Details für den Support“ steht der technische Grund zum Weitergeben. Ein Abschluss von Hand zeigt denselben Text „Tagesabschluss blockiert“ mit der Ursache statt einer allgemeinen Fehlermeldung. Sobald der nächste Abschluss durchläuft, automatisch oder von Hand, verschwindet der Kasten.

Wandelt der automatische Abschluss vorher eine ungeklärte Kartenzahlung in die Forderung „Kartenzahlung ungeklärt“ um, ist deren Beleg sofort gespeichert. Scheitert danach der Abschluss selbst, bleibt dieser Beleg erhalten; nur der Abschluss wartet. Bei einer Gutschein-Bestellung gibt es diese Umwandlung nicht: die Klärung zeigt „Gutschein-Bestellung: keine Forderung möglich“, der Abschluss wartet, bis jemand unter Klärungen Bezahlt (Gutschein wird ausgegeben) oder Nicht bezahlt (Vorgang wird abgebrochen) entscheidet.

Ein Vorgang, den niemand abgeschlossen hat, wird zum Tagesabschluss nicht einfach weggeräumt. Der Abschluss schaut sich jeden offenen Vorgang einzeln an:

  • Nichts passiert, nichts kassiert: Ein Schnellkassen-Korb, den jemand angefangen und stehen gelassen hat — keine Bestellung an die Küche, kein Geld eingegangen — verfällt. Er wird als Belegabbruch mit 0,00 € abgeschlossen; die angefangenen Positionen bleiben als Verlauf erhalten, zählen aber nicht als Umsatz.
  • Etwas ging an die Küche: Eine Tischrunde, die schon gesendet wurde, ist eine echte Bestellung. Sie wird nicht abgebrochen, sondern als gesicherte offene Bestellung in den nächsten Tag übernommen und erscheint weiter unter den offenen Tischen. Bezahlt oder storniert wird sie ganz normal. Die Zahl am Menüpunkt Tagesabschlüsse zählt nur offene Tische, die noch unter Klärungen stehen. Hat der automatische Abschluss einen Tisch schon übernommen, fällt er aus der Zahl heraus. Ist er am nächsten Tag immer noch offen, steht er dort wieder als Klärung.
  • Es ist schon Geld geflossen: Wurde für einen Vorgang bereits eine Zahlung angenommen, aber der Verkauf noch nicht sauber abgeschlossen, hält der Abschluss an dieser Stelle an und meldet den Vorgang zur Klärung. Er wird nie einfach abgebrochen — die Zahlung braucht ihren Beleg. Buche die Zahlung nach oder bestätige den Zahlungsauftrag als gescheitert, dann läuft der Abschluss weiter.
  • Der Belegabbruch hat nicht geklappt: Wollte der Abschluss einen verfallenen Vorgang als Belegabbruch schließen und die Kasse bekam dafür keinen Beleg, bleibt die TSE-Transaktion offen. Der Abschluss hält an und meldet Tagesabschluss blockiert: ein offener Vorgang ließ sich nicht abschließen. Unter Details anzeigen stehen der Blockcode OPEN_VORGANG_ABORT_FAILED und die Vorgangsnummer (etwa cart:2121). Schließ den Tag nicht auf anderem Weg ab: Gib die Vorgangsnummer ans Kasse-Team oder an den Support. Sobald der Belegabbruch nachgeholt ist, läuft der Abschluss durch; der automatische Abschluss versucht es beim nächsten Lauf von selbst.

Das gilt für den geführten und für den automatischen Abschluss gleich. Läuft für einen Vorgang gerade noch eine Zahlung (Karte am Terminal, offener Bar-Dialog, reservierter Gutschein), wartet der Abschluss ebenfalls; die Meldung nennt die Zahlart des offenen Vorgangs.

Meldet der Abschluss Eine hängende Fiskal-Buchung, wurde ein Vorgang in der TSE gestartet, aber ohne Beleg beendet. Das passiert, wenn beim Kassieren mitten im Vorgang eine Störung auftritt, etwa ein Datenbankfehler oder ein Ausfall des Geräts. Menoovo prüft solche Vorgänge alle zwei Minuten und behandelt sie nach dem Zahlungsstand:

  • Keine Zahlung erfasst: Der Vorgang wird beim nächsten Prüflauf als Belegabbruch beendet, mit eigener Belegnummer und TSE-Signatur. Er steht im Prüferexport als abgebrochener Vorgang. Der Abschluss ist danach wieder möglich, ohne dass jemand eingreifen muss. Beim Z-Bon (Bildschirm 5) und in der Vorschau steht dann die Zahl der Belegabbrüche des Tages mit ihren Belegnummern.
  • Zahlung erfasst, Beleg fehlt: Menoovo holt den Beleg auf demselben Vorgang nach. Bei Barzahlung passiert das von selbst, bei Kartenzahlung sobald der Zahlungsdienst die Zahlung erneut meldet. Der Vorgang wird nie als Abbruch gebucht.
  • Zahlungsstatus unklar: Das Terminal hat nicht geantwortet, oder der Zahlungsdatensatz ging mit der Störung verloren. Dann entscheidet das Kasse-Team: Zahlung unter Klärungen nachbuchen, wenn das Geld eingegangen ist, oder den Zahlungsauftrag als gescheitert bestätigen. Beim nächsten Prüflauf wird der Vorgang dann entweder als Beleg nachgeholt oder als Belegabbruch beendet. Bis dahin bleibt der Abschluss gesperrt.

Wurde der Beleg während eines TSE-Ausfalls bereits ohne Signatur erstellt, bleibt nur die TSE-Transaktion offen. Der Beleg selbst steht mit dem Vermerk zum Ausfall im Prüferexport, der Abschluss läuft durch. Der Eintrag im Verlauf nennt dazu die Belegnummer.

Lässt sich die TSE-Transaktion gar nicht mehr abfragen, etwa weil die TSE inzwischen gewechselt oder gesperrt wurde, legt Menoovo nach spätestens drei Stunden den Klärfall Signaturversuch auf gewechselter oder gesperrter TSE an. Ab dann ist der Abschluss nicht mehr gesperrt.

