Parteien am Tisch
An einem Tisch sitzen oft zwei Runden, die getrennt zahlen wollen. Eine Partei ist so eine Runde. Die Parteien heißen A, B, C, in der Reihenfolge, in der sie angelegt werden.
Der Tisch bleibt dabei ein Tisch. Eine Sitzung, eine Bestellung an die Küche, und ein Gang wird immer für den ganzen Tisch abgerufen. Getrennt ist nur das Kassieren.
Nichts davon muss vorher entschieden werden. Wer erst an der Rechnung merkt, dass zwei Leute getrennt zahlen, teilt den Betrag im Bezahldialog auf.
Beim Bezahlen teilen
Abschnitt betitelt „Beim Bezahlen teilen“Tisch öffnen und unten auf Bezahlen tippen. Im ersten Schritt steht unter Rechnung teilen eine Zeile mit dem Geltungsbereich der Zahlung:
- Alles kassiert den ganzen Tisch. Das ist die Vorauswahl.
- A, B, C kassieren eine Partei. Unter dem Buchstaben steht, was diese Partei noch schuldet. Eine Partei ohne Position trägt noch nichts und bleibt antippbar. Direkt nach dem Zuordnen steht kurz …, bis die Kasse die neue Summe vom Server geholt hat.
- Tisch steht für die Positionen, die keiner Partei zugeordnet sind. Die Kachel erscheint nur, wenn dort etwas offen ist.
- Auswahl … öffnet die Artikelliste. Dort werden die Positionen angetippt, die dieser Gast übernimmt.
Wer über Auswahl … geteilt hat, kann das Ergebnis behalten: unter der Liste steht Auswahl als Partei sichern. Menoovo legt daraus eine Partei an und ordnet ihr die gewählten Positionen zu. Das lohnt sich, wenn die zweite Tischhälfte gleich danach zahlen will.
Ein Tipp auf A wählt alles aus, was zu A gehört. Rechts steht der Betrag als Gesamt (A). Danach weiter mit Trinkgeld & Zahlungsmethode wie bei jeder anderen Zahlung, siehe Kassieren am Tisch.
Sobald eine Partei gewählt ist, nennt der Dialog sie beim Namen: oben steht Partei A mit dem Betrag und darüber klein Zahlung · Tisch 12, der Knopf, der das Geld nimmt, liest Bar · Partei A, und der Belegbildschirm danach meldet Partei A · Tisch 12 · Bar. Wer zwei Parteien hintereinander kassiert, sieht damit an jeder Stelle, wen er gerade kassiert. Ohne Partei — also bei Alles — steht dort wie bisher der Tisch.
Ist die Zahlung durch, bietet der Dialog Weiter mit B an. Der Tisch lässt sich so in einem Zug abarbeiten, ohne den Dialog zu schließen. Die gerade kassierte Partei wird dabei übersprungen.
Eine bezahlte Partei rutscht aus der Zeile heraus und steht darunter als A bezahlt mit einem Haken. Sie bleibt antippbar, um nachzusehen, was auf ihr lag.
Ohne Partei am Tisch steht dieselbe Zeile mit zwei Kacheln da, Alles und Auswahl …. Ein Betrieb, der nie teilt, sieht nichts Zusätzliches.
Parteien anlegen
Abschnitt betitelt „Parteien anlegen“Im Bonkopf der Serviceansicht steht die Tischnummer als Knopf, zum Beispiel Tisch 12. Ein Tipp darauf öffnet ein Blatt mit den Reitern Tisch wechseln (vorn, der häufigere Griff) und Parteien direkt daneben.
Unter Tisch wechseln stehen zuerst die belegten Tische (mit offenem Betrag und Wartezeit, der älteste vorn), dann Zuletzt (die zuletzt besuchten freien Tische) und dann alle freien Tische nach Nummer. Der Tisch, an dem du gerade stehst, fehlt in der Liste.
