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Speiseplan und datierte Abschnitte

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Ein Kartenabschnitt kann ein Datum tragen. So entsteht ein Speiseplan: Der Abschnitt „Mittagstisch Montag“ erscheint nur am Montag, „Mittagstisch Dienstag“ nur am Dienstag. Das ist gedacht für Kantinen, Mensen und Betriebe mit wechselnder Mittagskarte. Die Dauerkarte (Getränke, Abendkarte) bleibt davon unberührt. Abschnitte ohne Speiseplan-Felder sind immer sichtbar.

Die Felder liegen auf der Abschnittsseite: Täglicher Betrieb → Karten öffnen, die Karte anklicken und beim gewünschten Abschnitt auf Alle ansehen gehen. Unterhalb der Produktliste folgt der Bereich Speiseplan:

Der Bereich Speiseplan am Kartenabschnitt mit Datum, Sichtbarkeits- und Bestellfenster

  • Datum (service_date): Der Tag, für den dieser Abschnitt auf dem Speiseplan steht. Im Beispiel der 24.08.2026 für den Abschnitt „Mittagstisch KW-Beispiel“.
  • Sichtbar ab / Sichtbar bis: In diesem Fenster sehen Gäste den Abschnitt auf der Karte. Im Beispiel schon ab dem Vorabend 18:00 bis zum Servicetag 22:00. So können Gäste den morgigen Mittagstisch bereits anschauen.
  • Bestellbar ab / Bestellbar bis: Nur in diesem Fenster lässt sich aus dem Abschnitt bestellen. Im Beispiel 11:00 bis 14:00 am Servicetag. Vorher und nachher ist der Abschnitt reine Ansicht.
  • Versteckt (Repertoire-Sammelkategorie): Der Abschnitt erscheint gar nicht auf der Gästekarte. Gedacht als Sammelbecken für wiederkehrende Gerichte, aus dem sich die Tagesabschnitte bedienen.

Alle Felder sind optional. Bleiben sie leer, verhält sich der Abschnitt wie gewohnt: immer sichtbar, immer bestellbar. Jede Änderung wird beim Verlassen des Feldes gespeichert und mit Speiseplan-Felder gespeichert bestätigt.

Der Hinweis unter den Feldern gilt wörtlich: Das Sichtbarkeitsfenster muss das Bestellfenster umschließen. Ein Bestellfenster außerhalb der Sichtbarkeit lehnt Menoovo beim Speichern ab.

Innerhalb des Sichtbarkeitsfensters ist der datierte Abschnitt ein normaler Teil der Karte, mit eigenem Navigations-Chip oben:

Der Abschnitt Mittagstisch KW-Beispiel auf der Gästekarte mit zwei Tagesgerichten

Außerhalb des Fensters verschwinden Abschnitt und Chip. Gäste sehen dann nur die Dauerkarte.

  1. Für jeden Tag der Woche einen Abschnitt anlegen, zum Beispiel „Mittagstisch Montag“ bis „Mittagstisch Freitag“.
  2. Jedem Abschnitt sein Datum und die Fenster geben.
  3. Die Tagesgerichte in die Abschnitte legen. Wiederkehrende Gerichte liegen gesammelt in einem versteckten Repertoire-Abschnitt und werden in der Produktliste über Auf Karte platzieren zusätzlich auf den Tagesabschnitt gelegt.
  4. In der Folgewoche nur das Datum und die Fenster weiterschieben. Die Gerichte bleiben.

Neben den Datumsfenstern trägt jeder Abschnitt einen Wochenplan mit wiederkehrenden Zeitslots je Wochentag. Jeder Zeitslot hat einen Rhythmus:

  • Jede Woche — der Normalfall, nichts ändert sich.
  • Alle 2/3/4 Wochen — der Slot gilt nur in jeder zweiten, dritten oder vierten Woche. Das Feld Gilt z. B. am nennt ein Datum aus einer Woche, in der der Slot gilt; jede weitere folgt im gewählten Abstand.
  • Alle N Wochen … — freier Abstand bis 52 Wochen, etwa für Kantinen mit fünf- bis siebenwöchigem Speiseplan-Zyklus: je Zyklus ein Abschnitt, alle mit demselben Abstand, die Startwochen um je eine Woche versetzt.
  • Monatlich … — der erste, zweite, dritte, vierte oder letzte Wochentag im Monat, etwa „Weinprobe am ersten Freitag“. Der Wochentag kommt aus der Zeile selbst.

Unter dem Rhythmus zeigt Nächste Termine die kommenden Tage, an denen der Slot wirklich gilt — diese Zeile ist die Wahrheit; wer den Rhythmus prüfen will, liest sie, nicht den Kalender.

Ein Hinweis zu „Letzter“: „Letztes Wochenende im Monat“ sind zwei Slots — letzter Samstag und letzter Sonntag. Endet der Monat mitten im Wochenende, gelten beide Tage in ihrem jeweiligen Monat.

Der Abschnitts-Zeitplan gilt für Gäste. Für eine Wochenkarte fürs Personal — etwa „Woche A“ und „Woche B“ im Wechsel an der Kasse — liegt der Rhythmus nicht am Abschnitt, sondern an der Karte im Kanalmanager unter Service Portal: je Rotation eine Karte, jede mit demselben Zeitfenster und um eine Woche versetzten Startwochen.

  • Bestellfenster braucht einen Bestellkanal. Die Felder steuern, wann der Abschnitt bestellbar ist. Wann und wie Gäste im Voraus bestellen und abholen (Vorlaufzeiten, Zeitfenster, Annahme), wird je Bestellkanal eingestellt. Siehe Vorbestellung.
  • Nur Ansicht ist auch ein Ergebnis. Ein Abschnitt mit Sichtbarkeitsfenster, aber ohne Bestellfenster, zeigt den Speiseplan an, ohne Bestellungen anzunehmen. Das reicht für Betriebe, die nur die Karte digital aushängen.
  • Datum allein blendet nichts aus. Erst die Fenster Sichtbar ab/bis steuern die Anzeige. Das Datum ordnet den Abschnitt einem Tag zu.