Signaturversuch auf gewechselter oder gesperrter TSE

Abschnitt betitelt „Signaturversuch auf gewechselter oder gesperrter TSE“

Diese Klärung entsteht, wenn ein Vorgang auf einer TSE begonnen wurde, die das Haus danach gewechselt oder gesperrt hat. Die Transaktion lässt sich dort nicht mehr abfragen, deshalb fehlt der TSE-Nachweis. Der Tagesabschluss ist dadurch nicht blockiert, auch der automatische Abschluss läuft weiter. Die Karte zeigt die TSE-Transaktion, die alte TSE, den Beginn des Vorgangs, die Fehlermeldung und die Belege, die zu dem Vorgang gehören (mit Link ins Belegarchiv). Drei Wege, jeder mit einer kurzen Begründung, die mit Name und Uhrzeit im Klärprotokoll landet:

  • Beleg vorhanden — Versuch beenden: Nur möglich mit einem Verkaufsbeleg zum Vorgang, oder mit einem Belegabbruch, wenn nachweislich keine Zahlung und keine Leistung vorliegt. Der Versuch wird beendet, der Beleg behält seinen Vermerk zum fehlenden TSE-Nachweis.
  • Ohne Zahlung abgebrochen — Belegabbruch erstellen: Nur bei einem Verkauf und nur, wenn es keinen Beleg, keine Leistung und keine Zahlung gibt. Menoovo erstellt einen neuen Belegabbruch auf der aktuellen TSE. Für einen Tagesabschluss, eine Kassenbewegung, ein Storno, einen Gutschein oder Pfand gibt es diesen Weg nie.
  • Zahlung oder Leistung vorhanden: Kein Abbruch. Belege die Zahlung über den Zahlungsabgleich, danach Beleg vorhanden — Versuch beenden.

Vorgänge, die während eines TSE-Ausfalls schon als Belegabbruch ohne Signatur dokumentiert wurden, beendet Menoovo von selbst, wenn keine Zahlung dazu existiert. Auch das steht im Klärprotokoll.

Vor einem TSE-Wechsel (Integrationen → fiskaly SIGN DE → TSE zurücksetzen) zeigt Menoovo, wie viele Signaturversuche noch offen sind und wie viele belegte Vorgänge noch eine offene TSE-Transaktion haben, und verlangt den Anlass des Wechsels. Alles wird mit alter und neuer TSE-Seriennummer protokolliert. Mach vorher den Tagesabschluss und sichere den TSE-Export der alten TSE (TSE-Archiv): Das Zurücksetzen erzwingt diese Sicherung heute nicht, sie ist deine Aufgabe vor dem Auslösen.

Verweigert fiskaly den Zugriff auf eine Transaktion der aktuellen TSE, ist das kein TSE-Wechsel, sondern ein Berechtigungsproblem. Dann legt Menoovo keinen Klärfall an, meldet den Fehler und der Abschluss bleibt gesperrt, bis die Anbindung wieder stimmt.

Meldet die Vorschau Eine Zahlung mit unbestätigtem Status, gibt es einen offenen Vorgang, für den eine Karten- oder Online-Zahlung beim Anbieter gestartet wurde, deren Ergebnis nie bei Menoovo angekommen ist (etwa: der Gast hat bezahlt, die Rückmeldung ging in einer Störung verloren, und der Zahlungsauftrag ist inzwischen abgelaufen). Menoovo bricht so einen Vorgang nie von selbst ab, denn ein fehlender lokaler Zahlungsdatensatz beweist nicht, dass keine Zahlung erfolgte. Der Abschluss bleibt gesperrt, bis der Status feststeht.

Hat der Anbieter die Zahlung bereits gemeldet und nur das Buchen des Kassenbelegs ist an einer Störung gescheitert, versucht Menoovo es zuerst selbst: im Hintergrund, unabhängig davon, ob der Gast die Beleg-Seite noch offen hat, nach einer Minute und dann mit wachsendem Abstand (5, 15, 30 und 60 Minuten) etwa zwei Stunden lang. Gelingt das Buchen, erscheint der Beleg wie gewohnt, und die Zahlung taucht nie in den Klärungen auf. Erst wenn auch der letzte Versuch scheitert, bleibt der Vorgang als Klärung stehen.

Der Vorgang steht im Reiter Klärungen als Zahlung mit unbestätigtem Status mit Vorgang, Betrag, Zahlungsauftrag und der Zeit, seit der er offen ist. Neben dem Blocker in der Vorschau führt Klären direkt dorthin. Drei Wege:

  • Status beim Anbieter prüfen fragt den Zahlungsanbieter nach dem Ergebnis. Antwortet er verbindlich, erledigt Menoovo den Rest: bei bezahlt wird der Kassenbeleg auf demselben Vorgang nachgeholt, die Zahlung trägt die Referenz des Anbieters; bei abgelehnt wird der Zahlungsauftrag als gescheitert vermerkt und der Vorgang als Belegabbruch mit 0,00 € beendet. Meldet der Anbieter die Zahlung noch als offen, kennt er keine Zahlung oder ist er nicht erreichbar, bleibt die Klärung stehen und sagt, was er geantwortet hat. Die Prüfung lässt sich beliebig oft wiederholen. Bei VR Payment ist die Abfrage möglich; bei Kartenterminals und anderen Anbietern entscheidet das Kasse-Team.
  • Zahlung erhalten (Beleg nachholen): Das Geld ist nachweislich eingegangen (Terminalbeleg, Kontoauszug, Anbieterportal). Die Begründung ist Pflicht und landet mit dem Namen der Bedienerin im Prüfprotokoll. Menoovo holt den Kassenbeleg nach; ohne Antwort des Anbieters trägt die Zahlung die Auftragsreferenz des Anbieters und den Vermerk, dass ein Bediener sie bestätigt hat.
  • Zahlung erhalten inkl. Terminal-Trinkgeld (Beleg mit belastetem Betrag) erscheint nur, wenn das Kartenterminal die Karte mit mehr belastet hat, als die Kasse geschickt hat, und das Gerät das Trinkgeld nicht lesbar gemeldet hat (der Gast hat am Terminal getippt, die Kasse zeigte „Karte mit … belastet, Kasse erwartete …“). Menoovo schließt den Verkauf mit dem belasteten Betrag ab: Rechnung als Umsatz, die Differenz als Trinkgeld nach der Trinkgeld-Regel des Hauses (in der Regel Mitarbeiter-Trinkgeld für die Bedienung, die die Zahlung gestartet hat; in einem Haus mit Inhaber-Trinkgeld als Umsatz), Kartenzahlung über den Gesamtbetrag — ein einziger Kassenbeleg. Die Belegnummer des Terminals übernimmt Menoovo aus der Meldung des Geräts, eine eigene Trace-Nummer kann zusätzlich angegeben werden. Die Begründung ist Pflicht. Nicht möglich, wenn die Kasse schon Trinkgeld erfasst hatte, das Trinkgeld über 500 € oder über dem Rechnungsbetrag liegt oder der Geschäftstag des Versuchs bereits abgeschlossen ist — dann bleibt der Weg über Als ungeklärte Kartenzahlung abschließen.
  • Nicht bezahlt (Vorgang abbrechen): Es ist kein Geld geflossen. Die Begründung ist Pflicht. Der Zahlungsauftrag wird als gescheitert vermerkt, der Vorgang als Belegabbruch beendet. Hat der Anbieter die Zahlung bereits bestätigt, lehnt Menoovo diesen Weg ab: eine bezahlte Zahlung braucht ihren Beleg.