- Auf die Tischnummer tippen.
- Auf den Reiter Parteien tippen, dann auf Partei hinzufügen. Die erste Partei heißt A, die nächste B.
- Das Blatt schließen.
Die Parteien stehen im Blatt als eine Reihe kleiner Kacheln: Buchstabe (oder Name) und darunter der offene Betrag, bezahlt mit Haken oder –, solange noch nichts zugeordnet ist. Erst ab etwa fünf Parteien bricht die Reihe am Telefon um. Die Knöpfe stehen einmal unter der Reihe und gelten für die angetippte Partei (hervorgehoben): Für A aufnehmen, Positionen wählen, der Papierkorb Partei entfernen, ··· zum Umbenennen sowie Notiz und Kunde. Die Zeile sieht für jede Partei gleich aus, nichts springt beim Wechseln. Der Papierkorb wirkt nur bei einer leeren Partei; hat sie Positionen, ist er blass, und ein Tipp sagt, dass Sie die Positionen erst umbuchen oder bezahlen. Vorgewählt ist die Partei, für die gerade aufgenommen wird, sonst die erste offene.
Partei hinzufügen steht fest am unteren Rand des Blattes. Er wandert nicht mit der Liste und wartet auch nicht: wer vier Parteien braucht, tippt viermal hintereinander auf dieselbe Stelle, und es entstehen vier. Jede Kachel steht sofort mit ihrem Buchstaben da und ist einen Augenblick lang blass, solange sie noch gespeichert wird — in dieser Zeit gibt es für sie noch keine Knöpfe.
Hat der Tisch Parteien, steht ihre Zahl neben der Nummer (Tisch 12 · 2 Parteien). Der Zähler fehlt, solange es keine gibt.
Positionen umhängen — vor und nach dem Bonieren
Abschnitt betitelt „Positionen umhängen — vor und nach dem Bonieren“Eine Position lässt sich jederzeit einer anderen Partei geben: solange sie noch in der neuen Runde liegt, und genauso, nachdem sie boniert ist. Es gibt zwei Wege, und beide wirken sofort.
Aus dem Blatt heraus: im Reiter Parteien die Kachel A antippen und auf Positionen wählen tippen. Das Blatt schließt, die Liste Bereits bestellt klappt auf, und über ihr steht Positionen für A wählen. Jede angetippte Zeile bekommt das Abzeichen A. Der Knopf rechts zählt mit (Fertig (2)) und beendet die Auswahl. Dieser Weg gilt für bereits bonierte Zeilen.
An der Zeile: eine Zeile lange gedrückt halten — mit der Maus genügt ein Rechtsklick. Direkt an der Zeile öffnet ein kleines Menü mit Zu A, Zu B, Neue Partei und Ohne Partei. Ein Tipp setzt das Abzeichen. Das geht auf einer bonierten Zeile und auf einer Zeile der neuen Runde, die noch nicht abgeschickt ist. Wer sich beim Aufnehmen vertan hat, korrigiert also vor dem Bonieren, statt die Zeile zu löschen und neu zu tippen. Eine Zeile, die mehrere gleiche Artikel zusammenfasst, wandert als Ganzes.
Nach dem Zuordnen erscheint oben rechts eine Meldung, die das Ziel benennt: 1 Position → Partei A, bei mehreren Zeilen 3 Positionen → Partei A. Gehen Zeilen zurück in den Topf ohne Partei, steht dort 1 Position → Tisch (keine Partei). Jede dieser Meldungen trägt den Griff Rückgängig.
Das Abzeichen steht am Ende der Bonzeile, links vom Preis. Zeilen ohne Partei tragen kein Abzeichen. Die Gangüberschriften und ihre Reihenfolge bleiben unberührt.
Eine Position lässt sich nur umhängen, solange sie nicht bezahlt ist. Nach der Zahlung meldet Menoovo, dass die Zeile gesperrt ist. Eine Zeile der neuen Runde ist noch nicht boniert — an ihr hängt kein Beleg, und das Umhängen ist eine reine Korrektur am Entwurf.