Bei einer Kartenzahlung am Kundendisplay hat die Kasse zwei Knöpfe, wenn das Display nicht antwortet: Keine Zahlung erfolgt — bestätigen (nach dem Blick in pay:Me → Transaktionen) bricht ab, ohne dass hier eine Klärung entsteht; der Name der Bedienung wird vermerkt. Abbrechen (Klärung) bricht ohne diese Aussage ab, dann steht der Vorgang hier als Zahlung mit unbestätigtem Status.

Nach der Klärung läuft der Abschluss beim nächsten Prüflauf von selbst durch. Das gilt für den geführten und den automatischen Abschluss gleich: beide sehen dieselbe Klärung, keiner übergeht sie, und der automatische Abschluss entscheidet sie nie stellvertretend.

Startet eine Kartenzahlung mit pay:Me auf dem Handy und meldet das Handy drei Minuten lang kein Ergebnis (pay:Me hängt, die App wurde beendet, das Handy ist aus), meldet sich Menoovo selbst — an der Schnellkasse wie am Tisch, einmal je Zahlung:

  • Das Handy bekommt eine Nachricht „Zahlungsstatus wird geprüft“. Die Nachricht antippen: die Menoovo-App öffnet sich und fragt pay:Me nach dem Ergebnis. Bezahlt: der Beleg entsteht wie gewohnt. Nicht bezahlt: der Verkauf ist wieder frei.
  • Die Schichtleitung bekommt eine Glocke „pay:Me-Zahlung ohne Ergebnis“ (wer Tagesabschlüsse macht und Dienst hat; Inhaber und Admins in Kopie).
  • Im Reiter Klärungen steht ein Eintrag „pay:Me-Zahlung … ohne Ergebnis“ mit Betrag, Gerät, Bedienung und Alter. Er hat keine Knöpfe: geklärt wird am Handy (Zahlungsstatus prüfen, Beleg-Nr. aus pay:Me) oder an der Kasse (Keine Zahlung erfolgt). Danach schließt sich der Eintrag beim nächsten Prüflauf von selbst, auch wenn der Tag inzwischen abgeschlossen ist. Der Eintrag hält den Tagesabschluss nicht auf.

Bis dahin gilt: nicht erneut kassieren, weder Karte noch bar. Bleibt die Zahlung bis zum Ende der Reservierung (etwa 15 Minuten) offen, übernimmt an der Schnellkasse die Klärung Zahlung mit unbestätigtem Status (oben). Am Tisch gibt es danach keinen Eintrag mehr: dann mit der pay:Me-Beleg-Nr. den Support anrufen.

Kommt nachdem jemand „Keine Zahlung erfolgt“ bestätigt hat doch noch eine Genehmigung von pay:Me, steht in den Klärungen „Bezahlt in pay:Me (…), aber kein Beleg.“ Die Karte ist belastet, ein Beleg fehlt. Ist der Verkauf noch offen, steht dort „Verkauf offen: per Karte mit pay:Me-Beleg-Nr. … buchen, sonst in pay:Me stornieren“: Zahlung erhalten (Karte, pay:Me-Beleg-Nr. …) bucht den Kassenbeleg über denselben Kartenweg wie eine normale pay:Me-Zahlung (Betrag und Beleg-Nr. von pay:Me, ein anderer Betrag wird abgelehnt). Die Beleg-Nr. ist die Nummer auf dem gedruckten pay:Me-Kundenbeleg. Fehlt sie dort, steht stattdessen die pay:Me-Kennung der Zahlung. Wurde der Verkauf schon anders bezahlt, bleibt nur: die Zahlung in pay:Me stornieren und In pay:Me storniert: Klärfall schließen tippen. Der Eintrag hält den automatischen Abschluss an, bis jemand entschieden hat; gebucht wird nur von Hand.

Diese Klärung entsteht, wenn ein Gast eine Vorbestellung online bezahlt hat, die Bestätigung des Zahlungsanbieters aber erst kam, als der Halt auf die Abholzeit schon wieder freigegeben war, und die Kapazität für diese Zeit inzwischen belegt ist. Das Geld ist eingezogen, der Kassenbeleg steht, die Bestellung ist gültig. Offen ist nur, was mit dem Platz passiert. Die Karte zeigt Betrag und Abholzeit; zwei Wege, beide mit Pflicht-Begründung, die mit deinem Namen im Prüfprotokoll landet:

  • Trotzdem annehmen (Überbuchung): Die Abholzeit wird bestätigt, obwohl die Kapazität rechnerisch voll ist. Es entsteht kein Beleg, der Verkauf ist bereits belegt. Die Bestellung läuft wie geplant.
  • Erstatten (Karte, Gegen-Bon): Der volle Betrag geht beim Zahlungsanbieter an die Karte des Gastes zurück, Menoovo erstellt den Storno-Beleg über die TSE, die Positionen gelten als storniert, und der Gast bekommt eine Absage, sofern er Benachrichtigungen erlaubt hat. Liegt der Betrag über der Freigabegrenze für Stornos oder ist der Anbieter gerade nicht erreichbar, bleibt die Klärung mit dem Grund stehen; erstatte dann über den Beleg der Bestellung (dort mit Vier-Augen-Freigabe), die Klärung schließt sich beim nächsten Prüflauf von selbst.

Diese Klärung blockiert den Abschluss nicht. Steht sie beim automatischen Abschluss noch offen, gilt Annehmen: Die Bestellung bleibt bezahlt und angenommen, die Abholzeit wird bestätigt, und das Protokoll vermerkt das. Eine Erstattung führt Menoovo nie von selbst aus.

Diese Klärung entsteht, wenn eine online bezahlte Vorbestellung zur Abholzeit plus Karenz noch nicht übergeben ist. Die Karenz steht in der Einstellung preorder__no_show_grace_minutes, Standard 120 Minuten. Das Geld ist eingezogen, der Anzahlungsbeleg steht, die Anzahlung ist offen. Die Karte zeigt Betrag, Abholzeit und Abholcode; drei Wege, alle mit Pflicht-Begründung, die mit deinem Namen im Prüfprotokoll landet:

  • Doch übergeben: Der Gast hat die Ware später bekommen. Die Bestellung gilt als übergeben, Menoovo erstellt den Abholbeleg: Umsatz je Steuersatz, dagegen die Verrechnung der Anzahlung, Zahlart Keine mit 0,00 €, Bezug auf den Anzahlungsbeleg. Kein Geld bewegt sich.
  • Erstatten (Karte, Gegen-Bon): Der volle Betrag geht beim Zahlungsanbieter an die Karte des Gastes zurück, Menoovo erstellt den Storno-Beleg auf den Anzahlungsbeleg über die TSE, die Positionen gelten als storniert. Liegt der Betrag über der Freigabegrenze für Stornos oder ist der Anbieter gerade nicht erreichbar, bleibt die Klärung mit dem Grund stehen; erstatte dann über den Anzahlungsbeleg im Belegarchiv (dort mit Vier-Augen-Freigabe).
  • Einbehalten: Steht nur zur Wahl, wenn die Einstellung preorder__not_collected_mode auf taxable_default steht und die Gastbedingungen der Bestellstrecke sagen, dass die Vorauszahlung die bestellte Ware bezahlt. Menoovo erstellt den Abholbeleg mit dem Grund „nicht abgeholt“: Umsatz plus Verrechnung der Anzahlung, Zahlart Keine, ohne Übergabe. Der Betrag bleibt beim Betrieb und ist ab diesem Beleg Umsatz.

Erstatten und Einbehalten sind endgültig. Doch übergeben ist der normale Abholbeleg, nur später.

Diese Klärung blockiert den Abschluss nicht. Anders als bei Abholzeit nicht mehr frei gibt es hier keinen Standardweg: Der automatische Abschluss erstattet nicht, behält nicht ein und übergibt nicht. Die Anzahlung bleibt offen und die Klärung steht, auch über mehrere Geschäftstage, bis jemand entscheidet.

Diese Klärung entsteht nach einer Störung der Karte: Während die Karte nicht erreichbar war, hat die Kasse einen Beleg nach dem zuletzt gelesenen Stand eingeordnet, und der Abgleich danach zeigt, dass ein Artikel des Belegs inzwischen anders geführt wird. Entweder ist er jetzt ein Gutschein (der Beleg wurde als normaler Verkauf gebucht) oder er ist keiner mehr (der Beleg wurde als Gutscheinverkauf gebucht). Die Karte zeigt Belegnummer, Betrag, den Gutschein mit den letzten vier Zeichen (falls der Beleg einen hat), den Grund und die Zeit der Störung. Zwei Wege:

  • Bestätigt: Der Beleg ist so richtig. Er bleibt unverändert; dein Name und die Uhrzeit landen im Prüfprotokoll.
  • Fehlbuchung: Der Beleg muss korrigiert werden. Mit Pflicht-Begründung wird er nur markiert, es wird nichts storniert. Die Korrektur machst du danach selbst im Belegarchiv: den Beleg stornieren und richtig neu buchen. Der Link Beleg … unter dem Ergebnis (und die Belegnummer auf der Karte) öffnet ihn dort direkt.

Diese Klärung erzeugt keinen Beleg und blockiert den Abschluss nicht. Der automatische Abschluss entscheidet sie nicht: Sie bleibt offen stehen, auch über mehrere Geschäftstage, bis jemand bestätigt oder die Fehlbuchung markiert.

Diese Klärung entsteht nach einer Störung der Karte, in der eine Hausbuchung (Personalessen, Personalgetränk, Bewirtung, Eigenverbrauch, Kulanz) gebucht wurde: Die Kasse hat den Steuersatz der Positionen dann aus der Bestellung oder dem gemerkten Stand des Artikels übernommen. Sobald die Karte wieder antwortet, vergleicht die Kasse jede Position mit dem Artikelstamm, wie er zum Zeitpunkt der Abgabe galt. Die Klärung erscheint, wenn ein Steuersatz abweicht, die Warengruppe eines Artikels sich geändert hat (Artikelfilter), der Artikel nach der Abgabe bearbeitet wurde (Stand nicht sicher belegbar) oder der Abgleich nur mit dem heutigen Stand möglich war. Die Karte zeigt Belegnummer, Hausbuchungsart, je Position „gebucht … %, Stand … %“, den Grund und die Zeit der Störung. Zwei Wege:

  • Bestätigt: Die Hausbuchung ist so richtig. Sie bleibt unverändert; dein Name und die Uhrzeit landen im Prüfprotokoll.
  • Fehlbuchung: Die Hausbuchung muss korrigiert werden. Mit Pflicht-Begründung wird sie nur markiert, es wird nichts storniert. Die Korrektur machst du danach selbst im Belegarchiv: den Beleg stornieren und die Hausbuchung richtig neu buchen.

Diese Klärung erzeugt keinen Beleg und blockiert den Abschluss nicht. Der automatische Abschluss entscheidet sie nicht: Steht sie noch offen, erscheint sie am nächsten Geschäftstag wieder, bis jemand bestätigt oder die Fehlbuchung markiert. Eine Hausbuchung ohne Abweichung braucht keine Klärung; der Abgleich ist trotzdem festgehalten.

Kartenzahlung bestätigt — Beleg wartet auf die Artikelprüfung

Abschnitt betitelt „Kartenzahlung bestätigt — Beleg wartet auf die Artikelprüfung“

Diese Klärung entsteht, wenn das Terminal oder der Zahlungsdienst eine Kartenzahlung bestätigt hat, die Kasse die Karte in dem Moment nicht erreichen konnte und ein Artikel des Bons sich nicht sicher einordnen ließ (Gutschein oder normaler Artikel) — zum Beispiel, weil der Artikel erst nach dem letzten Lesen der Karte angelegt wurde. Die Kasse rät dann nicht: Die Karte wurde belastet, aber es gibt noch keinen Beleg. Die Karte zeigt Betrag, Zahlungsreferenz (gekürzt), Zahlungszeit, die Positionen und den Grund. Kartendaten stehen nicht darauf.

Ein Weg:

  • Beleg jetzt erstellen: Sobald die Karte wieder erreichbar ist, erstellt die Kasse den Beleg mit TSE-Signatur aus der aktuellen Einordnung der Artikel. Der Beleg trägt die Uhrzeit seiner Erstellung; die Zahlungszeit bleibt in der Klärung vermerkt. Ist die Karte noch nicht erreichbar, passiert nichts — du versuchst es gleich noch einmal.

Meist brauchst du gar nicht zu tippen: Das Terminal oder der Zahlungsdienst meldet die Zahlung von selbst erneut, und die erste Meldung nach der Störung erstellt den Beleg. Die Klärung schließt sich dann von allein und nennt die Belegnummer.