Für eine Partei aufnehmen
Abschnitt betitelt „Für eine Partei aufnehmen“Wer eine ganze Runde für B aufnimmt, schaltet den Aufnahmemodus ein: im Blatt bei B auf Für B aufnehmen tippen. Unter dem Bonkopf steht danach ein Streifen Nimmt für B auf mit dem Knopf Beenden. Jede neue Zeile trägt sofort das Abzeichen B.
Am Telefon liegt das Produktblatt über dem Bon. Damit dort nie unklar ist, für wen du gerade aufnimmst, steht derselbe Streifen — Aufnahme für B mit Beenden — oben im Blatt, fest verankert über der Suchzeile. Er scrollt nicht weg, und der Ausstieg ist ohne Scrollen erreichbar. Zusätzlich nennt jede Zugabe-Bestätigung die Partei: +1× Wiener Schnitzel → Partei B.
Der Modus bleibt über das Bonieren hinaus an. Er endet über Beenden oder beim Tischwechsel.
Was auf der Tischkachel steht
Abschnitt betitelt „Was auf der Tischkachel steht“Hat ein Tisch Parteien, steht in der Zeile mit der Standzeit, wie weit er ist: 0/2 bezahlt, 1/2 bezahlt, und wenn am Tisch nichts mehr offen ist alles bezahlt in Grün.
Gezählt werden nur abgerechnete Parteien. Eine frisch angelegte Partei ohne Position zählt nicht als bezahlt.
Solange der Topf Tisch noch etwas offen hat, steht dort weiter die Zählung und nicht alles bezahlt, auch wenn jede Partei schon kassiert ist.
Kunde und Notiz je Partei
Abschnitt betitelt „Kunde und Notiz je Partei“Im Reiter Parteien hat jede Partei ein Notizfeld (bis 60 Zeichen, zum Beispiel „blaues Shirt“). Die Notiz sehen nur Sie und Ihr Team, sie steht nie auf dem Beleg. Mit Kunde zuweisen wählen Sie vor dem Kassieren einen Kunden, entweder über die Kundenkarte oder aus der Kundenliste. Die Partei zeigt dann Kunde: Name.
Kassieren Sie diese Partei, wird der Kunde automatisch angewendet: Rabattgruppe und Hausgrant wirken wie beim Scannen der Karte im Bezahldialog. Im Bezahldialog steht der Chip Kunde: Name · −0,31 €, und die Rabattzeile erscheint wie gewohnt auf dem Beleg. Mit × am Chip lösen Sie den Kunden wieder. Parteien ohne Kunden zahlen den vollen Preis. Name und Notiz stehen auch auf der Kachel der Partei im Bezahldialog.
Jede Zahlung einer Partei erzeugt ihren eigenen Kassenbeleg mit TSE-Signatur, genau wie eine Zahlung über den ganzen Tisch. Am Abrechnungskreis ändert sich nichts: die Tischsitzung bleibt eine Sitzung, und der Tagesabschluss führt die Zahlungen einzeln.
Tipps & Grenzfälle
Abschnitt betitelt „Tipps & Grenzfälle“- Eine Partei zeigt „noch nichts“. Es ist ihr noch keine Position zugeordnet. Antippen öffnet die leere Liste, gesperrt ist sie nicht.
- Der Topf „Tisch“ bleibt übrig. Positionen, die der Gast selbst über den QR-Code bestellt hat, gehören zunächst keiner Partei. Sie lassen sich zuordnen oder am Ende über die Kachel Tisch kassieren.
- Gänge werden nicht je Partei abgerufen. Die Küche bekommt einen Tisch. Siehe Gangsteuerung.
- Parteien umbenennen geht in dieser Version nicht. Die Buchstaben reichen für einen Tisch und brauchen keine Übersetzung.