Diese Klärung blockiert den Tagesabschluss, bis der Beleg da ist — auch den automatischen Abschluss. Eine bestätigte Kartenzahlung ohne Beleg schließt keinen Geschäftstag ab, und einen Beleg mit geratener Einordnung erstellt die Kasse nie (Steuerberater-Auskunft 13.10.2026).

Zahlartkorrektur offen — Karte abgebucht, Bargeld ungeklärt

Abschnitt betitelt „Zahlartkorrektur offen — Karte abgebucht, Bargeld ungeklärt“

Bei Zahlungsart ändern (Bar → Karte) zieht das Kartenterminal den Betrag ein, bevor der Korrekturbeleg entsteht. Bricht der Vorgang danach ab (Kasse neu gestartet, Dialog geschlossen, Schichtende, späte Terminalmeldung), lässt die Kasse die Kartenzahlung trotzdem nie ohne Beleg liegen:

  • Hast du vor der Kartenzahlung angegeben „Nein — es wurde nie Bargeld übergeben (falsch erfasst)“, schließt die Kasse die Zahlartkorrektur nach der Terminalbestätigung selbst ab (Korrekturbeleg Bar − / Karte +, Vermerk „automatisch abgeschlossen nach Terminalerfolg“, Bediener ist die Person, die die Korrektur gestartet hat).
  • Ist das Bargeld ungeklärt (Angabe „Ja — Bargeld wird an den Gast zurückgegeben“ ohne Bestätigung der Rückgabe), erstellt die Kasse sofort den Beleg „Karteneingang – Zuordnung ungeklärt“: die Kartenzahlung als Einzahlung ohne Umsatz, TSE-signiert. Bargeld wird dabei nicht gebucht. Dazu entsteht diese Klärung.

Die Klärung zeigt Betrag, Originalbeleg, Karteneingangsbeleg, Zahlungsreferenz, Verantwortliche/n und die Wiedervorlage. Wege:

  • Bargeld an den Gast zurückgegeben bzw. Es wurde nie Bargeld übergeben: Du wählst den Bestand, aus dem das Bargeld ausgebucht wird. Die Kasse erstellt den Kassenbeleg „Zahlartkorrektur – Zuordnung Karteneingang“ (Bar −, Einzahlung −); der Bestand sinkt genau einmal, die Kartenzahlung zählt nicht doppelt. Wähle das nur, wenn die Rückgabe bzw. die Fehlbuchung wirklich geklärt ist.
  • Noch nicht geklärt – Wiedervorlage: Grund eintragen; du bist dann verantwortlich, Wiedervorlage ist der nächste Geschäftstag. Gezählt wird nach dem Geschäftstag des Hauses (Zeitzone und Geschäftstag-Anker), nicht nach dem Kalenderdatum: Wer um 01:30 Uhr nachts eine Wiedervorlage einträgt, bekommt den Folgetag des noch laufenden Geschäftstags.

Behält der Gast das Bargeld, wurde doppelt bezahlt: Der Kartenbetrag wird über Menoovo erstattet (nicht am Terminal). Erst wenn die Erstattung bestätigt ist, entsteht der Beleg „Erstattung Karteneingang“ und die Klärung schließt sich. Meldet das Terminal bei derselben Korrektur eine zweite Abbuchung, belegt die Kasse auch diese als Karteneingang und öffnet eine eigene Klärung mit dem Hinweis „Erstattung erforderlich“.

Wurde eine Kartenabbuchung schon vor dem 20.10.2026 ohne Beleg eingezogen (Altfall), dokumentiert die Kasse sie heute nach: Der Karteneingang trägt „(nachdokumentiert)“, den echten Zahlungszeitpunkt, den heutigen Erfassungszeitpunkt und den Abschluss, in den die Zahlung ursprünglich gehört hätte (z. B. „Abschluss Z 17, Geschäftstag 03.08.2026“). Der Beleg landet im laufenden Abschluss; der alte Z-Bon bleibt unverändert. Die Wiedervorlage ist der Geschäftstag nach der Nachdokumentation. Gib die Angabe zum alten Abschluss an dein Steuerbüro weiter: Die Buchhaltung ordnet den Eingang dem ursprünglichen Zeitraum zu und bucht einen dort bereits erfassten Zahlungseingang nicht doppelt.

Im Z-Bon steht der Karteneingang unter Zahlarten als eigene Zeile „Karteneingang – Zuordnung ungeklärt (Unbar, ohne Umsatz)“ unterhalb der „Summe Umsatz“, dazu die Zeile „Teilsumme Zahlungseingang (Umsatz + Karteneingang)“. Die „Summe Umsatz“ darüber passt weiter zu „Umsatz je Steuersatz“. Eine bestätigte Erstattung steht dort mit Minus. Die spätere Zuordnung (Bar −) findest du unter „Bargeldbewegungen“ und in der Überleitung.

Diese Klärung blockiert den Tagesabschluss nicht — die Kartenzahlung ist belegt und im Abschluss enthalten. Jeder offene Fall steht im Abschlussprotokoll (Z-Bon-PDF und E-Mail) mit dem Vermerk „Zahlartklärung offen: …“ und bleibt über den Tag hinaus offen, bis er erledigt ist; ist die Wiedervorlage überschritten, steht „ESKALATION“ dabei. Bitte noch in derselben Schicht klären, spätestens am nächsten Geschäftstag (Steuerberater-Auskunft 20.10.2026). Den Tagesabschluss hält nur eine bestätigte Kartenabbuchung auf, die noch gar keinen Beleg hat — die Kasse holt den Beleg direkt vor jedem Abschluss nach, der Hinweis verschwindet damit in der Regel von selbst.

Nach jedem Tagesabschluss kann der Z-Bon als PDF per E-Mail rausgehen. Das gilt für den geführten Abschluss und für den automatischen. Die Schichtberichte des Geschäftstags hängen als weitere PDFs an.

Unter Einstellungen → Kassensystem → Empfänger des Z-Bons stehen die Adressen. Üblich sind Inhaber und Steuerbüro.

Die Empfängerliste des Z-Bons mit zwei Adressen

Adresse eintippen und auf Hinzufügen tippen. Das Kreuz an einer Adresse nimmt sie wieder heraus. Die Liste nimmt höchstens zehn Adressen. Eine Adresse mit Tippfehler wird abgewiesen. Bleibt die Liste leer, geht keine Mail raus. Wurden mehrere Adressen in einem Rutsch eingetragen (Komma, Semikolon oder Zeilenumbruch dazwischen), zeigt das Feld sie einzeln, und jede bekommt ihre eigene Mail.

Vorher prüfen, wer die Mail bekommt: unter Tagesabschlüsse → Aktuell steht der Kasten Z-Bon per E-Mail mit dem Knopf Z-Bon-Mail testen. Er schickt eine kurze Testmail an jede eingetragene Adresse und zeigt darunter je Adresse „angenommen“ oder „fehlgeschlagen“ mit dem Grund. Es wird kein Abschluss ausgelöst und kein Beleg erzeugt. Ist keine Adresse eingetragen, sagt der Knopf das in Worten. Einträge, die nie eine Mail bekommen — eine Adresse ohne gültige Form oder die elfte und jede weitere über der Höchstzahl zehn — nennt das Ergebnis unter Nicht zustellbar, damit du sie in der Einstellung korrigierst. So fällt „die Mail kam bei mir an, aber nicht beim Steuerbüro“ vor dem nächsten Abschluss auf, nicht danach.

Der Z-Bon-Versand nutzt nur diese Liste. Die Adresse unter Buchhaltung → Buchhaltungs-E-Mail (Übergabe-Digest, Forderungen) ist eine andere Einstellung; wer dort steht, bekommt deshalb noch keinen Z-Bon.

Das PDF ist dasselbe Dokument wie beim Download (nächster Abschnitt). Verbindlich bleibt der DSFinV-K-Export. Ein fehlgeschlagener Versand hält den Abschluss nicht auf: der Z-Bon ist dann trotzdem erzeugt und signiert.

Den Z-Bon noch einmal mailen: ist die Mail nicht angekommen, hat sich die Empfängerliste geändert oder wurde eine Beschriftung im Z-Bon korrigiert, schickst du den Z-Bon eines abgeschlossenen Tags selbst noch einmal — unter Tagesabschlüsse → Verlauf den Tag aufklappen und auf Z-Bon erneut mailen tippen (neben Z-Bon als PDF). Ein Fenster fragt nach, dazu ein freiwilliges Feld Hinweis an die Empfänger (höchstens 300 Zeichen), zum Beispiel „Beschriftung der Pfandzeile korrigiert, Zahlen unverändert“. Nach Jetzt senden geht dieselbe Mail wie nach dem Abschluss an die eingetragenen Adressen — mit dem Z-Bon als PDF in der aktuellen Fassung, den Schichtberichten und den Kassenschnitt-Belegen des Tags; der Betreff trägt zusätzlich (erneut gesendet), und der Hinweis steht als „Hinweis des Betriebs“ ganz oben in der Mail. Eine Meldung nennt, wie viele Empfänger die Mail bekommen haben.

Die Zahlen ändern sich dabei nicht: es sind die signierten des Abschlusses; es wird kein Abschluss ausgelöst, kein Beleg erzeugt und die TSE nicht berührt. Wer den Verlauf sehen darf, darf auch erneut senden. Jeder erneute Versand wird mit Name und Uhrzeit festgehalten, und für denselben Tag geht die Mail höchstens alle zwei Minuten einmal raus — ein zweiter Tipp direkt danach sagt das in Worten. Ohne eingetragene Adresse sagt der Knopf, wo sie fehlen.

Der X-Bericht ist der Stand von jetzt im Aufbau des Z-Bons — ohne etwas abzuschließen. Unter Tagesabschlüsse → Aktuell steht der Kasten X-Bericht — Zwischenstand mit X-Bericht als PDF und Auf Bondrucker drucken (bei Anderer Drucker mit Druckerwahl). Das PDF heißt X-Bericht-<Geschäftstag>-<Betrieb>.pdf (zum Beispiel X-Bericht-2026-10-07-Reimanns-Eck.pdf; der Betriebsname ohne Umlaute und Sonderzeichen, höchstens 40 Zeichen) und zeigt dieselben Blöcke wie der Z-Bon (Umsatz je Steuersatz, Zahlarten, Trinkgeld an das Personal, Kartenterminals, Hausbuchungen, Storni, Bargeldbewegungen), aber:

  • auf jeder Seite steht „X-Bericht — Zwischenstand, kein Abschluss“ als Titel und als Wasserzeichen;
  • es gibt keine Z-Nummer (nur „Nächste Z-Nr.“) und keinen Block „TSE-Signatur des Belegabschlusses“, weil nichts abgeschlossen ist;
  • die Zahlen ändern sich bis zum Tagesabschluss; der Kopf nennt den Stand (Uhrzeit).

Der Bondruck trägt den Kopf „X-BERICHT — ZWISCHENSTAND, KEIN ABSCHLUSS“. Nichts wird gebucht, kein Beleg erzeugt, die TSE nicht berührt — der X-Bericht liest nur die bis jetzt signierten Belege und Bargeldbewegungen. Ohne offenen Geschäftstag gibt es keinen X-Bericht (der Knopf sagt das). Für das Steuerbüro zählt weiterhin nur der Z-Bon.

Die Tabelle Zahlarten im Z-Bon zeigt den Umsatz nach der Zahlart, mit der der Verkaufsbeleg bezahlt wurde. Ihre Summe heißt Summe Umsatz und passt zu „Umsatz je Steuersatz“. Wurde ein Barverkauf später auf Karte korrigiert, steht er hier trotzdem unter „Bar“.

Was das Geld am Ende des Tages je Zahlart wirklich ist, zeigt der Abschnitt Überleitung Zahlartsummen laut Abschluss direkt darunter:

  1. Umsatz nach ursprünglicher Belegzahlart: dieselben Beträge wie in der Tabelle.
  2. Die Vorgänge ohne Umsatz, je Zahlart mit Plus oder Minus: Zahlartkorrektur (Bar → Karte: Bar minus, Karte plus), Karteneingang „Zuordnung ungeklärt“ (Karte plus, nur einmal gezählt), die Zuordnung eines Karteneingangs (nur Bar minus — die Karte ist schon im Karteneingang enthalten), Erstattung Karteneingang (Karte minus), Trinkgeld an das Personal, beglichene Forderungen und Bargeldbewegungen wie Einlagen oder Entnahmen.
  3. Zahlartsummen laut Abschluss: das Ergebnis je Zahlart. Es entspricht den Zahlarten im DSFinV-K-Export dieses Abschlusses. Die Summe muss nicht dem Umsatz entsprechen — Trinkgeld oder eine Einlage sind Geld, aber kein Umsatz.

Beispiel: ein Barverkauf über 3,90 € wird auf EC-Karte korrigiert. Unter Zahlarten steht „Bar 3,90 €, Summe Umsatz 3,90 €“. Die Überleitung zeigt „Zahlartkorrektur: Bar −3,90 €, EC-Karte +3,90 €“ und als Ergebnis „Bar 0,00 €, EC-Karte 3,90 €“.

Die Überleitung gibt es für Tagesabschlüsse ab dem 21.10.2026. Ein Z-Bon von einem früheren Tag bleibt, wie er abgeschlossen wurde, und trägt nur den Hinweis, ab wann die Überleitung verfügbar ist. Die Zahlen werden beim Abschluss festgehalten; ein späteres Herunterladen zeigt dasselbe. Die signierten Abschlusssummen und der Export ändern sich dadurch nicht. Du musst dafür nichts einstellen.

Jeder abgeschlossene Tag lässt sich jederzeit als PDF herunterladen: im Schritt Fertig des geführten Abschlusses über den Knopf Z-Bon als PDF, und im Reiter Verlauf am aufgeklappten Tag über denselben Knopf (daneben steht Z-Bon erneut mailen, siehe Den Tagesabschluss per E-Mail bekommen). Die Datei heißt Z-Bon-<Nummer>-<Geschäftstag>-<Betrieb>.pdf, zum Beispiel Z-Bon-20963-2026-09-21-Reimanns-Eck.pdf (der Betriebsname ohne Umlaute und Sonderzeichen, höchstens 40 Zeichen), und enthält dasselbe Dokument, das die E-Mail anhängt — der Anhang trägt denselben Dateinamen, der Betreff nennt den Betrieb in Klammern. Solange der Tag noch offen ist, gibt es keinen Z-Bon und damit keinen Download.

Auf dem Bondrucker gibt es die Kurzfassung des Z-Bons als Kopie (Umsatz je Steuersatz, Zahlarten, Storni): Auf Bondrucker drucken neben dem PDF-Knopf, bei Anderer Drucker mit Druckerwahl. Der Bon trägt „Z-Bon Kurzfassung — Kopie“; der vollständige Z-Bon bleibt das digitale Dokument.

Das PDF ist als klassischer Z-Bericht aufgebaut, damit das Steuerbüro den Tag ohne Umrechnen ins DATEV-Kassenbuch übernehmen kann:

  • Kopf: Z-Nummer, Betrieb mit Steuernummer, Geschäftstag, Beginn, Ende, Auslöser und ausführende Person, Vorgangsnummer, Anzahl der Belege mit der Bon-Nummern-Spanne und der Zahl der Lücken, Zahlvorgänge, bediente Tische mit Umsatz je Tisch. Die Bon-Nummer (Bon-ID) zählt alle TSE-Vorgänge der Kasse durch: Belege, Bestell-Bons, Bargeldbewegungen und Kassenabschlüsse. Eine Nummer in der Spanne, die ein anderer Vorgang trägt, ist keine Lücke. Bediente Tische sind Tische mit Umsatz über 0 in der Periode (ein Tisch, der nur den Gegen-Bon eines Verkaufs vom Vortag trägt, zählt nicht); Umsatz je Tisch ist der Umsatz dieser Tische (ohne Gutscheinverkäufe, Gegen-Bons abgezogen) geteilt durch ihre Anzahl, nicht der Umsatz der ganzen Kasse. Die Zeile Tischumsatz vor Rabatt nennt diese Grundlage: sie ist der Tischumsatz vor Rabatten, während der Umsatz je Steuersatz die Rabatte schon abgezogen hat; die Rabatte des Tages stehen in Klammern daneben (Beispiel: 3527,10 € vor Rabatt, Rabatte −22,59 €, Umsatz 3504,51 €). Diese Kopfzahlen (Belege, Spanne und Lücken, Zahlvorgänge, Tische, Umsatz je Tisch, Hausbuchungen) werden beim Abschluss festgehalten. Ein späteres Herunterladen desselben Z-Bons zeigt sie unverändert, auch wenn sich die Zählregeln inzwischen ändern. Für Abschlüsse vor dem 05.10.2026 rechnet Menoovo sie beim Herunterladen neu. Sie sind eine Information und gehören nicht zu den TSE-signierten Abschlussdaten.
  • Umsatz je Steuersatz: Netto, Umsatzsteuer, Brutto je Satz und in Summe (an einem Tag mit Forderung stattdessen Umsatz gesamt, davon auf Rechnung (Forderung), gegebenenfalls Gutschein, Pfand und Agentur, und Geldeingang, siehe oben); darunter Trinkgeld, Rabatte, Eigenverbrauch, Forderungen und Gutschein-Einlösungen, soweit vorhanden.
  • Zahlarten: je Zahlart Anzahl der Zahlungen und Betrag nach der ursprünglichen Zahlart des Verkaufsbelegs, darunter die „Summe Umsatz“; Gutschein-Einlösungen stehen daneben, nicht darin. Darunter folgt die Überleitung Zahlartsummen laut Abschluss, siehe Zahlarten und Überleitung.
  • Trinkgeld an das Personal (TrinkgeldAN): was die Gäste dem Personal gegeben haben und was davon schon ausgezahlt wurde. Vereinnahmt bar (liegt in der Lade), vereinnahmt unbar (Karte, mobil — liegt auf dem Konto des Betriebs) mit der Aufteilung je Gerät (Terminal, SoftPOS-Handy), Summe vereinnahmt mit der Zahl der Trinkgelder, ausgezahlt bar mit der Zahl der Auszahlungen, offener Rest und die Bargeldveränderung durch Trinkgeld (bar erhalten minus bar ausgezahlt — Kartentrinkgeld erhöht den erwarteten Kassenbestand nie, die Barauszahlung mindert ihn). Darunter steht jede Auszahlung einzeln: Zeit, Empfänger, Betrag, Bon-Nummer, aus welchem Bestand das Geld kam und der TSE-Signaturzähler — das ist der Beleg, dass das Karten-Trinkgeld bar entnommen wurde (ein TSE-signierter Minus-Kassenbeleg „Auszahlung Arbeitnehmer-Trinkgeld, nicht steuerbar“, DSFinV-K TrinkgeldAN, Zahlart Bar). Beispiel Reimanns Eck 05.10.2026: vereinnahmt bar 7,15 €, unbar 168,88 € (Terminal 49,20 €, drei SoftPOS-Geräte 12,00 / 79,91 / 27,77 €), Summe 176,03 €, ausgezahlt 0,00 €, offener Rest 176,03 €. Der offene Rest ist eine Verbindlichkeit gegenüber dem Personal und bleibt unter Buchhaltung → Trinkgelder stehen, bis er ausgezahlt ist. Zahlt ein Tag mehr aus, als er vereinnahmt hat (Trinkgeld vom Vortag), steht das so da statt eines negativen Rests. Trinkgeld an das Personal ist kein Entgelt des Betriebs und steuerfrei (§ 3 Nr. 51 EStG); wie der Steuerberater das sieht, steht in der StB-Antwort vom 06.10.2026 (docs/kassensystem/stb-antwort-2026-10-06-trinkgeld-barauszahlung.md). Dieselben Zeilen stehen in der Z-Bon-E-Mail und auf der Bondrucker-Kurzfassung.
  • Kartenterminals: Kartenumsatz je Gerät und Stand des Kassenschnitts (siehe Kassenschnitt). Der Kassenschnitt ist eine Abstimmungsunterlage — steuerlich relevant (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, 5 AO), sein Beleg wird mit dem Z-Bon aufbewahrt. Hat die abschließende Person im Assistenten (Schritt 2) ohne Kassenschnitt abgeschlossen oder ihn erneut angefordert, steht das hier als Satz: „Abschluss ohne Kassenschnitt für ‹Gerät›: ‹Grund› (‹Person›, ‹Zeit›)“. Ein später nachgeholter Kassenschnitt steht im Z-Bon des Folgetags mit Rückverweis auf die Z-Nummer, zu der er gehört („Kassenschnitt vom 04.10.2026 (Z-Bon Nr. 2) nachgeholt um …“); Umsätze wandern dabei nie.
  • Hausbuchungen (aufs Haus): Eigenverbrauch, Personalessen, Bewirtung je Art mit Anzahl und Betrag. Die Anzahl zählt Hausbuchungen; eine zurückgenommene steht als „(1 zurückgen.)“ daneben, ihr Gegen-Bon ist keine zweite Buchung. Ein klassischer Z-Bericht führt das als Zahlart „a conto Haus“; hier ist es ein eigener Block, weil aufs Haus keine Zahlart ist. Die Hausbons über 0,00 € stehen je Grund in eigenen Zeilen: „Unentgeltliche Wertabgabe (aufs Haus)“ (Einladung, Werbung, Kulanz …), „Hausbon · Personal-Aufmerksamkeit (Getränk)“ und „Hausbon · Personalverpflegung“ (Personalessen mit dem Buchungsweg „Hausbon 0 €“). Die Summe des Blocks bleibt dieselbe. Z-Bons, die seit dem 5. Oktober 2026 und vor dieser Aufteilung abgeschlossen wurden, behalten ihre eine Zeile (beim Abschluss eingefroren); ältere zeigen beim erneuten Abruf die Aufteilung. Die signierten Daten ändern sich dabei nicht.
  • Hausbuchungen je Grund: Anzahl und Kartenwert je Grund (Werbung / Repräsentation, Personalessen, Einladung, Eigenverbrauch …), in PDF, Mail und Bondrucker-Kurzfassung. Nur eine Information: der Kartenwert steckt in keiner Umsatz- oder Zahlartensumme, am selben Tag zurückgenommene Buchungen zählen nicht. Die Aufschlüsselung je Person (Mitarbeiter, Kundenkonto des Chefs) und die Beleg-Liste als CSV stehen unter Hausbuchungen; die Hausbons eines Chefs zeigt auch sein Kundenkonto.
  • Storni: Storno nach Beleg (Gegen-Bon), Sofortstorno vor Beleg und Belegabbrüche, jeweils Anzahl und Betrag und nach Grund aufgeschlüsselt; dazu die Zeile davon Bruch, wenn die Ware beim Sofortstorno schon verbraucht war, und der bar erstattete Betrag. Systemstorni (Pauschale, Plattform) zählen nicht mit. Die Rücknahme einer Hausbuchung steht dort als Hausbuchung zurückgenommen.
  • Bargeldbewegungen: Bareinnahmen laut Belegen, Bar-Erstattungen, Trinkgeld-Auszahlungen, Ausgaben, Einlagen, Entnahmen, Lohnzahlungen und interne Umbuchungen (Wechselgeld, Tresor, Schichtübergabe), je Art mit Anzahl, Betrag und Grund; darunter die Bargeldänderung des Betriebs und der Kassenbetrag aus Verkauf (Bareinnahmen minus Bar-Erstattungen minus bar ausgezahltem Pfand minus Trinkgeld-Auszahlungen). Zwei Bargeld-Zahlen, beide richtig: die Zahlart Bar ist Umsatz und enthält kein Trinkgeld; der Kassenbetrag aus Verkauf ist das Geld, das in die Lade kam, mit dem bar erhaltenen Trinkgeld. Darum steht darunter Davon Trinkgeld bar erhalten mit der Rechnung „Bar + Trinkgeld bar = Kassenbetrag aus Verkauf“ (gab es bar beglichene Forderungen oder Trinkgeld-Auszahlungen, stehen sie mit in der Rechnung). Beispiel: Bar 1008,21 € + Trinkgeld bar 7,15 € = Kassenbetrag 1015,36 €; der Tresor-Transfer am Tagesende trägt dann 1015,36 €, weil das Trinkgeld in der Kasse lag. Bar-Erstattungen sind in beiden Zahlen schon abgezogen. Dieselben zwei Zeilen stehen in der Z-Bon-E-Mail unter den Zahlarten.
  • Kassenbestand: je Bargeldbestand der Anfangsbestand, Eingänge, Ausgänge, der rechnerische Endbestand (Soll), der gezählte Bestand und die Differenz, mit Summenzeile. Gezählt und Differenz stehen nur bei Beständen, die an diesem Tag gezählt und geschlossen wurden.
  • TSE-Signatur des Belegabschlusses: Transaktion, Signaturzähler, Zeiten, Seriennummern, Signatur und öffentlicher Schlüssel.

Alle Blöcke sind reine Auswertungen der signierten Belege und Bargeldbewegungen des Tages. Der Z-Bon selbst und sein DSFinV-K-Export bleiben unverändert und verbindlich.

Eine Hausbuchung (aufs Haus, Personalessen, Personalgetränk, Bewirtung) kassiert kein Geld — darum gibt es auf ihr auch kein Trinkgeld, weder im Buchungsfenster noch im Z-Bon. Trägt die Bestellung schon eine Zahlung mit Trinkgeld für eine Bedienung, lehnt Menoovo die Hausbuchung ab (HOUSE_BOOKING_TIP_NOT_ALLOWED): dann war es ein Verkauf, kein Hausbon. Gibt ein eingeladener Gast der Bedienung bar etwas in die Hand, bleibt das außerhalb der Kasse. Geld vom Inhaber an das eigene Personal ist kein Trinkgeld, sondern Lohn — das gehört in die Lohnabrechnung, nicht in die Kasse.

  • Erst zählen, dann abschließen: Die Bargeldbestände über Zählen & schließen schließen, bevor der Abschluss startet, damit der Kassensturz zum Geschäftstag gehört.
  • Verlauf: Ältere Z-Bons liegen jederzeit im Reiter Verlauf.
  • Offene Klärungen: Die Zahl an der Seitenleiste (Tagesabschlüsse) zeigt offene Klärungen an.